hebraeisch.israel-life.de / israel-tourismus.de / nahost-politik.de / zionismus.info
Judentum und Israel
haGalil onLine - http://www.hagalil.com
 
Spenden Sie mit PayPal - schnell, kostenlos und sicher!

Jüdische Weisheit
Hymne - Israel
Werben in haGalil?
Ihre Anzeige hier!
Advertize in haGalil?
Your Ad here!
[SITEMAP] [INHALT] [MELDUNGEN HEUTE] [GoogleNews/haGalil]

Juli - August 2011
nahost-politik.de

Sozial-Proteste:
Keine entstaubten alten Lösungen
Die Trajtenberg-Kommission für die Erarbeitung von Vorschlägen für Reformen im Wirtschafts- und Sozialsektor hat heute das letzte einer Reihe von Treffen mit Vertretern der Öffentlichkeit abgehalten. Wie bereits berichtet, war das Ziel der Treffen ein direkter Dialog mit der Öffentlichkeit. Heute waren 17 Vertreter der Zeltstädte aus dem ganzen Land eingeladen…

Zur Lage an der Grenze im Norden:
Hisbollah weiter ernsthafte Bedrohung
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat gestern eine Verlängerung des Mandates der Beobachtermission UNIFIL im Libanon beschlossen. Aus diesem Anlass legte der Stellvertretende Botschafter Israels bei den UN, Haim Waxman, dem Sicherheitsrat die israelische Einschätzung der Lage an der libanesischen Grenze dar…

Virtueller Zaun:
Grenze zu Ägypten soll sicherer werden
Ab dem nächsten Jahr soll ein virtueller Grenzzaun dabei helfen, Terrorangriffe wie die der letzten Wochen im Süden zu verhindern…

Welcher Nahe Osten:
Soll der Friedensvertrag mit Ägypten angepasst werden?
Angesichts der zunehmend instabilen Lage im Sinai wurde argumentiert, das Friedensabkommen mit Ägypten, das eine Entmilitarisierung der Halbinsel vorsieht, müsse an die veränderte Situation angepasst werden. Andere beziehen entschieden Position gegen eine Veränderung des Friedensvertrages...

Die israelische Botschaft wünscht den muslimischen Gemeinden in Deutschland einen fröhlichen Id al-Fitr.
Der Gesandte der Botschaft, Emmanuel Nahshon, erklärte zum heutigen Fest des Fastenbrechens, das das Ende des Ramadans markiert: „Wir hoffen, dass das nächste Jahr Frieden und Gesundheit bringen wird. Ebenso wünschen wir eine Zeit der Toleranz und des Dialogs.“

Boker tow صباح الخير:
Der Morgen nach Palästina
In drei Wochen wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein palästinensischer Staat in die Vereinten Nationen aufgenommen – wenn nicht vom Sicherheitsrat, dann als „Nicht-Mitgliedsstaat“ durch die Vollversammlung. Ohne Zweifel wird es weltweit Feiern zu Ehren des neuen palästinensischen Staates geben…

Aus dem Gaza-Streifen wurde auch gestern eine Kassam-Rakete
auf israelisches Gebiet gefeuert. Die Rakete detonierte im Bezirk Eshkol.

Bedrohung des Südens:

Libysche Waffen in Gaza
Islamistische Terroristen im Gazastreifen rüsten weiter auf. Militante Gruppen haben in den vergangenen sechs Monaten Flugabwehr- und Anti-Panzer-Raketen aus Libyen gekauft, hieß es in israelischen Sicherheitskreisen. Das Autonomiegebiet wird seit 2007 von der Terrororganisation Hamas beherrscht...

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat den gestrigen Anschlag auf israelische Zivilisten verurteilt:
„Der Präsident verurteilt aufs Schärfste alle Angriffe auf Zivilisten, so auch den Angriff heute Morgen“, hieß es gestern aus der PA, so Ynet am 29.08.11.

Böse NATO, böse UNO:
Zu den Küsten von Tripolis
Obwohl uns die Bibel sagt „Freue dich nicht über den Fall deines Feindes“ (Sprüche 24), konnte ich nicht anders, als mich freuen. Muammar al-Gaddafi war der Feind jeder anständigen Person in der Welt. Er war einer der schlimmsten Tyrannen in jüngster Vergangenheit. Diese Tatsache war verborgen hinter einer Fassade von Clownerie…

Terroranschlag in Tel Aviv:
Acht Verletzte
Ein palästinensischer Terrorattentäter hat in der Nacht zum Montag in der Nähe eines Nachtclubs in Tel Aviv acht Israelis verletzt. Der Attentäter stahl ein Taxi und raste damit in eine Polizeikontrolle. Anschließend stieg er aus und stach wahllos auf Passanten ein…

Ausgang ungewiss:
Was wollen eigentlich die Palästinenser?
Am 20. September will Mahmoud Abbas dem UNO Generalsekretär in New York den Antrag überreichen… einen palästinensischen Staat "in den Grenzen von 1967" anzuerkennen … oder den 1988 in Algier ausgerufenen Staat Palästina als Vollmitglied in die UNO aufnehmen zu lassen...
 
Du musst uns glauben, dass wir dich nicht vergessen:
Unser lieber Gilad…
Der israelische Soldat Gilad Shalit, der sich seit über fünf Jahren in der Geiselhaft der Hamas befindet, wird an diesem Sonntag, den 28. August, 25 Jahre alt. Aus diesem Anlass haben seine Eltern, Noam und Aviva Shalit, einen offenen Brief an ihren Sohn geschrieben…

Gilad Schalit:
25 Jahre alt und 6 Jahre in Geiselhaft
Die Bemühungen, den vor fünf Jahren nach Rafah in den Gazastreifen verschleppten israelischen Corporal Gilad Schalit aus der Geiselhaft zu befreien, sind erneut ins Stocken geraten. Gut informierte Kreise ließen durchblicken, dass Israel den jüngsten Kompromissvorschlag des deutschen Vermittlers Gerhard Konrad vom BND akzeptiert hat, während die Hamas neue Forderungen gestellt habe…

Einige Elemente ändern sich nicht:
Sich einen Krieg nicht aufzwingen lassen
Nehmen wir einmal an, die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte würden sich nicht auf chirurgische Aktionen und sporadische Angriffe auf Geheimdienstziele beschränken. Nehmen wir einmal an, dass wir eine Bodeninvasion größeren Ausmaßes einleiten würden, gedeckt durch massive Luftschläge, die mit der Zerstörung der Infrastruktur der Hamas und dem Tod einiger Schurken enden würde (und auch einiger Unschuldiger)…

Ein nationales Desaster:
Die Terroristen wissen jetzt, dass wir nicht zurückschlagen
Als Teil des makaberen Humors, der hier während des Yom Kippur-Krieges erblühte, hieß es, die Araber hätten von den Juden das Siegen gelernt, während die Juden von den Arabern das Lügen gelernt hätten. Seitdem haben wir drei oder vier weitere Kriege erlebt, wer zählt schon mit…

Mehr als 20 Raketen in einer Nacht:
Ist das Sicherheit?
Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben heute Nacht erneut über 20 Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Raketen detonierten im Bezirk Otef Aza, in Ashkelon, in Ofakim und in Beer Sheva. In Ashkelon wurde ein Säugling von Raketensplittern verletzt, als eine Rakete in ein Wohnviertel einschlug…

Abbas:
"Luftangriffe sollen von Sozial-Demonstrationen ablenken"

Israel hat die jüngsten Spannungen im Gazastreifen initiiert, um von den sozioökonomischen Massenprotesten im Land abzulenken. Diese Ansicht äußerte der palästinensische Präsident Mahmud Abbas am Dienstag in Katar…

Tea-Party in Jerusalem:
"In Israel gibt es mehr Mut als in ganz Europa"
Der amerikanische Moderator Glenn Beck will ein globales Netzwerk zur Unterstützung Israels aufbauen. Das kündigte er am Mittwochabend bei einer Solidaritätskundgebung in Jerusalem an. Über 1.000 Besucher hörten zu – hauptsächlich evangelikale Christen…

Israelische Militärs und Diplomaten:
Die 1967er-Grenzen sind durchaus zu verteidigen
Eine Gruppe früherer israelischer Armeeoffizielle und Diplomaten besuchten Ende Juli Washington. Sie behaupteten, dass ein Friedensabkommen mit den Palästinensern dringend sei, trotz und wegen des regionalen Aufruhrs – und im Gegensatz zu dem, was Ministerpräsident Netanyahu behauptet, seien die 1967er-Grenzen sind tatsächlich zu verteidigen…

Menschenrechte in der Türkei:

Was ist mit der kurdischen Identität?

