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April - Mai - Juni - Juli 2010
nahost-politik.de



Kommentar:
Barak will Teile Jerusalems aufgeben
Der israelische Vizepremier und Verteidigungsminister Ehud Barak hat in einem Zeitungsinterview seine Vision einer Zweistaatenlösung und einer teilweisen Aufgabe Jerusalems dargestellt. Schon werden diese Äußerungen als Schritt in Richtung Palästinenser dargestellt. Doch der Innenpolitiker Barak redet lediglich von der Chance, seinen Premierminister Benjamin Netanjahu von einem “Schamir in einen Begin” zu verwandeln, von einem Verweigerer jeglicher Abkommen in jenen Friedenspolitiker, der Sinai geräumt und mit Ägypten Frieden geschlossen hat…

Videoblog - zwischen Mittelmeer und Jordan:
Jerusalem - "Stadt der Völker"
Israelis und Palästinenser treffen diese Woche erstmals wieder zu Friedensgesprächen aufeinander. Einer der Streitpunkte ist der Status Jerusalems - für alle Beteiligten ein sehr emotionales Thema. Die Organisation "Ir Amim" will mit Vorurteilen aufräumen...



Kurz berichtet: Im Interview mit haArez signalisiert Ehud Barak Israels Bereitschaft auf die arabischen Stadtviertel Ost-Jerusalems zu Gunsten eines Staates Palästina zu verzichten
. Dies käme früheren Vorschlägen nahe, wie z.B. der Genfer Initiative.
West-Jerusalem und zwölf jüdische Viertel in Ost-Jerusalem, mit 200.000 Bewohnern, werden zu Israel gehören; die arabischen Gegenden, in denen fast 250.000 Palästinenser leben, werden zu Palästina gehören, so Barak.
Die Palästinenser wollen Ost-Jerusalem mit der Altstadt und den zahlreichen für Muslime, Juden und Christen heiligen Stätten zur Hauptstadt eines eigenen Staates machen. Israels Anspruch auf das 1967 eroberte und später annektierte Ost-Jerusalem wird international nicht anerkannt, weshalb sich auch keine Botschaften in Jerusalem, der Hauptstadt Israels, sondern in Tel-Aviv, der zweitgrößten Stadt, befinden.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat Jerusalem stets als die "niemals teilbare, ewige Hauptstadt des Staates Israel" bezeichnet.

Am 01.September 2010 beginnen die ersten direkten Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern seit zwei Jahren. Bei einem Abendessen im Weißen Haus kommen zunächst Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, Ägyptens Präsident Hosni Mubarak und Jordaniens König Abdullah II. mit US-Präsident Barack Obama zusammen. Am Donnerstag treffen sich auf Einladung Obamas dann Netanyahu und Abbas.

Wohl um die Verhandlungen schon im Auftakt zu stören, verübten Terroristen der Hamas einen Anschlag im West-Jordanland und ermordeten vier Siedler.

Zwischen Israel und den Siedlungen gibt es eine klare Linie:

Rot und Grün

Kanal 10, einer von Israels drei Fernsehkanälen, strahlte in dieser Woche einen Bericht aus, der sicherlich viele Leute in Schrecken versetzte. Sein Titel war “Wer organisiert den weltweiten Hass gegen die Israel-Bewegung?” und sein Inhalt war: Dutzende von Gruppen verschiedener Länder, die eine rigorose Propagandakampagne für die Palästinenser und gegen Israel ausführen…

Maraghy:
Hungerstreik vor der israelischen Botschaft
Nach einer Mitteilung von Martin Forberg, Vorstandsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte, zeigte sich in den letzten Wochen zunehmende Sympathie für den vor der Botschaft Israels in Berlin hungerstreikenden Firas Maraghy. Der 39-Jährige palästinensische Jerusalemer möchte seiner in Deutschland geborenen Tochter ein Wohnrecht in seiner Heimatstadt sichern…

Netanyahu:
Grundprinzipien eines Friedensabkommens
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich am Sonntag in der wöchentlichen Kabinettssitzung zu den bevorstehenden direkten Gesprächen mit Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas in Washington geäußert und dabei noch einmal die Grundprinzipien eines zukünftigen Friedensabkommens formuliert…

Nahost-Gipfel:
Hoffnung, aber geringe Erwartungen
Am Mittwoch wird US-Präsident Barack Obama separate Gespräche mit Gästen aus dem Nahen Osten führen. "Es bahnt sich an, dass Obama danach die Gäste zu einem gemeinsamen Abendessen einlädt", schreibt eine israelische Zeitung zu dem bevorstehenden Nahost-Gipfel in Washington…

Verhandlungen:
Zeit, den Teppich zu lüften
Zufall oder kein Zufall – auch der Camp-David-Gipfel, der das Friedensabkommen zwischen uns und Ägypten hervorbrachte, fand in einem September statt (1978). Ziel war damals, über den Kern des Konflikts zwischen uns und Ägypten zu beraten…

Die Entstehung des Antisemitismus in der Antike:
Judenhaß und Judenfurcht
Antisemitismus in seinem breiten Spektrum von diskreditierenden Unterstellungen bis hin zu dem Willen, die Juden physisch zu vernichten, ist bereits ein Phänomen der griechisch-römischen Antike. Im Jahr 38 n. Chr. wurde im ägyptischen Alexandria das älteste jüdische Getto errichtet; in einem Gewaltexzess wurden zahllose Juden von ihren eigenen Mitbürgern niedergemetzelt. Gibt es eine Erklärung für ein solches Geschehen?...

In 100 Städten der Welt:
Protest gegen Steinigungen im Iran

Seit der Islamischen Revolution vor 31 Jahren wurden Zehntausende Menschen im Iran hingerichtet, gesteinigt, diskriminiert, inhaftiert, gefoltert…

Vollpension in Israel:
Der Sommer ist endgültig vorbei
Pünktlich wie eine Schweizer Uhr passierten 20.000 Störche die Jordanebene und das Tote Meer auf dem Weg aus Osteuropa zu ihren Winterquartieren in Südafrika…

Die Reinheit der Lehre:
Was meinst du mit Zionismus?
Vor dem Sieg des Feminismus gab es ein populäres israelisches Lied, in dem der Junge das Mädchen fragt: “Was meinst du damit, wenn du nein sagst?“ Diese Frage ist schon beantwortet worden. Heute bin ich versucht, zu fragen: “Wenn du von Zionismus redest, was meinst du damit?“ Das ist auch meine Antwort an jene, die mich fragen, ob ich Zionist sei: “Wenn du Zionist sagt, was meinst du damit?”…

Ramadan / Elul:
Die Botschaft der Bulldozer
Einen Tag vor Beginn des Ramadan, des heiligen Monats der Muslime, rückten die Bulldozer um halb Drei in der Frühe an. Die Arbeiter sollten die Grabsteine im letzten noch verbliebenen Teil des Mamilla-Friedhofs zerstören…

Führungswechsel:
Israels künftiger Oberbefehlshaber
Generalmajor Joav Galant, 53, wird nächster Oberbefehlshaber der israelischen Armee werden und Nachfolger von Generalleutnant Gabi Aschkenasi...

Neue Hoffnung:
Lustlose direkte Gespräche
Anderthalb Jahre blockten die Palästinenser direkte Gespräche mit Israel ab und stellten Bedingungen. Die israelische Regierung unter Benjamin Netanjahu musste erst mal öffentlich ihre Bereitschaft zur Zwei-Staatenlösung kundtun und akzeptierte lustlos einen befristeten Baustopp in Siedlungen außerhalb Jerusalems…

Schminke und Führungsqualitäten:
Teure Schönheit
Israels Ministerpräsident darf pro Jahr bis zu 20.000 Euro für seine Schönheit ausgeben, hat aber in diesem Jahr bislang nur 5.000 Euro des vorgesehenen Budgets für Maskenbildnerinnen ausgegeben…

Reaktionen auf den Raketenbeschuss;
Hamas - ein Agent des Iran
In Ägypten verurteilte man den Angriff, der aus der Gegend von Taba gestartet worden war. In einem außergewöhnlichen Schritt der ägyptischen Medien, vor allem der etablierten Medien, wurden sowohl die Hamas als auch der Iran scharf und ausführlich angegriffen…

Hamas verantwortlich:
Raketenterror gegen Akaba und Eilat
Vermutlich ist Hamas verantwortlich für die beiden Raketenangriffe auf Eilat und Akaba. Ägyptischen Medien griffen die Hamas und den Iran wegen des Raketenbeschusses scharf an, indem sie die Hamas als einen „Agenten des Irans“ bezeichneten und ihre Bestrafung verlangten…

Nach Mörserbeschuss aus dem Gazastreifen:
Israelische Luftwaffe reagiert
Als Reaktion auf den Beschuss Israels durch Mörser und die Verletzung von zwei israelischen Soldaten in den vergangenen 24 Stunden beschoss die israelische Luftwaffe Ziele im Gazastreifen. Dabei handelte es sich um eine Waffenfabrik im südlichen Gazastreifen, zwei Tunnel zum Schmuggeln von Waffen und einen Tunnel, der nach Israel führt und für versuchte Entführungen gebraucht wird…

Weltsicherheitsrat:
Türkei übernimmt Vorsitz
Am 1. September 2010 übernimmt die Türkei den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Der Vorsitz im Weltsicherheitsrat wechselt im Monatsturnus unter den Mitgliedern und in alphabetischer Reihenfolge der englischen Staatenbezeichnungen. Die Beziehungen zwischen der Türkei und dem Iran haben sich in den vergangenen Monaten gefestigt. Die britische Zeitung „Financial Times“ berichtete am 16. August unter Berufung auf eine hochrangige Quelle im Weißen Haus, US-Präsident Barack Obama habe den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan vor einem Stopp von Waffenlieferungen aus den USA an die Türkei gewarnt, für den Fall, dass die Türkei ihren Kurs gegenüber dem Iran, Israel und Armenien nicht ändern sollte…

Gilo:
In Jerusalem fällt die Mauer
Die „Mauer“ aus grauen Betonsegmenten verschandelt seit Ende 2000 die Landschaft in Jerusalem und anderswo entlang der Grenze zwischen Israel und den besetzten Gebieten. Im Jerusalemer Viertel Gilo, von den Palästinensern auch „Siedlung“ bezeichnet, wird jetzt ein erstes 800 Meter langes Teilstück der Mauer von Pionieren der israelischen Armee zurückgebaut, durchnummeriert und „für alle Fälle“ eingelagert…

Kurzmeldung: Geiselnahme in türkischer Botschaft von Tel Aviv gescheitert.
Der Rundfunk berichtete, der offenbar psychisch kranke israelische Araber sei bereits vor vier Jahren in die britische Botschaft in Tel Aviv eingedrungen und habe dort Asyl beantragt...
Kurzmeldung: 59 Tote bei Selbstmordanschlag auf irakische Armee. Der Irak ist vom bislang blutigsten Selbstmordanschlag des Jahres erschüttert worden...

Kurzmeldung: Freie Berufswahl für palästinensische Flüchtlinge im Libanon. Bislang durften die Palästinenser im Libanon nur bestimmte Tätigkeiten ausüben, etwa auf dem Bau oder in der Landwirtschaft. Verboten ist den Palästinensern jedoch wie anderen Ausländern auch eine Beschäftigung als Soldat, Polizist, Arzt oder Anwalt...

Fünf Jahre Rückzug aus Gaza:

"Land für Krieg"
Vor fünf Jahren, im August 2005, hat der damalige Ministerpräsident Israels, Ariel Scharon, seine Ankündigung vom Dezember 2003 in Herzlija wahrgemacht: Rückzug aus Gaza mitsamt 8.000 Siedlern und allen Militärstellungen…

Meine schönste Zeit:
Ex-Soldatin stellt Fotos von gefangenen Palästinensern ins Netz
Eine ehemalige israelische Soldatin hat auf “Facebook” Fotos von ihrer Armeezeit veröffentlicht und damit weltweit für Entrüstung gesorgt. Auf den Bildern ist sie lächelnd neben gefesselten palästinensischen Gefangenen zu sehen. Während die Armee das Vorgehen der Frau scharf kritisiert, ist sich diese keiner Schuld bewusst…

Israel und Griechenland:
Beziehungen sollen erweitert werden
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat am Montag in Athen seinen griechischen Amtskollegen George Papandreous getroffen. Beide Staaten kündigten den Ausbau ihre bilateralen Beziehungen an…

Rekordjahr:
Drei Millionen Touristen in Israel
Kurz vor Ende des hebräischen Jahres wartet das israelische Tourismusministerium mit erfreulichen Nachrichten auf: 3.1 Millionen Urlauber haben in den vergangenen zwölf Monaten Israel besucht, 18% mehr als im Vorjahr. Damit ist ein neuer Jahresrekord erreicht…

Wissenschaft:
Weizmann-Institut verbessert sich in Universitätsranking
Das Weizmann-Institut in Rehovot hat es nun unter die ersten 150 des internationalen Universitätsrankings der Shanghai Jiao Tong University geschafft...

Von Gurken abgekommen:

Süß-Saurer Wiederholungstäter
Neun Diebe wurden ertappt, nachdem sie aus einem Lagerraum der israelischen Firma "Elite Strauss" hunderte Schachteln Schokolade und andere Süßigkeiten gestohlen hatten…

Tirkel:
Abgeschobene Verantwortung
Bei den Anhörungen der Tirkel-Kommission zur Untersuchung der Vorgängen auf der Gaza-Hilfsflotte mit neun Toten, haben bisher Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Ehud Barak die eigene Verantwortung abgestritten und „nach unten“ abgegeben. Am Mittwoch hat Generalstabschef Gabi Aschkenasi Fehler der Militärs eingestanden und gleichzeitig künftige Flotten vor einem noch blutigeren Eingreifen der israelischen Armee gewarnt…

Westbank:
PA beharrt auf Siedlungsboykott
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) will weiter Produkte aus den Siedlungen im Westjordanland boykottieren. Dies teilte der palästinensische Wirtschaftsminister Hassan Abu Libdeh am Donnerstag nach einem Treffen mit dem israelischen Industrie- und Handelsminister Benjamin Ben-Elieser mit…

Demokratie:
Palästinensisches Volk ja, jüdisches Volk nein?
Wie viele Leser habe ich die feine Ironie, den geschliffenen Humor und die weisen arabischen Fabeln in Salman Masalhas Kommentar („Ein jüdisches und demokratisches Restaurant, Haaretz vom 9. August) genossen. Aber all das kann das fundamentale Missverständnis nicht wettmachen, das seinem Schlusssatz zugrundeliegt: „Es gibt keinen jüdischen und demokratischen Staat, so wie es keinen muslimischen und demokratischen Staat gibt.“…

Grabeskirche:
Bald ohne WC?
Der Grabeskirche in Jerusalem droht Wasserentzug. Das meldete eine italienische Zeitung. Wie aus der franziskanischen Kustodie, der verantwortlichen katholischen Stelle für die Heiligen Stätten im Heiligen Land, diesem Korrespondenten auf Anfrage bestätigt wurde, soll die Heiligste Stätte der Christenheit künftig ihre Wasserrechnung bezahlen…

Hungerstreik vor Israels Botschaft:
Zaynabs Recht auf Jerusalem
Seit dem 26. Juli 2010, also seit fünfzehn Tagen sitzt ein junger Vater in einer idyllischen Seitenstraße des Hohenzollerndamms auf einem Campingstuhl in Berlin und kämpft für seine sieben Monate alte Tochter Zaynab…

Itai Pinkas:
Mitglied des Stadtrats von Tel Aviv
Itai Pinkas wurde 1973 geboren. Er ist Mitglied des Stadtrats von Tel Aviv, wo er die Arbeitspartei vertritt;  zudem ist er der dienstälteste Berater des Bürgermeisters für die Angelegenheiten von...

