Im Prozess von Israels ehemaligem Präsidenten Mosche Kazaw wurde
heute Früh, 30.12.2010, das Urteil verlesen.
Kazaw stand wegen verschiedenen Vorwürfen sexueller
Belästigung und Vergewaltigung aus seiner Zeit als
Tourismusminister und Präsident vor Gericht.
Das Gericht sprach Kazaw in zwei Fällen der Vergewaltigung
und sexuellem Missbrauch, zwei weiteren Fällen von sexueller
Belästigung und Missbrauch und Einschüchterung von Zeugen für
schuldig.
Das Urteil wurde einstimmig gefällt. Die Verlesung des
Urteilsspruch wurde live in den israelischen Medien übertragen.
Die Vorwürfe gegen Kazaw und der Prozess, der fast ein ganzes
Jahr hinter verschlossenen Türen stattfand, hatten die Nation
entsetzt.
Shovrim Shtika: "Die
Dunkelheit vertreiben"
Es ist leicht, angesichts der schmutzigen Welle von
Rassismus, die uns überschwemmt, zu verzweifeln. Doch die
Medizin gegen die Verzweiflung ist die wachsende Anzahl junger
Leute, Söhne und Töchter der neuen israelischen Generation, die
sich vereinigt, um sich gegen Rassismus und Besatzung zu
engagieren…
Beunruhigend: Die
Schändung jüdischer Werte
Es gibt guten Grund über die
Tatsache, dass ein paar Dutzend Rabbiner in Israel der
Initiative des Rabbi Shmuel Eliahu von Safed, der Juden
vorschreiben wollte, an Nichtjuden Wohnungen weder zu verkaufen
noch zu vermieten, unterstützt haben…
Hoffnung oder Gefahr:
Religiöse Interpretation im israelisch-arabischen Konflikt
US-Senator Daniel Patrick Moynihan sagte einmal, “jeder hat das
Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten”.
Leider wird im arabisch-israelischen Konflikt die Religion viel
zu oft missbraucht, um die jeweils eigene Position zu
untermauern. So meinte einmal ein palästinensischer Vertreter,
er müsse der Klagemauer jede jüdische Bedeutung absprechen. Dies
ist ein Beispiel dafür, wie sogar historische Tatsachen
umgedeutet werden. Ähnlich gefährlich sind rabbinische Aussagen,
die die Vermietung von Wohnungen von Juden an Nichtjuden
untersagen wollen. Auch hier wird zur Durchsetzung einer
politischen Ideologie versucht religiöse Aussagen zu verbiegen…
Arabische Bürger: Die
anderen Israelis
Die Band spielte laut auf. Der Sänger
ermutigte die Gäste den Rhythmus durch Applaus zu begleiten. Der
Vater des Bräutigams nahm mich am Arm und zog mich durch den
Kreis der Gäste, der sich um das tanzende Pärchen gebildet
hatte. Ich ließ mich führen als ob ich eine Kuh wäre. Als wir
den inneren Kreis erreicht hatten, versuchte ich die
Tanzbewegungen nachzuahmen. Ich glaube, daß ich meine gute
Absicht klar zeigte, auch wenn die vier Gläser Wodka, die ich
getrunken hatte, mein Urteilsvermögen beeinträchtigten. Ich war
hocherfreut…
Antik: Die
Geschichte der arabischen Juden
Alle reden vom Nahostkonflikt, die einen machen dafür
die Israelis verantwortlich, andere wiederum die Araber, die wenigsten aber
wissen, welch enge Bande zwischen den Juden und den Arabern schon in der Antike
bestanden und welch tiefgreifenden Einfluss die jüdische Lehre auf die
Entstehung des Islam hatte…
Judentum und Islam:
Islam and Muslims on Judaism and Jews Despite being in a protracted
political conflict over the Holy Land that began around the
advent of Zionism more than a century ago, Jews and Muslims have
common historical roots, as well as theological commonalities…
Judentum und Islam:
Jewish respect and admiration for Muslim religiosity Within Jewish tradition there are
sources that express not just a tolerance towards aspects of
Muslim religiosity, but a real admiration and positive
intellectual and religious respect. It is important for both
Jews and Muslims to become acquainted with these sources, and to
consider their implications…
Judentum und Islam:
Using Qur’anic narratives in pursuit of peace I consider the Israeli-Palestinian
conflict the single biggest obstacle to eliminating
Muslim-Jewish antipathy. Although this dispute is fundamentally
about the distribution of assets and the power to control
decisions, it is frequently portrayed as a religious conflict.
And too often, opposing sides have used erroneous or
out-of-context interpretations of their scriptures to demonise
the other and to provide justification for not striving towards
a just peace…
Stalag 13:
Pornografie & Holocaust
Nach dem großen Erfolg des ersten pornografischen Taschenbuches
»Stalag 13«, das zur Zeit des Eichmann Prozesses in Israel
erscheint, entwickeln sich diese reißerischen Heftchen schnell
zum modernen Massenphänomen…
Nicht verpassen:
Alte neue Schekel umtauschen
Bis 31. Dezember können noch die Banknoten der ersten Serie der neuen Schekel
umgetauscht werden…
Kurz notiert:
Nur kurze Zeit nach dem verheerenden Brand am Karmel sorgt
wieder ein Feuer für Schlagzeilen in Israel. Glücklicherweise
gab es dabei nur etwa 80 meist Leichtverletzte. Der Brand brach
am Dienstag Vormittag in einem Zug kurz vor Shfajim aus.
Alle Passagiere konnten sich durch die Fenster retten. Die
Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf einen dritten
Wagon übersprang. Der Zug war vollbesetzt aus Haifa in Richtung
Süden unterwegs. Erst im letzten Monat kam es in der Nähe von
Shfajim zu einem Zusammenstoß zwischen einem Zug und einem Auto.
Vor 5 Monaten wurden bei einem ähnlichen Vorfall sieben Menschen
getötet.
Arabic Cizizens: The
Other Israelis
The band was playing loudly. The singer
encouraged the guests to complement the drumbeats with applause.
The groom’s father held my arm and dragged me through the circle
of guests around the dancing couple...
Kurz notiert:
Benjamin Ben Elieser (Arbeitspartei) meint, Israel müsse
angesichts einer möglichen Anerkennung Palästinas durch "die
ganze Welt" alles tun, um die Friedensverhandlungen wieder
in Gang zu bekommen, "selbst wenn dies einen Siedlungsstopp für
einige Monate bedeutet". Zuvor hatte Ecuador, als vierter
lateinamerikanischer Staat ein unabhängiges "Palästina" in den
Grenzen von 1967 anerkannt.
Emanzipation und Freiheit:
Schwule und Lesben in Israel
Israel ist eines der fortschrittlichsten Länder der Welt, wenn
es um die Gleichberechtigung sexueller Minderheiten geht. Im
Nahen und Mittleren Osten ist Israel mit Abstand der
toleranteste Staat, wenn es um die Wahrung persönlicher und
ziviler Bürgerrechte geht…
Von Jerusalem nach überall:
Netanyahu wünscht frohe Weihnachten
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat allen Christen
im In- und Ausland Weihnachtsgrüße übermittelt…
Alte Heimat:
Die israelische Siedlungspolitik
Wie kaum je zuvor beherrscht die israelische Siedlungstätigkeit
in der West Bank die Nahostdebatte. Dabei wird Israel in der
internationalen Öffentlichkeit nahezu einstimmig kritisiert.
Bestenfalls werden die Siedlungen als ein Friedenshindernis
beschrieben, in der Regel aber auch als völkerrechtswidrige
Baumaßnahmen. Wenn in den Medien von israelischen Siedlern, die
Rede ist, beschränkt sich die Berichterstattung zumeist auf eine
extremistische und gewaltbereite Minderheit, die in Wirklichkeit
einen verschwindend geringen Teil der Siedlerbevölkerung stellt…
Internationale Reaktionen:
Zur palästinensischen Ankündigung der einseitigen Staatsgründung
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas plant die einseitige Ausrufung eines eigenen
Palästinenserstaates (Unilateral Declaration of Independence – UDI). Die
israelische Regierung will mit einer diplomatischen Kampagne die Anerkennung
verhindern. Mit einem einseitigen Vorgehen würden die Palästinenser direkte
Friedensverhandlungen umgehen. Dies würde den Konfliktparteien die Möglichkeit
nehmen, zentrale Streitpunkte zu diskutieren und in einem Abkommen dauerhaft
beizulegen…
100 Millionen Euro
für 2011:
Palästinenser erhalten erste EU-Gelder
Die Europäische Kommission wird bereits jetzt ein erstes
Hilfspaket in Höhe von 100 Millionen Euro für die Palästinensergebiete
bereitstellen…
Zulu: Beschnittene
Leibgarde
Der König der Zulus in Südafrika, Goodwill Zwelithini,
62, hat am Montag mit einem offiziellen Ukas befohlen, dass sich die Tausenden
Mitglieder seiner königlichen Leibwache beschneiden lassen müssen. Gekleidet in
die traditionelle Tracht, übergab der König den Befehl feierlich an den
israelischen Arzt Dr. Inon Schenkar. Der König ersuchte bei der Gelegenheit die
Israelis, 80 Beschneidungskliniken in seinem Königreich einzurichten…
Gaza: Hamas verstärkt
Raketenbeschuss auf Israel
Israel hat formal Beschwerde bei den Vereinten Nationen eingelegt, nachdem seit
zwei Wochen eine neue Angriffswelle vom Gazastreifen das Leben israelischer
Zivilisten im Süden Israels bedroht. Ein israelisches Mädchen wurde am Dienstag
durch ein Geschoss verletzt, das knapp neben einem Kibbutz-Kindergarten
einschlug. Die Hamas hat ihren Raketenbeschuss auf Israel in den letzten Tagen
wieder erhöht…
Neues Gesetz gegen Verkauf
Tierversuche? Nein Danke!
Der Tierschutz in Israel hat einen weiteren Erfolg errungen. Die Knesset
verabschiedete heute in zweiter und dritter Lesung eines der weltweit
fortschrittlichsten Gesetze zur Verhinderung überflüssiger Tierquälerei. Dem
Gesetz nach wird im ganzen Land der Verkauf von Kosmetikprodukten verboten, bei
deren Herstellung Tierversuche gemacht wurden…
Umgehend:
Israels Botschaft an die Hamas
Offizielle in Israel betrachten die jüngste Eskalation an der Grenze zu Gaza als
außergewöhnlich schwerwiegend. Erstmals seit Langem spielt die Hamas wieder eine
aktive Rolle beim Abfeuern von Raketen und Mörsergranaten auf südisraelische
Ortschaften. Darüber hinaus sorgt die Organisation anders als in der
Vergangenheit nicht dafür, die Aktivisten des Islamischen Jihad und die
Volkswiderstandskomitees einzudämmen…
Iran unterstützt den Terrorismus - weltweit: Neues
von WikiLeaks
Im Dezember 2010 beschuldigten westliche Länder den Iran, dass er mit “komplexen
und komplizierten” Methoden Waffen und Sprengstoff schmuggle, und damit die
Sanktionen der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten umgehe. Martin
Briens, der stellvertretende Botschafter Frankreichs bei den Vereinten Nationen,
sagte, der Iran stecke hinter “einem bedeutenden Transfer von Waffen und anderen
Gefahrengütern”…
14-jährige verletzt:
Rakete explodiert neben Kindergarten
Der Süden Israels kommt nicht zur Ruhe. Heute Morgen schlug eine
von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen abgefeuerte
Kassam-Rakete in einem Kibbutz unweit von Ashkelon ein...