Als nach dem I.Weltkrieg die Imperialistischen Länder Großbritannien, Frankreich und USA Kurdistan auf der Landkarte mit dem Lineal teilten, fragte niemand das kurdische Volk, nach seinen Einverständnis. Seitdem konnten die mit Stacheldraht von einander abgegrenzten Kurden keine Einheit zeigen, da sie von den zentralistischen Staaten Türkei, Iran, Irak und Syrien stets unterdrückt wurden…

Gabriela Avigur-Rotem:
Loja
Loja Kaplan kehrt nach mehr als 25 Jahren nach Israel zurück, in das Stadtviertel ihrer Kindheit und Jugend. Sie hat nach dem Tod ihres Vaters mit Anfang Zwanzig das Land verlassen und versucht, alle Brücken zu ihrer Vergangenheit abzubrechen…

Die andere Seite:
Gefangene ohne Recht?
The Other Side: Es ist wichtig, die Motivation und die Argumente der anderen Seite zu kennen, und sei es nur, um sie zu widerlegen. Aus diesem Grund bringen wir hier auch, möglichst unzensiert und ungeschminkt, Sichtweisen und Aussagen von Vertretern z.B. der Hamas. Wem es zu beschwerlich ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, der sei hiermit gewarnt. Mitdenken ist dringend erforderlich. Im Kommentarfeld besteht die Möglichkeit, Gegenargumente zu bringen…

Flagman:
Flaggenverbrennung völkerrechtswidrig
Ein 23-jähriger Ägypter, Ahmed al-Schehat, ist am Sonntag auf das Dach der israelischen Botschaft in Kairo geklettert und hat die israelische Flagge abgenommen. Demonstranten hatten sie dann verbrannt. Ägyptische Sicherheitskräfte griffen in das Geschehen nicht ein. Das Botschaftsgebäude war leer, sodass israelische Diplomaten nicht gefährdet waren...

Truppenvergrößerung:
Das Dilemma eines entmilitarisierten Sinai
Die jüngsten Ereignisse auf dem Sinai und im Gaza-Streifen stellen uns in aller Deutlichlichkeit vor eine bekannte Frage: Wie kann die israelisch-ägyptischen Grenze vor Terroristen aus dem Gaza-Streifen geschützt werden? Es scheint, als sei die Antwort einfach: Es ist Aufgabe der ägyptischen Armee, Terrorangriffe zu vermeiden, die von ägyptischem Gebiet ausgehen…

"Kleinkrieg":
Raketenhagel auf Israel, Angriffe auf Gaza
Israels vielgelobtes Abwehrsystem "Stahlkappe" fängt nur einen Teil der Gradraketen aus dem Gazastreifen ab. Das sind längst keine "selbstgebastelte" Kurzstreckenraketen mehr, sondern im Iran weiterentwickelte 122 mm Mittelstreckenraketen auf der Basis der alten sowjetischen "Stalinorgeln" des Zweiten Weltkriegs...

Was will das Volk:
Mythos Sozialstaat
Die Demonstranten wollen retten, was eigentlich nicht mehr zu retten ist…

Ägypten:
Das Sündenbock-Spiel
Der ägyptische Oberste Militärrat will sein Versagen bezüglich der Aufrechterhaltung des Friedens im Sinai hinter Schuldzuweisungen an Israel verstecken…

Bedrohung Sinai:

Hintergründe zur Krise Ägypten, Israel, Gaza

Die Anschlagsserie der Palästinensischen Widerstandskomitees am Donnerstag war gemäß israelischen Geheimdiensterkenntnissen von langer Hand vorbereitet. Über einen Monat lang bereiteten sich zwischen etwa 20 palästinensische Extremisten im Sinai auf die Attacke vor…

Realität vor Ort:
Israel muss seine Grenzen schützen
Die blutige Anschlagsserie vom Donnerstag im Süden Israels ist das zweite Ereignis innerhalb weniger Monate, bei dem Israels Grenzen ohne große Probleme durchbrochen wurden. Beim ersten Mal hatten Menschenmassen die syrisch-israelische Grenze überquert und konnten stundenlang auf israelischem Territorium herumwandern. Dieses Mal sind die Konsequenzen weitaus schwerwiegender…

8 Tote, über 40 Verletzte:
Terror im Negev
Aktuelle Erkenntnisse zum Terror bei Elath…

Terror bei Eilat:
Neue Infos zu der Anschlagsserie
Im Laufe des Abends wurden weitere Einzelheiten zu der Anschlagsserie im Süden Israels bekannt. Der zweite getroffene Bus wurde nicht von einer Panzerfaust getroffen, wie zunächst berichtet. Vielmehr habe sich neben dem Bus einer der Angreifer als Selbstmordattentäter gesprengt. In dem Bus saßen keine Passagiere. Der Fahrer wurde getötet…

Sieben Tote:
Mehrere Terroranschläge bei Eilat
„Für mich war es eine Routinefahrt. Ich fuhr auf der Straße nahe der Grenze in Richtung eines ägyptischen Postens. Da stehen immer Soldaten, aber dieses Mal eröffneten sie das Feuer auf meinen Bus.“ Das erzählte Busfahrer Benni Bilawski, 60. In den Mittagsstunden wurde ein Bus der Linie 392 auf der Strecke von Beer Schewa nach Eilat beschossen...

Jüdischer Staat:

Dichters Gesetz
„Das Volk verlangt soziale Gerechtigkeit!“ riefen 250 000 Demonstranten am Samstag unisono in Tel Aviv. Aber was sie brauchen, ist „mehr arbeitslose Politiker“ – um einen amerikanischen Künstler zu zitieren…

Das ewig vereinte Jerusalem:
Was wissen Sie darüber?

Die Regierung heizt die politische Atmosphäre auf, statt sich mit dem sozialen Protest zu befassen. Die Siedlungen im Osten der Stadt führen zu Misstrauen und Spannungen. Eine Atmosphäre, die Gespräche über einen gerechten Frieden schwierig macht…

September 2011:

Was sagt Israels Friedensbewegung?

Szenen wie im folgenden Video könnten sich im September häufiger abspielen. Israels Aussenminister Avigdor Lieberman rechnet bereits mit einem “Blutvergießen”. Doch wie steht Israels Friedensbewegung zur Anrufung der UNO durch die Palästinensische Autonomiebehörde?…

Bilder aus der Knesseth:
Nachtrag zum Boykott-Gesetz
Nachträglich Bilder zum im vergangenen Monat vorgelegten “Boykott-Gesetz” (Hok haHerem) vor dem Justizministerium…

Langstreckenrakete:
Palästinenser greifen Großstadt im Süden Israels an
Terroristen im Gazastreifen haben am Montagabend eine Langstreckenrakete des Typs „Grad“ auf Israel abgeschossen. Die Rakete schlug in unmittelbarer Nähe der Stadt Beerscheba ein. Als die Sirenen heulten, suchten die Einwohner die Schutzräume auf. Niemand wurde verletzt. Beerscheba ist mit 200.000 die größte Stadt im Süden Israels…

Mit Margol ist nicht zu spaßen:

Israels bekannteste Popsängerin verhaftet
Margalit Zanani, 59, eine der bekanntesten Popsängerinnen Israels, wurde am Dienstag verhaftet und von der Abteilung für „Wirtschaftsverbrechen“ der Polizei in Lod verhört. Nach Angaben des israelischen Rundfunks gebe es einen „anfänglichen Verdacht“, dass sie mit Hilfe von Verbrecherfamilien versucht habe, gewaltsam Schulden einzutreiben…

Syrien:
Zur Lage der Christen
„Wir haben keine Angst vor dem Islam. Wir fürchten ein Chaos wie im Irak.“ Der Wortführer der syrischen Christen, der melkitische, mit Rom unierte, Erzbischof Gregorius III (früher als Lutfi Laham Erzbischof von Jerusalem) hat offene Briefe an Regierungen in Europa und den USA geschickt mit der Bitte, sich in Syrien nicht einzumischen…