NYT:
Kommentar zur Israel-Kritik
Die New York Times hat in ihrer Ausgabe vom Sonntag einen differenzierenden Kommentar zur Kritik an Israel veröffentlicht. Thomas L. Friedman trennt darin klar zwischen legitimer, da konstruktiver Kritik und illegitimer, da destruktiver Kritik…

Irans Hinhaltepolitik:
Wird die Welt wieder in die Irre geführt?
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, einschließlich China und Russland, hat sich im Juni 2010 auf die bisher härtesten Sanktionen (Resolution 1929) gegen den Iran geeinigt. Diese bilden die vierte Runde der Strafmaßnahmen gegen das seit 2006 laufende Atomprogramm der Islamischen Republik. Die iranische Regierung reagiert abweisend…

Israels Botschafter in den USA:
Naher Osten am Scheideweg
Israels Botschafter in Washington, Michael Oren, hat für die Washington Post einen Kommentar zur aktuellen Lage im Nahen Osten verfasst. Darin konfrontiert er die sich bietende Aussicht auf ein Friedensabkommen mit den jüngsten Gewaltakten gegen Israel…

Martin Schlaff bringt verschollenen Israeli nach Wien:

Eine israelisch-libysch-österreichische Räuberpistole
Dem umstrittenen österreichischen Oligarchen Martin Schlaff, befreundet mit dem israelischen Außenminister Avigdor Lieberman und einem Sohn des libyschen Diktators Muammar Ghaddafi, gelang es, einen in Libyen verschollenen Israeli nach Wien auszufliegen. Jüdische Gruppen aus den USA, der italienische Premier Berlusconi und der französische Präsident Nicolas Sarkozy waren zuvor bei ihren Vermittlungsversuchen gescheitert…

Eytan Fox:
Film-Regisseur

Aus der Reihe „62 Jahre Israel“ des Israel Projects. Jennifer Laszlo Mizrahi, TIP. Lesben und Schwule: Symbole der Freiheit in Israel Eytan Fox wurde 1946 geboren. Er ist israelischer Film-Regisseur,..

Netanyahu und Abbas:
Zwischen besorgtem Bürger und Premierminister
Wir werden damit beginnen, indem wir sagen, dass wir in einer Zeit leben, in der es keine Mega-Führungspersonen gibt, die die Welt verändern. Es gibt keine Churchills, Roosevelts, Kissingers, Ben-Gurions, Sadats oder Begins. Das Ergebnis dessen ist, dass fanatische Staatsführer regieren, die Böses verbreiten und sich nicht um das Wohl ihres Volkes, sondern um ihre eigene Macht kümmern…

Designmetropole:
Holons Bürgermeister international ausgezeichnet
Motti Sasson, dem Bürgermeister von Holon nahe Tel Aviv, ist eine seltene Ehre zuteil geworden. Das britische Magazin Monocle zählt ihn zu den zehn herausragenden Bürgermeistern der Welt. Es sei ihm gelungen, einer mittelgroßen Schlafstadt einen Platz auf der kulturellen Landkarte der Welt zu verschaffen…

Netanyahu appelliert

An internationale Gemeinschaft
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich nach der tödlichen Attacke der libanesischen Armee auf israelische Soldaten an die internationale Gemeinschaft gewandt…

In den Händen von Chameini:

Ahmadinejads Tod hätte nichts geändert
Im iranischen Präsidialamt hat man gestern die Berichte über ein Attentat auf Präsident Mahmoud Ahmadinejad geleugnet und behauptet, die hörbare Explosion habe von Feuerwerkskörpern hergerührt. So berichtete die offizielle iranische Nachrichtenagentur IRNA. Der Meldung nach seien die Knaller von einem begeisterten Anhänger des Präsidenten geworfen worden, der ihm bei seinem Besuch in der Stadt Hamedan im Nordwesten des Landes eine Freude machen wollte…

"Geplante Provokation" der libanesischen Armee:

Krieg um Haaresbreite
Der tödliche Schusswechsel entlang der Grenze zwischen Libanon und Israel am Dienstag hätte „um Haaresbreite“ einen Krieg ausgelöst, schreibt Alex Fischmann in einem Kommentar in der Zeitung Jedijot Achronot. Die Zeitung Haaretz berichtet von internationalen Bemühungen, ein Aufflammen in Nahost zu verhindern…

Gaza-Flottille:
Israel beschließt Teilnahme an UN-Untersuchung
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon am Montag mitgeteilt, dass Israel sich an dem Ausschuss beteiligen wird, durch den die UNO die Vorgänge um die Gaza-Flottille untersuchen lassen will…

Good Friends:
Die Palästinenser – allein
Efraim Karsh, Professor für Nahoststudien am Londoner King’s College, tritt in einem Artikel für die New York Times der verbreiteten Annahme entgegen, dass das Wohlergehen der Palästinenser der arabischen Welt am Herzen liege…

Hoher israelischer Offizier getötet:

Feuerwechsel an Grenze Israel-Libanon
Verwirrte und widersprüchliche Meldungen über Explosionen und Feuerwechsel zwischen der israelischen und libanesischen Armee an der Grenze zwischen beiden Ländern…

Akaba:
Im Fadenkreuz des Globalen Jihad
Von ägyptischem Territorium aus auf den Golf von Eilat und Akaba abgefeuerte Grad-Raketen haben am Montag einen jordanischen Bürger getötet und drei weitere verletzt. Eine Rakete schlug im Norden Eilats ein, drei im Hotelbezirk Akabas, eine wahrscheinlich im Meer und eine noch auf dem Sinai…

Homosexualität im Islam:
Jihad für die Liebe
Der indische-muslimische Filmemacher Parvez Sharma hat in “A Jihad for Love” in zahlreichen Ländern, wie Ägypten, Iran, der Türkei, Pakistan über das Leben und die Verfolgung der schwulen und lesbischen Minderheiten recherchiert. In einigen dieser Länder wird Homosexualität sogar mit dem Tod bestraft…

Ein Nachruf auf Professor Nasr Hamid Abu Zaid:
Tod eines Muslims
Der Tod Abu Zaids ist ein Verlust für uns, wir sind dadurch ärmer geworden. Aber seine Inspiration hat uns auch bereichert. Die Zahl muslimischer Gelehrter, die den Islam, einschließlich des Qur’ān, kritisieren, hat in den letzten Jahren sehr zugenommen...

Israels größter Verlust:
Die moralische Vorstellungskraft
Nach Israels blutigem Überfall auf die Gaza-Flotilla rief ich einen Freund in Israel an, mit dem ich schon ein Leben lang befreundet bin und fragte ihn nach der Stimmung im Lande. Er ist ein Intellektueller, ein freundlicher und großzügiger Mann, stand aber trotzdem lange auf Seiten der israelischen Hardliner. Doch auf seine Antwort war ich völlig unvorbereitet. Er sagte mir – mit vor Erregung zitternder Stimme – so wie die Welt jetzt Israel verurteilt, erinnert ihn das an die dunklen Zeiten der Hitler-Ära…

Grözinger über Sand:
Geschichtsschreibung als politischer Kampf
Der israelische Historiker Shlomo Sand will mit seinem Buch “Die Erfindung des jüdischen Volkes” (Der hebräische Titel lautete: Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden) in die innerisraelische Debatte um das Selbstverständnis der israelischen Gesellschaft, über das Verständnis dieses Staates und sein Verhältnis zum Diasporajudentum eingreifen. Dies versteht der Leser erst wirklich, wenn er das Buch von hinten zu lesen beginnt, wo Sand die Schlussfolgerungen aus seinen durchaus lesenswerten und informativen historischen Teilen des Buches zieht…

In Zeiten der Massenhysterie:
Ein parlamentarischer Mob
Als ich das erste Mal in die Knesset gewählt wurde, war ich entsetzt über das, was ich vorfand. Ich entdeckte abgesehen von wenigen Ausnahmen, dass der intellektuelle Inhalt der Debatten nahe Null war. Er bestand hauptsächlich aus Klischees, so wie man sie auch auf Allgemeinplätzen hören kann. Während der meisten Debatten war das Plenum fast leer. Die meisten Mitglieder sprachen ein vulgäres Hebräisch. Beim Abstimmen hatten viele Mitglieder keine Idee, worüber sie pro oder contra stimmen sollten – sie folgten nur den Ordern ihrer Partei…

Aufgeschoben:
Diskussion um das Konversionsgesetz
Die Entscheidung über das Konversionsgesetz ist vorerst aufgeschoben worden. Israels Ministerpräsident Biynamin Netanyahu hat am Sonntag in der Sitzung des Kabinetts noch einmal die aktuelle Übereinkunft bezüglich der Auseinandersetzungen um die rechtliche Handhabung von Übertritten zum Judentum erläutert…

Am Käfig rütteln:
Wollen Israelis keinen Frieden?
Nein, Israelis sind für einen Wandel nicht bereit, sie sind nicht bereit, die Palästinenser zu befreien, sie sind nicht für den Frieden bereit…

Atomdrohung:
Iran plant Kernfusionsreaktor
Der Iran weitet seine Nuklearaktivitäten angesichts der neuen internationalen Sanktionen noch aus. Am Samstag erklärte der Leiter von Irans Kernfusionsforschungszentrum, Asqar Sediqzadeh, die Islamische Republik plane nun den Bau eines Kernfusionsreaktors…

Issa Saharkhiz:
Anklage gegen Irans Oberste Führer
Issa Saharkhiz, der ehemalige Leiter des iranischen Presseaufsichtsrats, hat Irans Oberstem Führer vorgeworfen, „zur Folter von Gefangenen zu schweigen“ und angekündigt, ihn anklagen zu wollen. Inzwischen berichtet die Webseite Khodnevis, dass Saharkhiz in Abteilung 15 des Revolutionsgerichts hinter verschlossenen Türen der Prozess gemacht wird…

Alarmierende Zahlen aus Teheran:
Depression, Drogensucht, Arbeitslosigkeit
Während die staatlichen iranischen Medien die Zahlen aus Europa und den USA über Depressionen und Selbstmordraten dazu benutzen, um ihre Behauptung zu untermauern, dass der Westen im Zerfall begriffen ist, geht aus einem Bericht des Aria Strategic Studies Center hervor, dass 58% der Einwohner Teherans an leichten bis schweren Depressionen leiden…

Luba Eliaw:
Der Siedlungsbau vergiftet Israel
Als vor Kurzem Lova Eliav starb, hat uns eine der charismatischsten Persönlichkeiten aus der Generation der Staatsgründer verlassen. Lova war nicht nur einer der Gründer der Arbeitspartei, er blieb auch jahrzehntelang einer der geistigen Mentoren der israelischen Sozialdemokratie. Die israelische Linke habe den Staat nicht nur ausgerufen und aufgebaut, sie habe auch weiterhin die Pflicht an der Vision eines gerechten Staates für alle seine Bürger und eines gerechten Friedens mit allen seinen Nachbarn festzuhalten...

Erinnerung an Lova:
Auch ich sagte nichts
Anfangs war er wie eine Gazelle, deren Hals die Jäger suchten. Er versuchte, eine Möwe zu werden, in der Hoffnung, dass wenn er gen Himmel fliegt, dann könnten sie ihn nicht herunterbringen. Er ging in jede Landesecke, um sich ein Refugium, ein Nest für seine enttäuschte Hoffnung, zu bauen, bis er endlich einen Ort fand, wo seine Beine zur Ruhe kamen und er seine Seele baumeln lassen konnte – Nizana. Der vor Kurzem verstorbene Arie “Lova” Eliav war der erste, den sie als Verräter beschimpften, als Anti-Israeli. Aber ich sagte nichts, weil ich nicht Lova war…

In Jerusalem:
Netanyahu trifft Papandreou
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag in Jerusalem seinen griechischen Amtskollegen Giorgios Andrea Papandreou getroffen. In seiner Begrüßungsansprache wies er auf den historischen Rang dieses Staatsbesuchs hin…

"Stärke gewinnen":

Hunderte chinesische Bauarbeiter treten einer Gewerkschaft
Es war wirklich ein außerordentliches Ereignis, das in der Histadrut Zentrale in Tel Aviv Ende Juli stattfand…

Beilin:
Volkswagen interessiert an israelischer Technologie
Die Volkswagengruppe blickt sich derzeit in Israel nach neuen Technologien um und hat dafür das in Herzliya ansässige Unternehmen Beilink – Business Foreign Affairs des früheren israelischen Ministers Yossi Beilin um Unterstützung gebeten…

Wegscheide:
Shamir ist keine Option
Yitzhak Shamir irrte sich, aber Yitzhak Shamir war nicht blöd. Während seiner Zeit als Ministerpräsident war die Vorstellung, die Zeit arbeite zugunsten Israels noch nicht widerlegt. Die Sowjetunion war im Niedergang begriffen und brach am Ende zusammen…

Wissenschaft:

Wenn es MoskitInnen stinkt
An der Universität Haifa in Israel glauben Forscher, ein natürliches umweltfreundliches Mittel gegen die Mückenplagen identifiziert zu haben…

Erwünschter Partner:
Obamas Wende
US-Präsident Barack Obamas Kampagne einer Umwerbung Israels bringt eine grundsätzliche Wende in der amerikanischen Nahostpolitik zum Ausdruck. Die Prioritäten der USA haben sich gewandelt, und an ihrer Spitze stehen heute die eskalierende Auseinandersetzung mit dem Iran und die Sorge vor einem Führungswechsel in Ägypten und Saudi-Arabien…

Über Heiligkeit und die Entweihung des Heiligen:

G'tt wohnt hier nicht mehr
Die Positionierung des Tempelbergs und des in seinem Zentrum gelegenen symbolischen heiligen Felsens verwandelte den nationalen Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern in eine religiöse Konfrontation...

Israel und der Tempelberg:
Brüder im Lande Kanaan
Weder verheißen noch heilig...

Bejn haMezarim:
Die nicht zu greifende Tempelbergvision

Solange wir in einer Gesellschaft leben, in der es Korruption gibt, in der Frauen verkauft und ausgebeutet werden, kann die Vision des Tempelbergs wie ein Leuchtturm sein, der uns den Weg weist, doch sie darf nicht in etwas Greifbares verwandelt werden...

Auf Einladung der Jerusalem Foundation:
Deutschlands Bürgermeister in Jerusalem
Im Verlauf der vergangenen beiden Jahre konnte die Jerusalem Foundation enge Bande mit zahlreichen Städten in ganz Deutschland knüpfen. Alles begann mit zwei Bürgermeisterkonferenzen in Wiesbaden und Berlin und fand seine Fortsetzung in dem kürzlichem Besuch, dem ersten seiner Art, von Bürgermeistern und Stadträten aus Bayern, Berlin, Brandenburg und Niedersachsen in Jerusalem…

Gute Kooperation:

Israel öffnet Palästinensergebiete für Juden
Zehn Jahre lang waren Bethlehem und Ramallah, Nablus und Hebron für jüdische Israelis eine Tabuzone. Ende 2000, nach Ausbruch der sogenannten El Aksa Intifada, nachdem mehrere jüdische Israelis in den palästinensischen Autonomiegebieten entführt oder ermordet worden waren, erließ der verantwortliche Militärgouverneur ein striktes Verbot für Israelis, die Palästinensergebiete zu betreten...

Treffen mit den Kollegen aus der EU:
Abkoppelung von Gaza – endgültig
Auch wer nicht zu den Anhängern von Außenminister Avigdor Lieberman gehört, muss zugeben, dass seine Initiative, die europäischen Außenminister zu einem Besuch Gazas einzuladen, ein positiver und kreativer Schritt ist. Sie ist dazu angetan, auch die vollständige Abkoppelung Israels vom Gaza-Streifen zu markieren – einen Prozess, der noch nicht zum Ende gekommen ist, insbesondere wegen des Widerstands des Sicherheitsapparats, der dazu neigt, die Gaza-Frage allein unter dem engen sicherheitspolitischen Blickwinkel zu sehen, und von dem furchtbaren Schaden absieht, den die Blockade Israel einbringt…

Farbe bekennen:

Liebermans Kateridee
Der Vorschlag des israelischen Außenministers Avigdor Lieberman, den Gazastreifen abzustoßen, Israels Besatzung gänzlich zu beenden und den chaotischen Landstreifen mit 1,5 Millionen Einwohnern, ausgerechnet unter europäische Obhut zu stellen, ist ein genialer politischer Schachzug…

Auf Kontrolle verzichten:
Lieberman will Anerkennung der Hamas-Regierung in Gaza
Die von Lieberman gewünschte Anerkennung der Hamas-Regierung durch die Europäer, würde die politische Spaltung der Palästinenser in ein „Hamastan“ in Gaza und ein „Fatahland“ im Westjordanland besiegeln und eine teilweise Aufkündigung der Osloer Verträge bedeuten...