Yad Vashem:
4 Millionen Holocaustopfer haben einen Namen
Zwei Drittel der mutmaßlich sechs Millionen Opfer des Holocaust
konnten identifiziert werden. Die Holocaust Gedenkstätte Yad Vaschem in
Jerusalem teilte mit, inzwischen vier Millionen Namen von Opfern gesammelt zu
haben…
Sozial vernetzt:
Klagemauer in Facebook
Das weltweite Gesellschaftsnetz im Internet, Facebook, hat einen neuen
Teilnehmer: die Klagemauer in Jerusalem…
HRW: Israel wird
Diskriminierung der Palästinenser vorgeworfen
Die Menschenrechtsorganisation “Human Rights Watch” (HRW)
hat Israel systematische Diskriminierung der palästinensischen Bevölkerung im
Westjordanland und in Ostjerusalem vorgeworfen. In einem am Sonntag
veröffentlichten Bericht heißt es, die Palästinenser würden in den von Israel
kontrollierten Gebieten von der Strom- und Wasserversorgung sowie von der
Schulbildung abgeschnitten. Israelische Siedlungen in der Nähe profitierten
hingegen von staatlicher Unterstützung. Die Organisation forderte zudem die USA
auf, ihre Finanzhilfen für Israel zu kürzen…
Auch im Januar - sonnig und warm:
Am Toten
Meer - für's Leben tanken Allein der Name könnte Sie an der Nase herumführen, denn in Wirklichkeit
ist das Tote Meer, 400 Meter unter dem Meeresspiegel gelegen, voller
Leben. Es ist sowohl in seinem mineralhaltigen Seewasser wie auch in der
Heilkraft seiner heißen Quellen und im berühmten schwarzen Heilschlamm
enthalten. Sogar die Strahlen der Sonne und die Lufl. die hier
eingeatmet wird, sind voller Leben. Neben diesen heilsamen Eigenschaften
bietet die Region Gelegenheit zu Abenteuer- und Entdeckungsfahrten oder
zu Rundreisen…
A Palestinian View: The same song in a
different key
Much has been said about United States Secretary of State
Hillary Clinton’s December 10 speech at the Brookings Institute. Analysis has
ranged from it being admission of complete failure on the part of the Obama
administration and a win for Israeli Prime Minister Binyamin Netanyahu (with US
President Barack Obama backing down on the settlements) to some in
Palestinian-American circles declaring it a victory for the Palestinians (with
the withdrawal of the much-criticized, so-called US “security sweetener” package
for Israel in return for a 90-day settlement-building moratorium)…
An Israeli View: What we’ll learn
from the next round of Wikileaks
Wikileaks leak of December 2011: secret cable from DCM, US
Embassy Tel Aviv, to deputy under secretary of state for Middle East affairs,
State Department, Washington. December 28, 2010: I exploited the Christmas/New
Years lull here at the embassy, where just a few of us have not left on vacation,
to make the rounds of PM Netanyahu’s unofficial but highly influential “Cabinet
of Seven”: Netanyahu, Barak, Meridor, Yaalon, Yishai (needed translator), Begin
and Lieberman. A clear majority–the last four on the list–opposes any
significant concessions to the Palestinians even if we do get final status talks
going. PM himself is, as usual, not credible in his seeming advocacy of peace
and readiness for concessions. Meridor will go half way. Barak continues to play
role of “only responsible adult” in the leadership but refuses to draw obvious
conclusion about this government. Have we really factored this clear and
negative reality into our decision-making regarding our “reset” peace process
policy?…
WikiLeaks:
Ägypten besorgt über iranisches Engagement auf dem Sinai
Ägyptens Geheimdienstchef Omar Suleiman hat US-Offiziellen im vergangenen Jahr
über Versuche des Iran berichtet, Beduinen auf der Sinai-Halbinsel zur Hilfe
beim Waffenschmuggel in den Gaza-Streifen anzuheuern. Das geht aus Dokumenten
hervor, die von WikiLeaks veröffentlicht wurden…
Unsportlich: Ärger mit dem Visum
"Peinlich, peinlich", sagte der israelische Reporter während der
live-Übertragung der Eröffnungszeremonie der Kurzbahn WM in Dubai. Während der
Iran mit dem vollen Namen ausgerufen wurde als "Islamische Republik Iran", wurde
beim Vorbeigehen des israelischen Delegierten nur "I-S-R" gerufen, die drei
ersten Buchstaben. Die israelische Delegation beklagte sich beim
Schwimm-Weltverband FINA…
Nach dem Feuer: Regierung braucht Generalüberholung
Der Richter zum Angeklagten: “Sie sind angeklagt, weil sie ihre Frau und zwei
Kinder gemordet haben. Wofür plädieren Sie? Schuldig oder nicht schuldig?”
Der Angeklagte: “Euer Ehren, ich befasse mich nicht mit der Vergangenheit. Ich
denke über die Zukunft nach!”…
Wie früher? Eine andere Türkei
Machen wir uns nichts vor. Die türkischen Löschflugzeuge haben das Feuer,
das die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel erfasst hat, nicht
erstickt. Selbst wenn eine Formulierung gefunden werden sollte, die die
Forderung der Türkei nach einer Entschuldigung und Entschädigung für die
Opfer der Gaza-Flottille befriedigt, würden wir weiter mit einer von Grund
auf problematischen türkischen Außenpolitik zurückbleiben…
"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Rassismus - in Israel längst kein Fremdwort mehr
Video - mp4 - In Israel macht sich der Rassismus breit. Zum Beispiel in der
Stadt Sfat im Norden des jüdischen Staats. Nach dem Willen der Rabbiner
dürfen Juden hier keine Wohnungen an Araber verkaufen oder vermieten. Einige
wurden bereits vor die Tür gesetzt. Auch für die in der Stadt studierenden
Araber wird es schwer, eine Wohnung zu finden...
Dachschaden: Stille Nacht
in der Geburtskirche
Selbst israelische Tourguides, die sonst immer alles (besser) wissen, ahnen
nicht, dass es eigentlich unverantwortlich ist, ihre Gruppen durch die
berühmt-berüchtigte Mauer nach Bethlehem zur Geburtskirche zu schicken. Die
Basilika in der Geburtsstadt Davids und Jesu gehört zum festen
Besuchsprogramm im Heiligen Land, wie Grabeskirche, Tempelberg und
Klagemauer...
Symposiums an historischer Stätte:
Deutschlands "friedlicher Kreuzzug" mit Bildern
Mit einem "friedlichen Kreuzzug" haben deutsche Christen, evangelikale
Templer und Katholiken das von den Osmanen verkommene Heilige Land ab Mitte
des neunzehnten Jahrhunderts modernisiert und zu einem internationalen
Anziehungspunkt gemacht...
Schneeballsystem?: EU will
"Palästina" anerkennen
"Falls es innerhalb eines Jahres nicht zu einem Vertrag zwischen Israel und
den Palästinensern kommen sollte, will die EU eine Lösung auch ohne Vertrag
erzwingen." Einen entsprechenden Beschluss wollen die EU Außenminister am
Montag annehmen, berichtet der israelische Fernsehsender Kanal 10...
Staat und Religion:
Das Phantom des Kulturkampfs
Ein Gespenst geht um in Israel und nicht nur dort. Immer wieder ist die Rede
von einem angeblichen Kulturkampf zwischen sogenannten orthodoxen und
vermeintlich säkularen Juden. Auch in Israel gibt es noch Menschen, die an
dieser vermeintlichen Dichotomie festhalten, als ob sie der letzte
Rettungsanker eines langsam in der Ferne versinkenden israelischen
Liberalismus sei…
Die Ur-Sünde:
Die Nicht-Trennung zwischen Staat und Religion
Einer meiner Freunde in Warschau erzählte von einem polnischen Journalisten,
der Israel zum ersten Male besuchte. Bei seiner Rückkehr berichtete er
begeistert: "Weißt Du, was ich entdeckt habe? Auch in Israel gibt es
Juden!"…
Kal vaChomer:
Spiel und Spielchen
Vom Kleinen zum Großen. Schon bei einem “friedenstiftenden Freundschaftsspiel”
wird deutlich, wie groß die Schwierigkeiten sein können…
Film-News:
Der Wanderer
Ein junger Talmudstudent beruhigt sich durch ausgiebige Wanderungen…
Egal zu welchem Jahresende: Obamas
Einknicken
Die Rede des amerikanischen Präsidenten Barack Obama in Kairo vor zwei Jahren
sollte das Porzellan kitten, das sein Vorgänger George W. Bush im Nahen und
Mittleren Osten zertrümmert hat, von Afghanistan über Irak und bis hin zu
Israel, Iran, Libanon, Syrien und den Palästinensern…
Unkoscher, aber wissensdurstig:
Täubchen studiert Tora
Eine weiße Taube gibt Talmudschülern in Jerusalem Rätsel auf. Jedes Mal, wenn
sie sich zu ihren regelmäßigen Lernstunden zusammensetzten, tauchte der weiße
Vogel auf, ließ sich auf dem Fenstersims nieder und verschwand erst wieder, als
die Stunde vorüber war…
Die entscheidende Frage: Wann
kriegt der Iran die Bombe?
Das Treffen zwischen den Großmächten und Deutschland und Vertretern des
Iran, das vorgestern in Genf stattfand, vermittelt das Gefühl eines Déjà-vu.
Sollte irgendjemand noch Zweifel gehegt haben, wurden sie nun von diesem Treffen
ausgeräumt...
Ein Verletzter:
Mörsergranatenangriff aus Gaza
Insgesamt wurden fünf Mörsergranaten und eine Kassam-Rakete in den westlichen
Negev abgefeuert...
Ehemaliger Knesset-Vorsitzender:
Dov Schilansky gestorben
Schilansky hatte während des Zweiten Weltkriegs Fronarbeit im KZ
Dura überlebt und jegliche Kontakte mit Deutschen abgelehnt. Seine scharfe
anti-deutsche Haltung änderte er, als 1990 die deutschen
Parlamentspräsidentinnen Rita Süßmuth und Sabine Bergmann-Pohl gemeinsam Israel
besuchten. Schilansky lud sie zu sich nach Hause ein....
WikiLeaks: Der
wirkliche Knüller von Assange
Julian Assange ist ein gefährlicher Verbrecher. Der seltsame Mann
mit dem langen blonden Haar und dem misanthropischen Gesichtsausdruck ist nicht
nur ein Informationsterrorist neuer Art. Er ist nicht nur ein trügerischer
Anarchist, der die größte Macht der Erde erniedrigt...
Menschenrechte:
Bericht über die menschliche Entwicklung 2010
Oft genug wird uns empfohlen diesen oder jenen Bericht der Vereinten Nationen
über Israel zu lesen. Doch dabei wird der „Bericht über die menschliche
Entwicklung 2010“ in der Regel nicht erwähnt, obwohl er die Realität des
Mittleren und Nahen Osten aufzeigt…
CHANUKAH 5771 / 2010 / 1432
Am Mittwochabend haben wir alle acht Lichter gezündet.