Al-Arakib:
Die Wüste blüht
Al-Arakib ist ein Dorf in Israel nordöstlich von Beer Sheba. Ein Dorf, das auf keiner Karte erscheint, die in diesem Land veröffentlicht wurde. Es ist ein Dorf, dessen Existenz die Regierung Israels nicht anerkennt und die alles in ihrer Macht tut, um sicher zu sein, dass es nicht länger da bleibt – und doch, trotz allem, was die Regierung auch macht, das Dorf ist sehr lebendig…

Siegfried Bernfeld:
Zionismus und Jugendkultur
Seine Vision bestand in der Errichtung eines sozialistisch geprägten jüdischen Gemeinwesens in Palästina. Organisiert nach dem Vorbild der Freien Schulgemeinden sollte dies insbesondere durch die jüdische Jugend geleistet werden, was Bernfeld in seiner Schrift »Das jüdische Volk und seine Jugend« detailliert beschrieb. Von Bernfelds utopischem Entwurf sind bemerkenswert viele Elemente in den israelischen Kibbuzim wiederzufinden…

מחאת האוהלים:
שיח מומחים במאהל המחאה בירושלים…
VIDEO Hebr. Iniv. Jerusalem

Grenzfragen:
Israel sieht sich verstärkt der Forderung nach einem Rückzug aus der West Bank gegenüber
Es ist ein praktisch weltweiter Konsens, dass das Westjordanland einem künftigen Staat Palästina gehören muss. Zumindest im Friedensfall, so die nächste Schlussfolgerung, müsse Israel die gesamte West Bank aufgeben – allenfalls unter einem begrenzten, gleichwertigen Gebietsaustausch…

Wir müssen uns entscheiden:
Hardliner oder Demokratie
In seiner Abschiedsrede spricht Roy Siny, der israelische Gesandte der WUPJ (World Union of Progressive Judaism), von Israel als einer Gesellschaft deren ungerechte Lastenverteilung und vom Extremismus bestimmten Bildungssystem eine Spaltung nur noch weiter aufreissen und die Existenz des Staates mehr gefährden als jeder äußere Feind…

Wie schön sind deine Zelte, Jakob:
Die Zeltrevolution in Israel – eine Zusammenfassung
Am Anfang war Daphna Lif. Als sich die 26-jährige Filmstudentin an jenem geschichtsträchtigen Datum – dem 14. Juli, Jahrestag der Stürmung der Bastaille – entschloss, mit ihrem Zelt auf dem Rothschild-Boulevard in Tel-Aviv niederzulassen, da war das nicht mehr als ein Kurios. Die meisten Tel-Aviver interessierten sich an dem Tag eher für die kostenlose Freilicht-Oper im Park ha-Yarkon, und weder die Medien noch die Politiker schenkten dieser Aktion viel Aufmerksamkeit...

Assads Mordmaschine bremsen:
Kein syrisches Öl nach Europa
Die Gewalt in Syrien wird durch Erdöleinnahmen aus Europa gespeist. Ein europaweites Ölembargo würde die Handlungsfähigkeit des Regimes beschränken und so weiteres Morden verhindern…

Assads Mordmaschine bremsen:
Kein syrisches Öl nach Europa
Die Gewalt in Syrien wird durch Erdöleinnahmen aus Europa gespeist. Ein europaweites Ölembargo würde die Handlungsfähigkeit des Regimes beschränken und so weiteres Morden verhindern…

Remake, Gag und Talkshow:
Wie sagt man "Videoclip" auf Hebräisch?
Die Akademie für hebräische Sprache erarbeitet einen Wortschatz für die Mediensprache. 300 Begriffe hat sie bereits aufgelistet, darunter solche, die bereits gebräuchlich sind und andere, die von der Akademie kreiert wurden…

"Anwalt der Holocaustüberlebenden":
Noach Flug gestorben
Der Präsident des Internationalen Auschwitz-Komitees, Noach Flug, ist tot. Er starb am Donnerstagmorgen im Alter von 85 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in einer Jerusalemer Klinik. Der Auschwitz-Überlebende hatte sich in den vergangenen Jahren für die Rechte der Holocaust-Opfer in Israel eingesetzt…

Massenproteste:
Kein Tahrir-Platz in Israel
Proteste auf öffentlichen Plätzen fungieren als eine Art kollektive Therapie. Sie erlauben es der Gesellschaft, Spannungen abzubauen und Sorgen Ausdruck zu verleihen, genauso wie es der Patient bei seinem Therapeuten auf dem Sofa tun würde. Doch kann man in Zusammenhang mit den Protesten auf den verschiedenen Tahrir-Plätzen in der Region sehen, dass verschiedene Arten des Protests existieren…

Irushalajim - Al-Kuds vor 900 Jahren:
Hilfe - die Kreuzritter kommen!
Es war eine Mordorgie, begründet mit christlichem Fundamentalismus, als am 15. Juli 1099 (23.Tamus 4859 / D'ThThN''T), einem Freitag vor 900 Jahren das Morden begann. Jerusalem erlebte eines der schrecklichsten Massaker seiner Geschichte. Siegestrunkene Christen, Kreuzfahrer aus Europa, erschlugen in der gerade eroberten Stadt alle Menschen, derer sie habhaft werden konnten...

Videoblog:
Leben - oder untergehen
Es ist die größte soziale Bewegung in der 63-jährigen Geschichte Israels: Hunderttausende - meist junge - Menschen demonstrieren friedlich für Gerechtigkeit - und orientieren sich dabei an europäischen wie arabischen Protest-Vorbildern...

"Einfühlsam und verantwortungsvoll":
Israelische Inflation
Immer mehr Gruppen beteiligen sich: Mütter mit Kinderwagen protestieren gegen schwieriges Einsteigen in Bussen, Milchbauern gegen Käseimporte, Taxifahrer gegen zu teures Dieselöl, Studenten gegen einen Mangel an Mietwohnungen, Polizistenfrauen gegen niedrige Renten, Hüttenkäse wird boykottiert, obgleich die Supermärkte ihn zum halben Preis anbieten. Die Gesellschaftsgruppe "Eltern" protestiert gegen zu teure Schulbücher...

Ganz wichtig:
Gesetz zur Stärkung des Jüdischen Charakters

In der Kneseth gelangte in der letzten Woche ein Grundgesetzentwurf zur Stärkung des jüdischen Nationalcharakters des Staates Israel zur Vorlage. Der Entwurf sieht Hebräisch als einzige offizielle Sprache Israels vor (bisher Hebräisch, Arabisch und Englisch). Die Halakhah, das jüdische Religionsgesetz, soll als Quelle der Rechtssprechung definiert werden. Das demokratische Element soll dem jüdisch-nationalen untergeordnet werden…

Grundlagentexte:
Vor 100 Jahren tagte der 10. Zionistenkongress in Basel
Zwischen dem 9. und 15. August 1911 tagte in Basel der zehnte Zionistenkongress. Er wird oft als "Friedenskongress" bezeichnet, da es zu einer endgültigen Einigung zwischen praktischen und politischen Zionisten kam. Aus Anlass des 100. Jahrestages des Kongresses dokumentieren wir die Eröffnungsrede von David Wolffsohn…

Diplomatische Offensive:

PR-Aktionen zum Sept. 2011

Eine Delegation von 19 in Washington stationierten Botschaftern aus vier Kontinenten sowie ein weiterer hochrangiger Diplomat haben eine Fact-Finding-Mission nach Israel und in das Westjordanland angetreten…

Fawzi al Kutub:
Die finsterste Figur der deutsch-jüdisch-israelisch-palästinensischen Geschichte
Der palästinensische Bombenbauer Fausi Kutub, auch Fawzi al-Kutub, hat wie kein anderer in seiner Biografie den Konflikt zwischen Juden, Nazis, Arabern, Palästinensern, Deutschen und Israelis, den Holocaust, Judenmorde und Terror vereint…

Ein gerechtes Volk:
Echter Zionismus
Theodor Herzl war kein Sozialist, doch er verstand sehr gut, dass ein revolutionäres Werk wie der Zionismus nicht gelingen kann, wenn es sich nur auf das Modell des kapitalistischen Marktes stützt. Aus diesem Grund beschreibt er in „Altneuland“ das zukünftige Eretz Israel als Wohlfahrtsgesellschaft, als einen dritten Weg zwischen Kapitalismus und Sozialismus…