Deeskalation:
Libysches Gaza-Schiff nach Ägypten umgeleitet

Der drohende Konflikt um den libyschen Frachter, der versuchen wollte, die Seeblockade des Gaza-Streifens zu durchbrechen, ist gestern auf friedlichem Weg abgewendet worden. Die israelische Marine stellte das Schiff auf hoher See und warnte es vor der Weiterfahrt Richtung Gaza, woraufhin es den ägyptischen Hafen El-Arish ansteuerte…

Im Israelisch-Palästinensischen Konflikt:
Lexikon der irreführendsten Ausdrücke
Die israelischen Medien sind voll falscher Termini und Statements, die die öffentliche Wahrnehmung der Realität verdrehen, meint Amira Hass…

Jerusalem:
Rechtsextremist wegen Mord an Palästinensern verhaftet
Israelische Sicherheitskräfte haben am Dienstag einen 29-jährigen Mann festgenommen, der Ende der 1990er Jahre mehrere Palästinenser ermordet haben soll. Der Verdächtige gehörte der verbotenen rechtsradikalen Kach-Bewegung an…

Na’alin-Vorfall:
Israelische Armee verurteilt Soldaten
Das Sondermilitärgericht der israelischen Armee hat am Donnerstag Oberstleutnant Omri Borberg, den früheren Kommandanten des Panzerbataillons 71, wegen versuchter Bedrohungen und Stabsfeldwebel d. Res. Leonardo Corea wegen unzulässigen Waffeneinsatzes verurteilt…

Peres:
Die glücklichsten Jahre meines Lebens
Israels Präsident Shimon Peres zieht nach drei Jahren im Amt eine positive persönliche Bilanz und spricht gar von den „glücklichsten Jahren seines Lebens“. In den letzten 36 Monaten hat der 87jährige bereits 27 Auslandsreisen, rund 700 diplomatische Treffen und 600 Interviews mit der internationalen Presse hinter sich gebracht…

Marina:
Neuer Jachthafen für Tel Aviv
Israels Verkehrsminister Yisrael Katz hat sein Ministerium angewiesen, den Tel Aviver Hafen innerhalb von zwei Jahren wieder für die Schifffahrt tauglich zu machen. Ein spezieller Ausschuss wird gemeinsam mit der Tel Aviver Stadtverwaltung den Umbau des Hafens vorbereiten...

Israel als Fahrrad-Nation:
Auf dem besten Weg
Israel entwickelt sich seit einigen Jahren zu einem regelrechten Fahrradland. Immer mehr Israelis nutzen das umweltfreundliche und preisgünstige Verkehrsmittel im Alltag oder auch für sportliche Ausflüge in die Natur…

Steff Wertheimer:
Industriepark für Nazareth
In Nazareth ist kürzlich der Grundstein für eine neue Industriezone gelegt worden, dessen geistiger Vater der bekannte Unternehmer Stef Wertheimer ist. Zu der Zeremonie waren prominenter Vertreter aus Politik und Wirtschaft in die israelisch-arabische Stadt gereist…

Erdnussbutter oder Humus:
Königin Ranias Kinderbuch
Die jordanische Königin Rania, Frau von König Abdullah, verweigert israelischen Verlagen die Genehmigung, ihr Kinderbuch „The Sandwich Swap“ ins Hebräische zu übersetzen. Das Buch, inzwischen auf der Bestseller Liste der New York Times, handelt um Toleranz und Multikulti…

Vogelscheuchen:
Immer neue Schreckgespenster
In Israel sind es die Menschen, die sich vor den Vogelscheuchen erschrecken, auch dann, wenn die Menschen sie selbst aufrichten…

Zur Frühgeschichte der israelischen und palästinensischen KP:
Der Mufti und die Kommunisten
Die Entwicklung des israelisch­palästinensischen Kommunismus stalinistischer Provenienz ist von 180-Grad-Wendungen, fragwürdigem Verhalten gegenüber den Opfern des Antisemitismus und der Kooperation mit reaktionären und faschistischen Kräften unter der Flagge des Antiimperialismus geprägt...

"Das Recht, für meine Rechte und Werte zu kämpfen”:
Abgeordnete verliert Privilegien
Die Teilnahme an der "Free Gaza"-Flottille hat Folgen für die israelische Abgeordnete Hanin Suabi: Am Dienstag entschied die Knesset, dass die Araberin drei grundlegende Privilegien verlieren soll. Daraufhin beschuldigte sie ihre Politikerkollegen der Demokratiefeindlichkeit…

Doppelmoral:
Wer kommt viel teurer als die Talmudschüler?
Die Ähnlichkeit ist verblüffend: Zwei engstirnige und arrogante Bevölkerungsgruppen, verschiedene und zuweilen merkwürdige, einflussreiche Minderheiten mit autoritativen Führern und beide mit ihren eigenen Gesetzen und Normen. Die Siedler und die Haredim (Ultraorthodoxe). Erstere sind – ohne Ostjerusalem – etwa 300.000 stark, die letzteren etwa 700.000, einschließlich der haredischen Siedler…

Nach vierzig Jahren:
Kafka wird aus Panzerschrank befreit
Montag Morgen um 10 Uhr erschienen Rechtsanwälte in Schlips und Anzug bei brüllender Hitze in der Kikar-Hamedina Filiale der Discount Bank mit einem richterlichen Befehl in der Hand. Nach monatelangen Gerichtsverhandlungen bei einem Familiengericht in Tel Aviv, teilweise hinter verschlossenen Türen, ist das Urteil gefallen, die seit vierzig Jahren in Banktresoren gelagerten Schriftstücke der beiden weltberühmten Schriftsteller der Öffentlichkeit zugänglich zu machen...

Falsche Beschlüsse auf hoher Ebene:
Erste israelische Untersuchung zur Mavi Marmara
Der altgediente General Giora Eiland hat nach fünfwöchigen Untersuchungen die Ergebnisse eines militärischen Reports über die Vorgänge auf dem türkischen Schiff Mavi Marmara am 31. Mai vorgelegt. Neun Türken wurden bei der israelischen Kommandoaktion nach dem Entern des Schiffes getötet...

Libysches Schiff:
Österreich vermittelt
Der österreichische Milliardär Martin Schlaff vermittelt zwischen Israel und Libyen, um den Versuch eines Libyern gescharteten Schiffes, die israelische Blockade des Gazastreifens zu brechen, zu einem friedlichen Ende zu führen…

Wer macht den zweiten Schritt?

Teure Auszeiten und eine echte Revolution
Die Geschichte der israelisch-arabischen Beziehungen seit 1946 kann in einem Satz zusammengefaßt werden: “Krieg, Auszeit, Krieg, Auszeit, Krieg, Auszeit, Krieg, Auszeit…”. Was Israel von den Arabern und den Palästinensern unterscheidet, ist das hohe Maß an Produktivität in diesen Auszeiten...

Hisbollah rüstet massiv auf:
Truppenkonzentration an Grenze zu Israel
Der 12. Juli 2010 ist der 4. Jahrestag des Beginns des israelischen Verteidigungskrieges gegen die Hisbollah, der auch Zweiter Libanonkrieg genannt wird. Es wird angenommen, dass die Hisbollah, eine terroristische Gruppe, die politisch, finanziell und militärisch vom Iran unterstützt wird, ihr Arsenal von Raketen und Granaten seit dem Beginn des damaligen Krieges verdreifacht hat…

Netanyahu kann sich nicht entscheiden:
Schalit, zum Beispiel
Ich schreibe diese Zeilen, während ich durchs Fenster aufs blaue Wasser des Mittelmeers schaue. Dabei denke ich an den jungen Mann, der nicht weit vom Meer gefangen gehalten wird, nur ein paar Dutzend Kilometer südlich von hier. Ob Gilad auch das Meer durch ein Fenster sieht? Hat er überhaupt ein Fenster? Sieht er etwas? Wie geht es ihm? Wie wird er behandelt?…

Aviva Schalit:
"Vier Jahre Hölle sind zu viel"
Die Eltern des entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit haben ihren zwölftägigen Protestmarsch durch Israel mit einer Massenkundgebung in Jerusalem beendet. Nun wollen sie so lange vor dem Büro von Premierminister Benjamin Netanjahu zelten, bis ihr Sohn frei ist…

Austausch:
Einer gegen Tausend
Vor vier Jahren, im Juni 2006, wurde der israelische Soldat Gilad Schalit von der Hamas verschleppt - sie will den jungen Mann nur freigeben, wenn Israel im Gegenzug 1000 Palästinenser, darunter Terroristen, freilässt. Eine kaum erfüllbare Forderung - aber der Druck auf die Regierung wächst. Denn hinter Gilad - und seinen Eltern, die alles daransetzen, dass ihr Sohn freikommt - steht inzwischen fast das ganze Land...

Abb.: Der Protestmarsch erreicht Jerusalem...

Israelisch-palästinensischer Elternkreis:
Versöhnung auch ohne Frieden
Wären diese Politiker so unnachgiebig und hartherzig, wenn es um das Leben ihres eigenen Kindes ginge?...

Von Jerusalem nach Berlin und wieder zurück:
Im Kreise jüdischer Mystiker
Prof. Joseph Dan wurde 1935 in Budapest, Ungarn, geboren. Er studierte an der Hebräischen Universität Jerusalem zunächst Assyriologie und Jüdisches Denken als zwei Hauptfächer. Schließlich gab die Persönlichkeit seines geschätzten Lehrers Prof. Gershom Scholem den Ausschlag, dass er sich der Jüdischen Mystik zuwandte...

Golfstaaten:
Sehr besorgt über Irans Atomprogramm
Der Iran stellt ein bedeutendes Sicherheitsproblem für die Staaten am Persischen Golf dar. “Wir haben ein gemeinsames Interesse daran, den Iran davon abzuhalten, zur Atommacht zu werden,” sagte Mustafa Alani, Forschungsdirektor am Forschungszentrum der Golfstaaten (Gulf Research Centre) in Dubai…

Schiefe Vergleiche:
"Alle waren sie gegen Israel"
74 prominente Exiliraner unterzeichneten kürzlich ein Solidaritätsschreiben für die Aktivisten der "Gaza Freedom Flotilla", in dem sie behaupteten, das Vorgehen des israelischen Staates gegen die Blockadebrecher sei vergleichbar mit der Gewalttätigkeit der Islamischen Republik Iran. Saeed Ghaseminejad, Sprecher der Liberalen Studenten Irans und Direktor des Centre Iranien d’etudes du Liberalisme, hat diesen offenen Brief scharf kritisiert und einen bisher von 27 Exiliranern unterzeichneten Gegenbrief verfasst...

Bibi! Mah 'asitah haJom lem'an Gil'ad?
Bibi! Was hast Du heute für Gil
'
ad getan?

Eilat:
Neuer Flughafen bewilligt
Die israelische Regierung hat am Dienstag einen Vorschlag von Verkehrsminister Israel Katz angenommen, wonach nördlich von Eilat bei Timna ein neuer internationaler Flughafen errichtet werden soll…

Der Holocaust im Unterricht:

Online-Kurs von Yad Vashem
Der Kurs der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen und befasst sich mit der altersgerechten Vermittlung des Holocaust in der schulischen und außerschulischen Bildung…

Locker lachend:
"Wundervolle Beziehungen"
Nach einem "tektonischen Bruch" in den Beziehungen zwischen Washington und Jerusalem, wie es vor einigen Wochen Israels Botschafter Michael Oren ausdrückte, ist jetzt alles wieder "wunderbar"...

Hebron:
Rock in the Casba
Die sechs Nahal-Soldaten in voller Montur, kommen im Morgengrauen langsam um die Ecke gebogen, während im Hintergrund der Muezzin zum Gebet ruft. Plötzlich nehmen sie Stellung und die Musik wechselt zu Kesha’s “Tick Tock”, ein Hit, der auch in Deutschland Anfang des Jahres an der Spitze der Charts stand. Es folgt eine “Macera in the streets of Hebron”…

Vor dem Empfang im Weißen Haus:
Zehn Ratschläge für Netanjahu
Es ist noch nicht zu spät, die Vertrauenskrise, die in der Beziehung zu Obama besteht, zu lösen…

"Gilad lebt noch":
Marsch für Gilad Schalit erreicht Tel Aviv
Am 9. Tag gelangte der Protestmarsch, den die Familie von Gilad Schalit und Tausende Unterstützer quer durch Israel unternehmen, heute nach Tel Aviv. Von der Glilot Kreuzung marschierten bis zu 15.000 Teilnehmer durch Derech Namir zu den “Akirow Türmen”, wo Verteidigungsminister Ehud Barak wohnt, und weiter zum Kikar Rabin, wo eine Kundgebung stattfand…

Teil 2:
Die Entwicklung des Zionismus bis zur Staatsgründung Israels
Während sich zwischen 1932 und 1935 die jüdische Bevölkerung verdoppelte und die jüdischen Landkäufe unter den Arabern Palästinas ein Gefühl zunehmender Überfremdung erzeugt hatten, verstrickte sich die palästinensische Nationalbewegung in einen Prozess der Radikalisierung, der mit panislamischen Tendenzen einherging...

Zwei Staaten für zwei Völker?:

Ein biillusionärer Staat
Mit einer Verspätung von einigen Jahrzehnten hat sich bei einem Teil der Rechten die Erkenntnis durchgesetzt, dass man in der modernen Welt – der demokratischen und selbst der undemokratischen – auf Dauer nicht über ein Territorium herrschen kann, ohne seinen Bewohnern die Staatsbürgerschaft zu verleihen…

Demokratie oder Diktatur:

Redeverbot für kritische Lehrer in Israel
Zu der Information, wonach es Schulleitern verboten sei, über die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete zu reden, sagte die Sprecherin, dass tatsächlich zwei Schuldirektoren aus Tel Aviv eingeladen worden seien, vor dem Erziehungsausschuss der Knesset auszusagen...

Einlenken:
Libysches Schiff wird Blockade nicht brechen
Das Schiff „Hope“ mit libyschen Hilfsgütern an Bord wird nicht versuchen, die israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen, sondern den ägyptischen Hafen El Arisch anlaufen…

Entgegen den Unkenrufen:
Jerusalem – Stadt mit Zukunft
Die Schlussfolgerung aus den Worten all der Prophezeienden war düster: Jerusalem ist eine verlorene Stadt, am Ende, ohne Zukunft…

Radio - RealAudio:
Kol haSchalom / Stimme des Friedens

Sikhrono liWrakhah!
Rabbiner Yehuda Amital, der Gründer der linkszionistisch-religiösen Memad-Bewegung
, ist heute im Alter von 85 Jahren gestorben. Avital, der stets betonte, man dürfe die jüdische Religion nicht den Nationalisten und Fundamentalisten überlassen, war Minister in der Übergangsregierung unter Shimon Peres, 1996, nach der Ermordung Rabins. Zum Trauermarsch werden Tausende in Jerusalem erwartet.

Spannungen zwischen UNIFIL und Bewohnern:
Friedenstruppen der UNO im südlichen Libanon attackiert
Ein Zeuge, der seine Identität nicht preisgeben wollte, sagte, die UNO-Soldaten waren dabei, Bilder von der Gegend zu machen, als mehrere junge Unterstützer der militanten schiitischen Hisbollahbewegung sie aufforderten, damit aufzuhören...

Historische Reise:
Lieberman in Lettland
Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat sich am Sonntag in Riga mit dem lettischen Präsidenten Valdis Zatler getroffen. Er würdigte dabei die guten bilateralen Beziehungen sowie die faire und ausgewogene Position, die Lettland innerhalb der Europäischen Union in Bezug auf Israel vertrete… weiter…

Collaboration between Nazis and Arabs/Islamists:
An Interview with Jeffrey Herf
I think we are at the beginning of a significant challenge to the third wordlist paradigm that has fueled anti-Zionism for decades. Actually I think it is going to begin to unravel in years to come, especially as scholars and intellectuals from North Africa, such as Boualem Sansal, or the Arab Middle East and the Iranian diaspora and opposition, find their voices...

Wir erinnern:
Kleine Israel-Chronik
Im Juni 2010 jährte sich eine Reihe wichtiger Ereignisse, die nicht dem allgemeinen Vergessen anheim fallen sollten…

Hebräische Universität und Weizmann-Institut:
Internationale Spitzenstellung
Die US-amerikanische Zeitschrift The Scientist hat der israelischen Wissenschaftslandschaft ein gutes Zeugnis ausgestellt. In einem auf die Biowissenschaften konzentrierten Ranking der besten Forschungsinstitute außerhalb der USA kamen sowohl das Weizmann-Institut in Rehovot als auch die Hebräische Universität Jerusalem unter die ersten Fünf…

In Jeans und Sandalen:
Undiplomatischer Streik
Israels Ansehen in der Welt ist derart schlecht, dass die Mitarbeiter des Außenministeriums in Jerusalem die Gelegenheit nutzen, mit diplomatischen Mitteln auch noch die letzten Freunde des Landes zu verprellen…

Trauriger Jahrestag:
Seit vier Jahren in der Gewalt der Hamas
Der Tag der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Schalit jährt sich zum vierten Mal. Am 25. Juni 2006 wurde er in den Gazastreifen verschleppt. Vermittlungsversuche, die zu seiner Freilassung führen, schlugen bisher fehl. Die Hamas verweigert dem Internationalen Roten Kreuz jeden Besuch bei Gilad…

25. Dezember 1883 - 18. Juni 1975:
Samuel Hugo Bergmann (1883– 1975)
Bergmann war einer der Gründer und Mitherausgeber der Nationalbibliografie Kirjat Sefer, Herausgeber des philosophischen Teiles der Enzyklopaedia Hebraica und Herausgeber der philosophischen Vierteljahresschrift Ijun. Er war Mitglied der sozialistischen Arbeiterpartei haPoel haZair und gehörte zusammen mit anderen deutschsprachigen Einwanderern, darunter Martin Buber, Hans Kohn, Robert Weltsch und Gershom Scholem, dem Brit Schalom an...