Radio Or / mp3: Die Griechen sind unsere
Freunde..., naja, die Türken auch. Genauso wie die Ägypter und die Jordanier.
Die Palästinenser sowieso, was bleibt ihnen anderes übrig. Ob sie uns wirklich
mögen? Ob sie uns wirklich hassen? Kafrisin, Russia, Espana... Sogar die
Deutschen...
...und überhaupt, es müsste sich
doch die epikurische "Freude an der Lust" mit
der kabbalistischen "Sinnfindung im Genuß" bestens ergänzen?
Or Jisrael tamid jisrach!
Das Licht Israels wird immer leuchten!
Chanukah sameach - und leuchtend!
Nach Brand:
Innenminister in der Kritik
Der staatliche Rechnungsprüfer Micha Lindenstrauss hat den Zustand der
israelischen Feuerwehr scharf kritisiert. Dieser habe sich trotz mehrfacher
Warnungen seit dem Zweiten Libanonkrieg im Sommer 2006 verschlechtert. Im
Zentrum der Kritik steht Innenminister Eli Jischai…
Brandkatastrophe in Nordisrael: Das Feuer
ist gelöscht
Die katastrophalen Waldbrände, die am vergangenen Donnerstag im
nordisraelischen Karmel-Gebirge nahe Haifa ausbrachen, konnten in der letzten
Nacht gelöscht werden. Das 82 Stunden währende Feuer forderte 41 Menschenleben
und hinterließ eine gigantische Spur der Zerstörung…
Großfeuer im Galil:
Die größten Brandherde konnten inzwischen (Sonntag Nachmittag) unter Kontrolle
gebracht werden.
Eine Wasserpfeife und Sündenböcke: "Wasser lassen" und den
"Größten" zeigen
„Es ist keine Schande, vom Ausland Hilfe zu erbitten.“ Das wiederholte
Eingeständnis des Ministerpräsidenten, den Naturgewalten eines Großfeuers auf
dem Carmel-Gebirge bei Haifa im Norden Israels nicht gewachsen zu sein, klingt
für viele Israelis wie ein Tabu-Bruch und offenbart typische Schlamperei. Zum
Selbstverständnis Israels zählt seit dem Holocaust der Grundsatz, sich selber
verteidigen zu können und nicht auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Deshalb ist
Israel bis heute keinem Militärbündnis beigetreten…
Verheerende Brandkatastrophe in Nordisrael: Netanyahu dankt für
internationale Hilfe Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat heute
in der Sondersitzung des israelischen Sicherheitskabinetts den zahlreichen
Staaten seinen Dank übermittelt, die unverzüglich Löschflugzeuge zur Bekämpfung
des Waldbrands bei Haifa nach Israel geschickt haben…
Auch nach drei Tagen konnte das verheerende Feuer
am Karmel im Norden Israels nicht unter Kontrolle gebracht werden. Die
Feuerwehr nimmt an, dass es noch eine Woche dauernd wird, bis alle Brände
gelöscht sind. Derzeit gibt es noch immer sechs große Brandherde, die durch den
starken und ständig wechselnden Wind nicht unter Kontrolle sind.
42 Menschen starben bisher durch die Flammen. Fast 50.000 Dunam Land
verbrannten.
Mittlerweile sind 20 ausländische Löschflugzeuge im Einsatz. Am Samstag waren
vor allem das Künstlerdorf Ein Hod und der Moschaw Nir Etzion betroffen, deren
Bewohner evakuiert wurden.
Mittlerweile wurden zwei Jugendliche verhaftet, deren Lagerfeuer möglicherweise
für die Katastrophe verantwortlich ist.
Kein Ende in
Sicht: Hilflos im
Flammenmeer
Auch am zweiten Tag des Großfeuers ist noch nicht die Zeit gekommen, Bilanz zu
ziehen. Das Feuer greift bei wechselnden Windrichtungen um sich, in Sprüngen von
50 Metern. „Wenn ein einziger Baum Feuer fängt, explodieren die Tannenzapfen und
verstreuen das Flammenmeer innerhalb von Sekunden weiter“, erzählt ein
Augenzeuge...
Katastrophe: Größter Waldbrand in
der Geschichte Israels Seit heute früh brennt der Karmel. Es ist der
schlimmste Brand in der Geschichte des Landes. 40 Menschen starben als sie in
einem Bus von den Flammen eingeschlossen wurden…
Haifa: Über 40 Tote bei
Waldbrand in Israel Bei einem großen Waldbrand auf dem Carmelgebirge bei
Haifa könnte es über 40 Tote gegeben haben. Genaue Zahlen sind noch nicht
bekannt. Das Feuer breitete sich seit den Mittagsstunden des Donnerstag mit
großer Geschwindigkeit aus und bedrohte Kibbuz Beth Oren, das Damoun Gefängnis
und Erholungsparks…
Batya Gur im ZDF: Das Lied der
Könige
Jerusalem ist nicht nur erfüllt von religiösen und historischen Mythen, sondern
auch vom Wirken einer bekannten Musikerfamilie. Doch ehe an Pessach Frieden in
die Heilige Stadt einkehrt, wird das Oberhaupt der Musikerfamilie, Felix van
Gelden, brutal ermordet...
Haifa: Stadt mit Zukunft
Das in London erscheinende Magazin Monocle hat Haifa zur Stadt mit den besten
Investitionsmöglichkeiten für das Jahr 2011 gekürt. Die nordisraelische
Metropole konnte damit Konkurrenten wie Berlin und Istanbul hinter sich lassen…
Nokia und andere: Kaputtes
Telefon
Während ein Drittel aller Israelis wegen einer Panne vom Mobilfunknetz
abgeschnitten war, präsentierte das Militär seine neue Methode, die Israelis im
Falle eines Raketenangriffs künftig per Handy in die Luftschutzkeller zu
schicken…
Magere Zeiten: Statt Butter esst
Buttergeschmack Den israelischen Rindviechern ist es zu warm. Während in
Europa Minusgrade gemessen werden, herrschen am 1. Dezember in Israel immer noch
sommerliche Temperaturen um 27 Grad in Jerusalem und über 50 Grad in
Gewächshäusern in der Negewwüste…
Auf der Tagesordnung: Große Fußstapfen,
passende Füße
Die offizielle Bekanntgabe der Ernennung Tamir Pardos zum neuen Mossad-Chef
durch das Amt des Ministerpräsidenten kam nur etwa sechs Stunden nach dem
Attentat auf zwei Atomwissenschaftler in Teheran. Das Timing ist zufällig,
besitzt jedoch Symbolcharakter…
Neue Zufahrtsstrasse: St. Georgs
Kloster wieder zugänglich Das am Felsen der tiefen Schlucht des Wadi Kelt
hängende griechisch-orthodoxe Kloster des Heiligen Georg von Khoziba zwischen
Jerusalem und Jericho ist dank einer neuen Straße wieder zugänglich.
Sturzfluten, angeschwemmtes Geröll und ein Erdbeben hatten vor drei Jahren die
alte Zugangsstraße zu dem Kloster nahe Jericho in der judäischen Wüste zerstört…
Mann der Tat:
Der neue Mossad-Chef Tamir Pardo ist vom israelischen Ministerpräsidenten
am Montag Abend zum neuen Mossad-Chef ernannt worden. Er wird in die Nachfolge
von Meir Daran treten, der acht Jahre lang den legendären israelischen
Auslands-Geheimdienst geleitet hat…
Internationaler Nachrichtenüberblick: WikiLeaks und Iran
Die arabische Welt ist Veröffentlichungen der Enthüllungsseite Wikileaks zufolge
über das iranische Atomprogramm offenbar viel besorgter als bislang bekannt. Wie
aus den amerikanischen Depeschen hervorgeht, die seit Montag online sind,
drängte der saudische König Abdullah die USA bereits mehrfach zu einem Angriff,
um das Atomprogramm des islamischen Landes zu stoppen. Man müsse der Schlange
den Kopf abschlagen, so lange es noch möglich sei, wurde der Monarch zitiert.
Aus den Wikileaks-Akten soll auch hervorgehen, dass der Iran von Nordkorea hoch
entwickelte Raketen geliefert bekam, die auch Westeuropa erreichen könnten…
Keine ausschließliche Lösung: Die
Festlegung von Palästinas Grenze
Der Forderung der Amerikaner, Binyamin Netanyahu solle die Grenzen des
zukünftigen palästinensischen Staates skizzieren und klar stellen, wie viel
Prozent des Westjordanlands er zu dessen Gunsten zu räumen bereit sei, ist noch
nicht öffentlich entsprochen worden. Man kann annehmen, dass eine solche
Entscheidung sehr schwer fallen wird, weswegen es sich empfiehlt, die Prinzipien
zu bezeichnen, die bei der Grenzfrage zu berücksichtigen sind…
Nach Gerichts-Beschluss: Naturschutzgebiet
und Nationalpark für Palmachim-Strand geplant
Nach der einstweiligen Ablehnung des Vorhabens, am Strand von Palmachim bei
Rishon Lezion ein Feriendorf zu errichten, plant nun die israelische Natur- und
Parkbehörde, dort ein Naturschutzgebiet und einen Nationalpark einzurichten...
Für kommende Woche geplant: Bundespräsident Wulff
besucht Israel Noch ist das Besuchsprogramm nicht veröffentlicht. Doch klar ist, dass Wulff
seine Aufwartung beim Staatspräsidenten Schimon Peres und bei Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu machen wird und sich mit dem Außenminister trifft...
Annektierte Gebiete:
Knesset beschließt Volksabstimmungsgesetz
Die Knesset hat am Montag ein Gesetz verabschiedet, dass jegliche Entscheidung
über einen Abzug von israelischem Hoheitsgebiet an ein Referendum bindet. Das
mit einer Mehrheit von 65 gegen 33 Stimmen (und 22 Enthaltungen) beschlossene
Gesetz tritt unmittelbar in Kraft…
Haiti: Israelische
Cholera-Klinik
Die UNO hat die von der israelischen Hilfsorganisation IsraAID betriebene Klinik
im haitianischen Leoganne offiziell zu einer Einrichtung für
Cholera-Behandlungen erklärt. Von der Epidemie erfasste Patienten können sich
nun dort kurieren lassen…
Libanon: Nasrallah in
zunehmender Bedrängnis
Die Entscheidungsträger im Libanon (sofern es solche gibt außer der Hisbollah),
die Medien, die Öffentlichkeit – alle beschäftigen sich ohne Unterlass mit den
Prognosen zu den Absichten der Hisbollah für den Fall, dass der Internationale
Gerichtshof in Den Haag beschließen sollte, Anklage gegen Mitglieder der
Organisation wegen ihrer Involvierung in die Ermordung Rafik Hariris zu
erheben...
Ramsor: Israelische Komödie
gewinnt "Emmy"
Die israelische Sitcom "Ramzor" hat den "Emmy" für die beste Komödie gewonnen.
Am Montagabend wurden für zehn Kategorien die jeweiligen Gewinner des "Emmy"
bekannt gegeben...