Exil-Pen:
Protest gegen die Ermordung Ibrahim Qashoush
Nach einem Vortrag seiner Protestlieder auf der Freitagsdemonstration in seiner Heimatstadt Hama wurde Ibrahim Qashoush am 5. Juli von Agenten des Ba’th-Regimes aus seinem Haus entführt und grausam ermordet. Sein Leichnam wurde kurz darauf mit aufgeschlitzter Kehle und herausgerissenen Stimmbändern im Fluß Al-Assi aufgefunden. Die Mörder handelten in der perfiden Absicht, Seele und Stimme dieses mutigen Menschen für immer auszulöschen…

Brückenbauer:
Eine neue Rolle für die israelischen Araber
Unglücklicherweise haben israelische Regierungen es versäumt, den arabischen Staatsbürgern eine Chance zu geben, einen positiven Beitrag zum Friedensprozess zu leisten. Dies hat radikalen Gruppierungen wie dem nördlichen Flügel der „Islamischen Bewegung“ die Möglichkeit gegeben, Macht über die frustrierten israelischen Araber zu erlangen…

Von Müllhalde zum Ökowunder:
Am Stadtrand von Tel Aviv entsteht ein Landschaftspark
Die Ebene des Flusses Ayalon am Stadtrand von Tel Aviv wird derzeit zu einem ökologischen Naherholungsgebiet ausgebaut. Bis 1998 war ein Teil der Fläche als Mülldeponie genutzt worden. Bei seiner Fertigstellung wird der „Ariel Sharon Park“ acht Quadratkilometer umfassen – die dreifache Fläche des New Yorker Central Parks…

Leere Straßen:
Ramadan in Jerusalem
Geduldig schaut Abu Ziad zu, wie der Händler beim Damaskustor der Altstadt Jerusalems Handteller große Pfannkuchen in eine Papiertüte packt, das Kilo für 12 Schekel (2,20 Euro). Im Laden nebenan wird aus einem großen Bottich flüssiger Teig mit einer metallenen Gießkanne nachgefüllt und mit schnellen Bewegungen auf eine heiße Platte gegossen…

Bilder aus Syrien. Demonstrationen fast im ganzen Land: Ugarit News...

Völkerverständigung:
Radioaktive "Bio-Fliegen"
"Unkraut und Plagen kennen keine Grenzen." Das sagt Sami, ein Druse Sami von den Golanhöhen vor Journalisten am Warenterminal Tarkumijeh zwischen Israel und dem Westjordanland. "Die Wiener Atombehörde IAEA fördert deshalb ein Entwicklungsprojekt, von dem israelische wie palästinensische Bauern profitieren"…

Zum Ramadan:
Reiserleichterungen im Westjordanland
Die israelische Armee und die Zivilverwaltung haben zu Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan eine Reihe von Schritten eingeleitet, um den Palästinensern im Westjordanland mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen…

Ein alter Bekannter:
Neuer deutscher Botschafter in Israel
Deutschlands neuer Botschafter in Israel, Andreas Michaelis, wird am Mittwoch Staatspräsident Schimon Peres das Beglaubigungsschreiben überreichen und ab dann „rechtswirksam“ sein Amt als Nachfolger von Dr. Harald Kindermann übernehmen…

Weitere Demonstrationen:

Protestler formulieren Forderungen

Zwei der Initiatoren der Sozialproteste in Israel sind gestern von Präsident Shimon Peres in der Residenz des Präsidenten in Jerusalem empfangen worden…

Baba Sali:
Rabbi Elazar Abuhatzeira ermordet
Der Baba Sali, Rabbi Israel Abuhazera, dessen Grab in Netivot im Negev ein Magnet für 600.000 Besucher jährlich ist, war der Ableger einer führenden, rabbinischen Familie in Marokko…

Protests in Israel:
The Destructive Gap Between Hardliners and Democracy
Normally, it is the duty of a Shaliach to speak to his local community in times of crisis in Israel. Whether it is a Flotilla, a military operation or a full-scale war, this duty connects almost solely to external threats on our Jewish homeland. Fortunately, such occasions were not my share in the time since I have arrived in Munich, and now, one month before I am moving away to Berlin, I have found a wonderful opportunity to speak to you…

Netanyahu:
Die Proteste haben unsere Prioritäten verändert
Schätzungen zufolge haben an den Demonstrationen am Samstagabend in elf Städten im ganzen Land ca. 150.000 Menschen teilgenommen. Damit handelt es sich um die größte Demonstration in der Geschichte des Staates Israel. Die größten Einzeldemonstrationen fanden in Tel Aviv, Jerusalem, Beer Sheva und Haifa statt...

Ein besonderes Projekt:
Arabischer Sport in Israel
Die wenigen arabischen Tennisspieler in Israel müssen aus Mangel an Geldern "jüdischen" Tennisclubs beitreten. Eine Tennisschule im Dorf Jaljulya, die von einem Juden und einer Araberin geleitet wird, versucht dies zu ändern…

Die israelische Armee rüstet auf:
Stinkbomben gegen palästinensischen Staat
15 Millionen Euro hat das Verteidigungsministerium ausgegeben für Stinkbomben, Knallbomben, Tränengasgranaten, Wasserwerfer, Elektroschockpistolen und andere nicht-tödliche Waffen zum Vorgehen gegen Demonstranten. Hinzu kommen Geräte, die unerträglichen Krach machen und "Boasch", eine stinkende Flüssigkeit, die Erbrechen und Unwohlsein auslöst und gegen die man sich nicht schützen kann…

Tausende Teilnehmer:
Gay-Pride-Parade in Jerusalem
In Jerusalem fand vergangene Woche zum zehnten Mal die jährliche Gay-Pride-Parade statt. Sie stand unter dem Motto "Drachim shluvot – Intertwining Paths"…

Am Freitag Nachmittag (29.7.) wurde Rabbi Elazar Abuhatzeira am Ölberg beerdigt. Der 70-jährige Kabbalist war in der Nacht zuvor in einer Jeschiwa in Beerschewa von einem 42-jährigen Mann erstochen worden.
Abuhatzeira, Enkel des als Baba Sali bekannten Rabbi Jisrael Abuhatzeira, war ein sehr geachteter und beliebter Rabbiner, bei dem viele Menschen Rat einholten. So auch der mutmaßliche Mörder, den der Rabbi als Besucher empfing.

Shimon Peres:
"Israel und Palästinenser sind dem Frieden näher denn je"
Israel und die Palästinenser seien dem Frieden näher als je zuvor, sagte Israels Präsident Shimon Peres am Dienstag bei einem Treffen mit arabischen Journalisten, die in Zusammenarbeit mit dem „People-to-People Arabic Media Program“des Israel Project in den Präsidentenpalast in Jerusalem eingeladen wurden…

Palästinenser wollen vor allem Frieden und Wohlstand:
Danach sehen wir weiter…
Die radikalislamische Hamas verliert unter der palästinensischen Bevölkerung Vertrauen. 51 Prozent in Gaza und 59 Prozent in der West Bank bewerten die vom Iran unterstützte Hamas negativ. Auch das Ansehen des Iran sinkt immer weiter. Fast 80 Prozent der Palästinenser lehnen das Regime in Teheran ab…

Palästina:
Debatte im Sicherheitsrat über Nahost-Konflikt
Vor dem UN-Sicherheitsrat ist am Dienstag in New York über den Nahostkonflikt debattiert worden. Israels UN-Botschafter Ron Prosor warnte dabei vor einseitigen palästinensischen Schritten in Richtung Staatsgründung. Diese könnten zu Gewalt und Frustration führen. Der palästinensische UN-Beobachter Rijad Mansur hingegen sieht in den Bemühungen die Möglichkeit für einen Durchbruch bei den stillgelegten Friedensverhandlungen…

Auf dem Gebiet der antiken Stadt Gat:
Philister-Altar gefunden
Bei einer archäologischen Ausgrabung in der Nähe der Stadt Kiriyat Mal’achi ist ein Steinaltar aus der Eisenzeit (9. Jahrhundert v.d.Z.) gefunden worden…

Israelische Entwicklungshilfe:
Frauen gehören auf die Führungsebene
Israel hat einen großen Einfluss auf die frühkindliche Erziehung in Nepal, erklärt Yvonne Lipman, Sprecherin des “Golda Meir Mount Carmel Trainings Centers” (MCTC), das nach der ersten und bisher einzigen Ministerpräsidentin des Staates Israel benannt ist…