Grundlagentexte:
Brith Schalom
Er ist der Blitzableiter des Zionismus. Die schmerzliche und doch notwendige Anpassung der zionistischen Bewegung an die neue Lage im vorderen Orient, welche durch die Erstarkung der arabischen Nationalbewe­gung bedingt ist, geht in der Weise vor sich, dass die zionistische öffentliche Meinung den B. S., der diese Anpassung verlangt, als eine Organisation von Verrätern brand­markt, sein Programm mit aller Schärfe bekämpft, um es dann nach einem Jahre anzunehmen...

Steht Israel am Rande eines Kulturkampfes? In Jerusalem, Bnei Brak, Beer Schewa und anderen Orten demonstrierten am Donnerstag etwa 100.000 Orthodoxe gegen eine Entscheidung des Obersten Gerichts. Danach werden 43 Elternpaare inhaftiert, weil sie sich weigern, ihre Kinder in eine bestimmte Schule zu schicken.
Hintergrund ist die religiöse Trennung zwischen Aschkenasim und Sfaradim, die der Oberste Gerichtshof als rassistisch verwarf.

David Grossman in Israel:
‘Linkes Geschwafel’
David Grossman und der israelische Präsident Schimon Peres haben etwas gemeinsam: Dass man sie im Ausland mehr (oder überhaupt) schätzt als im eigenen Land…

CSD:
Auch in Jerusalem?
Der Chef der "Jewish Leadership" innerhalb des Likud, spricht sich gegen GLBT-Rechte aus...

Tod dem Diktator!”:
Die Hölle der Islamischen Republik
Ein junger Mann namens Mohsen Abbaspour, der Wochen vor der Wahl aus seiner politischen Apathie erwacht war und politisch aktiv wurde...

Gilad Shalit:
Seit vier Jahren in Gaza gefangen
Seit nunmehr vier Jahren wird der israelische Soldat Gilad Shalit, der aus Israel in den Gazastreifen verschleppt worden war, von seinen Entführern gefangen gehalten. Aus diesem Grund hielt seine Familie am heutigen Montag eine Pressekonferenz in Tel Aviv ab…

Untersuchungskommission:
Kabinett stimmt über Berufung ab
Premierminister Benjamin Netanyahu kündigte für die gestrige Kabinettssitzung die Abstimmung darüber an, eine spezielle, unabhängige Kommission zur Untersuchung der Vorfälle vor zwei Wochen vor der Küste Israels einzusetzen…

Alltag im Gelobten Land:

Vortrag von U. Sahm in Berlin
Seit 1975 ist Ulrich Sahm Nahost-Korrespondent für deutsche Medien mit Sitz in Jerusalem. Er hält Vorträge in Deutschland, Österreich und der Schweiz...

Israels Linke und die "Mavi Marmara":
"Gefahr, Gefahr, Kriegsregierung"
Viele israelische Linke haben ähnlich auf die Vorfälle um die Gaza-Flotille reagiert wie Linke in anderen Ländern. Allerdings trugen sie auf ihrer Demonstration Israel-Flaggen…

Tragische Familiengeschichte:

Kein Platz in Zion
Anlässlich seines 150. Geburtstags wurde Theodor Herzl gewürdigt. Kein Wort fiel über das Schicksal seiner Familie...

Weitere Verschlechterung:
Die Menschenrechtslage im Iran
Der 12. Juni 2010 stellt den Jahrestag der umstrittenen Präsidentschaftswahlen im Iran dar. Sofort, nachdem Präsident Mahmoud Ahmadinejad den Sieg bei den Wahlen des vergangenen Jahres für sich in Anspruch genommen hatte, gingen Iraner überall auf die Straße zu Protestkundgebungen, die sich zum Teil als tödlich erwiesen. Tausende von Iranern wurden nach einer Razzia inhaftiert, welche die Proteste der Opposition zum Schweigen bringen sollte…

Friedenspreis des deutschen Buchhandels:
Auszeichnung für David Grossman
"Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2010 David Grossman und ehrt damit den israelischen Schriftsteller, der sich aktiv für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern einsetzt. In seinen Romanen, Essays und Erzählungen versucht er, nicht nur die eigene, sondern immer auch die Haltung der jeweils Andersdenkenden zu verstehen und zu beschreiben"...

David Grossman:
"Am Grab meines Sohnes"
"Uri war ein sehr israelisches Kind. Sogar sein Name ist so israelisch und so hebräisch. Er war die Quintessenz des Israeliseins, wie ich es gern sehen würde. Das beinah vergessen ist. Das manchmal fast als Kuriosum gilt"...

Die starke Anziehungskraft des Hasses und der Rachsucht:
Diesen Krieg kann keiner gewinnen
Lärm. Lärm ist das erste Wort, das mir einfällt, wenn ich an die letzten zehn Jahre denke. Fürchterlicher Lärm. Schüsse und Schreie, Hetzreden, Jammern und Klagen, Explosionen und Demonstrationen, große leere Worte, Sondersendungen vom Ort des Anschlags, Rufe nach Rache, dröhnende Hubschrauber am Himmel, die heulenden Sirenen der Ambulanzen und das frenetische Klingeln der Telefone nach jedem Zwischenfall...

Löwenhonig:
Der erste Selbstmordattentäter
David Grossman gehört zu den bekanntesten israelischen Schriftstellern. Zahlreiche seiner thematisch und stilistisch breitgefächerten Werke sind ins Deutsche übersetzt worden. Mit seinen psychologisch einfühlsamen und zugleich immens spannenden Kinder- und Jugendbüchern hat er die Herzen wohl Hunderttausender Kinder auch hierzulande erreicht…

Während neue Sanktionen gegen den Iran verhängt werden:
Zitate von Präsident Ahmadinejad
Die neuen Sanktionen erlauben die Inspektion von Frachtgut nach Iran und von dort kommend, verstärkt das Waffenembargo und finanzielle Sanktionen und trifft vor allem die Revolutionsgarden…

Einschüchterung:
Iran vor dem ersten Jahrestag
Iran vor dem ersten Jahrestag der grünen Revolution ist bestimmt von Repression. Kurz vor dem 12. Juni versucht das iranische Regime die Bevölkerung mit neuen Hinrichtungen einzuschüchtern.

Türkisch-Iranische Kooperation:
Militäroperation in Kurdistan fortgesetzt
Am 07.06. begann das türkische Militär auch in Besta eine neue großangelegte Operation. Kobra Helikopter bombardieren die Region, während Skorsky Helikopter Truppen absetzen. Einheiten der für Entführungen, Folter und extralegale Hinrichtungen bekannten Todesschwadron „Hançer Timi“ (Dolchteam), ziehen durch Dörfer in der Region Şırnak und bedrohen die Dorfbevölkerung…

Kurdische Zustände:
Un-Freiheit der Sprache
Während im Iran zahlreiche Kurden und Kurdinnen hingerichtet wurden, begann in den türkischen und iranischen Gebieten Kurdistans eine weitere Militäroperation. Wir erinnern an ein Interview mit Prof. N. Chomsky bei seinem Besuch im kurdischen Dyyarbakir…

Tschechischer Augenzeuge:
Journalisten als menschlicher Schutzschild auf Gaza-"Hilfsflotte"
Trotz schlechter Erfahrungen mit den Israelis – im Rückblick geht Jan Línek davon aus, dass es sich bei der „Hilfsflotte“ um eine pro-palästinensische Aktion gehandelt habe. Das Ziel sei nicht so sehr die Überbringung von Hilfsgütern gewesen, sondern eine Aufhebung der Gaza-Blockade zu beschleunigen...

Bernhard-Henri Lévy:
Es ist an der Zeit, damit aufzuhören, Israel zu dämonisieren
Die Welle der Scheinheiligkeit und Böswilligkeit, die in den Medien weltweit scheinbar nur auf die Mavi Marmara gewartet hat, ist in keiner Weise akzeptabel…

Blau-Weiss:
Kauft palästinensische Produkte
Was für einen Aufschrei würde man von israelischen Rechten über diese Verräter hören…

Israels Wahl:
Frieden machen oder verschwinden
Der Studentenrat der Berkeley-Universität in Kalifornien verabschiedete kürzlich eine Resolution, die zum Divestment von Israel aufrief. Prof. Judith Butler, die feministische Theoretikerin erläuterte dem begeisterten Publikum ihre neue „jüdische“ Vision, die dazu aufruft, auf den Staat Israel zu verzichten…

Wieder einmal:
Halleluja, die Welt ist gegen uns!
Eine lokale Fernsehstation berichtete vor Kurzem von einer Gruppe Israelis, die an Verschwörungstheorien glauben...

Nach sieben Jahren:
Terror-Opfer gestorben
Sieben Jahre nach einem Selbstmordanschlag auf einen Jerusalemer Bus ist ein Israeli seinen Verletzungen erlegen. Steve Averbach wurde am Montagnachmittag bestattet. Der Attentäter, der als strenggläubiger Jude verkleidet war, hatte sieben Menschen mit in den Tod gerissen…

An Israeli View:
Critical lessons
In the aftermath of last week’s violent suppression of the Gaza flotilla, Israel now confronts a number of critical lessons. Whether and how it deals with them is of far-reaching importance for the coming months…

A Palestinian View:

Enough
When will the international community make clear that the situation in this part of the world is too dangerous to allow the Israeli government to act like a rogue state?  The moment is now...

Innenpolitisches Nachspiel:

Knesset Komitee stimmt für Aufhebung von Soabis Rechten
In einer stürmischen Sitzung stimmte das zuständige Komitee für eine Empfehlung an die Knesset, die Rechte der arabischen Abgeordneten Chanin Soabi, die an der Friedensflotille nach Gaza teilgenommen hatte, aufzuheben. Sieben Mitglieder des Komitees stimmten dafür, nur ein Abgeordneter von der linken Merez stimmte dagegen…

Nahe des Gazastreifens:
Marine vereitelt Anschlag
Während die Gaza-Flottille die Schlagzeilen beherrscht, hat ein mit Taucheranzügen bekleidetes palästinensisches Kommando am frühen Montag Morgen, vom Wasser aus versucht, einen Anschlag auszuführen…

Costello, Gorillaz und Co.:
Pixies sagen Israel-Konzert ab
Die US-amerikanische Rockband “Pixies” hat ihr für den kommenden Mittwoch geplantes Konzert in Israel kurzfristig abgesagt. Als Erklärung hieß es, es “hat Ereignisse außerhalb unserer Kontrolle gegeben”…

Angekommen:
"Rachel Corrie" in Aschdod
Im Einverständnis mit der Besatzung haben israelische Marine-Soldaten die auf den Gaza-Streifen zusteuernde “Rachel Corrie” betreten. Die Friedens-Aktivisten leisteten keinen Widerstand, es gab keinerlei gewaltätige Auseinandersetzungen…

Verbleib weiter unklar:
Nächstes Desaster im Anmarsch
Niemand weiß genau, wo die „Rachel Corrie“ steckt. Das irische Schiff mit weiteren Friedensaktivisten an Bord hält Funkstelle. Sprecher der „Rachel Corrie“ geben widersprüchliche Angaben aus, ob in einem türkischen Hafen weitere Aktivisten an Bord gehen soll oder ob das Schiff noch am Freitag oder erst am Samstag die Küste vor Gaza erreichen soll. Eine Sprecherin vermutete, dass die Funkstille des Schiffes die Folge israelischer Sabotage sein könnte…

Irgendwo im Mittelmeer:
Weiteres Protestschiff auf dem Weg nach Israel
Die "Rachel Corrie", ein weiteres Schiff der „Free Gaza“ Aktion, hatte von Irland abgelegt und wollte sich ursprünglich den inzwischen in den Hafen von Aschdod gebrachten blockadebrechenden Schiffen anschließen. Doch wegen eines "mysteriösen" Schadens am Ruder des Schiffes, verzögerte sich die Ankunft der "Rachel Corrie"…

Rollstühle, Spielzeug und eine Million Dollar:
Nachspiel zu den Schießereien auf der Mavi Marmari
„Wir hatten uns auf Friedensaktivisten vorbereitet und wurden von Terroristen empfangen“, sagte ein israelischer Soldat im Krankenhaus, nachdem er auf der Mavi Marmara mit Messerstichen an der Hand und am Bauch verletzt worden war. „Einer ging mit einer Axt auf einen Soldaten zu, um ihn zu töten“…

Ein Land versucht zu verstehen:
Verwirrte Reaktionen in Israel
Am Tag nach dem Debakel auf hoher See beim Kapern des Schiffes Mavi Marmara der „Free Gaza“ Aktion herrscht in Israel Verwirrung, Verärgerung und Unsicherheit über die Stellung des Landes in der Welt…

Die internationale Freiheitsflotte und das israelische Militär:
Der Preis der Konfrontation
Israel droht immer stärker in die internationale Isolation zu geraten. In der Wahrnehmung der öffentlichen Meinung in aller Welt geht es längst nicht mehr um die Politik des Landes gegenüber den Palästinensern, sondern auch die israelische Bevölkerung wird in Haftung genommen, weil sie ihrer Regierung keinen Einhalt gebieten kann...

Vizeaußenminister Danny Ayalon:
Eine Armada von Hass und Gewalt konnte gestoppt werden!
Auch Israels stellvertretender Außenminister, Danny Ayalon, hat sich heute auf einer Pressekonferenz zu der Einnahme der Gaza-Flottille durch die israelische Marine geäußert…

Verteidigungsminister Ehud Barak:
Israels Soldaten waren in Lebensgefahr
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich heute auf einer Pressekonferenz, an der auch Generalstabschef Gabi Ashkenazi und der Kommandant der israelischen Marine, Eliezer Marom, teilnahmen, zu der Einnahme der Gaza-Flottille durch die israelische Marine geäußert…

"Maritimes Blockade Gebiet":
Überfall in internationalen Gewässern
Die israelische Marine hat nach eigenen Angaben die sechs Schiffe der „Befreit Gaza“-Aktion etwa 70 bis 80 Meilen vor der Küste gestoppt und geentert, also in internationalen Gewässern. Nicht nur in der arabischen Welt wird vor Allem das als ein israelischer Verstoß gegen internationales Recht verurteilt, neben den sonstigen Beschuldigungen, „unbewaffnete Friedensaktivisten“ getötet oder verletzt und die Schiffe nicht nach Gaza durchgelassen zu haben zu haben…

Konfrontation:
Israels Marine und die Gaza-Flottille
Israelische Marineeinheiten haben heute am frühen Morgen sechs Schiffe abgefangen, die versuchten die Seeblockade des Gaza-Streifens zu durchbrechen. Dies geschah nach zahlreichen Warnungen Israels und der israelischen Marine vor der Aktion. Die israelische Marine rief die Schiffe dazu auf, ihren Kurs in Richtung Ashdod zu ändern, wo sie ihre Hilfsladungen entladen könnten, die dann nach Sicherheitsprüfungen über Land weiter transportiert werden würden…

Deutsche Reisewarnung für Altstadt Jerusalem: Im Zusammenhang mit den Ereignissen der letzten Nacht
können in Gebieten mit arabischer Bevölkerung Demonstrationen, unter Umständen auch Unruhen, sowie Maßnahmen der israelischen Sicherheitskräfte nicht ausgeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund rät die Botschaft dazu, die Altstadt von Jerusalem und deren direkte Umgebung zu meiden. Sofern Sie auf Besuche nicht verzichten können oder wollen, sollten Sie ortskundig sein und Besucher nicht ohne ortskundige Begleitung die Altstadt besuchen lassen. Menschenansammlungen sollten Sie meiden und im Zweifelsfall bei unübersichtlichen Situationen in jedem Fall umkehren. Auf die fortlaufend aktualisierten Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts in Berlin wird hingewiesen.

