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Semitische
Symphonie:
Radio
aus NahOst (Musik mp3)
Palileaks:
Cablegate made in Palästina
Ganz nach dem Vorbild der Enthüllungsplattform Wikileaks,
veröffentlichte der katarische Vorzeigesender Al-Jazeera, zusammen mit dem
britischen Guardian, seit Sonntagabend rund 1600 Geheimdokumente, vertrauliche
Papiere, Gesprächsprotokolle, Emails und Aufzeichnungen der
Friedensverhandlungen zwischen Israel, der Palästinensischen Autonomiebehörde
und den USA …
Nach Wikileaks:
Kalter Krieg um Irans Bombe
Gespräche mit dem iranischen Regime bringen nichts – außer Zeitgewinn für
Teherans nukleare Aufrüstung. Im Nahen Osten weiß man das nicht
erst seit dem Scheitern der Verhandlungen in Istanbul…
Der dritte Besuch:
Kanzlerin Angela Merkels Reise nach Israel
Wenn Angela Merkel Ende diesen Monats nach Israel reist,
werden eine Reihe von Vereinbarungen und Absichtserklärungen unterzeichnet, die
zum Ziel haben, die besonderen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel zu
vertiefen und auszuweiten. Vereinbarungen werden in den Bereichen industrielle
Forschung und Entwicklung sowie Kooperation in der Entwicklungshilfe erwartet…
Israels stellvertretender Ministerpräsident:
Die
‘Mauer’ soll offizielle Grenze werden
Was die Palästinenser seit Jahren befürchtet haben (und was ständig von Israel
geleugnet wurde), sagte der stellvertretende Ministerpräsident Dan Meridor in
einem Interview mit Haaretz: Israel plant, die innerhalb der Westbank gebaute
Mauer als offizielle Grenze des Staates Israel anzusehen…
Mit Würmern und Schaben:
"Auch
Zurückhaltung ist Stärke
Als die israelische Luftwaffe im Juni 1981 den sich im Bau
befindenden Atomreaktor im Irak bombardierte, gingen die Meinungen über die
Militäroperation auseinander. Der Autor dieser Kolumne hielt sie für einen
Höhepunkt des damaligen Premier- und Verteidigungsministers Menachem Begin.
Andere betrachteten sie als einen Fehler, weil der Irak weder vergeben noch
vergessen und bei der nächstbesten Gelegenheit Israel bombardieren würde...
Weizmann Institut:
Schutz gegen Nervengas
Schutz gegen einen Nervengasangriff ist ein bedeutender
Bestandteil des Verteidigungsapparats vieler Länder auf der Welt. Nervengase
werden von Armeen und Terrororganisationen eingesetzt und stellen eine Bedrohung
sowohl für Armee als auch für die Zivilbevölkerung dar, aber existierende
Medikamente haben nur eine geringe Wirkung…
Internet:
Weltgrößte Sammlung von Holocaust-Dokumenten digitalisiert
Israels Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat
sich mit Google zusammengetan, um seine Fotografien und
Dokumente interaktiv über das Internet auffindbar zu machen. Die
ersten 130 000 Fotografien wurden am Mittwoch online gestellt…
Menetekel:
Die Welt ist kein Golem
Israel ist, wie allgemein bekannt, das Land
der unbegrenzten Unmöglichkeiten. Zum Beispiel streiken in
Israel die Diplomaten…
Lotte Cohn:
Baumeisterin des Landes Israel
Pionierin war Cohn in mehrfacher Hinsicht. 1893 in
Charlottenburg bei Berlin geboren war sie nach einem Studium an
der Technischen Hochschule Charlottenburg 1916 eine der ersten
weiblichen Architektur-Absolventinnen in Deutschland. Nachdem
sie einige Jahre in einem Architektenbüro mitgearbeitet hatte,
wanderte sie 1921 nach Palästina aus...
Unheiliger Krieg im Heiligen Land:
Meine Jahre
in Jerusalem
18 Jahre lang war Jörg Bremer Korrespondent der
FAZ in Jerusalem. Die Krisen und Kriege des Nahen Ostens hat er
im Auge des Zyklons erlebt. Er hat mit Rabin, Netanjahu und
allen anderen Ministerpräsidenten Israels ebenso intensive
Gespräche geführt wie mit Arafat und sämtlichen
Palästinenserführern, mit Geheimdienstchefs ebenso wie mit den
vielen Opfern auf beiden Seiten...