Alternative gesucht: Wo ist Sadat, wenn
man ihn braucht?
Israel ist wieder zu einem Volk geworden, dessen Mehrheit den Frieden als eine
gefährliche Falle betrachtet, die die Araber und ihre Verbündeten von der
„Linken“ charakterschwachen Politikern vor die Füße legen. 71% denken, Ziel der
Araber sei die Vernichtung Israels. Es gibt keinen israelischen Führer, auch
nicht am Horizont, der die Kraft hätte, dieser großen Öffentlichkeit die
„Übergabe von Gebieten an die Araber“ aufzuzwingen...
Im Vergleich zu Israel:
Terrorhysterie in Deutschland
Die Polizistenpärchen am Kölner Bahnhof sollen offenbar abschrecken. In schmucke
Uniformen gekleidet halten sie vor ihrem Bauch Maschinenpistolen. Die sehen
jedoch aus, als seien sie aus Plastik, so neu und offenbar ungebraucht wirken
sie…
Gesetzesvorlage: Bigamie in Israel
Nicht nur offiziell verheiratete Ehepaare sollen unter das Bigamie-Verbot
fallen, einen weiteren Partner zu haben, sondern auch "öffentlich bekannte
Paare"...
"Das Wissen über das Schicksal der Juden wurde beiseite
geschoben":
Arabische Welt und Holocaust
Die israelische Historikerin Esther Webman über ihre gemeinsam
mit Meir Litvak publizierte Studie "Von der Empathie bis zur
Leugnung: Arabische Reaktionen auf den Holocaust"…
Volkes Stimme: Vox
Taxi – Vox Dei
Am Samstagabend vor zwei Wochen kehrten wir mit einem Taxi von
der jährlichen Gedenk-Demo für Yitzhak Rabin nach Hause zurück
und, wie üblich, kamen wir mit dem Taxifahrer in ein Gespräch…
Grenze oder Sicherheit: Zaun
unter Beschuss
Etwa sechs Jahre sind vergangen, seit zwei
gerichtliche Entscheidungen in der Frage des Sicherheitszauns
gefällt wurden. Der Besuch des britischen Außenministers William
Hague hat das Thema Anfang des Monats wieder in die Schlagzeilen
gebracht…
Umdenken:
Armee will Umwelt schützen Die israelische Armee gilt als einer der größten
Umweltverschmutzer des Landes – das soll sich nun ändern. In den
kommenden 15 Jahren will das Militär rund 276 Millionen Dollar
investieren, um Umweltschäden zu beheben und zu vermeiden. Ein
entsprechender Plan wurde vor Kurzem von Generalstabschef Gabi
Aschkenasi vorgelegt…
Nach Israel:
Letzte Falashmura aus Äthiopien unterwegs
Die israelische Regierung hat am Sonntag in der wöchentlichen
Kabinettsitzung aus religiösen und humanitären Erwägungen heraus
entschieden, die letzten Falashmura (zwangschristianisierte
Äthiopier ursprünglich jüdischen Glaubens) nach Israel zu
bringen, um die Einrichtung weiterer Flüchtlingslager in
Äthiopien zu verhindern…
Meridor:
Israel muss Land abtreten, um jüdisch und demokratisch zu
bleiben
Israels Minister für Geheimdienstfragen Dan Meridor (Likud), hat
sich in der Haaretz zu Fragen geäußert, die den aktuellen Stand
des Friedensprozesses mit den Palästinensern und insbesondere
das neue von den USA vorgeschlagene Siedlungsbaumoratorium
betreffen…
ID-Kontrolle:
Augenbewegung als Schlüssel
Leider bleiben Sicherheitskontrollen auch weitrehin Teil unseres
Alltags. Damit die private Bewegungs- und
Entfaltungsmöglichkeiten möglichst wenig behindert werden,
müssen immer wieder neue Produkte entwickelt werden, die die
Einschränkungen und Unbequemlichkeiten minimieren sollen…
Der Untergang des Islam:
Morgenland ist abgebrannt
Die islamischen Länder eint eine Religion, aus der sie ein
problematisches Menschen- und Gesellschaftsbild ableiten: Frauen
und die meisten Männer, die nicht der herrschenden Schicht
entstammen, sind ausgegrenzt. Ungeheure intellektuelle
Ressourcen dürfen nicht genutzt werden, wodurch auch der
Wohlstand dieser Staaten verfällt. Von fundamentalistischen
Muslimen wird diese Misere konsequent als Ergebnis »der
feindlichen Politik des Westens« gedeutet…
Nach Hause:
Scharon macht Urlaub
Der Wochenendurlaub des seit Januar 2006 infolge eines
Hirnschlags im Koma liegenden ehemaligen israelischen
Ministerpräsidenten Ariel Scharon wurde von Geheimdienst und
Krankenpersonal generalstabsmäßig vorbereitet. Freitag früh um
6:25 Uhr, dem geheim gehaltenen Abfahrtstermin, standen
Krankenwagen und Polizeifahrzeuge bereit, um Scharon mitsamt
Beatmungsgeräten zu verladen und zu seiner “geliebten” Farm bei
Netivot im Süden des Landes, in Reichweite von Kassamraketen aus
dem Gazastreifen, zu transportieren...
Steinigung im Iran:
Wie geht es weiter mit Sakineh?
Schließen Sie sich der AVAAZ-Kampagne zur Finanzierung internationaler
Experten an, um Sakineh Ashtiani endgültig zu befreien!...
Assad:
Irans arabischer Sklave
Im Islam wurde die Sklaverei als Notwendigkeit während Kriegen
institutionalisiert und vorangetrieben. Unsere gesamte
Geschichte hindurch finden wir Fälle, in denen der ‚Feind‘ bei
Eroberungen von einem die Glaubenssätze des Korans befolgenden
muslimischen Herren zum Sklaven gemacht wird…
Atomclub? Die
Beziehungen zwischen Pakistan und dem Iran
Die Beziehungen zwischen Pakistan und dem Iran sind von großer
strategischer Bedeutung für beide Länder. Grund dafür ist die
geografische und strategische Nähe. Pakistan und der Iran waren
im Verlauf des Kalten Krieges, während der Islamischen
Revolution und während des Bürgerkrieges in Afghanistan
Verbündete…
Irans Atom-Programm:
Nützliche Beziehungen zu Indien
Der amerikanische Präsident Obama steht vor einem Besuch in
Indien, der im November 2010 stattfinden soll. Dort wird er mit
Beamten der indischen Regierung zusammentreffen, um über eine
Liste von 41 Firmen zu sprechen, die möglicherweise im
Widerspruch zu den von den Vereinigten Staaten und der
Europäischen Union gegen den Iran erlassenen Sanktionen stehen…
Reichweite bis nach
Amsterdam: Das
Raketenarsenal des Iran
Die iranischen Raketen vom Typ Shabab V könnten auch die
Metropole des Liberalismus zerstören…
Israel in der öffentlichen Meinung: Wenn
Goliath gesiegt hätte
In der endlosen Diskussion über das negative Image Israels in
den internationalen Medien wird immer wieder die Behauptung
wiederholt, dass Israel einst als Goliath betrachtet wurde und
die Palästinenser als Goliath, während sich die Darstellung in
den letzten Jahren umgekehrt hat – die Palästinenser werden als
kleines und tapferes Volk gezeichnet, das mit Steinen und
primitiven Granaten gegen den mit Atomwaffen und F16-Jets
ausgerüsteten israelischen Riesen um seine Freiheit kämpft…
Vor dem Mord standen viele Worte (Rabin 8):
Geistige Brandstiftung
Nach außen hin, vor dem US-Kongress und der
allgemeinen Presse, zeigten die Gegner Rabins noch eine gewisse
Zurückhaltung, dies galt aber nicht in den "eigenen Reihen"...
UN-Bericht:
Hohe Lebensqualität in Israel
Der am Donnerstag veröffentlichte UN-Bericht zur menschlichen
Entwicklung hat Israel den 15. Platz seiner Rangliste zur
Lebensqualität auf der Welt zugewiesen. Der alljährliche Bericht
des UN-Entwicklungsprogramms evaluiert den Stand der
menschlichen Entwicklung jenseits der rein makroökonomischen
Aspekte von nationalem Fortschritt…
Das wahre Spiel beginnt erst jetzt: Der
Frieden Obamas Palästina wird im Jahr 2011 für den
entschlossenen Präsidenten das sein, was die Gesundheitsreform
für ihn im Jahr 2009 war. Auf Gedeih und Verderb, egal was
passiert, vernünftig oder unvernünftig – Barack Hussein Obama
wird den Staat Palästina gründen...
LeSekher Jizhak Rabin
(6):
Auf dem Weg zum 4. November 1995
Israels Generalkonsulin in New York verfolgte besorgt die
anwachsende Hetzkampagne nationalistisch-orthodoxer Kreise in
den USA gegen Rabin und Arafat...
Raphael Mechoulam ist 80:
Festkolloquium für Cannabis-Forscher
In Jerusalem findet derzeit eine große internationale Konferenz
anlässlich des 80. Geburtstags des Chemikers Raphael Mechoulam
statt. Prof. Mechoulam gilt als Vater der Erforschung von
Cannabinoiden…
Obama und Netanyahu: Das
Jahr der Entscheidung
Das kommende Jahr wird für Israels Ministerpräsident Binyamin
Netanyahu und US-Präsident Barack Obama das „Jahr der
Entscheidung“ werden, was die beiden ihnen gemeinsamen Aufgaben
angeht: die Gründung des palästinensischen Staates und der Stopp
des iranischen Atomprogramms…
LeSekher Jizhak Rabin
(5):
American Connection
Die Hetzkampagne gegen Jitzhak Rabin in
Israel mochte noch so roh und schrill sein - verglichen mit der
Kampagne in den USA, die sich gemeinhin eines zivilen
Umgangstons im politischen Streit rühmen kann, konnte sie einem
fast maßvoll vorkommen...
Kritik an der Siedlungspolitik:
Jenseits der Grünen Linie
In den israelischen Siedlungen im Westjordanland wird erneut
gebaut, und die Regierung Benjamin Netanjahus will einen
Loyalitätseid einführen. Linke und liberale Israelis
kritisieren den Rechtsruck…
Tragischer Unfall:
Entdecker des Herodesgrabs gestorben
Ehud Netzer, einer der bedeutendsten Archäologen Israels und der
Entdecker des Sarkophags des Königs Herodes, ist in Jerusalem
den Verletzungen eines Absturzes auf dem Herodion am Donnerstag
Abend im Alter von 76 erlegen…
Internet:
Israelis weltweit führend
Dass in Israel eine der weltweit aktivsten Bevölkerungen lebt,
wenn es um Herstellung und Nutzung von Angeboten im Internet
geht, ist kein Geheimnis. Trotzdem erstaunt diese Tatsache immer
wieder, wenn man an den eher bescheidenen Marktanteil des Landes
denkt. Nach Daten des auf Internetstatistik spezialisierten
Mediendienstes comScore verbringen lediglich kanadische
Internetnutzer mehr Zeit online…
Bundestag fordert:
Freilassung von Gilad Shalit
“Gilad Shalit freilassen” – das fordern zwei Anträge, die im
deutschen Bundestag debattiert werden. Abgeordnete verlangen von
der Hamas, den vor viereinhalb Jahren gefangen genommenen
israelischen Soldaten freizugeben…
Sorge um die Demokratie:
Weimar in Jerusalem?