Die Folgen:
Israels Debakel
„Israel steht die schlimmste politische und diplomatische Krise seiner Geschichte bevor“, meinte Oded Granot, ein prominenter Fernsehkommentator. Das Debakel war vorherzusehen und die sogenannten Friedensaktivisten von „Befreit Gaza“ hatten mit Hilfe der Türkei, Griechenlands und anderer Länder alles darauf angelegt, Israel ins offene (politische) Messer rennen zu lassen…

Provokation:
Die Schiffe nach Gaza
Hintergrundinformationen zur “Flotte nach Gaza” und Israels offizielle Position: Die erste Mitteilung der IDF finden Sie vorerst in englischer Sprache, ebenso wie ein Video der IDF, das zeigt, wie eine Warnung an die Flotte gerichtet wird…

Free Gaza:
Wer steht hinter der Flottille nach Gaza?
Während die Organisatoren der Flottille sich selbst als Menschenrechtsverfechter darstellen, deren einziges Ziel die Unterstützung der Menschen in Gaza ist, offenbart ein neuer Bericht die Kooperation der Gruppen mit radikalen Menschenrechtsverletzern…

IHH:

Wer sind die Gaza-Humanisten?

Die Stürmung der Hilfsflotte für Gaza durch die israelische Armee sorgte für weltweite Empörung. Im ZDF erklärt Bernhard Lichte, wer die Aktivisten sind, woher sie kommen und welche Absichten sie haben...

"Befreit Gaza"-Aktion:

"Massaker" an Blockadebrechern
Mehr als fünfzehn Tote unter den propalästinensischen Aktivisten auf der aus sechs Schiffen bestehenden Flotte von Blockadebrechern, dutzende Verletzte, darunter auch fünf israelische Marinesoldaten. Stunden nach dem Überfall auf die Schiffe gegen fünf Uhr Morgens herrscht immer noch Unklarheit über die Vorgänge. Die internationalen Blockadebrecher befanden sich auf dem Weg zum Gazastreifen…

Stellungnahme des israelischen Außenministeriums
Wer Gaza helfen will, muss mit Israel kooperieren
Schiffe, die ihren Weg nach Gaza erzwingen wollen, helfen den Menschen dort in keiner Weise. Die existierenden Übergänge an Land sind mehr als ausreichend, ihren Bedarf zu decken…

Aufmerksamkeit auf die Blockade:

Der "Gaza Freiheitsmarsch" steckt fest
Der Versuch, mit einer Flotte von acht Schiffen, mit 800 „Friedensaktivisten“ an Bord, die israelische Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen, ist ins Stocken geraten…

Passage erlaubt:
Humanitäre Hilfe für Gaza
Auch mit Blick auf eine geplante Hilfslieferung internationaler Aktivisten, die die Seeblockade von Gaza durchbrechen möchte, um auf eine angebliche Notlage der Bevölkerung hinzuweisen, betont das israelische Außenministerium in einer Pressemeldung, dass zahlreiche internationale Hilfsorgansisationen ihre humanitären Leistungen über die von Israel zur Verfügung gestellten Wege nutzen können...

Rinder-Stroganoff und Creme-Spinat-Suppe:
Israels Propagandaministerium macht Witze
In einer offiziellen Pressemitteilung versendete das Presseamt der israelischen Regierung eine offizielle Empfehlung an alle Auslandskorrespondenten, unbedingt den „Roots Club und Restaurant“ in Gaza zu besuchen…

Jerusalem:
Abiturfeier wegen Kopftuchstreit abgesagt
In der traditionsreichen deutsch-katholischen Schmidtschule im arabischen Ostteil Jerusalems musste wegen Drohungen aus muslimischen Kreisen infolge eines Kopftuch-Streits die Abiturfeier kurzfristig abgesagt werden…

Luba Eljaw, einer der Gründer der israelischen Arbeitspartei, starb heute (31-05-2010) im Alter von 89 Jahren in Tel Aviv.
Der prominente Gegner des Siedlungsbaus, war einer der wenigen noch Lebenden aus der Generation der Gründer Israels.
Bis zuletzt hielt er an den Idealen der israelischen Linken und der Friedensbewegung fest und forderte ein Ende der Besatzung und eine Auflösung der Siedlungen.

Mai 2010:

Hinrichtungen im Iran
Şîrîn Elemhulî, die zusammen mit 4 anderen kurdischen Gefangenen im Iran hingerichtet wurde, schrieb kurz vor ihrer Ermordung: „Sie wollten, dass ich leugne, Kurdin zu sein. Sie boten mir eine Zusammenarbeit an. Sie sagten, dass sie die Hinrichtung widerrufen, sollte ich zustimmen. Aber ich habe abgelehnt.“…

Alan Dershowitz:
Obama ist für Israel besser als Bush!
Prof. Alan Dershowitz, Jura-Professor in Harvard, ist einer der bekanntesten Fürsprecher Israels. Auf deutsch liegt z. B. sein “Plädoyer für Israel” vor, in dem er u.a. einige Thesen des Sprachwissenschaftlers Prof. Noam Chomsky angreift…

Ein wahrer Freund:
Israel sollte Obama danken
Wenn Israel ein wirkliches Friedenslager hätte, wenn die schweigende Mehrheit ihr Schweigen gebrochen hätte, wenn mehr Israelis sich mit der Situation als Kollektiv befassen würden und nicht nur als Individuen, die sich nach den nächsten Ferien oder dem nächsten Auto sehnen, dann wäre der Rabin-Platz mit Demonstranten voll gewesen…

Ultra-Orthodoxie und Friedensprozess:
Religion steht über Nationalismus
Die neuesten Umfragen zeigen, dass in zwanzig Jahren mindestens jeder vierte jüdische Israeli, der ultra-orthodoxen Minderheit angehören wird. Wird sich dieser Zuwachs auf den arabisch-israelischen Konflikt auswirken? Die derzeitigen Eliten scheinen dieser bedeutenden Entwicklung wenig Aufmerksamkeit zu schenken…

The Arab-Israeli conflict:

Was denken die Ultra-Orthodoxen?

The latest polls show that in 20 years the Ultra-Orthodox minority will constitute at least 25 percent of the Jewish-Israeli population. What will the implications of this increase be on the Arab-Israeli conflict? Current leaders do not give this question much thought…

Elbit Systems:
Deutsche Bank boykottiert israelischen Rüstungskonzern
“Die Deutsche Bank ist raus und hat keine Beteiligung an Elbit Systems.” Das erklärte Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank am Freitag. Noch vor zwei Wochen hatte Ackermann die Aktien des größten israelischen Rüstungskonzerns empfohlen…

Samstag in Oslo:
Harel Skaat im Finale der Eurovision
Es ist geschafft. Die Aufregung war dem 28jährigen Harel Skaat, der Israel in diesem Jahr in der Eurovision vertritt, deutlich anzumerken. Dennoch konnte er das Publikum überzeugen und zieht ins Finale ein. Am Samstag Abend heißt es also wieder mitzittern und vor allem abstimmen…

Israels Beitrag zur Eurovision 2010:
Jetzt abstimmen!
Harel Skaat mit “Milim” (Wörter) im Halbfinale in Oslo…

Hadera:
Große Entsalzungsanlage eröffnet
Unter Beisein von Israels Präsident Shimon Peres ist am Sonntag eine große neue Entsalzungsanlage an Israels Mittelmeerküste nahe Hadera eingeweiht worden. Als eine der weltweit größten ihrer Art wird sie dazu beitragen, Israels chronischem Süßwassermangel abzuhelfen…

Amira Hass:
Auf Augenhöhe
Es ist die Journalistin Amira Hass, die für die liberale israelische Tageszeitung »Ha’aretz« schreibt. Als sie 1991 nach dem Golfkrieg als einzige Jüdin nach Gaza zog, um von dort aus zu berichten, wohnte sie die ersten Tage bei mir. Ich hatte zu jenem Zeitpunkt bereits ein Jahr als Pressesprecherin der UN im Gazastreifen gearbeitet…

Lotty Camerman:

Leben in 'Palästina'
Am Ende der Straße taucht ein weißer Pkw auf und fährt direkt auf uns zu. Einige Hundert Meter vor der Straßensperre stoppt er. Der Fahrer wendet und winkt uns zu. Hanan lässt den Motor an und versichert sich über das Mobiltelefon, dass das Handzeichen uns gilt…

Zum Haare raufen:

Mit Fundamentalisten diskutieren
Argumentieren ist eine fundamentale Tätigkeit des Menschen: Er versucht, mit den Mitteln der Sprache seine Mitmenschen für seine Position, seine Thesen, zu gewinnen. Manchmal gelingt das, oft misslingt es; aber selbst in Fällen, wo der Misserfolg von vorneherein abzusehen ist und die historische Erfahrung die argumentierende Auseinandersetzung als hoffnungslos erscheinen lässt – in den großen ideologischen oder religiösen Kontroversen, finden sich immer wieder Versuche dazu. Hinweise auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen ist, sozusagen…

Veranstaltungstipp:
Vor den Hohen Feiertagen gab es ein Flüstern und Rascheln im Haus
Sound / Installations – Exhibition by Esther Dischereit, Goethe-Institute Jerusalem…

Fremder Feind, so nah:
Begegnungen mit Palästinensern und Israelis
Im Fokus ihrer Berichte steht das, was Bar-On als das "Spannungsdreieck" – Palästinenser, Juden/Israelis, Deutsche – bezeichnet hatte. Mit ihrem intellektuellen und beruflichen Hintergrund begab sich Alexandra Senfft auf den Weg nach Israel, in die Besetzten Gebiete, nach London und Berlin, um mit Menschen zu sprechen, die sich für eine Verständigung mit dem feindlichen Gegenüber einsetzen...

Der Film:

Der Traum vom Gelobten Land
Zum 150. Geburtstag von Theodor Herzl folgt eine Spiel-Dokumentation den Spuren des Begründers des politischen Zionismus und Geburtshelfers des Staates Israel und fragt, was aus seinem Traum vom Gelobten Land geworden ist... video...

Israel Schochat:
Einer der ersten zionistischen Pioniere
In der sehr gemischten Gesellschaft in der Kanzlei des Polizeiministers gab es glücklicherweise während der ersten Jahre meiner Dienste (1952–1958) in der Gefängnisverwaltung einen ganz besonderen Mann, der auf den Minister (Anm. Shitrit) einen starken und guten Einfluß hatte und der mir immer zur Seite stand, wenn die Nichtsnutze in des Ministers Büro ihre Intrigen gegen mich und meine Reform-Maßnahmen sponnen. Dieser besondere Mann, Israel Schochat, befand sich auf Wunsch Ben-Gurions als Berater des Ministers in seiner Kanzlei…

Zvi Hermon:
Göttinger Rabbiner reformiert das israelische Gefängniswesen
Das Buch gibt Einblick in die Suche nach Identität und Quellen einer Persönlichkeit fließen, sowie nach den Kräften, die ihn haben Seelsorger, Fürsorger, Kriminologe, Gefängnisreformer werden lassen. Er beschreibt sein Leben, seine Tätigkeit und die Gedanken und Gefühle, die ihn bewegten, als er die verschiedenen Phasen seiner nun schon fast 55 Jahre langen Berufsbahn durchlief…

Image und Politik:
Israel und die Welt
Bei einer Konferenz in Mainz geht es auch um Deutsche und Europäische Perspektiven im Nahen Osten...

Chomsky und Co.:
Grenzenlose Dummheit
Vier Stunden lang soll der 81-jährige amerikanische Linguistik-Professor Noam Chomsky an der Allenby-Brücke, an der Grenze zwischen Jordanien und Israel, festgehalten, verhört und schließlich ohne Begründung zurückgewiesen worden sein. Das zuständige Militär habe vom Innenministerium ein Veto gegen Chomskys Einreise erhalten. Der Zwischenfall machte weltweite Schlagzeilen, auch in deutschen Medien...

Hemdsärmlige Argumentation:

Wir sind kein Volk!
Der israelische Historiker Shlomo Sand kritisiert jüdisch-nationale Mythen und behauptet, dass die Juden kein Volk seien. Seine Gedanken findet er ungeheuer provokant…

Reise durch die Mauer:
Meine Begegnungen mit Palästinensern und Israelis

»Genug geredet. Es ist Zeit, zu handeln«, schrieb Gideon Levy im September 2008. »Nach 15 Jahren Verhandlungen und endlosen Friedensplänen ist nichts ungesagt oder undiskutiert geblieben«, so der israelische Journalist. Zu viel wertvolle Zeit sei von Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) verschwendet worden: »Die Besatzung und der palästinensische Terror sind unterdessen immer gnadenloser und brutaler geworden.«…

Ballistik:
Welche Rakete steckt wo?

Auflistung zum Stand der ballistischen Raketen-forschung und Ausrüstung: missilethreat.com

Sieben Weltwunder:
Wählen Sie das Tote Meer!

Das Tote Meer, niedrigster Punkt der Erdoberfläche und eine der beliebtesten Touristenattraktionen Israels, ist einer der 28 Finalisten der „Neuen Sieben Weltwunder der Natur“ (“New 7 Wonders of Nature“), einem internationalen Onlinewettbewerb, der sieben Wunder der Natur bestimmen soll. Um es auf die endgültige Auswahlliste zu schaffen, musste sich dieser einzigartige Ort gegen etwa 440 Konkurrenten aus 220 Ländern durchsetzen…

Wir erinnern:
Kleine Israel-Chronik Mai

Im Mai 2010 jährte sich eine Reihe wichtiger Ereignisse, die nicht dem allgemeinen Vergessen anheim fallen sollten…

Herbeireden und abwiegeln:
Kriegsstimmung in Nahost
"Im Sommer gibt es wieder Krieg." Das wurde in den letzten Wochen vor Allem in Syrien wiederholt. Die arabische Presse, darunter das ägyptische Regierungsblatt Al Ahrom spekuliert ganz offen darüber. Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton erklärte, dass der Beschluss des syrischen Präsidenten, die Hisbollah-Miliz im Libanon mit Raketen auszustatten, zu Krieg führen könnte…

Lieberman und die Tschetschenen:
Oh wie schön ist Panama!

Den russischen Aufruf, die internationale Staatengemeinschaft solle die Hamas an den Verhandlungen zum Friedensprozess beteiligen, bezeichnete Israels Außenminister Avigdor Lieberman als Fehler. Man müsse in Moskau begreifen, dass die “Hamas wie die Tschetschenen” sei…

Türkisch-brasilianisches Irangeschäft:
Chance oder Lula da Silvas Profilneurose?

Im Westen ist man wenig beeindruckt vom Kompromissvorschlag, wie ihn die Türkei, Brasilien und der Iran vorschlagen. Der türkische Außenminister, Ahmet Davutoglu, hatte in Teheran bekannt gegeben, der Iran, die Türkei und Brasilien hätten eine Übereinkunft über den Austausch von Uran erzielt…

Herrschaft:
Wie ein Flugzeug ohne Pilot
Amira Hass warnt vor der Illusion, die Besatzungs- und Besiedlungsrealität könne einfach per Beschluss eines Baustopps beendet werden. Sie meint, dass selbst wenn kein einziges jüdisches Haus in den besetzen Gebieten mehr gebaut werden sollte, der riesige Herrschaftsapparat noch über Jaher hinaus weiterbestehen wird. Ministerpräsident Benyamin Netanyahu nimmt sie vor ungerechtfertigter Kritik in Schutz. Die Politik der Besatzung gehe auch ohne seine Beteiligung weiter, wie ein riesiges Flugzeug ohne einen Piloten…

J-Call:
Sogar Israels größte Anhänger werden ungeduldig
Zum Glück haben wir lang genug gelebt. Seit 2000 Jahren – oder mindestens seit 43 Jahren – erwarten wir diese Stimme aus der Höhe, aber sie zögerte. Keiner kann die 3600 jüdischen Intellektuellen, die einen Brief unterzeichnet haben, der heute dem EU-Parlament vorgelegt wird und der Israel aufrufen soll, mit dem Bau (von Siedlungen) in der Westbank und in Jerusalem aufzuhören, als Israelhasser anklagen. Keiner kann den französisch-jüdischen Philosophen Bernard-Henri Levy oder Alain Finkielkraut als selbst-hassende Juden bezeichnen…

Zeichen der Solidarität:
Israel ehrt "Aktion Sühnezeichen"
Am Sonntag ehrte das israelische Sozialministerium im Jerusalem-Theater die fast 50-jährige Arbeit von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) in Israel. Mehr als 1500 deutsche Volontäre haben seit 1961 mit ASF ihren Dienst in Israel geleistet. Jährlich kommen rund 30 junge und ältere deutsche Freiwillige für ein Jahr zu Projekten mit Holocaust-Überlebenden, behinderten Menschen, und Kindern aus sozial benachteiligten Familien und in Gedenkstätten wie Yad Vashem…

"An Kirche und Moschee habe ich nur noch viele gute Erinnerungen":

Eine ziemlich untypische Mischung
Korey Bronson sitzt in frisch gebügelter Uniform auf einer Holzbank in der Bet-Vagan Jugendherberge in Jerusalem und wartet auf den Marschbefehl zum Präsidentenpalais. Er ist einer von 120 Soldaten, die für ihre Verdienste von Staatspräsident Schimon Peres ausgezeichnet werden sollen…

US-Kongress:

Obama beantragt Unterstützung für israelische Raketenabwehr
US-Präsident Barack Obama hat den Kongress gebeten, zur Unterstützung eines israelischen Raketenabwehrsystem 210 Millionen Dollar zu bewilligen…

Israels Rendezvous mit der Geschichte:

Staatsgründung - Ja oder Nein?
In der letzten Woche vor Auslaufen des britischen Mandats toben fast überall in Palästina Kämpfe zwischen Juden und Arabern. Zwar behalten die Juden die Oberhand, doch droht die Invasion der Armeen arabischer Nachbarstaaten, falls die Juden einen eigenen Staat gründen...