Bilin:
Eine ungeheuerliche EU-Einmischung
Catherine Ashton, Hohe Repräsentantin der Europäischen
Union, Hohe Repräsentantin der EU für Außenpolitische und
Sicherheitsangelegenheiten sowie Vizepräsidentin der EU
Kommission hat sich mit einer Erklärung am Freitag in
ungeheuerlicher Weise in innere israelische Angelegenheiten
eingemischt, wie es kein EU-Land akzeptieren würde…
Chadschoth Israel:
Aus für die deutschsprachige Zeitung Israels ?
Ende Januar soll die traditionsreiche deutschsprachige
Wochenzeitung “Israel-Nachrichten” in Tel Aviv aus Kostengründen
eingestellt werden. Das sehen überraschende Planungen des
herausgebenden Verlages vor, von denen die Internationale
Medienhilfe (IMH), die Arbeitsgemeinschaft der deutschsprachigen
Medien weltweit, jetzt erfahren hat…
Professor Arie Issar:
Wasser - die
Hoffnung Israels
Ein Film über technologische Wege aus der Wüste...
Nord-Süd-Transfer:
Die Nationale Wasserleitung
Israels Mangel an Wasser ist ein ernstes Problem. Die Quellen liegen teilweise
in Syrien und Jordanien. Die landwirtschaftlichen Gebiete im Sueden werden nur
ungenuegend bewaessert. Die Hauptreservoirs befinden sich im Norden des Landes;
hier jedoch sind die landwirtschaftlichen Gebiete kleiner...
Im Süden:
Jam haMelach:
Das
Tote Meer
Das Meer für Nichtschwimmer und Zeitungleser...
Am Salzmeer:
Ein Gedi
Ein-Gedi ist eine Oase am Westufer des Toten Meeres und eine der
wichtigsten archaeologischen Staetten in der judaeischen Wueste...
Sehr Bunt und sehr lebendig:
Das
Rote Meer
Am Nordende des Roten Meeres liegt Elath, die suedlichste Stadt Israels...
Im Norden:
Antike Bäder:
Hamat Gader
Hamat Gader liegt im Jarmuktal, sieben Kilometer
oestlich des Kinneret. Seit der Antike werden hier die heissen, schwefelhaltigen
Quellen genutzt...
Das galiläische Meer:
Der
Kinereth
Der Kinneret wird durch eine Reihe von Suesswasserquellen gespeist. Am Grund des
Sees und entlang seiner Ufer gibt es auch einige salzige Quellen, die zur
Salinitaet des Wassers beitragen, die durch die starke Verdunstung in dem
heissen Klima intensiviert wird...
Kühles Nass:
Der
Banias
Der Banias liegt 13 km oestlich von Kiriat Schmona am
Quellfluss des Jordan, der den gleichen Namen traegt...
Bescheiden und berühmt:
Der
Jordan
Der Jordan, einer der beruehmtesten Fluesse der Erde, fliesst entlang der Grenze
zwischen Israel und Jordanien, vom gebirgigen Dreilaendereck Israel - Syrien -
Libanon, durch den Kinneret (See Genesareth) suedwaerts ins Tote Meer...
Bei Gideons Hoehle:
Ma'ayan
Harod
Der Ma'ayan Harod Nationalpark liegt im Jesreel Tal,
zehn Kilometer suedoestlich von Afula, nahe dem Dorf Gidona, das 1949 gegruendet
wurde...
Meistens tosend:
Der Tanur
Wasserfall
Der Tanur Wasserfall befindet sich im
Naturschutzgebiet des Flusses (Nachal) Ayoun in der Naehe von Metulla... |
Tourismus:
Götzendienst auf dem Wasser
Eine neue Touristen- und Pilgerattraktion in
Tiberias am See Genezareth zeigt neben einem großen
Springbrunnen die Geschichte der Stadt mit Hologrammen und
anderer Technik. Unter anderem wird da szenisch vorgeführt, wie
Jesus auf dem Wasser des Sees wandelte…
Film:
Das
Image des israelisch-palästinensischen Konflikts
Was sind es für Bilder, die wir zu sehen
bekommen? Was ist ihr Zweck und was reflektieren sie?
Mobilisieren sie oder dokumentieren sie Stillstand? Was ist ein
Bild des israelisch-palästinensischen Konflikts? Was ist sein
Image?…
Keine Perspektive:
Das Ende der Sozialisten Israels
Die Spaltung der Arbeitspartei, der Rücktritt
von drei Ministern des linken Flügels der israelischen
Sozialisten, Ehud Baraks Beschluß der eigenen Partei den Rücken
zu kehren und die ideologischen Nöte sollten nicht überraschen…
Innenpolitischer Umbruch:
Drei
Avoda-Minister zurückgetreten
Infolge des Austrittes von Avoda-Chef Ehud
Barak haben am Montag drei Minister der Arbeitspartei ihr Amt
niedergelegt. Sie äußerten scharfe Kritik an ihrem bisherigen
Vorsitzenden, der mit vier weiteren Mitgliedern eine neue Partei
namens “Atzma´ut” (Unabhängigkeit) gründen will…
Ehud Barak, Israels Verteidigungsminister und Vorsitzender der
Arbeitspartei Avoda, hat heute (17.1.) angekündigt, die Avoda zu
verlassen und eine eigene Partei zu gründen. Die neue Fraktion
soll "Atzmaut" (Unabhängigkeit) heißen und sich am Erbe der
Unabhängigkeitserklärung und David Ben Gurions orientieren.