Recycling-Rad aus Altplastik:
Dem Fahrer anpassbar
Wie toll man in Israel, zumindest in Tel Aviv, fahrradfahren kann, ist eine Entdeckung unserer Zeit. Einen Weg für umweltfreundlichere Mobilität auf zwei Rädern zeigt Designstudent Dror Peleg von der Jerusalemer Kunstakademie Bezalel auf. Er entwickelte als Abschlussarbeit ein Fahrrad, das mittels Spritzgussverfahren aus altem Plastik hergestellt wird. Das “Frii” getaufte Gefährt ist für den Stadtverkehr gedacht und kann an seinen Benutzer angepasst werden…

Oslo und Utøya:
Israel verurteilt die Anschläge
Israel hat die Anschläge von Norwegen aufs Schärfste verurteilt…

Staatsakt:
Slowenischer Ministerpräsident in Jerusalem
Ministerpräsident Netanyahu hat gestern den slowenischen Ministerpräsidenten Borut Pahor empfangen…

Umfrage:
Mehrheit der Palästinenser findet Verhandlungen besser als Gewalt
Eine Umfrage hat ergeben, dass es den Palästinensern wichtig ist, dass Ihre Politiker für sie Arbeitsplätze schaffen und das Gesundheitssystem ausbauen. Die Ausrufung eines Staates wurde hingegen für weniger wichtig erachtet…

Netanyahu:
50.000 neue Wohnungen in 18 Monaten
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat heute auf einer Pressekonferenz seinen Plan zur Entschärfung der Wohnungskrise vorgestellt. Dabei erklärte der Ministerpräsident erneut, dass vor allem die hohen bürokratischen Hürden für die Wohnungsknappheit verantwortlich seien…

In Tel Aviv ist der Protest gegen die hohen Wohnungs- und Mietpreis, der seit neun Tagen Hunderte Menschen in Zelten am Rothschild Boulevard campieren lässt, in einer großen Demonstration gegipfelt.
Zehntausende kamen am Samstag Abend (24.7.) und forderten die Regierung auf, eine nachhaltige Lösung für die Wohnungskrise zu finden. Die Organisatoren achteten bewusst darauf, dass der Protest in keine politische Richtung gezogen wurde, Politiker waren nicht unter den Rednern.

Umwelt-News I:
Gemeinsam für eine grüne Zukunft
Dr. Tareq Abu Hamed bezeichnet sich scherzhaft als das „schwarze Schaf“ seiner Familie. Er ist der einzige unter seinen fünf Geschwistern, der studieren wollte – ein Ziel, das seine arabisch-israelischen Eltern gern unterstützten, da sie selbst diese Möglichkeit nicht hatten…

Umwelt-News II:
"Ökologisches Wunderland" in israelischer Flussebene
Vom Müllberg zum Naherholungsgebiet: Auf der ehemaligen Müllhalde Hirija am Stadtrand von Tel Aviv soll eine großflächige Grünanlage entstehen. Ein erster Abschnitt des “Ariel Scharon Parks” ist bereits eröffnet...

Gute Nachrichten aus Tel Haschomer:
Erneut Durchbruch in der Krebsforschung
Israelische Wissenschaftler haben ein Protein entdeckt, dass das Wachstum von Bauchspeicheldrüsenkrebs hemmen könnte…

PTBS:
70% der Kinder in Sderot traumatisiert
Nach einer Studie von „Natal“, einem Traumazentrum für Terror- und Kriegsopfer, leiden 70% der Kinder in der Stadt Sderot, die in den letzten Jahren von Tausenden Raketen getroffen wurde, unter zumindest einem Symptom für klinischen Stress. Ein Drittel aller Einwohner Sderots leiden unter Angstzuständen und haben Probleme, ihren Alltag zu bewältigen…

Hebräische Universität Jerusalem:
Durchbruch in der Krebsforschung
Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem haben die molekulare Basis für Veränderungen in der DNS entdeckt – das primäre Krankheitsereignis, aus dem später Krebs entsteht…

TAU:
Sport lässt besser mit Aggressionen umgehen
Regelmäßiger Sport kann dabei helfen, mit Aggressionen besser umzugehen. Das behaupten Forscher der Universität Tel Aviv (TAU) in einer Studie. Selbstkontrolle und -disziplin steigen mit Team- und Kampfsport, so die Wissenschaftler…

Noch eine Idee:
Liebe israelische Regierung
Wo Ihr grade so schön dabei seid, neue aufregende Gesetze zu verabschieden und gleichzeitig Euer Verhältnis zur Türkei wieder ein wenig zu verbessern, hab ich eine beinah brilliante Idee für Euch...

Ziggy Marley:
Reggae-Festival in Jerusalem
Heute Abend eröffnet im Gan Sakker in Jerusalem das Reggae-Festival “Road to Zion”. Das Eröffnungskonzert gibt Ziggy Marley, Sohn der Reggae-Legende Bob Marley…

Alarm:
Israel wird wieder angegriffen
Drei Angriffswellen hat Israel in den letzten 63 Jahren durch seine Gegner erlebt, die danach trachteten, es zu vernichten. Die erste Welle mit dem Ziel, die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) auf dem Schlachtfeld zu besiegen, begann 1948 und setzte sich, mit Unterbrechungen, bis 1973 fort…

Ulrich Sahm Video:

Nahost im Umbruch

Einschätzung der Lage…

Pinchas plaudert:
Paul Simon verrät in Israel Geheimnisse
Die amerikanische Gesangslegende Paul Simon ist zu einem Konzert im Fußballstadion von Ramat Gan nach Israel gekommen...

Israel muss sich entscheiden:
Frieden oder Rassismus
Der Slogan, der Benjamin Netanyahu an die Macht brachte, war „einen sicheren Frieden machen.“ Das ist kein Zufall. „Frieden“ hat die rechte Regierung in einem viel größeren Ausmaß aufrecht erhalten, als die rechte Regierung den Frieden aufrecht erhielt…

Sürpriz, Sürpriz:
Die “Dignité al Karame” im Vogtland
Die Überraschung könnte größer nicht sein: Nachdem nun die „„Dignité al Karame“, eine kleine Yacht, die unterwegs nach Gaza war, um die Seeblockade zu brechen, von der israelischen Armee gestoppt wurde, haben die im griechischen Hafen zurückgehaltenen Aktivisten eine Kursänderung vorgenommen. Kurzerhand hat man die Logbücher zugeschlagen und die Schiffe verlassen…


Die letzten Aktivisten:
Schiff der Gazaflottille geentert
"Sie fahren in Richtung einer gesperrten Militärzone. Ändern Sie Ihren Kurs." Auf Englisch und Französisch forderten Soldaten der israelischen Eliteeinheit 13 den Kapitän der französischen Jacht "Dignité Al Karame" auf, nicht den Gazastreifen anzusteuern, sondern den israelischen Hafen Aschdod…

Der Holocaust im Unterricht:
Online-Kurs von Yad Vashem
Seit 2008 bietet Yad Vashem einen deutschsprachigen Onlinekurs an. Der Kurs richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen und befasst sich mit der altersgerechten Vermittlung des Holocaust in der schulischen und außerschulischen Bildung…

Uran-Anreicherung und mehr:
Iran übertrifft Nordkorea bei der Entwicklung von Langstreckenraketen
Der ehemalige Leiter der Abteilung für Raketenabwehr, Uzi Rubin, hat erklärt, dass der Iran Nordkorea bei der Entwicklung von Langstreckenraketen überholt habe. Dies sei bei den vergangenen Militärmanövern deutlich geworden, so unter anderem während der "Great Prophet War Games" Anfang diesen Monats…

Einreisegenehmigungen:
Israel verdoppelt Zahl für palästinensische Touristen
Die Zivilverwaltung in Judäa und Samaria hat bekanntgegeben, dass sie in diesem Jahr die Anzahl der Einreisegenehmigungen für Palästinenser zu Ausflugszwecken verdoppeln wird. Die Genehmigungen werden vor allem an Schulen und Sommerlager vergeben, die mit Kindern Ausflüge an den Strand oder in gemischte arabisch-jüdische Städte in Israel unternehmen wollen…

Nachtrag zu einem traurigen Feiertag:

Jerusalem – die Traurige
Der Jerusalemtag ist eigentlich gar kein richtiger Feiertag, da er nur von der national-religiösen Bewegung, den Siedlern, Abgeordneten der Betriebsbelegschaften, dem Präsidenten, dem Bürgermeister und Kanal 1 lustlos – dafür umso größer – gefeiert wird. Die meisten Leute in Israel kriegen davon kaum etwas mit und kümmern sich auch nicht darum, warum es diesen Feiertag überhaupt gibt…