Warnung:
Israels Tyrannei der Mehrheit ist gefährlich
Die einzige Demokratie im Nahen Osten ist vielleicht einzigartig, aber es ist zweifelhaft, ob sie real ist. Ergebnisse einer Umfrage, die in Haaretz veröffentlich wurden, reflektieren, was seit langer Zeit bekannt war: eine Kombination von Ignoranz, ein grundlegender Mangel an Verständnis und eine faschistische Stimmung. Ein übler und gefährlicher Wind bläst in Richtung der Regierung, die von einem Kollaps bedroht ist…

Umdenken:
Hass säen und Tod ernten

Mein Name ist Rami Elhanan. Vor 13 Jahren, am Nachmittag des Donnerstags am 4. September 1997 verlor ich bei einem Selbstmordattentat in der Ben-Yehuda-Straße in Jerusalem meine Tochter Samadar. Ein bildhübsches 14jähriges Mädchen…

Iran:
Fünf Menschen heimlich hingerichtet, 27 andere warten auf den Galgen
Die plötzliche Hinrichtung von fünf iranischen politischen Gefangenen am 9. Mai 2010 scheint für eine Politik der Regierung zu sprechen, die sich auf politisch motivierte Hinrichtungen verlässt, um ihre Position gegenüber der Oppositions mittels Terror und Einschüchterung zu stärken…

Sarid:

Der wirkliche Skandal hinter der Anat Kam-Affäre
Lasst den, der ohne Sünde ist, den ersten Stein werfen. Wenn einer unter Euch ist – Minister, Knessetmitglieder, Generäle, ranghohe Beamte – der nie ein Staatsgeheimnis preisgegeben hat, der werfe den 1. Stein. Und lasst den Journalisten, der nie im Besitz von vertraulich zu behandelnden Dokumenten war und sich zurückhielt, sie zu veröffentlichen, weiter Steine auf seine Kollegen werfen…

Mubarak:
Die Zeitbombe Ägypten tickt
Die führende Nation der arabischen Welt ist zur politischen und kulturellen Stauzone geworden – und das ist nicht gut…

Jerusalem:
Der Freund
Die Siedler von Pisgat Zeev, die Eindringlinge von Sheik Jarrah, die Leute, die Silvan begehren, die Eindringlinge, die ins Muslimviertel wollen, und Sie Bürgermeister der nationalistischen Stadt, Nir Barkat, brauchen sich keine Sogen mehr zu machen: Ganz Jerusalem gehört Ihnen – und zwar für immer…

Mein Hebräerland:
Die europäischen Wurzeln Israels
Deutsches Kulturforum in Tel Aviv, Vorträge, Konzerte und Theaterstücke beim XVII. Else Lasker-Schüler-Forum vom 4. – 10. Juli 2010 in Tel Aviv…

Vorstellung:
Bilder von Jerusalem
Eher banale Bilder aus einer Stadt von der es soviele überwältigende Vorstellungen gibt – und die gerade deshalb so umkämpft und so wenig umworben ist…

POSITIONEN, VORSCHLÄGE, DISKUSSIONEN:
Jerusalem 2010
Was bereits erreicht wurde, schon zum Greifen nah war - und wieder verschwand, und wieder auftaucht...

12. Mai:
Jerusalemtag
Der Jerusalemtag (28. Ijar/12.5.10) ist ein nationaler Feiertag in Israel. Der Tag erinnert an die israelische Befreiung der Stadt im Sechs-Tage-Krieg 1967. Israel feiert am 12. Mai 2010 mit dem “Jerusalemtag”, die Öffnung der Stadt für alle Religionen…

Ungewisse Zukunft:
Jerusalem 1947
Im Schatten von Kampf und Terror: 1947 wird das Leben in Jerusalem immer schwieriger. Es ist ein Jahr des Kampfes gegen die Mandatsmacht und der britischen Restriktionen. Im Dezember, nach dem UN-Votum zugunsten der Gründung eines judischen und eines arabischen Staates, entbrennen zusätzlich neue arabisch-jüdische Kämpfe, die 1948 in einen landesweiten Krieg münden...

Humus Humus:
Schon wieder Krieg in Nahost
Bei diesem jüngsten nahöstlichen Schlagabtausch gab es keine menschlichen Verluste, wenn man von Bauchschmerzen und erheblichen Blähungen mal absieht. Bei diesem mit allem Ernst ausgetragenen Krieg geht um die nationale Ehre der Libanesen und um das nationale Kulturerbe der Juden...

Zum 32. Mitglied erkoren:

Israel ist OECD-Mitglied
„Herzlichen Glückwunsch. Das ist ein historischer Tag. Israel wurde als aufgeklärter moderner Staat mit einer starken Wirtschaft anerkannt.“ Das sagte am Montag von China aus der israelische Finanzminister Juval Steinitz in einem Rundfunkinterview...

Avi Primors neues Buch:
Eine reale Utopie
Radikal ist der Vorschlag von Avi Primor. Er fordert, dass europäische Soldaten Israels Schutz vor Kämpfern aus Palästina gewährleisten. Der erfahrene Diplomat zählt vor allem auf osteuropäische (und sogar türkische) Truppen, denn die Westeuropäer würden kneifen, vermutet er. Aber die EU solle die Führung übernehmen, allen voran Deutschland und Frankreich…

45 Jahre Deutsch-Israelische Beziehungen

Am 12. Mai 1965 nahmen der Staat Israel und die Bundesrepublik Deutschland diplomatische Beziehungen auf

Deutschland-Israel:
Die besonderen Beziehungen

Die gegenseitige Wahrnehmung, d.h. wie Israelis Deutschland und wie Deutsche Israel sehen, ist noch immer sehr komplex und jeder kennt die bestehende Sensibilität und Spannung vor dem Hintergrund der Vergangenheit. Hinzu kam in den vergangenen Jahren eine weitere Herausforderung: die Verschlechterung der gegenseitigen Wahrnehmung vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Nahen Osten...

Zeittafel I:
Von 1948 bis 2005

Zeittafel II:
Von 1965 bis heute


Persönliche Erinnerungen:
Deutsch-israelische Beziehungen
1965 nahmen die Bundesrepublik und Israel diplomatische Beziehungen auf. Ich war 15 Jahre alt und besuchte als einziger Deutscher eine Schule für Diplomatenkinder in Sèvres bei Paris...

Niels Hansen:
Deutschlands Botschafter in Israel
Am 7. November wird der frühere deutsche Botschafter in Israel, Niels Hansen, 80 Jahre alt. Der Jubilar gehörte von 1952 bis 1989 dem auswärtigen Dienst an...

Vier Jahre Botschafter in Israel:
Für einen Deutschen prägende Jahre
Die gesicherte Existenz Israels – Teil der deutschen Staatsraison...

Diplomaten-Veteran:
Gespräch mit Motti Levy

Motti Levy ist der Veteran unter den israelischen Diplomaten: ganze 17 Jahre hat er in unterschiedlichen Funktionen in Deutschland gedient...

12. Mai 1965:

Prominente Stimmen

Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland vor vierzig Jahren, am 12. Mai 1965, nur zwanzig Jahre nach dem Ende des Holocaust, stößt auch in Israel auf großes öffentliches Interesse...

Rückblick:
Die Anfänge des deutsch-israelischen Jugendaustauschs
Die Bemühungen um Kontakte zwischen der Jugend der zwei Länder sind für deren Beziehungen zweifellos besonders bedeutungsvoll. Die Anstöße zu diesem für beide Seiten so erfreulichen und nützlichen Werk und seine Entwicklung sollen hier kurz dargestellt werden...

Städtepartnerschaften:
Pfeiler zum Brückenbau
Städtepartnerschaften sind ein Ergebnis der Stimmung, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg herausbildete. Nun dachte man daran, daß Menschen sich die Hand reichen sollen über Grenzen und nationale Verschiedenheiten hinaus. Kriegsmüde, wollte man jetzt gegenseitiges Entgegenkommen verbreiten und damit eine Bürgschaft für Frieden schaffen...

Israel und Deutschland:
Gedanken zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit
Wissenschaftler beider Länder haben in den letzten dreieinhalb Jahrzehnten eine feste Brücke gemeinsamer Interessen und persönlicher Verbindungen gebaut. Doch wissen auch sie, daß dies nur einen, wenn auch einen wichtigen Teil im Beziehungsgeflecht der beiden Länder ausmacht, das nun einmal vom Gewicht der Geschichte belastet ist...

D
eutsch-israelische Beziehungen:
Die Jeckes als Seismografen
Das ferne Land, so nah - Die aus Deutschland geflohenen Juden prägen und lieben die neue Heimat, und können die alte doch nicht abstreifen...

Emigranten der dreißiger Jahre:
"Kommst du aus Überzeugung oder aus Deutschland?"
Die Worte, die Hans Sahl 1973 in dem Gedicht "Die Letzten" genervt wie mahnend niederschrieb, bilden den Titel eines von Anne Betten und Miryam Du-nour herausgegebenen Buches. Es lässt deutschsprachige Juden zu Wort kommen, die in den dreißiger und vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts nach Palästina bzw. in den 1948 gegründeten Staat Israel auswanderten...

Deutsch-Israelische Beziehungen:
Klassentreffen nach 67 Jahren
"Ich kann mich ja gar nicht mehr an mich selbst erinnern", rief eine ältere Dame, als sie versuchte, sich auf einem Foto der ersten Klasse in den dreißiger Jahren zu identifizieren...

haKinereth:
Das Meer von Galiläa
In der aktuellen Folge des KKL-Magazins Neuland findet sich ein Bericht aus dem Galil. Insbesondere vom galiläischem Meer, dem Jam Kinereth, wie der größte Frischwas­sersee in Israel genannt wird…

Widgets:
Google kauft israelisches Start-Up-Unternehmen
Der US-amerikanische Internetdienstleistungsgigant Google hat erstmals ein israelisches Unternehmen erworben. Dabei handelt es sich um Lab Pixies, eine Start-Up-Firma, die Widgets wie Spiele, Übersetzungsprogramme, Taschenrechner und Kalender für personalisierte Internetplattformen entwickelt…

Eine Fantasie:
Widerspruch zu Mearsheimers Pessimismus
Auch wenn er mit dessen Schlussfolgerungen nicht übereinstimmt, empfiehlt Uri Avnery jedem Israeli, der über die Zukunft seines Staates nachdenkt, sich mit einer Analyse von Professor John Mearsheimer auseinander zusetzen. Mearsheimer hatte gerade in einem Vortrag in Washington DC, die Überlebenschancen Israels analysiert…

Die Siedlerbewegung:
Fundamentalismus in Israel

Als Israel im Krieg von 1967 das Westjordanland und damit auch die dortigen biblischen Stätten erobert hatte, sah sich eine Gruppe junger Zionisten in ihrer messianischen Deutung des zionistischen Projekts bestätigt. Noch im selben Jahr begannen erste Aktivistengruppen mit der Besiedlung von Kfar Etzion und Hebron. Diese beiden Siedlungen bildeten jedoch lediglich den Auftakt der bis heute anhaltenden Besiedlung der besetzten Gebiete. Laut Verlagsmitteilung liegt mit dieser Arbeit erstmalig eine umfassende wissenschaftlich fundierte Darstellung vor…

50 Jahre danach:
Eichmann-Entführer erinnern sich

Am 11. Mai 1960 wurde der Nazi-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann von israelischen Agenten in Argentinien entführt und anschließend nach Israel gebracht, wo er zwei Jahre später nach einem Aufsehen erregenden Gerichtsprozess hingerichtet wurde…

Im Namen des Zionismus:
Herzl hat Geburtstag
Israel ist eine zionistischer Staat und jeder weiß das. Schließlich gibt es keinen (jüdischen) Politiker in Israel, der eine Gelegenheit versäumt, dies zu wiederholen. Als wir den 62. Unabhängigkeitstag feierten, wurden wir mit patriotischen Reden überschwemmt. Jeder unserer Ciceros erklärte – ausnahmslos – sein totales Engagement gegenüber dem Zionismus…

14. Mai 1948 - Israel hat Geburtstag:
Ansichtskarten aus Jerusalem
Wie wäre es mit einem netten Gruss...

Totes Meer:
Jede Menge Gesundheit

Das Tote Meer, auch als Salzmeer (Jam haMelach) bekannt, heißt so, weil es aufgrund des 30 prozentigen Salz- und Mineralgehalts keine Lebewesen enthält. Auch die phänomenale Tragkraft des Wassers rührt von seinem Salzgehalt her. Richtiges Schwimmen ist nicht möglich. Dafür können Nichtschwimmer ohne jegliche Anstrengung an der Oberfläche treiben...

Indikationen:

Therapie am Toten Meer
Das Tote Meer ist ein Binnensee, der gegenüber dem Meeresspiegel einen Tiefenunterschied von ca. 408 Metern hat. Wegen seiner tiefen Lage weist die Luft am Toten Meer die höchste Sauerstoffkonzentration der Welt auf...

Hauptsache gesund:
Klimatherapie am Toten Meer
Seit Jahrtausenden gilt das Tote Meer als Quell von Gesundheit und Schönheit. Am tiefsten Punkt der Erdoberfläche, 400m unter dem Meeresspiegel, lindern in weltweit einmaliger Zusammensetzung besondere natürliche Kräfte der Natur die verschiedensten Erkrankungen…

Wirtschaft:
Tevas Durchmarsch geht weiter
Der israelische Pharma-Gigant hat im ersten Quartal von 2010 abermals alle Erwartungen übertroffen und Rekordeinnahmen eingestrichen. So konnte der Generika-Marktführer im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Ertragswachstum von 16% verzeichnen und Einnahmen von umgerechnet knapp zwei Milliarden Euro für sich verbuchen…

Zum 150. Geburtstag Theodor Herzls

Biografie:
Theodor Herzl (1860-1904)
Theodor Herzl wurde 1860 in Budapest geboren. Seine Familie lebte nicht mehr traditionell, sondern "religiös aufgeklärt", assimilierte sich jedoch nicht an die magyarische Mehrheit, sondern pflegte eine weltbürgerlich deutsche Kultur...

Theodor Herzl:
Selbstbiographie
Ich bin 1860 in Budapest geboren, nahe der Synagoge in der mich der Rabbi jüngst mit den strengsten Worten anklagte, weil ich — wirklich und wahrhaftig — weil ich für die Juden mehr Ehre und Freiheit, als sie gegenwärtig genießen, zu erlangen versuche. Aber an der Vordertür des Hauses in der Tabakgasse, wo ich das Licht der Welt erblickte, wird nach zwanzig Jahren ein Zettel mit der Anzeige "Zu vermieten" zu lesen sein...