Mit Barak verlassen weitere vier Avoda-Abgeordnete, Matan
Vilnai, Shalom Simhon, Einat Wilf und Ori Noked die
Partei. Innerhalb der Avoda wurde Baraks Entscheidung gelassen
aufgenommen und als Chance bezeichnet, die Partei nun neu
aufbauen zu können. Scharfe Worte kamen vom Knesset Abgeordneten
Eitan Kabel, der sagte, Barak habe die Avoda endgültig zerstört.
Demokratie:
Wann wird es illegal, ein Linker in Israel zu sein?
Es wird höchste Zeit, die israelische Linke
mit einem juristischen Verbots auf zu belegen. Warum sollten wir
weiter um den heißen Brei herumreden? Wer braucht einen
strapaziösen rechtlichen Prozess, bis ein Gesetz nach dem
anderen erlassen wird? Was ist der Sinn all der verschiedenen
Vorschläge und Veränderungen? Anstelle all dessen, lasst uns den
Vorgang abkürzen und die Linke in Israel gleich verbieten. Jeder
der links denkt, links handelt, links demonstriert und links
toleriert gehört doch ins Gefängnis…
Zur aktuellen Debatte:
McCarthy in Israel
Zu Deiner Zeit gelang es Dir, die ganze USA mit Hysterie
anzustecken. Unter jedem Bett fand man einen Sowjetagenten. Du
wedeltest im amerikanischen Außenministerium mit einer Liste
voller Sowjetspione (einer Liste, die nie jemandem gezeigt
wurde) . In hundert Sprachen rund um die Welt – einschließlich
Hebräisch – wurde der Name McCarthy, McCarthyismus zu einem
Begriff. Ja, du hattest ganz ordentlich Erfolg… |
Inhaltslos und stereotyp:
Pressekonferenz mit dem bedeutendsten Politiker der Welt
Über die Qualen der Berichterstattung über
ein Ereignis von Weltrang…
Rassismus im Rabbinat:
Die
wahren Aussagen des RaMBaM verschwiegen
Ran haCohen widerspricht Rabbinern, wie Raw Elijahu aus Zfat,
die sich in ihren rassistischen Statements ausgerechnet auf
Rabbi Moses Ben Maimon beriefen, der in seiner
Torahzusammenfassung das Verbot formuliert hatte, Häuser und
Felder im Lande Israel an “Götzendiener” zu verkaufen. Der
RamBaM habe ausdrücklich erklärt, dass Muslime keine
Götzendiener sind…
Ironischer und kämpferischer Fürsprecher Israels:
Wie der Vater:
Gad
Granach gestorben
Wenige Wochen vor seinem 96. Geburtstag ist
Gad Granach in Jerusalem gestorben…
Protest gegen die Haltung der Regierung nach der
Brandkatastrophe am Karmel im Dez. 2010 in Tel Aviv
Kaltschnäuzige Politiker:
Eklat bei Gedenkfeier für Brandopfer
Während einer staatlichen Gedenkfeier für die Opfer des
Brandes im Karmelgebirge ist es am Mittwoch zu einem Eklat
gekommen: Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu
musste seine Rede aufgrund der Zwischenrufe der Anwesenden
abbrechen. Innenminister Eli Jischai sah sich gezwungen, die
Veranstaltung im Kibbutz Beit Oren bei Haifa zu verlassen…
Agent R65 fliegt wieder:
Saudis entlassen israelischen Spion
Saudi Arabien will einen israelischen „Spion“ in die Freiheit
entlassen. Das berichtete die arabische Zeitung Al Hayat. In der
vergangenen Woche geriet ein Aasgeier mit dem Kennzeichen R65
von der Tel Aviver Universität in saudische Gefangenschaft…
Gefiedert und mit Flossen:
Der
Zoo des Mossad
Im Nahen Osten gibt es fast nichts, wozu der Mossad unfähig
wäre. Entzückt entdeckten die Saudi einen gefiederten
israelischen Spion. Ein beringter Aasgeier mit israelischer
Absenderadresse wurde gefangen und eindeutig als Kundschafter
ausgemacht. Noch ist unbekannt, ob der Geier mit dem Kennzeichen
„R65“ von der Tel Aviver Universität beim Verhör eingestanden
hat, welchen Auftrag er hatte. Für die Saudis ist jedoch klar,
dass der Mossad sein Arbeitgeber ist…
Erste Untersuchungen der Armee zum Tod der Palästinenserin
Jawaher Abu-Rahma, die am Samstag nach einer Demonstration in
Bil'in an den Folgen einer Tränengas-vergiftung starb, ließen
Zweifel über die Todesursache und die Version der Familie
aufkommen.