Jerusalem:
Weg frei für umstrittenes Toleranzmuseum
Der Jerusalemer Planungs- und Bauausschuss hat am Dienstag das umstrittene Toleranzmuseum in der israelischen Hauptstadt genehmigt. Muslimische Vertreter wenden sich gegen das Projekt, weil das Bauwerk auf dem Gelände eines alten Friedhofes errichtet werden soll…

Heute im TV:
Die Schöne ist das Biest
Männlich, jung, manchmal auch vorbestraft und von der Armee nicht gewollt. Ein normales Leben ist damit fast unmöglich in Israel. Denn wer nicht gedient hat, sich als Soldat bewiesen hat, der findet nur schwer einen guten Job…

Videoblog:
"Linke Gruppen sollen zum Schweigen gebracht werden"
Für viel Aufregung hat vergangene Woche in Israel ein Gesetz gesorgt, dass das Aussprechen eines Boykotts gegen den Staat Israel oder die Siedler in den besetzten Gebieten unter Strafe stellt. Kritiker befürchten, dass damit die Demokratie in Israel ausgehöhlt wird. Legitimer Protest solle zum Schweigen gebracht werden. Richard C. Schneider hat mit zwei Experten darüber gesprochen...

Reuven Rivlin:
Die parlamentarischen Fäuste der Mehrheit
Das Boykott-Gesetz ist ein zweischneidiges Schwert, das Israels internationalem Ansehen schadet und in die Hände jener zu spielen droht, die die Qualität der Demokratie im Land kritiseren…

Südsudan:
Israel erkennt als eines der ersten Länder den neuen Staat an
Israel hat als eines der ersten Länder weltweit offiziell Südsudan anerkannt. Das afrikanische Land hatte diesen Samstag seine Unabhängigkeit erklärt. Israels Premierminister Benjamin Netanyahu sagte in der wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag, „Gestern wurde ein neuer Staat geboren, Südsudan. Hiermit verkünde ich, dass Israel die Republik Südsudan anerkennt. Wir wünschen ihr viel Erfolg.“…

"Politischer Tsunami":
Teheran im Hintergrund
Die für September geplante einseitige Ausrufung eines Palästinenserstaates vor der UNO erhält überraschend viel Aufmerksamkeit…

Voraussetzung für zwei Staaten:
Verhandlungen sind der einzige Weg
Die einseitige Ausrufung eines Palästinenserstaates und seine internationale Anerkennung wären ein großer Fehler. Ein Friedensabkommen zwischen Israelis und Palästinensern ist unerlässlich, doch es kann ausschließlich durch ehrliche Verhandlungen erreicht werden und nicht dadurch, dass eine der Parteien unilaterale Entscheidungen fällt…

Zum 90. Geburtstag:
Hannah Szenes
Durch ihr kurzes und bemerkenswertes Leben wurde Hannah Szenes ein Symbol für Idealismus und Selbstaufopferung. Die von ihr überlieferten Gedichte sind voller Hoffnung, sogar angesichts widriger Umstände...

Wie der Nahe Osten aussehen soll:
Wikimania in Haifa
Die jährliche Konferenz "Wikimania" der Wikimedia Foundation findet in diesem Jahr erstmals in Israel statt. Hunderte von Teilnehmern werden diskutieren, wie sogenannte Wikis die Welt der Information revolutionieren können…


Auf Erfolgskurs:
Mit dem Fahrrad von Herzliya nach Tel Aviv
Auch die Städte Herzliya und Givatayim wollen nach dem großen Erfolg des Mietfahrradsystems in Tel Aviv nun Fahrräder zur Miete anbieten. Herzliya plant außerdem einen Fahrradweg, der die Stadt mit Tel Aviv verbinden soll…

In 60 Tagen oder weniger:
Per Comic Israel verstehen
Nein, pardon, es ist kein Comic, es ist eine "Graphic Novel", so der extra vom Verlag angebrachte Aufkleber. Wie auch immer, das im Panini Comics Verlag veröffentlichte Werk von Sarah Glidden ist ein leicht zugänglicher Einstieg in den Themenkomplex Israel und der Nahostkonflikt, dem eine breit gefächerte Leserschaft zu wünschen ist…

Proteste gegen Wohnungspreise weiten sich aus:
Und keine Lösung in Sicht
Solange es einen gravierenden Mangel an Wohnungen gibt, werden die Preise weiter steigen. Es sind daher konzertierte Anstrengungen nötig, um das Angebot zu erhöhen…

Israel erhalten:
Den Zionismus abschaffen
Wir befinden uns im 45. Jahr der Besatzung. Wir sind so sehr darin verwickelt, dass es anscheinend keinen Ausweg ohne Blutvergießen gibt. Es erinnert an den europäischen Kolonialismus, als er zusammenbrach. Der Versuch die lokalen Intellektuellen zur Zusammenarbeit mit der Regierung zu gewinnen, oder die Tatsache, dass wir heute mit einer rechten Koalition und einer rechten Opposition dastehen…

Krise als Chance:
Nach dem Treffen des Nahost-Quartetts in Washington
Die Formeln haben ausgedient. Das Washingtoner Arbeitsessen des Nahost-Quartetts am 11. Juli hat von einer weiteren Erklärung ohne operative Substanz abgesehen. Das ist zunächst gut, denn der Verzicht signalisiert, dass die Zeit der Beschwörungen und Verschleppungen zu Ende geht und die Differenzen im Quartett selbst offen zu Tage treten...

Jüdischer Staat?
Leugnen, Leugnen…
Also so langsam reicht’s mir, dieses Gerede von der “Anerkennung Israels als jüdischer Staat” ist doch zu blöd…

"Kaffeehaus-Syndrom":
Wo bleibt die politische Hüttenkäse-Revolution?
In unserer Region finden einige Revolutionen statt. Korrupte Regime zerfallen, Menschen kämpfen für Freiheit und freie Meinungsäußerung. In Syrien wird immer noch Blut vergossen. Und in Israel schafften es Twitter und Facebook, die Millionen anspornten, gegen korrupte Regime zu kämpfen, den Preis für Hüttenkäse leicht zu senken…

Einseitig:
Ich werde mich keinem Solidaritätsmarsch anschließen
Die Lösung der „zwei Staaten für zwei Völker“ habe ich stets offen unterstützt, aus politischen und moralischen Gründen…

Flottillentheater:
Eingetrichtertes Gedächtnis

Seit mehreren Wochen befinden sich unsere Armee und Marine in einem hohen Alarmzustand, um tapfer eine tödliche Bedrohung unserer bloßen Existenz zu verhindern: zehn kleine Boote versuchen, Gaza zu erreichen. In den Booten sitzt eine gefährliche Bande bösartiger Terroristen, in Person älterer Veteranen aus Friedenskampagnen bestehend…

Gewalt und Brutalität:
Ein ganzer Staat steht Kopf
Hören wir uns noch selbst? Sind wir uns bewusst darüber, welche Töne aus unserer Richtung kommen? Merken wir noch, wie die Diskussion immer unduldsamer und gewalttätiger wird, wie die Sprache der Gewalt dabei ist, unsere einzige offizielle Sprache zu werden?…

Am Käfig rütteln:
Wir haben den Gazastreifen doch verlassen, oder etwa nicht?
Wir wissen nicht, was im Gazastreifen los ist; wir wissen nicht, was wir den Menschen dort antun. Es kümmert uns nicht…

Delegitimierung:
Ein solides diplomatisches Fundament
Die letzte Woche hätte für Israel sehr schwierig werden können. Unsere Gegner und ihre provokativen Partner haben wieder einmal versucht, unser Image zu schädigen und Israel in eine Konfrontation hineinzuziehen...

Umfrage:
Merkel die in Israel beliebteste Europäerin
Eine Umfrage der Ben-Gurion-Universität des Negev hat ergeben, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel die in Israel beliebteste europäische Politikerin ist…

Verdacht:
Katzav belästigte Zeugen
Die Vorwürfe gegen den wegen Vergewaltigung verurteilten israelischen Ex-Präsidenten Mosche Katzav nehmen kein Ende. Nun sollen private Ermittler Zeugen und eine Anklägerin belästigt haben, damit diese ihre Aussagen zu Gunsten des Angeklagten ändern…

Falafel, Joghurt und der israelische Verkehr:
Deutscher Botschafter in Israel gibt Abschiedsinterview
Der deutsche Botschafter in Israel, Dr. Harald Kindermann, hat in einem Interview mit der Tageszeitung “Yediot Aharonot” eine Bilanz seiner Zeit in Israel gezogen. Der Diplomat, der der am längsten amtierende Botschafter Deutschlands in Israel ist, wird Ende dieser Woche zu seinem neuen Posten in Schweden aufbrechen...