Choseh haMedinah:
Herzls Bild in Israel heute
Benjamin Seev Herzl, wie der "Prophet des Staates" in Israel ausschließlich genannt wird, ist zweifelsohne eines der wichtigsten Symbole des Staates. Sein Bild wachte über der Unabhängigkeitserklärung durch David Ben-Gurion, sein Grab auf dem nach ihm benannten Hügel in Jerusalem wurde zu einem der bedeutendsten Orte der Identifikation des jungen Staates und dient auch heute noch als Kulisse bei den Feierlichkeiten des Unabhängigkeitstages. Jedes Kind kennt ihn und seinen Ausspruch "Im tirzu, ejn so agada", "Wenn ihr wollt ist es kein Märchen"...

Basel, 29. August 1897:
Eröffnungsrede zum ersten Kongreß

Wir wollen den Grundstein legen zu dem Haus, das dereinst die jüdische Nation beherbergen wird. Die Sache ist so groß, daß wir nur in den einfachsten Worten von ihr sprechen sollen. Soweit es sich jetzt schon beurteilen läßt, wird in diesen drei Tagen eine Übersicht über den gegenwärtigen Stand der Judenfrage geliefert werden. Der gewaltige Stoff gliedert sich unter der Hand unserer Referenten...

Ben-Ami:
Erinnerungen an Theodor Herzl
Die Erinnerungen des russischen Schriftstellers Mordechai Rabinowicz, genannt Ben Ami (Ein Sohn meines Volkes), an den ersten Zionistenkongress in Basel gehört zu den eindrucksvollsten Schilderungen eines Zeitzeugens. Sie machen die Bedeutung Herzls vor allem für die Juden in Osteuropa deutlich. Der Text erschien in der Gedenknummer der "Welt" zu Herzls zehntem Todestag...

Widerstand gegen den Zionismus:
Protestrabbiner
Das neueste in der Judenbewegung sind die Protestrabbiner. Max Nordau hat diesen Typus bereits mit einem Wort gebrandmarkt, das bleiben wird: Es sind die Leute, die im sicheren Boot sitzen und den Ertrinkenden, die sich an den Bootrand klammern möchten, mit dem Ruder auf die Köpfe schlagen...

Herzls Antwort:
Mauschel
Mauschel ist Antizionist. Wir kennen ihn schon lange, und es hat uns auch immer der Ekel gehoben, wenn wir ihn ansahen, wenn uns das Leben in seine Nähe oder gar in Berührung mit ihm brachte. Aber zu dem Ekel, den wir vor ihm empfanden, gesellte sich bisher immer Mitleid...

Rückkehr zum Judentum:
Die Menorah
Es war ein Mann, der hatte die Not ein Jude zu sein, tief in seiner Seele empfunden. Seine äußeren Umstände waren nicht unbefriedigend. Er hatte sein genügendes Auskommen und auch einen glücklichen Beruf, indem er das schaffen durfte, wozu ihm sein Herz hinzog. Er war nämlich ein Künstler. Um seine jüdische Herkunft und den Glauben seiner Väter hatte er sich schon lange nicht mehr gekümmert, als der alte Hass unter einem modischen Schlagworte sich wieder zeigte...

27. Oktober 1898 - 5. November 1898:
Tagebucheintragungen zur Reise nach Palästina
Bekommen wir jemals Jerusalem, und kann ich zu der Zeit noch etwas bewirken, so würde ich es zunächst reinigen. Alles, was nicht Heiligtum ist, ließe ich räumen, würde Arbeiterwohnungen außerhalb der Stadt errichten, die Schmutznester leeren, niederreißen, die nicht heiligen Trümmer verbrennen und die Bazare anderswohin verlegen. Dann unter möglichster Beibehaltung des alten Baustils eine komfortable, ventilierte, kanalisierte neue Stadt um die Heiligtümer herum errichten...

"Lieber Daade":
Letzte Briefe an David Wolffsohn
"Ich gebrauche hier die Herz-Kur. Meine Mutter weiß nichts davon, glaubt, ich sei nur zum Ausruhen hier. Machet keine Dummheiten, während ich tot bin"...

Der Judenstaat
Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage
[Deutsches Original]
Vorrede
Einleitung Allgemeiner Teil Die Jewish Company Ortsgruppen Society of Jews und Judenstaat Schlußwort
[Hebräische Übersetzung]
Erschienen im Jahre 1896,
von Theodor Herzl, Doktor der Rechte
Berlin und Wien, M. Breitenstein's Verlags-Buchhandlung, Wien, IX

Altneuland
[Erstes Buch - Ein gebildeter und verzweifelter junger Mann] [Zweites Buch -
Haifa 1923] [Drittes Buch - Das blühende Land] [Viertes Buch - Pesach] [Fünftes Buch - Jerusalem]
Im Jahre 1902, zwei Jahre vor seinem viel zu frühen Tod, sorgte Theodor (Binjamin S'ew) Herzl mit dem Erscheinen eines "utopischen Romans" für eine Überraschung. In der Einleitung schrieb er "Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen". Schon wenige Monate später erschien das Buch auch auf hebräisch. Der Titel: "Tel-Awiw".

Doppelmoral:
"Der Galgen ist gerechte Abschreckung"
Im vergangenen Sommer hat der südafrikanische Richter Richard Goldstone im Auftrag der UNO-Menschenrechtskommission einen Report über Israels angebliche Kriegsverbrechen während des Gazakriegs veröffentlicht. Der Report hat dem Ansehen Israels erheblichen Schaden beigefügt. Jetzt haben israelische Reporter aufgedeckt, dass Goldstone unter dem Apartheidregime mindestens 28 Todesurteile ausgesprochen hat und bis heute zu seinen Urteilen steht…

Juden im Iran:
Erziehung über die Hintertür
Die jüdische Gemeinde Irans tritt antisemitischen Vorurteilen jeglicher Art vehement entgegen, sei es durch offene Briefe an Zeitungsredaktionen, die staatliche Rundfunkbehörde, den Justizminister oder eben an den Präsidenten. In wichtigen Fällen werden die Beschwerdebriefe jüdischer Funktionäre in der Gemeindezeitung nachgedruckt…

Totes Meer:
Jede Menge Gesundheit

Das Tote Meer, auch als Salzmeer (Jam haMelach) bekannt, heißt so, weil es aufgrund des 30 prozentigen Salz- und Mineralgehalts keine Lebewesen enthält. Auch die phänomenale Tragkraft des Wassers rührt von seinem Salzgehalt her. Richtiges Schwimmen ist nicht möglich. Dafür können Nichtschwimmer ohne jegliche Anstrengung an der Oberfläche treiben...

Bewusstsein:
Israelis sorgen sich um die Umwelt - auch in Afrika
Die überwältigende Mehrheit der israelischen Bevölkerung kümmert sich um Umweltfragen. Laut einer vom Umweltschutzministerium veröffentlichten Umfrage halten sich ganze 98% der Israelis an ökologische Vorgaben wie das Recycling; 95% halten grüne Themen für wichtig…

Sanktionsspektakel:
Drei Optionen für den Iran
Die mit Abstand beste Option wäre ein Sieg der iranischen Freiheitsbewegung – wobei völlig offen ist, ob und wann es dazu ohne massive Hilfe von außen kommen wird. Scharfe Sanktionen widersprechen dem Kampf der Freiheitsbewegung nicht, sondern könnten sogar eine wichtige Unterstützung sein...

Neuanfang:
Annäherungsgespräche Netanjahu-Abbas
Als gäbe es kein Telefon, sogar zum Ortstarif, und zahllose direkte Kontakte, sogar auf höchster Ebene, sollen am Mittwoch sogenannte „Annäherungsgespräche“ zwischen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas beginnen. Der amerikanische Nahost-Vermittler, George Mitchell, will in der Nacht zum Dienstag in Israel landen und dann zwischen Jerusalem und Ramallah pendeln…

Iran, Hisbollah, Hamas:
Das Dreigespann des Terrors
Das Weiße Haus Obamas hat Annäherungsgespräche zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde an die Spitze seiner Nahostpolitik gestellt, wobei es glaubt, erfolgreiche Verhandlungen würden zu einem positiven Dominoeffekt im Rest der Region führen…

Rabbi Mosche Hirsch:
Arafats “Berater für Judenfragen” gestorben
Der selbsternannte "Außenminister" der radikal-antizionistischen jüdischen Sekte Neturei Karta (Wächter der Stadt) und ehemalige "Minister für Judenfragen" im Kabinett Jassir Arafats ist in Jerusalem im Alter von 86 Jahren gestorben. Er wurde wenige Stunden später am Sonntag begraben...

Atombombe:
Werden die gemäßigten arabischen Staaten den Iran stoppen?
Die Manöver, die der Iran diese Woche im Persischen Golf veranstaltet hat, sind nicht lediglich Manöver; sie sind Teil der passiven Verteidigungsaufstellung des Iran. So hat beispielsweise die Marine der Revolutionswächter Minen gegen Schiffe gelegt, Schiffsbombardierungen geprobt…

USA - Israel:
Ein Weckruf aus Jerusalem
Israels jüngste Ankündigung, 1.600 neue Wohnungen in Ost-Jerusalem zu bauen, war nicht nur ein Schlag ins Gesicht des Vizepräsidenten Joe Biden. Es war vielmehr ein Weckruf an uns alle: Die immer gleichen Handlungs- und Verhandlungsweisen bringen uns nicht näher an die Lösung des Konfliktes. Nun behindern oder hemmen sie womöglich die vom US-Sondergesandten Mitchell angekündigten indirekten Gespräche…

Israel und Palästina:
Heuchelei und Hetze auf beiden Seiten
The incitement issue is rife with hypocrisy on both sides. It is exaggerated by both Israelis and Palestinians so as to excuse their refusal to negotiate and to “score points”, particularly with the international community. While the latter should be tough on incitement, it should not permit that issue to obfuscate the need for immediate progress toward a solution in more pragmatic spheres of the conflict…

Gegenseitiger Respekt und Humor:
Alltag im Gelobten Land

Ulrich W. Sahm, als Nahost-Korrespondent Zeitungslesern und Fernsehzuschauern, sowie den Lesern von haGalil in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekannt, berichtet seit 1970 in Bild und Text aus Jerusalem. Nun ist bei Vandenhoeck & Ruprecht ein Buch von ihm erschienen, bei dem der Leser tief in den israelischen Alltag blicken kann…

Aufstachelung:
Incitement is the continued denial of freedom to Palestinians

A few lessons later and our guests are politely educated about the true nature of Palestinian textbooks, what they really say and not simply what right-wing Israeli settler organizations (who have managed to convince members of the US Congress, including Secretary of State Hillary Clinton) claim that Palestinian textbooks say…

Petition to High Court:
Outpost to be Authorized as a New Settlement
In 2001 the outpost of Derech Ha’avot was established upon the lands of the Palestinian village Alkhadr, near Bethlehem. Today there are 35 families living in the outpost with some 180 settlers…

Heuchelei und Hetze:
Stop Palestinian denial of Jewish peoplehood

The debate over incitement may seem sterile. Distinctions can be made between naming schools and summer camps after suicide bombers, as Palestinian leaders do, and Israeli leaders speaking about Arabs in a disparaging, even violent way. But these distinctions often sound like debating points that have little relevance to the practical pursuit of peace…

Messer-Stecher:
Mit Jerusalem-Syndrom in die Grabeskirche
Die Messerattacke in der Jerusalemer Grabeskirche am Freitag Abend gegen 21:00 Uhr hat offenbar Timothy Borniel, 41, aus Irland, durchgeführt…

Kriegsszenario:
Ein schwelender Vulkan
Wird im Sommer ein Krieg ausbrechen? In Israel möchte man noch immer glauben, dass die die Ordnung im Nahen Osten stabilisierenden Kräfte stärker sind als die sie destabilisierenden. Man glaubt an die Abschreckung, wie sie im Norden und im Süden im zweiten Libanonkrieg und in der Operation „Gegossenes Blei“ erzielt worden ist…

The Israeli-Palestinian conflict:
A new approach

Although the clash between the US and Israeli governments about the Israeli government’s planned housing expansion in east Jerusalem may be abating, the resolution of the Israeli-Palestinian conflict is no closer…

A good idea:
An “Obama Plan” for the Middle East

The Washington Post reported last week that the Obama administration is considering abandoning its support for indirect Israeli-Palestinian negotiations in favour of direct negotiations based on a plan the United States would lay on the table…

Mischehu baBajith?
What is left of the Zionist Left

If the Zionist Left still exists, it finds itself today in a quandary which may yet define the future of the State of Israel. It must ask itself several questions: what role can it play in solving the existential problems facing the country?…

Trialog in Yad Vashem:
Völkerverständigung, mal ganz anders
Nicht nur Siedlungen und Grenzfragen stehen einem Frieden in Nahost im Weg. Entscheidender ist die gegenseitige Wahrnehmung von Israelis und Palästinensern, mangelndes Wissen übereinander und eine Weigerung, die Traumata und Empfindungen der jeweils anderen Seite zu sehen und zu respektieren…

Eine dramatische Geschichte mehrfach verkreuzter Beziehungen:
Ein Buch wie Honig
Ein poetisches Buch der Autorin Zeina B. Ghandour aus einer für uns anderen Welt – Palästina. Es beschreibt die offenen Wunden in der arabischen Gesellschaft und versucht gleichzeitig den Schmerz durch seine Poesie zu lindern…

Israel:
IDF geht zu weit
Eine neue Militärorder wird diese Woche in Kraft treten und die israelische Armee bevollmächtigen, Zehntausende von Palästinensern aus der Westbank zu deportieren und sie wegen Verstoß gegen die Einreisebestimmungen zu belangen – was langjährige Gefängnisstrafen zur Folge haben kann...

Zahlen, Zahlen:
Israels Bevölkerung nach 62 Jahren
Zwei Tage vor dem diesjährigen Unabhängigkeitstag belief sich Israels Bevölkerung auf 7 587 000 Einwohner. Wie das Zentralamt für Statistik mitteilte, waren davon 5 726 000 (75,7%) Juden und 1 548 000 (20.4%) Araber. 313 000 Menschen (4.1%) sind keiner dieser Bevölkerungsgruppen zuzurechnen…

Süß und saftig:
Die letzten Orangen
Die letzten Orangen im April 2010, süß und voller Saft…

Ben Zeev:

Grusswort zum Unabhängigkeitstag
Am 20. April 2010 feiert Israel zum 62. Mal seinen Unabhängigkeitstag – Yom Ha’atzmaut. Aus diesem Anlaß spricht der israelische Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, ein Grußwort…

Grußworte:
Zum 62. Unabhängigkeitstag
Am Dienstag, den 20. April, feiert der Staat Israel seinen 62. Unabhängigkeitstag. Dieses Jahr stehen die Feierlichkeiten ganz im Zeichen Theodor Herzls. Der Vater des politischen Zionismus hat am 2. Mai 150. Geburtstag…

Nicht Reden - Handeln!
Visionen und Wirklichkeit

Vom Buch der Bücher zum Volk des Buches, zu Herzls Vision und der Gründung des Staates Israel...

Palästina / Erez Israel:
Das Land zwischen Jordan und Mittelmeer
Die Schlüsselstellung Palästinas (gemeint als geographische Bezeichnung im Sinne von Erez Israel) im vorderen Orient ist für die Geschichte des Landes von größter Bedeutung. Das Land zwischen Jordan und Mittelmeer war immer der Platz, wo die Kämpfe zwischen den Mächten im Zweistromland und im Niltal ausgetragen wurden...

Die Unabhängigkeit des Staates Israel:
Der Weg zum 14. Mai 1948

In der letzten Woche vor Auslaufen des britischen Mandats toben fast überall in Palästina Kämpfe zwischen Juden und Arabern. Zwar behalten die Juden die Oberhand, doch droht die Invasion der Armeen arabischer Nachbarstaaten, falls die Juden einen eigenen Staat gründen...

Zur Erinnerung:
Rede von David Ben-Gurion aus dem Jahre 1948
Ansprache an die Nation am Shabbat, 15. Mai 1948...

Zum Unabhängigkeitstag:
"Songs we loved to hear"

Die meisten der Schlager gehen auf die vorstaatliche Zeit zurück. Die Texte handeln von Immigration, Aufbau des jüdischen Staates - und natürlich von der Liebe...

Theodor Herzl
(Benjamin S'ew Herzl):

Der Judenstaat
Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage
[Deutsches Original] [Hebräische Übersetzung]
Vorrede
Einleitung Allgemeiner Teil Die Jewish Company Ortsgruppen Society of Jews und Judenstaat Schlußwort
Erschienen im Jahre 1896, von Theodor Herzl, Doktor der Rechte, Berlin und Wien, M. Breitenstein's Verlags-Buchhandlung, Wien, IX...