In Berlin ist gerade eine Ausstellung eröffnet worden: "Hitler
und die Deutschen". Sie untersucht die Gründe und Tatsachen,
warum das deutsche Volk Adolf Hitler zur Macht gebracht hat und
ihm bis zum letzten Ende folgte…
Sturm im Wasserglas:
Israel von Innen
Der seit über einem Jahr stockende
Friedensprozess interessiert die meisten Israelis ebenso wenig
wie die Palästinenser jenseits der Mauer oder das Wüten der
Hamas im Gazastreifen. Die täglichen Autounfälle und das
darbende Bildungssystem bestimmen die Nachrichten. Oder die
Frage, wer wie viele Milliarden einstecken darf aus Gewinnen der
jüngst entdeckten Gas- und Ölfelder vor der Küste Israels...
Istanbul – Tel Aviv:
Herbst am Bosporus Die Freunde und Familienmitglieder
klangen besorgt: „Istanbul! Ist das nicht gefährlich da?“ Aber
die Reisewarnungen haben nichts mit der Realität gemein. Trotz
der Gaza-Flottille, der Krise in den Beziehungen und den wüsten
Rügen von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, bekommt kein
Israeli in Istanbul irgendwelche Probleme. Die Grenzbeamten am
Flughafen von Istanbul bspw. sind sehr viel höflicher und
effektiver als ihre amerikanischen Pendants. Auf der Straße, im
Hotel, im Restaurant, im persönlichen Gespräch – nie verzog
jemand das Gesicht, wenn er hörte, dass wir aus Israel sind…
Abraham und seine Söhne: Das letzte
Testament
Sam Bourne ist das Pseudonym für Jonathan Freedland. Der
mehrfach ausgezeichnete Journalist ist Kolumnist beim »Guardian«
in London. Seit fast zwanzig Jahren berichtet er über
Nahost-Themen. Mit seinen Thrillern »Die Gerechten«, »Tag der
Abrechnung« und »Das letzte Testament« stand er in England
jeweils an der Spitze der Bestsellerliste…
Jüdische Demokratie:
Ein seltsamer Fall?
Israels Charakter als jüdischer und demokratischer Staat wird in
der nationalen und internationalen Debatte immer wieder
angefochten. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Azure hat
nun der israelische Rechtsgelehrte und frühere Minister Amnon
Rubinstein einen grundlegenden Aufsatz veröffentlicht, der zu
dem Ergebnis kommt, dass sich die beiden Elemente des
israelischen Staatsverständnisses keineswegs ausschließen
müssen. Als Voraussetzung dafür führt der Autor eine
national-kulturelle und eben nicht religiöse Interpretation der
jüdischen Identität ins Feld…
Tendenz steigend:
Mehr israelische Araber leisten Zivildienst
Die Zahl der israelischen Araber, die sich freiwillig zum
Nationalen Dienst melden, ist in den vergangenen fünf Jahren um
das Sechsfache gestiegen. Dies gab der Direktoriumsvorsitzende
Sar-Shalom Jarbi am Montag bekannt…
LeSekher Jizhak Rabin
(4):
Fundamentalismus und politische Macht
Jeder Jude mit einer Frage zu dem Labyrinth von
Gesetzen und Vorschriften, die zusammen als Halacha bezeichnet
werden, hat das Recht, einen Rabbiner seiner Wahl um Klärung zu
bitten...
Siedlungsstopp hin oder her:
Dem Frieden stehen viele Hindernisse im Weg
Die direkten Friedensgespräche zwischen Israel und den
Palästinensern sind noch nicht richtig in Gang gekommen und
stehen immer noch auf der Kippe. Die israelische
Siedlungspolitik wird als Grund oder Vorwand benutzt…
Zum 15. Jahrestag des Mordes an Jitzhak
Rabin
LeSekher Jizhak Rabin
(3):
Din Rodef und Din Moser
Orthodoxe Rabbiner in Israel und im Ausland
hatten zwei veraltete halachische Vorschriften ausgegraben:
Din Rodef (die Pflicht, einen Juden zu töten, der Leben oder
Eigentum eines anderen Juden gefährdet) und Din Moser
(die Pflicht, einen Juden zu töten, der einen anderen Juden an
Fremde ausliefern will). Sie debattierten ernsthaft, ob diese
überholten religiösen Gesetze auf den Ministerpräsidenten von
Israel anzuwenden seien...
LeSekher
Jizhak Rabin (2):
Der messianische Komplex
Während die Heranwachsenden aus den säkularen
Familien sich freiwillig zu Kampfeinheiten und gefährlichen
Missionen meldeten, dienten die jungen Männer mit den gehäkelten
Gebetskäppchen vorzugsweise im Militärrabbinat oder in der
Etappe...
LeSekher Jizhak
Rabin (1):
Das Herz des Landes in unserer Hand Das merkwürdige Zusammentreffen ließ Rabbiner
Yoel Bin-Nun noch nach Jahren erschauern. Er erinnerte sich
sogar noch an den Tag, an dem sein Mentor, Rabbiner Zvi Yehudah
Kook, die kämpferische Rede in der Jeschiwath Merkas haRaw
gehalten hatte...
Israels Botschafter Ben-Zeev:
Integrationsdebatte ist notwendig
Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, hat sich in einem
Interview mit der Thüringer Allgemeinen zum aktuellen Stand des
Nahostfriedensprozesses geäußert und auch auf Fragen zur
deutschen Integrationsdebatte Antworten gegeben…
Eine Analyse: Ahmadinejad in Beirut
Das Institut für nationale Sicherheitsstudien (INSS) hat eine Analyse zu dem Besuch des iranischen Präsidenten Mahmoud
Ahmadinejad im Libanon von vergangener Woche veröffentlicht…
Kinostart:
Lebanon – verstörend intensiv Der israelische Filmemacher Samuel
Maoz verarbeitete eigene traumatische Erlebnisse in seinem
ersten, verstörend intensiven und von der Kritik hochgelobten
Spielfilm, der mit dem Goldenen Löwen in Venedig 2009 und
weiteren internationalen Preisen ausgezeichnet wurde…
Experimenteller Antikriegsfilm: Im
Inneren der Waffe
In dem israelischen Antikriegsfilm "Lebanon" verfährt sich ein
israelischer Panzer im Feindesland und wird zur Falle für seine
Besatzung. Die Kamera verlässt das Innere des Panzers nur, um
durch das Zielfernrohr auf Kriegsgreuel zu blicken…
Zum 15. Jahrestag des Mordes an Jitzhak
Rabin
Nationalistisch-Religiöser
Mord: Der Tod
des Jitzhak Rabin
Die innere Zwietracht wird furchtbar sein. Es wird
Attentatsversuche geben. Rabin wird keines natürlichen Todes sterben. Das Land
wird einen ungeheuren Schock erleben. Ein Teil der Nation wird sagen 'Wir haben
doch recht gehabt!' und Rabin Nachgiebigkeit vorwerfen...
Zeichen an der Wand (1): American
Connection
Die Hetzkampagne gegen Jitzhak Rabin in Israel mochte noch so roh
und schrill sein - verglichen mit der Kampagne in den USA, die sich gemeinhin
eines zivilen Umgangstons im politischen Streit rühmen kann, konnte sie einem
fast maßvoll vorkommen...
Ein Prophet im Lande Israel: Rabin
wird keines natürlichen Todes sterben Professor Harkabi (gest. 1994),
war als Historiker mit der Geschichte des religiös-fundamentalistischen
Fanatismus vertraut. Er hatte über den 'Grossen Aufstand der Eiferer' (um 70
allg.Z.) im belagerten Jerusalem und über den 'Zweiten Aufstand' der Anhänger
Bar Kosibas (um 135 allg.Z.) geschrieben. Mit diesen Aufständen endete jüdisches
Gemeinwesen in Erez Israel, das jüdische Volk wurde in alle Welt zerstreut.
Harkabi verglich die historischen Eiferer (gr. Zeloten, hebr. Kanaim)
mit dem Gush Emunim (Block der Getreuen), den Kämpfern für die Siedlungen in den
besetzten Gebieten...
Der Weg zum Kikar Rabin: Hoffnung
in Oslo 1992/3
Am 12. Juli 1992 tritt die neue Regierung mit Yitzhak Rabin an der Spitze ihr
Amt an. Partner der Arbeitspartei sind Meretz und Schass...
Der Weg zum Kikar Rabin: Den
Frieden zerfetzen durch Terror
Der Februar 1994 war blutiger Auftakt zu noch Schlimmerem. In Rehowoth wurde ein
jüdischer Bauer von einem arabischen Arbeiter ermordet. In Ramalla ermordet die
Hamas den Agenten Noam Cohen. In Hebron erschießt ein Siedler Betende in der
Mosche Awrahams...
Rabins letztes Jahr: Die Hetze
frisst die Hoffnung
Die Demonstrationen des Rechtsblocks, von Likud, über
Nationalreligiöse bis zu Kach-Aktivisten werden immer größer, die Hetze immer
aggressiver und die Gewaltbereitschaft immer bedrohlicher. Rabin wird
gleichzeitig als PLO-Anhänger, Verräter, Geisteskranker, Alkoholiker, Judenrat,
Kapo, SS-Mann und Mörder bezeichnet...
Google macht’s möglich:
Qumran-Rollen gehen online
Die lokale Niederlassung des Webgiganten und die Israelische
Altertumsbehörde (IAA) werden die Schriftrollen vom Toten Meer
frei im Internet zugänglich machen…
Jom Kipur 1973:
Hochmut kommt vor dem Fall
In der Hauptdurchgangsstraße unter meinem Fenster war absolute
Stille. Nicht ein einziges Fahrzeug fuhr dort. Wir waren mit
einem unserer Freunde in ein Gespräch vertieft, als etwas
Unglaubliches geschah. Die Alarmsirenen fingen zu heulen an.
Innerhalb von Minuten begannen Autos wie wahnsinnig durch die
Straße zu rasen, Männer in Reserveuniformen und mit Rucksäcken
verließen in Eile die Häuser. Das Radio, das an diesem Tag
gewöhnlich still ist, erwachte plötzlich zum Leben…
Nur die Anlässe wechseln:
Isolierung Israels
Die Isolierung Israels hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Mike
Leigh, der „beste Filmregisseur Englands“, hat in einem Brief an
Renen Schorr, dem Leiter der Sam Spiegel TV und Film Schule in
Jerusalem, kurzfristig eine Absage erteilt…
An Israeli View:
Plenty of blame to spread around
The peace process launched in Washington on September 1
essentially collapsed before it began. The failure lies with all
three principal parties: Israel, the PLO and the United States.
It is at once a failure of substance and of process…
A Palestinian View:
Doomed to failure?