Netanyahu:
Provokationen am Ben-Gurion-Flughafen verhindern
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat heute ein Vorbereitungstreffen für das in dieser Woche erwartete „Fly-in“ am Ben-Gurion-Flughafen einberufen. Für diese angekündigte Aktion haben sich Hunderte propalästinensischer Aktivisten verabredet, in Israel zu landen und noch im Terminal des Flughafens zu demonstrieren…

Kochavi:
Iran agiert im gesamten Nahen Osten
Der Chef des Militärnachrichtendienstes Generalmajor Aviv Kochavi warnte gestern im Knesset-Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung vor der Gefahr einer iranischen Einmischung bei den ägyptischen Wahlen...

Unter Zeitdruck:
Israel und Türkei wollen Krise beilegen
Israel und die Türkei arbeiten in New York an der Beilegung der Krise um den Mavi Marmara-Vorfall. Moshe Ya’alon, Minister für Strategische Angelegenheiten, ist eigens nach New York gereist, um an der Kompromissfindung mitzuwirken…

"Recht auf Rückkehr":

Keine rechtlichen Grundlagen
Wenn diese Frage lediglich im Kontext des Humanitären Völkerrechts diskutiert wird, schränkt dies die Möglichkeiten ein, ein für beide Seiten praktikables Abkommen zu schließen. Eine sorgfältige Untersuchung von Schriften des internationalen Rechts unterstützt den Schluss, dass dieses den Flüchtlingen kein Recht auf Rückkehr nach Israel gewährt und dass Israel keinerlei Verpflichtungen hat, die Flüchtlinge zurückkehren zu lassen...

Kooperation im Hintergrund:
Gemeinsam für sauberes Wasser
Ein neues italienisch-palästinensisch-israelisches Konsortium wird es übernehmen, in Auja in der Westbank das Abwassermanagementsystem der israelischen Firma “Mapal Green Energy” zu implementieren. Auja soll zu einem Modelldorf für Abwasseraufbereitung werden…

"Wir wollen die Blockade brechen":
Flottille lehnt griechisches Angebot ab
Die Organisatoren der Gaza-Flottille haben gestern ein griechisches Angebot zurückgewiesen, nachdem Schiffe der griechischen Marine die Hilfsgüter an ihrer Stelle nach Gaza bringen könnten…

Syrien macht leicht nervös:
Teheran, Assad und die Bombe
Das iranische Regime stützt seinen syrischen Verbündeten Bashar al-Assad und treibt sein Atomprogramm voran. Doch kaum jemanden interessiert das…

Kommunikation vereinfachen:
Mit Jiddisch und Arabisch schneller gesund
"Abi gezunt" (Sei gesund) ist ein von der ultra-orthodoxen Gemeinschaft häufig genutzter Satz bei den als religiöses Gebot geltenden Krankenbesuchen. Doch Patienten der überwiegend jiddischsprachigen Gemeinde haben oft Schwierigkeiten, sich auf Hebräisch, der Sprache, die sie hauptsächlich für das Gebet nutzen, auszudrücken, wenn sie medizinische Behandlung brauchen...

Wie sieht die Zukunft aus:
Keine Basis für einen Palästinenserstaat
Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat vorausgesagt, dass ein palästinensischer Staat es seinem Volk erlauben werde, als „friedliebende, den Menschenrechten, der Demokratie und dem Rechtsstaat verpflichtete Nation” zu leben. Damit spiegelt er die generelle Stimmung in der internationalen Gemeinschaft wider…

Kino: 
Precious Life – Wertvolles Leben
Raida Abu-Mustafa, eine palästinensische Mutter aus dem Gazastreifen, kämpft um das Leben ihres Sohnes, der an demselben genetischen Defekt leidet, an dem schon zwei ihrer Kinder gestorben sind…


Arab World:
A new youth-led dawn in the Middle East?

When Anthony Newley and Leslie Bricusse wrote their 1965 song “Feeling Good”, odds were pretty close to zero that the couple could imagine that this is what young Arab citizens 46 years later would be feeling – and in many places singing, thinking or shouting – in reaction to Tunisia’s “Jasmine Revolution”…

Nicht aus Zucker:

Die jüdischen Ayatollas

Der Erzbischof von New York verkündet, dass jeder Katholik, der eine Wohnung an einen Juden vermietet, eine tödliche Sünde begeht und die Exkommunikation riskiert. Ein protestantischer Pastor in Berlin erklärt, dass ein Christ, der einen Juden anstellt, aus seiner Gemeinde verbannt wird. Unmöglich? Tatsächlich. Außer in Israel – natürlich umgekehrt…

Sender zwischen zwei Welten:
Radio All For Peace
Ein Sender, der zwei Welten verbindet: Radio All For Peace ist eine Rundfunkstation für Israelis und Palästinenser, die auf zwei Frequenzen ein arabisches sowie ein hebräisches Programm produziert. Im Internet werden zudem Sendungen in englischer Sprache ausgestrahlt. Gesendet wird direkt aus Jerusalems Zentrum, der Grenze zwischen dem arabischen Ost-Jerusalem und dem jüdischen Westen der Stadt…

Yossi Beilin:
The empowerment of Arab society
It happened during my second visit to Muscat, the capital of Oman, in 1994. It was a time when it looked like everything had changed and the Arab world was ready to embrace us. As deputy foreign minister, I headed a diplomatic delegation intent on building a relationship between the two countries…

Zeugnisse israelischer Soldaten 2000 – 2010:
Das Schweigen brechen
Basierend auf umfassenden Zeugenaussagen von mehr als 700 Soldatinnen und Soldaten, die im Laufe von sechs Jahren gesammelt wurden, unternimmt Breaking The Silence erstmalig den Versuch, die Politik zu durchleuchten, die den anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in der Besatzung zugrunde liegt. Die Ergebnisse sind bedrückend...

Aroma und Co.:
Israelischer Kaffee international erfolgreich
Wo auch immer man politisch stehen mag, es gibt eines, was alle Israelis vereint – die Liebe zum Kaffee...

Schlaflose Stadt:
Tel Aviv feiert Weiße Nacht
Am Donnerstag fand zum fünften Mal die Weiße Nacht statt. Unzählige Konzerte, Theater- und Tanzaufführungen und vieles mehr erfüllten die ganze Stadt. Ob durch öffentliche Rockkonzerte, Kunstgalerien oder Straßenfeste – Tel Aviv hat einmal mehr ihren Ruf als Stadt, die niemals schläft, unter Beweis gestellt…

Baraks Parteiaustritt:
Sargnagel für die Awoda oder letzte Chance für einen politischen Neubeginn?
Der Vorsitzende der Arbeitspartei (Awoda), Ehud Barak, verließ am 17. Januar gemeinsam mit vier weiteren Abgeordneten die 13- köpfige Knessetfraktion seiner Partei und bildete unter dem Namen „Atzmaut“ (Unabhängigkeit) eine neue Fraktion. Ziel ist, eine Partei mit gleichem Namen gründen. Zusammen mit Barak verließen folgende Abgeordnete die Fraktion der Awoda: Landwirtschaftsminister Shalom Simhon, der stellvertretende Verteidigungsminister Matan Vilnai, die stellvertretende Ministerin für Industrie, Handel und Arbeit Orit Noked und Einat Wilf…

Die internationale Meinung:
Delegitimierung bekämpfen, nicht ihr nachgeben
Der hochgehandelte Begriff im politischen Diskurs ist zur Zeit die "Legitimierung", bzw. "Delegitimierung". Der Begriff beschreibt in der Regel die anti-israelische Kampagne einer Reihe von muslimischen und linksradikalen Organisationen, die danach streben, das Existenzrecht des Staates Israel durch dauernde öffentliche Diffamierung in Frage zu stellen…

Reflexhaft:
Israels Ablehnung des Fatah-Hamas-Abkommens
Völlig überraschend einigten sich Fatah und Hamas am 27. April in Kairo darauf, ihren seit vier Jahren andauernden blutigen Konflikt zu beenden und eine aus Experten bestehende gemeinsame Regierung zu bilden. Deren Aufgabe solle darin bestehen, so Mahmud Abbas, den Gazastreifen wieder aufzubauen und innerhalb eines Jahres gemeinsame Wahlen vorzubereiten…

Analyse der FES:

Netanyahus Rede auf dem Capitol Hill

Seit Wochen wurde Benjamin Netanyahus Reise nach Washington mit Spannung erwartet, besonders seine Rede am 24. Mai vor dem amerikanischen Kongress…

Künstliche Intelligenz:
Israelische Software identifiziert Bibel-Autoren
Eine israelische Software gibt neue Hinweise auf die verschiedenen Autoren der Bibel, die einige Forscher schon länger ausgemacht haben…

Echter Knochenkasten:
Grab der Enkelin des Hohepriesters Kaiaphas gefunden
"Miriam, Tochter des Jeschua (Jesus), Sohn des Kaiaphas, Priester von Maaziah, aus dem Hause Imri". Dieser Name steht auf einem Ossuarium (Knochenkasten) aus der Periode des Königs Herodes und des Jesus von Nazareth...