Im medizinischen Bericht seien große Unstimmigkeiten zu den
Umständen des Todes aufgefallen. Offensichtlich habe die
36-jährige bereits seit längerem über Kopfschmerzen geklagt und
über mehrere Wochen starke Medikamente eingenommen, die in
Verbindung mit dem Tränengas möglicherweise eine Reaktion
hervorgerufen haben könnten.
Traurige Wochenend-Bilanz:
Zwei
Palästinenser im Westjordanland getötet
Bei zwei verschiedenen Vorfällen wurden am
Wochenende im Westjordanland zwei Palästinenser getötet. Bei
einer Demonstration gegen den israelischen Sicherheitszaun in
der Ortschaft Bil´in starb am Samstag eine Frau an den Folgen
einer Tränengasvergiftung. Im Jordantal wurde ein Palästinenser
an einem Checkpoint von Soldaten erschossen…
2010:
Das
heißeste Jahr
Das vergangene Jahr war für Israel das heißeste seit Beginn
der Aufzeichnungen. Die Temperaturen waren in jedem Monat höher
als sonst im Durchschnitt. Das gab der israelische Wetterdienst
(IMS) in seiner Jahresendzusammenfassung bekannt…
Gemeinsames:
Jüdischer Respekt und Bewunderung für muslimische Religiösität
In der jüdischen Tradition gibt es Quellen,
die nicht nur Toleranz gegenüber Teilen muslimischer
Religiösität ausdrücken; sie drücken echte Bewunderung sowie
einen positiven intellektuellen wie religiösen Respekt aus. Es
ist wichtig für beide, Juden und Muslime, sich mit diesen
Quellen bekannt zu machen und daraus zu lernen…
Der
Eliav-Sartawi-Preis für Journalismus geht an:
Yaron
London
Yaron Londons Dankesrede für den Eliav-Sartawi-Preis für
Journalismus des Mittleren Ostens in Jerusalem am 15.Dezember
2010…
Streben nach Frieden:
Die Verwendung koranischer Narrative
Ich halte den israelisch-palästinensischen Konflikt für das
größte Hindernis beim Ausräumen islamisch-jüdischer Antipathien.
Obwohl es in diesem Streit elementar um die Aufteilung von
Gütern und die Macht zur Einflussnahme auf Entscheidungen geht,
wird er oft als religiöser Konflikt dargestellt. Doch ist es
richtig, dass die einander gegenüberstehenden Seiten oft falsche
oder aus dem Kontext gerissene Interpretationen aus ihren
heiligen Schriften benutzt haben, um den anderen zu dämonisieren
und eine Rechtfertigung zu finden, sich nicht um einen gerechten
Frieden zu bemühen…
Überwachungsvideo:
Israelische Software liefert Kurzfassung
Israelische Informatiker haben eine Software entwickelt, die
kurze Zusammenfassungen von Überwachungsvideos erstellt. Das
macht es möglich, die Aufzeichnungen bei Bedarf wesentlich
schneller zu sichten. “Wir erfassen dazu alle Objekte im Video
und ordnen sie zeitlich dichter an”, erklärt Shmuel Peleg,
Informatikprofessor an der Hebrew University of Jerusalem…
Allein auf weiter Flur:
Die
Verurteilung von Katzav
Korruption und Sexualverbrechen von Spitzenpolitikern gibt
es in vielen Ländern. Wie ein roter Faden ziehen sich
Liebesgeschichten durch die Geschichtsbücher. Auch in der Bibel
mangelt es nicht an fragwürdigen bis hin zu verbrecherischen
Techtelmechteln…
Schuldig in allen Punkten:
Sex
und Crime im Präsidentenpalais
Wilde Szenen spielten sich auf der
Ministeretage im Jerusalemer Tourismusministerium und dann sogar
im Präsidentenpalais ab. "Erst versuchte er sie zu umarmen. Sie
wehrte sich und stürzte im Gerangel auf den Boden." So beschrieb
der Richter George Kara im Saal 606 des Gerichts in Tel Aviv,
was da der vormals Erste Bürger des Staates Israel, der
ehemalige Präsident Mosche Katzav, getan hat…
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