The Washington process was predicted to fail by
most analysts. There were many reasons for that, not least of
which that it was largely a repetition of the Annapolis process
that failed before it. Otherwise, the settlement issue was
clearly a make it or break it element in this process…
"Ein glorreiches Kapitel in den
Annalen des Staates":
Israelische Regierung würdigt Kibbutz-Bewegung
Anlässlich des 100. Jubiläums der Kibbutz-Bewegung hat die
israelische Regierung am Sonntag ihre wöchentliche
Kabinettssitzung im Kibbutz Degania abgehalten.
Ministerpräsident Netanyahu würdigte in seiner Rede die
historische Rolle, die die Kibbutzim bei der Entwicklung des
Staates gespielt haben…
Konzert in Israel:
Auswärts spielen
Eisgekühlter Bommerlunder, Bommerlunder eisgekühlt: Während die
Toten Hosen vor ein paar Tagen zum ersten Mal in Israel gespielt
haben, machten andere Musiker in den vergangenen Monaten einen
Bogen um das Land. Israel-Boykott-Gruppen aus aller Welt feiern
das als Erfolg ihrer Kampagnen und prophezeien Israel eine Zeit
der Isolation und musikalischen Ödnis…
Dafür sind wir hierhergekommen:
Grundstein der Existenz, Kern des Konflikts Die Forderung, den Staat Israel als den Nationalstaat des
jüdischen Volkes anzuerkennen, ist eine richtige Forderung.
Dafür sprechen sieben Gründe…
Versuch eines Überblicks:
Islamismus, Djihad, Antisemitismus
„Akademiker, die sich zum Zwecke der paradiesischen
Selbstveredelung in die Luft sprengen, Priester, die jungen
Frauen Salzsäure ins Gesicht schütten, um Verstöße gegen den
Verschleierungszwang zu sühnen, Eltern die ihre Kinder mit der
Attrappe eines Sprengstoffgürtels freudig auf den Djihad
vorbereiten – wer die Motive für derartiges Handeln aufspüren
möchte, gerät in eine Welt, in der die Vernunft als Verrat, der
Zweifel als Todsünde und die Juden als ‚Brüder der Affen, Mörder
des Propheten, Blutsauger und Kriegshetzer’ gelten…
Konsulat in München:
Lieberman in Berlin
Israels Außenminister Avigdor Lieberman ist am
Mittwoch zu einem 24-stündigen Besuch in der Bundeshauptstadt
eingetroffen. Noch am Abend traf er sich mit seinem deutschen
Amtskollegen Guido Westerwelle…
"Sie haben uns immer unterstützt":
Ahmadinejad hetzt in Beirut gegen Israel
Der iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad
hat im Rahmen seines zweitätigen Libanon-Besuchs am Mittwoch in
Beirut eine Brandrede gegen Israel gehalten und dabei erneut das
nahende Ende des jüdischen Staates heraufbeschworen…
Neues aus Degania:
"Mein Brief gerät etwas kunterbunt" Die Versuchung ist an mich
herangetreten. Einer von der Genossenschaft frug mich, ob ich
hier Genosse werden will. Es war ein schwerer Kampf, daß ich ihm
nicht zusagte, daß ich mein Bündnis mit der “Awodah” aufrecht
erhielt. Doch freute mich die Frage, als Zeichen, daß mich diese
Menschen nicht als wertlos für ihr Leben halten. Wir brauchen
frisches Blut, neue Ideenträger, Menschen mit ungebrochener
Hoffnungskraft, sagte er...
Gewaltloser Widerstand vor Gericht
Die harsche Realität
Palästinas und Israels
Der Nahost-Konflikt. Böse, radikal-religiös angehauchte
Netanjahu- und Lieberman-Juden, die Palästinensern ihr Land
nehmen? Leider Gottes trifft diese Vereinfachung durchaus einen
Teil der harschen Realität Palästinas und Israels. Doch es gibt
auch noch andere Aspekte, die die Realität in dieser Weltgegend
ausmachen...
Iran verstärkt Propaganda in Europa:
Spanischer Nachrichtensender geplant
Die iranische Regierung finanziert, trainiert und bewaffnet
nicht nur Terrorgruppen im Kampf gegen die Vereinigten Staaten,
Europa und Israel, sondern macht auch im Kampf um die Köpfe
erhebliche Fortschritte und dehnt ihre internationale
Medienkampagne aus…
Nationale Erziehung: Ein
Staat für ein Narrativ
Den Schulbüchern der Palästinensischen
Autonomiebehörde nach wird die Forderung nach der Anerkennung
eines jüdischen Staates vor dem Hintergrund eines
palästinensischen Narrativs, das ganz bewusst von einer
jüdischen Komponente absieht, historisch oder national, als
Provokation empfunden...
Daganiah, Oktober 1920:
Unter Eukalyptus und Mandelbäumen
Fortsetzung der Briefe von Oswald L., die wir aus Anlass des
100jährigen Jubiläums der Kibbutzbewegung dokumentieren…
Was will Netanyahu?
Der Sohn seines Vaters Ähnlich wie Beni Begin befasst sich auch Uri Avnery mit der
Frage nach Benjamin Netanyahu und seinen Zielen…
Was will Netanyahu?
Rubikoniker
Hat er den Rubikon überschritten? Und wenn ja, hat er dies
lediglich intellektuell oder auch mental getan? Kann man
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu schon zu den Guten zählen?
Und wie kann man das wissen?…
Auszeichnung:
David Grossman erhält Friedenspreis des deutschen Buchhandels David Grossman, geboren 1954 in Jerusalem, zählt zu den
einflussreichsten Schriftstellern und Journalisten Israels. In
seinen Romanen und Erzählungen, Essays und Kinderbüchern, die in
mehr als dreißig Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet
wurden, setzt er sich vor allem mit der Identität seines Landes
und dem israelisch-palästinensischen Konflikt auseinander...
David Grossman:
"Am Grab meines Sohnes"
David Grossmann, einer der bedeutendsten
israelischen Schriftsteller der Gegenwart, hat zwei Tage vor dem
Ende des Krieges gegen die Hisbollah seinen 20-jährigen Sohn
verloren...
Löwenhonig: Der erste
Selbstmordattentäter
David Grossman gehört zu den bekanntesten israelischen
Schriftstellern. Zahlreiche seiner thematisch und stilistisch
breitgefächerten Werke sind ins Deutsche übersetzt worden. Mit
seinen psychologisch einfühlsamen und zugleich immens spannenden
Kinder- und Jugendbüchern hat er die Herzen wohl
Hunderttausender Kinder auch hierzulande erreicht…
Tom Segev im Interview:
"Heute ist die Demokratie gefährdet" Jeder Historiker schreibt sowohl politisch als auch
akademisch. Es gibt keine objektive Geschichte. Ich interessiere
mich dafür, was die Archive erzählen. Und wer ins Archiv ging
und die Dokumente sah, der sagte, »wow, so habe ich es nicht in
der Schule gelernt«, und deswegen schrieb ich, wie es die
Archive zeigen, und nicht, wie ich es in der Schule gelernt
habe, als es noch Ideologie und Mythologie gab...
Hotelanlagen am Toten Meer:
Bemühungen zum Schutz intensiviert
Die israelische Regierung bemüht sich derzeit intensiv darum,
einen Kompromiss mit dem Unternehmen Israel Chemicals zu finden,
um das Fortbestehen der Hotelsiedlung am Ufer des südlichen
Teils des Toten Meeres sicherzustellen. Diese ist durch den dort
steigenden Wasserstand akut bedroht…
Shlomo Sands „Erfindung des jüdischen Volkes“: Ein
Erfolg für Israel Einige mögen überrascht sein,
herauszufinden, dass es Sands Ziel ist, Israel als Demokratie
mit jüdischem Charakter zu erhalten…
Pro und kontra: Was
sagte Professor Shlomo Sand?
Der israelische Historiker Shlomo Sand will mit seinem Buch “Die
Erfindung des jüdischen Volkes” (Der hebräische Titel lautete:
“Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?”) in die
innerisraelische Debatte um das Selbstverständnis der
israelischen Gesellschaft, über das Verständnis dieses Staates
und sein Verhältnis zum Diasporajudentum eingreifen…
Pro und kontra zu Sand: Alle
Völker sind erfunden
Prof. Shlomo Sand zufolge gibt es kein jüdisches Volk, sondern
nur eine jüdische Religion. So sei die Kennzeichnung „jüdisch“
in der Bestimmung des jüdischen Staates gänzlich religiös („Wie
man zu einem Volk gehört“, Haaretz, 26.9.)…
Botschafter Ben-Zeev:
Es geht nicht um die Siedlungen Israels Botschafter in Berlin, Yoram
Ben-Zeev, hat in einem Interview mit dem Mannheimer Morgen zum
aktuellen Stand des Friedensprozesses zwischen Israel und den
Palästinensern Stellung genommen…
Viele gute Gründe: Der
Brief von Bush, die Unterschrift von Obama Binyamin Netanyahu hat drei gute
Gründe, den Siedlungsbau in Judäa und Samaria fortzusetzen. Der
erste Grund ist die Glaubwürdigkeit. Netanyahu hat sich
verpflichtet, die Bautätigkeiten im Herbst 2010 wieder
aufzunehmen, und wenn er dies nicht tut, wird er seine
Glaubwürdigkeit sowohl nach innen als auch nach außen verlieren.
Der zweite Grund ist die Überlebensfähigkeit…
IWF-Prognose: Israels
Wirtschaft wächst um 4.2% Der Internationale Währungsfonds (IWF)
schätzt das Wachstum des israelischen Bruttoinlandsprodukts für
das Jahr 2010 auf 4.2%; das sind 3.4% mehr als im Vorjahr. Diese
optimistische Prognose ist im zweijährigen World Economic
Outlook Report enthalten, die der IWF am Mittwoch
veröffentlichte…
Seiner Zeit weit voraus: Wie
eine Feuersäule
An diesem Wochenende wird ein bedeutender Israeli seinen 87.
Geburtstag feiern. Auch wenn er im selben Alter des israelischen
Präsidenten ist und sein Einfluss auf Israels Geschichte nicht
geringer als des letzteren ist, wird das Cameri-Theater keinen
Galaabend zu seinen Ehren geben, noch werden die Hohen und
Mächtigen ihn mit nichtssagenden Gesten der Liebe einhüllen…
Briefe aus Degania:
Unter diesem blauen Himmel Daß ich hier eine so schöne Landschaft, von
Natur aus und von Menschen geschaffen, finden würde, habe ich
mir allerdings nicht träumen lassen. Ueberhaupt kann man sich
Palästina in der Ferne nicht vorstellen, weder seine Oede noch
sein sprießendes Leben. Darum ist es auch so schwer, davon zu
erzählen, man müßte ein Künstler der Schilderung sein...
Aufarbeitung:
Israelisches Orchester nach Bayreuth
Um die Tournee vorzubereiten wolle die heutige Leiterin der
Bayreuther Festspiele und Urenkelin Wagners, Katharina Wagner,
in der kommenden Woche Israel besuchen. Sie werde eine
Pressekonferenz geben und dabei auch über die Beziehungen ihrer
Familie mit Hitler und den Nazis sprechen...