Deutsche Spuren in einer israelischen Metropole:
Jekkes und Templer
Im Jerusalemer Konrad-Adenauer-Zentrum wurde im Beisein des scheidenden Botschafters Harald Kindermann das neue Buch von Dr. Gil Jaron vorgestellt. Das Buch wurde von der deutschen Botschaft in Tel Aviv herausgegeben. Es beschreibt mit Texten und historischen Bildern das Leben in den deutschen Kolonien der Templer und die Kultur der aus Deutschland eingewanderten Juden…

AltNeue Diskussionen:

Über Zionismus und Antizionismus

Zionismus ist eine im Zarenreich des 19. Jahrhunderts entstandene Bewegung des europäischen Judentums. Die Bewegung hatte das Ziel, dem in Europa diskriminierten und verfolgten Judentum durch einen eigenen Staat zu Selbstbestimmung und “Normalität” zu verhelfen…

5 Jahre:
Gilad Shalit 1826 Tage in Geiselhaft
Zum fünften Jahrestag der Entführung von Gilad Shalit ist noch immer keine Einigung in Sicht, die eine Freilassung des israelischen Soldaten in Aussicht stellt. Noch immer verweigert die Hamas den Zugang des internationalen Roten Kreuzes und damit die Einhaltung “minimaler Anforderungen der internationalen Vereinbarungen und humanitären Bedingungen”, wie Israels Ministerpräsident Netanyahu bei einer Kabinettssitzung am Sonntag erklärte…

Studie:
Israels Jugend driftet nach rechts
Zum dritten Mal hat das Tel Aviver Büro der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung eine Jugendstudie Israel vorgelegt. Ihr Fazit: die jüdischen Jugendlichen Israels sind unpolitisch und fröhlich und rechts-orientiert…

Noch mehr:
Heilige Mantras zu Palästina
Haben Sie schon gehört, die Palästinenser planen etwas ganz gemeines: Sie wollen sich an die UN-Vollversammlung wenden, wegen eines eigenen Staates…

Bewusst und mit Vorsatz:
Mit SAR-EL in Israel
Erfarungen aus drei Wochen als freiwilliger Helfer im SAR-EL-Programm bei der israelischen Armee…

Durban-Strategie:
Flottille bringt keinen Frieden
Für diese Woche ist eine neue Runde "Flottillen-Aktivismus" angesetzt, der darauf zielt, die Spannung im arabisch-israelischen Konflikt zu verschärfen…

Zahal-Sprecherin:
Flottille aufhalten, Konfrontation vermeiden
Die Sprecherin der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Avital Leibovich, hat sich direkt an die Organisatoren der Gaza-Flottille gewandt, die offen ihre Absicht erklärt haben, in den von der Terrororganisation Hamas regierten Gaza-Streifen zu segeln…

Pressefreiheit:
Israel "verbietet" Journalisten Beteiligung an Gaza-Flottille
Der Chef des israelischen Presseamtes, Oren Helman hat am Sonntag ausländische Journalisten davor gewarnt, sich an der geplanten zweiten "Hilfsflotille" nach Gaza zu beteiligen. Es handle sich um eine "gefährliche Provokation, organisiert von westlichen und islamischen extremistischen Elementen, um der Hamas zu helfen". Die Aktion sei nach israelischem Gesetz "illegal"…

Begegnungen mit Faschismus und Nationalsozialismus in Ägypten, 1922–1937:
Sympathie und Schrecken
Die Entwicklungen in Italien und Deutschland in den zwanziger und dreißiger Jahren galten manchem ägyptischen Beobachter als Bezugspunkte für die anstehenden politischen und sozialen Reformen. Die Studie von Israel Gershoni und Götz Nordbruch verdeutlicht die vielfältigen Wahrnehmungen, mit denen das faschistische Regime und der Nationalsozialismus verfolgt wurden...

Die Tragweite des eigenen Handelns:
A Guy’s Doll from Damascus
Sie ist keine lesbische Frau aus Syrien, sondern ein US-amerikanischer Student: Die Identität der Bloggerin Amina ist geklärt. Die arabische LGBT-Szene befürchtet Repressionen…

Heute rief die Familie des vor fünf Jahren von der Hamas verschleppten Gil'ad Shalit alle Israelis dazu auf, eine SMS an Premier Netanyahu zu senden und einem Gefangenenaustausch zuzustimmen.
Am Samstag hatten sich die Eltern und der Bruder an den Zaun des Amts des israelischen Premiers gekettet. An Pesach dieses Jahres hatte die Familie den Sederabend auf dem Gehsteig vor Netanyahus Residenz verbracht. Von einer Feier zum Unabhängigkeitstag wurde der Bruder Gil'ads mit seiner Freundin von Sicherheitskräften gewaltsam entfernt, nachdem er versuchte an das Schicksal seines Bruders zu erinnern. Mehrmals hatte sein Vater Netanyahu vorgeworfen mit dem Leben seines Sohnes zu spielen.
Francois Zimeray, französische Botschafter für Menschenrechte, ist der Meinung, dass eine Freilassung Shalits einen wichtigen Schritt in Richtung eines Palästinenserstaates bedeuten könnte.
Bis heute ist Gil'ad Shalits Aufenthaltsort unbekannt. Die Hamas verweigert selbst internationalen Vertretern den Kontakt.

An Israeli View:
Doing everything possible? I don’t believe them
In September 2005, I received a phone call from one of my wife’s cousins. Her brother Sasson Nuriel was missing and they thought he might have been kidnapped in Ramallah. Sasson worked with many Palestinians, buying and selling factory equipment. As a first generation Iraqi Jew born in Israel, he spoke fluent Arabic and had many Palestinian friends…

A Palestinian View:
Let the suffering end
Palestinians, especially prisoners’ families, are following with a great deal of interest (and sometimes jealousy) the relatively successful public relations and media campaign by family and friends to obtain the release of abducted Israeli soldier Gilad Shalit…

Umwelt:
Fliegen ersetzen Pestizide
Nach Jahren der Förderung des Einsatzes von Pestiziden in der Landwirtschaft, hat das israelische Landwirtschaftsministerium eine Kehrtwende beim Schutz von landwirtschaftlichen Produkten eingeleitet und fördert jetzt natürliche Mittel bei der Schädlingsbekämpfung…

Frühere Meldungen (Israel/Nahost)...
[Übersicht] [SiteMap: nahost-politik.de]
 
nahost-politik.de
VIDEO - DEN TERRORISMUS ÜBERLEBEN!
[
deutsch-mpg 105MB] [deutsch-wmv 18MB]
DEN FRIEDEN ERSTREBEND! [
deutsch-rm 2MB] [arabisch-mpg 130MB]
Terror - die Saat des Hasses [deutsch-wmf 22MB / deutsch-rm 4MB]

haGalil.com ist kostenlos! Trotzdem: haGalil kostet Geld!

Die bei haGalil onLine und den angeschlossenen Domains veröffentlichten Texte spiegeln Meinungen und Kenntnisstand der jeweiligen Autoren.
Sie geben nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber bzw. der Gesamtredaktion wieder.
haGalil onLine

[Impressum]
Kontakt: hagalil@hagalil.com
haGalil - Postfach 900504 - D-81505 München

1995-2006 © haGalil onLine® bzw. den angeg. Rechteinhabern
Munich - Tel Aviv - All Rights Reserved