Theodor Herzl
(Benjamin S'ew Herzl):

Altneuland
Der utopische Roman
[Erstes Buch - Ein gebildeter und verzweifelter junger Mann] [Zweites Buch - Haifa 1923] [Drittes Buch - Das blühende Land] [Viertes Buch - Pesach] [Fünftes Buch - Jerusalem]
Im Jahre 1902, zwei Jahre vor seinem viel zu frühen Tod, sorgte Theodor (Binjamin S'ew) Herzl mit dem Erscheinen eines "utopischen Romans" für eine Überraschung. In der Einleitung schrieb er "Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen". Schon wenige Monate später erschien das Buch auch auf hebräisch. Der Titel: "Tel-Awiw"...

ca 20kB Anfang der Rede Ben-Burions 14.05.1948ca 15kB Deklaration der Unabhaengigkeit Israels (ra-file)ca 20kB Anfang der Rede Ben-Burions 14.05.1948haShofar ca 25kB

Gedanken zum Unabhängigkeitstag:
Müssen wir schon "raus"? - Und wohin?
Oder können wir noch bleiben? - Und wie lange?... Ein Text von Theodor Herzl, vertont von Aviv Livnat...

Pack die Badehose ein:
Badesaison eröffnet
In ganz Israel eröffnet am heutigen Donnerstag die Badesaison. Gute Nachrichten dazu veröffentlichte in dieser Woche das Umweltministerium. Demnach hat sich die Wasserqualität gegenüber den Vorjahren ständig verbessert. Dennoch müsse in diesem Bereich noch mehr getan werden…

"Wir wollen das erste Treffen unserer provisorischen Regierung eröffnen":

Dokumente über erste Regierungssitzung 1948
Anlässlich des am heutigen Montagabend beginnenden Unabhängigkeitstages hat Israels Regierung seltene Dokumente veröffentlicht, die über die erste Sitzung der ersten israelischen Regierung 1948 berichten. Das Treffen fand damals am 16. Mai in Tel Aviv statt, zwei Tage nach der Staatsgründung…

"Im Staate Israel wird währenddessen jeder Straßenverkehr ruhen":
Jom haSikaron
19. April 2010, 11 Uhr, Tel Aviv, Blick auf Derech Namir von der Brücke des Yarkon Park Richtung Norden...

"HaBanot Nechama":
Trost aus Israel
Ein Interview mit Dana Adini…

Jom haSikharon:
Erinnern zu Atmen
Texte und Bilder zum Jom haSikharon, dem Gedenktag für die Gefallenen und die Opfer des Terrors...

Für die Negev-Brigade vor den Toren Be'er Shevas:
Dani Karavans Monument
Der Wunsch, den in Israels Kriegen Gefallenen ein bleibendes Andenken in Form eines Mahnmales zu schaffen, gab der israelischen Bildhauerei seit den 60er Jahren einen neuen Impuls...

Jom haSikaron:
Für immer Junggeblieben

Das Bild bleibt erschütternd und unvergeßlich. Ich habe es dreimal im Fernsehen gesehen, und meine Augen werden immer wieder feucht...

Militärfriedhof Har Herzl:
Jerusalem im Mai
Ich versuche, die Beerdigung von Edron Amar zu beschreiben. Edron war einer der sechs Soldaten, die nach der Aktion im Viertel Zeytoun von Gazastadt starben...

Savyon Liebrecht:
Dianas Sohn

Ihr mit roter Farbe einbalsamiertes Haar in ein altes Handtuch gewickelt, stand sie in der Küche vor dem Pirouetten drehenden Mixer und sah hin und wieder auf die Uhr, um zu prüfen...

Zurück im Leben:
"Entweder du leidest, oder du wächst"
Verbranntes Haar, verbrannte Haut. Bis heute geht Lea Saban der Geruch nicht aus der Nase. Mit 18 Jahren wurde das Fotomodell von einer Autobombe schwer verletzt...

Shai Unger, 14 Jahre:
Alpträume machen ihm keine Sorgen

Mit welchen Folgen muss man im Leben eines Jungen rechnen, der bei einem Terroranschlag schwer verletzt wurde, in welchem zwei seiner besten Freunde getötet wurden, und dem man 100% Invalidität bescheinigt...


Ein normales Leben:
Angst, nach Jerusalem zu kommen
In Jerusalem herrschte Alarmstufe Eins. Mindestens vier Selbstmordattentäter waren unterwegs. Wie viele der 300 Hochzeitsgäste werden absagen? Viele, fürchtete Yael...

Jetzt anmelden für August 2010:
Workshop Israelische und Jüdische Kunst
Galilee International Management Institute (GIMI) und Ein Harod Art Museum, Israel, haben gemeinsam ein 8-tägiges Seminar zum Thema israelische und jüdische Kunst entwickelt. Das Programm richtet sich an Wissenschaftler und Museumsangestellte sowie Absolventen der Kunstgeschichte oder verwandter Studienfächer, die sich für die aktuellen Trends sowie die Geschichte der israelischen und jüdischen Kunst interessieren…


Islamisierung des Antisemitismus 13:
Djihad gegen Juden
Auch außerhalb der arabischsprachigen Welt spielte das Verhältnis zu Israel immer wieder eine Rolle im Verhältnis islamischer Staaten zu den jüdischen Minderheiten. In der Türkei hat sich durch die enge Zusammenarbeit mit Israel, die nach dem Eintritt der Türkei in die Nato 1952 begann und nach dem Militärputsch 1980 intensiviert wurde, auch die Lage der jüdischen Bevölkerungsgruppe deutlich verbessert...

Militärerlass:

Ethnische Säuberung im Westjordanland?
Tausenden Palästinensern droht die Ausweisung aus dem Westjordanland. Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayad redet gar von Zehntausenden, die israelische Soldaten ausweisen könnten. Das Ziel dieser „ethnischen Säuberung“ sei es, weiteres Land zu rauben…

המטה ללוחמה בטרור:
ישראלים – צאו מסיני!
אזהרת המטה ללוחמה בטרור מבוססת על מידע מודיעיני קונקרטי הצופה פעולת טרור מיידית, לחטיפת ישראלי בסיני. ישראלים השוהים באזור מתבקשים לעזוב את המקום לאלתר ולשוב לישראל...

Dringende Terrorwarnung:
Aufruf an alle Israelis - Verlasst den Sinai, sofort!

Befürchtet werden u.a. Geiselnahmen und Verschleppung in den Gaza-Streifen. Bitte informieren Sie Ihnen bekannte Personen, die sich momentan im Sinai befinden...

Air Berlin:
Für 99 Euro von Berlin nach Israel
Zu den zwei bestehenden Tel Aviv-Flügen nach Berlin ist ab März eine dritte Nonstop-Verbindung zwischen den Städten hinzugekommen. Seit März erreichen Air Berlin-Passagiere aus Israel die deutschen Städte Köln und München jeweils zwei Mal in der Woche nonstop ab Tel Aviv. Ab Juni 2010 kommen noch zwei wöchentliche Flüge von Tel Aviv nach Düsseldorf hinzu. Anschlussflüge gibt es in verschiedene deutsche Städten...

Shlomo Avineri:

Die Haltung der Araber in der Shoa
Eine der zentralen Behauptungen der Palästinenser besagt, dass eine fundamentale Ungerechtigkeit darin besteht, dass sie diejenigen sind, die dem Anschein nach den Preis für die Verbrechen der Europäer in der Shoa zu zahlen haben…

Projekte vor Ort:

Platzeck in Jerusalem
Ministerpräsident Matthias Platzeck war am Montag Gast bei der vom legendären Bürgermeister Teddy Kollek gegründeten „Jerusalem Foundation“. Platzek ist ihr zweiter Vorsitzender in Deutschland…

Jom haSchoah:
Holocausttag im Zeichen neuer Vernichtungsdrohungen
Israel begeht seinen Holocaustgedenktag im Schatten fast täglicher Drohungen aus Iran, vernichtet und ausgelöscht zu werden. Gleichzeitig wird eine erhebliche Zunahme antisemitischer Gewaltakte in aller Welt registriert, mehr als jemals zuvor seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Und in Israel selbst sterben die letzten Zeitzeugen, verarmt, krank und mittellos, weil Hilfsgelder und Zuschüsse, etwa für Medikamente, in dunklen Kanälen versickern…

Download-Tipp:
Israel im Taschenformat
Erfrischend neutral, mit vielen Informationen und gut beobachteten Details über die bunte israelische Gesellschaft liefert Gisela Dachs eine lebendige Kurzfassung der Politik, der Probleme und der inneren Auseinandersetzungen der Israelis...

Together - We Can:
Obama is pro-Israel... and pro-Palestinian
US President Barack Obama is pro-Israel, even though he does not shower Israel with love on a daily basis, as was the case during 16 years of pampering under Clinton and Bush. In addition, the president does not mutter at every opportunity how deep America’s commitment is to Israel’s security and qualitative advantage; yet when it comes to all the parameters that count, Obama is pro-Israel…

USA - Israel:

Heeding Hillary’s words
Leonard Fein of The Forward, discusses the impact of the recent tensions between the Obama administration and Netanyahu government on the status of the two state solution. Fein argues that the Obama administration will find that most American Jews will support it in its efforts to reach compromise…

Two States:
Independent and interdependent
The latest rift between the United States and Israel, which began with the Israeli announcement of more construction planned for Ramat Shlomo – a Jewish-only neighbourhood that would further separate East Jerusalem from the rest of a future Palestinian state – distracts from the larger, even more inhumane separation that must be reversed if the Israeli-Palestinian conflict has any chance of being resolved peacefully. This is the separation between Israel and Palestine themselves…

Ajami:
Der Film und der Stadtteil
Ajami ist eher ein Dampfdrucktopf als ein multikultureller Schmelztiegel: In dem armen, vornehmlich arabischen Viertel in Tel Aviv-Jaffa leben Muslime, Christen und Juden eng beieinander. Ausbrüche von Gewalt gehören hier zum Alltag...

Bilanz (2):
Das verflixte zweite Jahr
Bislang hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seine Amtszeit unerwartet gut überstanden, allerdings nicht zuletzt, weil er kontroverse Entscheidungen vermied. Nun wachsen die Probleme…


Bilanz (1):
Netanjahu ein Jahr im Amt
Die Welt stöhnte laut, als vor einem Jahr Benjamin Netanjahu zum zweiten Mal in Israel die Zügel in die Hand nahm. Mit seinem Rechts-Links-Bündnis mit Orthodoxen, der ultrarechten Partei seines Außenministers Avigdor Lieberman und der linkskonservativen Arbeitspartei unter Verteidigungsminister Ehud Barak verfügt Netanjahu über eine fast unstürzbare Koalition…

Wir erinnern:
Kleine Israel-Chronik 4
Im April 2010 jährte sich eine Reihe wichtiger Ereignisse, die nicht dem allgemeinen Vergessen anheim fallen sollten…

Gerichtsentscheid:
Nachrichtensperre aufgehoben
Ein Tel Aviver Richter hat die Nachrichtensperre zu einer geheimen Spionage- und Hochverratsaffäre aufgehoben, über die in aller Welt berichtet wurde, während die israelischen Medien einem strikten Veröffentlichungsverbot unterlagen…

Diskussion um Zensur:
Nachrichtensperre verwirrt Israelis
Die Zeitung Jedijot Achronot erlaubte sich einen seltenen Jux. Auf einer ganzen Seite gab sie einen übersetzten Agenturbericht wieder, in weiten Teilen jedoch bis zur Unkenntlichkeit geschwärzt…


Islamisierung des Antisemitismus 12:
Antisemitismus ohne Juden oder Israel als Staat gewordener Jude?

Die Vertreibung der arabischen Jüdinnen und Juden führte nicht zuletzt dazu, dass heute in den meisten arabischen Staaten keine jüdischen Gemeinden mehr verblieben sind oder nur noch Reste davon existieren...

Iran:
"Das Regime ist stets einen Schritt voraus"
“Die Zeit drängt”, warnt Politikwissenschafter und Iran-Experte Stephan Grigat im Hinblick auf mögliche Sanktionen der internationalen Gemeinschaft gegen den Iran. Teherans Atomwaffenprogramm sei ausgesprochen gefährlich und müsse rasch mit scharfen Sanktionen bestraft werden, fordert der Politologe im Interview…

21. Juni 1812 - 6. April 1875:

Vor 135 Jahren starb Moses Hess
In seinen Zwanzigerjahren fühlte sich Hess durch und durch als Deutscher und war davon überzeugt, dass sich die Juden assimilieren sollten. Während der Damaskus Affäre 1840 war er vom Leiden seiner Glaubensgenossen stark beeinflusst. Doch erst die Vereinigung Italiens, der Aufstieg des Nationalismus und das Hervortreten des deutschen Antisemitismus brachten Hess zu seinen jüdischen Wurzeln zurück. 1862 erschien sein Klassiker des Zionismus "Rom und Jerusalem", in dem er seine Rückkehr zu "seinem" Volk beschreibt...

Islamisierung des Antisemitismus 11:
Das Verschwinden der arabischen Juden und Jüdinnen als Politikum

Es würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, die Vertreibung dieser alten jüdischen Gemeinden im Detail nachzuerzählen. Tatsache ist, dass das Jahr 1948 nicht nur zu einer palästinensischen Massenflucht aus Palästina, sondern auch zu einer – teilweise zeitlich verzögerten – Massenflucht arabischer Juden und Jüdinnen nach Palästina bzw. in das neu geschaffene Israel führte...

Zentimetergenaue Planung:

Behinderte Reise nach Israel
Unter dem Motto „Roller und Latscher miteinander auf dem Weg“ reisten zehn deutsche Rollstuhlfahrer nach Israel. Mit den Begleitern waren es 23 Personen. „Wir mussten vorher die Türen der Badezimmer ausmessen lassen, damit Rolf oder Bärbel das Klo benutzen könnten“, sagt Rudi Pahnke vom Berliner Institut Neue Impulse. Zusammen mit der Bildungsstätte Dialog in Nachscholim hat er diese Reise „bis zum letzten Zentimeter“ vorbereitet…

Weltweit einzigartig:
Ostern in Jerusalem
Wer nach London oder New York fliegt, um mit teuren Theaterkarten die neuesten Aufführungen zu bewundern, in den Vatikan für besinnliche Gottesdienste reist oder in Äthiopien urchristliche Riten sucht, sollte zu Ostern nach Jerusalem kommen…

Deganja:
Israels erster Kibbutz wird 100 Jahre alt
Ohne die Kibbutzbewegung wäre Israel nicht das, was es heute ist. Das sagte Israels Staatspräsident Schimon Peres am Mittwoch bei der Feier zum 100-jährigen Bestehen des Kibbutz Deganja Alef am See Genezareth. Während der Zeremonie wurden außerdem fünf Kibbutzbewohner geehrt, die ebenfalls ihren 100. Geburtstag feierten...

Islamisierung des Antisemitismus 10:

Leugnung der Shoah
Nach der Staatsgründung Israels und der Vertreibung und Flucht eines Großteils der palästinensischen Bevölkerung aus dem neuen Staat sahen sich viele Palästinenser als verspätete Opfer des Holocaust. „Der jüdische Staat entstand nicht in Bayern oder Schleswig-Holstein“, so der palästinensische Linksnationalist Azmi Bishara. Die israelische Staatsgründung sei die „Wiedergutmachung“ Europas an den Juden auf dem Rücken der Araber, so eine damals wie heute verbreitete palästinensische Interpretation...

Schreckensgespenst ohne Schutzmacht:
Netanjahu mit dem Rücken zur Wand
Die Krise zwischen Israel und den USA hat sich bei dem Besuch des israelischen Ministerpräsidenten in Washington weiter verschärft. Barack Obama nutzt die Angst der Israelis vor einer iranischen Atombombe, um Benjamin Netanjahu unter Druck zu setzen...

Persönlicher Exodus:

Seder für Migranten in Tel Aviv
Knapp 300 Menschen haben am vergangenen Donnerstag an einem speziellen Seder-Mahl in Tel Aviv teilgenommen. Bei der Veranstaltung unter dem Motto „Jenseits von Ägypten“ handelte es sich um eine Pessach-Feier für die Bewohner des Viertels Shapira, bei dem afrikanische Migranten bewirtet wurden, deren Lebensgeschichte oft an die Situation der Israeliten unter dem Pharao erinnert…

Frühere Meldungen (Israel/Nahost)...
[Übersicht] [SiteMap: nahost-politik.de]
 
nahost-politik.de
VIDEO - DEN TERRORISMUS ÜBERLEBEN!
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DEN FRIEDEN ERSTREBEND! [
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