Analyse: Der
Untergang der islamischen Welt
Hamed Abdel-Samad, geboren 1972 bei Kairo, studierte Englisch,
Französisch, Japanisch und Politik. Er arbeitete für die UNESCO,
am Lehrstuhl für Islamwissenschaft der Universität Erfurt und am
Institut für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität
München. Abdel-Samad ist Mitglied der Deutschen Islam Konferenz
und zählt zu den profiliertesten islamischen Intellektuellen im
deutschsprachigen Raum. Seine Autobiographie „Mein Abschied vom
Himmel“ sorgte für Aufsehen…
Umfrage:
Mehrheit der Palästinenser für Ende der Friedensgespräche
Zwei Drittel der Palästinenser befürworten einen Abbruch der
Verhandlungen mit Israel nach dem Ende des Siedlungsbaustopps.
Das geht aus einer aktuellen Umfrage des “Palestinian Center for
Policy and Survey Research” (PSR) in Ramallah hervor…
Anschlag auf Moschee im Westjordanland:
Sicherheitsdienst ermittelt Israels Verteidigungsminister Ehud
Barak hat den Brandanschlag auf eine Moschee in Beit Fajar nahe
Hebron im Westjordanland aufs Schärfste verurteilt und den
Sicherheitsapparat angewiesen, alles zu tun, um die Täter
schnell zu fassen…
Jüdischer Staat:
Einige Fragen an die Palästinenser
Ich weiß nicht, ob es passend und richtig war, im Rahmen der
Friedensverhandlungen von den Palästinensern zu fordern, Israel
als den jüdischen Nationalstaat anzuerkennen. Aber da die Frage
nun einmal aufgeworfen worden ist, kann man die entschieden und
ausdrücklich negative Reaktion der palästinensischen Führung,
von Mahmoud Abbas und Saeb Erekat, sowie der Arabischen Liga
nicht ignorieren…
Zur israelischen Wirtschaftslage:
Bank-Hapoalim-Chef optimistisch
Der Vorstandsvorsitzende der Bank Hapoalim, Yair Seroussi, hat
sich erstmals seit seiner Amtsübernahme in einem Interview zur
Lage der israelischen Wirtschaft geäußert. Der Chef von Israels
größtem Geldinstitut lobt darin den das Land auszeichnenden
Unternehmergeist…
Bedrohung: Zum
Stand des iranischen Atomprogramms
Das Institut für nationale Sicherheitsstudien (INSS) an der
Universität Tel Aviv hat eine neue Analyse zum aktuellen Stand
des iranischen Atomprogramms und der internationalen Politik in
dieser Frage veröffentlicht. Das Ergebnis ist ernüchternd…
Zum Jubiläum der Kibbutz-Bewegung:
Briefe aus Degania
Ich weiß nicht, ob ich es je einem gesagt habe, welche Angst ich
vor dem hochsommerlichen Bild Palästinas hatte, wie ich mir
alles grau und öde vorgestellt habe, auch wo es noch Grün gibt.
Aber ist es, weil ich in der Geborgenheit eines Parkes oder des
Blaus vom Genezareth-See lebe, jedenfalls ist mein Auge immer
wieder durch ein Neues beglückt, manchmal in einer Atempause,
während sich mein Rücken etwas geraderecken will...
Urteil:
Soldaten missbrauchten Kind als Schutzschild
Das Militärgericht in Be´er Scheva hat am Sonntag zwei
israelische Soldaten verurteilt, die ein palästinensisches Kind
als “menschlichen Schutzschild” missbraucht hatten. Die
Ermittler waren durch einen UN-Bericht über Kinder im Krieg vom
Juli 2010 auf den Vorfall aufmerksam geworden…
Netanyahu für Palästina 2011:
Friedensgespräche müssen fortgesetzt werden
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat die
Palästinensische Autonomiebehörde und ihren Präsidenten Mahmoud
Abbas dazu aufgerufen, die Friedensgespräche mit Israel
fortzusetzen, um innerhalb eines Jahres ein historischen
Friedensabkommen zu erzielen…
Auszeichnung:
Amos Oz und Sari Nusseibeh erhalten den Siegfried Unseld Preis
Vor wenigen Tagen erhielt Sari Nusseibeh
gemeinsam mit seinem israelischen Freund und Kollegen Amos Oz in
Berlin den mit 50.000 Euro dotierten Siegfried Unseld Preis. Mit
der Preisverleihung werde auch das Engagement dieser Autoren für
eine Versöhnung beider Nationen und eine dauerhafte gewaltlose
Koexistenz zweier Staaten geehrt, betonte die Siegfried Unseld
Stiftung…
Geschwächter Obama:
Gipfel des Dilettantismus Der palästinensische Präsident Mahmoud
Abbas hat am Samstag verkündet, die direkten Gespräche mit
Israel abbrechen zu müssen, solange Israel den Baustopp in den
Siedlungen nicht verlängere. Israels Ministerpräsident Benjamin
Netanjahu hingegen forderte, die Gespräche fortzuführen, um
innerhalb eines Jahres einen „historischen Friedensvertrag“ zu
unterzeichnen…
Steine werfen:
Ahmadinedschad will provozieren
Der iranische Präsident Mahmoud
Ahmadinedschad will am 13. Oktober grenznahe Dörfer im
Südlibanon besuchen. Am sogenannten Fatma-Tor, das einst der
„Gute Zaun“ hieß, weil Israel dort während des Bürgerkriegs
Hilfsgüter in den Libanon durchließ, will Ahmadinedschad „auf
Israel blicken“ und sogar einen Stein nach Israel werfen.
Ahmadinedschad will gemäß eigenen Angaben demonstrieren, dass
Iran eine „gemeinsame Grenze“ mit Israel habe…
Israel Museum:
Raubkunst restituiert
Eine Zeichnung des aus der Schweiz stammenden Künstlers Paul
Klee, „Schleiertanz“ aus dem Jahr 1920, wurde vom Jerusalemer
Israel-Museum an die Erben des ursprünglichen Besitzers
erstattet…
Kopfstand machen:
"Wertvolles Leben" "Klau' diesen
Film" lautet die Empfehlung des New York Times Journalisten
Thomas L. Friedman. Dieser nicht ganz wörtlich zu nehmende
Aufruf verweist auf den Dokumentarfilm des renommierten
israelischen Journalisten Shlomi Eldar. Er erzählt von einem
kleinen Palästinenserjungen aus Gaza, dessen Leben von einer
medizinischen Behandlung abhängt, die er nur in einem
israelischen Krankenhaus bekommen kann... Budrus: Ein Film über palästinensische Gewaltlosigkeit
Seit Jahren gibt es in der Ortschaft Budrus einen gewaltlosen
Protest der Einwohner gegen den israelischen Grenzzaun, der das
Dorf von seinen Bäumen und seiner Lebensgrundlage trennt,
trennen sollte. Wie dieser Protest sich entwickelte, beschreibt
ein Dokumentarfilm...
Vor 10 Jahren: Hat
Scharon die Intifada ausgelöst?
Der demonstrative Besuch des israelischen
Oppositionschefs Ariel Scharon auf dem Jerusalemer Tempelberg am
28. September 2000 gilt bei vielen Menschen bis heute als der
Auslöser des blutigen Aufstandes der Palästinenser gegen Israel,
auch Al Aksa Intifada genannt…
Mit Hilfsgütern an Bord: Das
gekaperte Schiff Irene hatte drei Rücksäcke voll Spielzeug Die Yacht „Irene“ mit zehn propalästinensischen jüdischen
Aktivisten aus Europa und Israel an Bord, ist vom Hafen
Famagusta im illegal von der Türkei besetzten Norden Zyperns in
See gestochen…
Kein Kompromiss in Sicht:
Der Siedlungsbaustopp endet Sonntag Abend Mit „leichter Bautätigkeit“ wollen Siedler am
Sonntag Abend demonstrativ das Ende des zehnmonatigen Baustopps
in den Siedlungen begehen. Eine rückwärts laufende Uhr soll das
Ende des Moratoriums signalisieren. Um Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu nicht in Verlegenheit zu bringen, wollen die
Siedler keine Bulldozer auffahren lassen. Doch am Montag sollen
schon die ersten Fertighäuser in Adam und Schaarei Hatikwa (Tore
der Hoffnung) in die Landschaft gesetzt werden…
"Es war nicht nur ein Traum":
Zum 1.Todestag des Historikers und Pädagogen Chaim Seeligmann
Am 25.09.2009 starb der israelische Historiker und Pädagoge
Chaim Seeligmann in seinem Kibbuz Givat Brenner. Mehr als drei
Jahrzehnte hatte er wegweisende Impulse für den
deutsch-israelischen Fachaustausch und den christlich-jüdischen
Dialog gegeben. Noch im hohen Alter war er ein gefragter
Interviewpartner gewesen; sein Tod wurde jedoch von der
deutschen Presse nicht wahrgenommen. Zu seinem ersten Todestag
soll nun endlich ein gebührender Nachruf erscheinen...
Rede vor der Vollversammlung:
Peres spricht auf UN-Millenniumsgipfel Ich rufe diese Versammlung dazu auf,
den beiden brennenden Herausforderungen zu begegnen: erstens,
sich Wissenschaft und Technologie zunutze zu machen, um die
Nahrungsproduktion zu steigern; und zweitens, gemeinsam dem
Terror Widerstand zu leisten. Eine hungrige Welt wird nie
friedlich sein...
Endabkommen:
Netanjahu für Volksabstimmung
Der Knesset-Abgeordnete Ofir Akonis fordert eine Volksabstimmung
in Israel, wenn eine feste Vereinbarung mit den Palästinensern
ausgehandelt wird. Bei seinem Gesetzesvorschlag erhält er laut
dem Fernsehsender “Kanal 2″ Unterstützung von Regierungschef
Benjamin Netanjahu…
Erhöhte Alarmbereitschaft:
Terrorgefahr vom Sinai
In Ägypten wird vor einer unmittelbaren Terrorbedrohung für
Israel gewarnt…
Archäologie:
Königliche Loge des Herodes König Herodes hat einen denkbar schlechten
Ruf hinterlassen, bei Christen wie bei Juden. Schon zu Lebzeiten
wurde der paranoide, ständig um sein Leben bangende, grausame
König von Todesängsten verfolgt. Der größte Bauherr aller Zeiten
im Heiligen Land hat mehrere Paläste hinterlassen, die
allerdings Festungen gleichen, etwa auf dem Herodion bei
Bethlehem und auf Massada am Toten Meer. Gleichzeitig liebte er
einen überschwenglichen Luxus…
Getürktes Bild sorgt für Schalgzeilen:
Mubaraks Photomontage
Al Ahram wollte es nicht akzeptieren, dass der amerikanische
Präsident Barack Obama seine nahöstlichen Gäste zu
Friedensgesprächen auf dem roten Teppich im Weißen Haus anführt,
während im zweiten und dritten Glied hinter Obama die
Nahostpolitiker Premier Netanjahu, König Abdullah, Präsident
Abbas und, als letzter in der Reihe, Präsident Mubarak
hinterherlaufen…
Jetzt anmelden:
Two Nations & Three Religions in Israel and Palestine
Vom 29. Dezember 2010 bis 10. Januar 2011 bietet das Galilee
Institute in Israel ein Winterprogramm an. Ziel des Programms
ist es, die Teilnehmer zu befäigen, ihre ganz persönlichen
Eindrücke von Israel/ Palaestina zu formen. Das Programm bietet
einen Rahmen, der es ermöglicht, Lebensweisen, Glauben und
Weltanschauungen der Menschen aus dieser Region ungefiltert zu
erleben und verstehen zu lernen…
Gründergeneration: Israel
Tal gestorben
Der große israelische General Israel Tal ist am Mittwoch
vergangener Woche im Alter von 85 Jahren in seinem Haus in
Rehovot verstorben. Der geistige Vater des Merkava-Panzers
gehörte über Jahrzehnte zu den zentralen Figuren des
israelischen Sicherheitsapparats…
Düstere Vision:
Biladi, Biladi
Es wird nicht passieren. Aber sollte es passieren, dann
wahrscheinlich so: Eines Tages, nach langjährigen Diskussionen
und Beratungen, entschied die Knesset, aus Rücksicht auf die
arabischen Bürger Israels und aus dem Willen heraus, die volle
und gleichberechtige Staatsbürgerschaft voranzubringen, jegliche
Bezugnahme auf die jüdische Komponente Israels fallenzulassen…
Ben-Gurion Flughafen:
Streik legt Flugverkehr auf lahm
Die Angestellten des Ben-Gurion-Flughafens in Tel Aviv sind am
Montag in den Streik getreten. Zuvor waren Tarifverhandlungen um
die Rentenversicherung der Mitarbeiter gescheitert. Allein am
heutigen Tag sind über 29.000 Passagiere von dem Streik
betroffen…
Israel, wie es nicht im Reiseführer steht: Iftar
bei Ali
Ein Fastenbrechen-Mahl bei Ali, einem Schwyzerdütsch sprechenden
Beduine, in biblischer Landschaft, dessen Cousins in
Eliteeinheiten der israelischen Armee dienen und ein Onkel, der
Stimmen für Avigdor Lieberman sammelt…
Steinigung:
Freiheit für Sakineh
Vergangenen Monat begann eine internationale Kampagne zum Schutz
einer iranischen Frau, Sakineh Mohammadi Ashtiani, die wegen
Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt worden war...
Viel zu früh:
Tausende Israelis gegen Winterzeit im September
In der Nacht zum Sonntag beginnt in Israel die Winterzeit und
die Uhren werden um eine Stunde zurückgestellt. Die Maßnahme
stößt allerdings bei vielen Israelis auf Ablehnung. Ihnen kommt
die Umstellung im September zu früh. Bereits mehr als 100.000
Staatsbürger haben daher eine Unterschriftensammlung
unterzeichnet, in der dazu aufgefordert wird, die Winterzeit zu
boykottieren…
Platzmangel:
Für die Toten in Israel wird es eng
In Tel Aviv zu sterben, ist kein Problem. Aber begraben lassen
kann man sich nur in Holon, einer Stadt südlich der Metropole.
Wenn man in Jerusalem stirbt, kann man sich wenigsten noch in
einer Wand zur Ruhe betten lassen, vorausgesetzt man ist
aschkenasischer Herkunft und kein Sepharde…
Zum neuen Jahr:
Schana towa aus Israel
Neujahrsgrüße von Präsident Peres und Botschafter Ben-Zeev…
Statistik:
Mehr als 7.6 Millionen Israelis
Am Vorabend von Rosh Hashana, dem jüdischen Neujahrsfest,
beläuft sich die Bevölkerung Israels auf 7.645.500 Menschen.
Rund 5.770.900 davon sind Juden und 1.559.100 Araber; weitere
315.500 lassen sich keiner der beiden Bevölkerungsgruppen
zurechnen…
Hey Ho:
Rosch haSchana Lieder querbeet
Zu Rosch haSchana gibt es unzählige wunderschöne Lieder. Hier
eine Auswahl der beliebtesten Kinderlieder, darunter in
Aufnahmen aus dem israelischen Fernsehen der 1970er...
Israelische Forscher:
Durchbruch in der AIDS-Forschung Ein Forschungsteam der Hebräischen Universität Jerusalem hat
eine Behandlungsmethode entwickelt, die HIV-infizierte
menschliche Zellen in Laborkulturen vollständig zerstören kann.
Davon berichtet ein Artikel in der Fachzeitschrift AIDS Research
and Therapy…
Bilanz der ersten Runde:
Netanyahu resümiert Friedensgipfel in Washington
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Sonntag in
der wöchentlichen Kabinettssitzung eine Bilanz der
Friedensgespräche gezogen, die er in der vergangenen Woche in
Washington mit Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas führte.
Dabei bekräftigte er erneut seine Bereitschaft zu einem
historischen Kompromiss zwischen Israel und den Palästinensern…
Afarsemon:
Bestgehütetes biblisches Geheimnis gelüftet
Israelische Forscher der Abteilung für Land Israel Studien und
Archäologie der Bar Ilan Universität in Ramat Gan, Professor
Zohar Amar und Dr. David Iluz, haben nach dreijähriger
Forschungsarbeit auf alten Terrassen im botanischen Garten von
Ein Geddi am Toten Meer das bestgehütete Geheimnis aus
biblischer Zeit gelüftet...
Pionier der Soziologie in Israel:
Shmuel Eisenstadt gestorben
Der große israelische Soziologe Shmuel Noah Eisenstadt ist tot.
Er verstarb gestern 87jährig in Jerusalem. Seit den 40er Jahren
des vergangenen Jahrhunderts forschte er an der Hebräischen
Universität, wo er später bis zu seiner Emeritierung im Jahr
1983 auch lehrte…
Direkte Gespräche:
Friedensgipfel in Washington eröffnet
US-Präsident Barack Obama eröffnete den Gipfel am Mittwochabend
im Weißen Haus gemeinsam mit Israels Ministerpräsident Netanyahu,
Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas sowie Ägyptens Präsident
Hosni Mubarak und Jordaniens König Adallah...
Zwei Israelis verletzt:
Neuer Terroranschlag der Hamas im Westjordanland
Einen Tag nach dem terroristischen Schussangriff, bei dem am
Dienstag nahe Hebron vier Israelis getötet wurden, haben
Mitglieder der Hamas erneut einen Anschlag im Westjordanland
verübt...
Grauer Star:
Israelische Augenärzte helfen in Kamerun
Zwei Ophthalmologen vom Rambam-Krankenhaus in Haifa sind von
einer Mission in der kamerunischen Hauptstadt Yaoundé
zurückgekehrt, wo sie Dutzenden von Patienten das Augenlicht
zurückgaben und örtliche Teams in den entsprechenden
Behandlungsprozeduren unterwiesen…
Heimliches Begräbnis:
Russischer Top-Spion in Syrien ermordet?
Major-General Yuri Ivanov, 52, zweiter Mann des Militärischen
Abschirmdienstes Russlands, wurde in Syrien ermordet oder ist
beim Schwimmen vor einem Monat eines „natürlichen Todes“
gestorben…
Jerusalem: Hope
for the Israeli-Palestinian conflict
There many reasons to be pessimistic and at times to despair
about the Israeli-Palestinian conflict. Yet even when things
look hopeless, hope has a way of appearing, offering a vision of
what can be rather than what is. Recently, I caught a glimpse of
this hope in an unlikely place – the Israeli health care system…
Israeli and Jewish ART:
Study Tour to Israel
The Centre of Middle East and Religious Studies of Galilee
International Management Institute, Israel – has developed this
eight day study tour, to be held twice a year. The study tour
has been designed for academia, museum employees and community
members interested in current trends and the history of Israeli
and Jewish Art...
Das Ziel: Eine
Blamage für die PA
Das Schussattentat gestern Abend östlich von Hebron kann nicht
als Überraschung angesehen werden. Die Hamas hatte eine große
Motivation, die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) am
Vorabend der Wiederaufnahme direkter Gespräche in Washington in
Verlegenheit zu bringen…
Kommentar:
Barak will Teile Jerusalems aufgeben
Der israelische Vizepremier und Verteidigungsminister Ehud Barak
hat in einem Zeitungsinterview seine Vision einer
Zweistaatenlösung und einer teilweisen Aufgabe Jerusalems
dargestellt. Schon werden diese Äußerungen als Schritt in
Richtung Palästinenser dargestellt. Doch der Innenpolitiker
Barak redet lediglich von der Chance, seinen Premierminister
Benjamin Netanjahu von einem “Schamir in einen Begin” zu
verwandeln, von einem Verweigerer jeglicher Abkommen in jenen
Friedenspolitiker, der Sinai geräumt und mit Ägypten Frieden
geschlossen hat…
Videoblog - zwischen Mittelmeer und Jordan:
Jerusalem - "Stadt der Völker"
Israelis und Palästinenser treffen diese Woche erstmals wieder
zu Friedensgesprächen aufeinander. Einer der Streitpunkte ist
der Status Jerusalems - für alle Beteiligten ein sehr
emotionales Thema. Die Organisation "Ir
Amim" will mit Vorurteilen aufräumen...
Kurz berichtet: Im Interview mit haArez signalisiert Ehud Barak
Israels Bereitschaft auf die arabischen Stadtviertel
Ost-Jerusalems zu Gunsten eines Staates Palästina zu verzichten.
Dies käme früheren Vorschlägen nahe, wie z.B. der
Genfer Initiative.
West-Jerusalem und zwölf jüdische Viertel in Ost-Jerusalem, mit
200.000 Bewohnern, werden zu Israel gehören; die arabischen
Gegenden, in denen fast 250.000 Palästinenser leben, werden zu
Palästina gehören, so Barak.
Die Palästinenser wollen Ost-Jerusalem mit der Altstadt und den
zahlreichen für Muslime, Juden und Christen heiligen Stätten zur
Hauptstadt eines eigenen Staates machen. Israels Anspruch auf
das 1967 eroberte und später annektierte Ost-Jerusalem wird
international nicht anerkannt, weshalb sich auch keine
Botschaften in Jerusalem, der Hauptstadt Israels, sondern in
Tel-Aviv, der zweitgrößten Stadt, befinden.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat Jerusalem stets
als die "niemals teilbare, ewige Hauptstadt des Staates Israel"
bezeichnet.
Am 01.September 2010 beginnen die ersten direkten
Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern
seit zwei Jahren. Bei einem Abendessen im Weißen Haus kommen
zunächst Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, Ägyptens
Präsident Hosni Mubarak und Jordaniens König Abdullah II. mit
US-Präsident Barack Obama zusammen. Am Donnerstag treffen sich
auf Einladung Obamas dann Netanyahu und Abbas.
Wohl um die Verhandlungen schon im Auftakt zu stören,
verübten Terroristen der Hamas einen Anschlag im
West-Jordanland und ermordeten vier Siedler.
Zwischen Israel und den Siedlungen gibt es eine klare Linie:
Rot und Grün
Kanal 10, einer von Israels drei Fernsehkanälen, strahlte in
dieser Woche einen Bericht aus, der sicherlich viele Leute in
Schrecken versetzte. Sein Titel war “Wer organisiert den
weltweiten Hass gegen die Israel-Bewegung?” und sein Inhalt war:
Dutzende von Gruppen verschiedener Länder, die eine rigorose
Propagandakampagne für die Palästinenser und gegen Israel
ausführen…
Die bei haGalil
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