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Judentum und Israel
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Jüdische Weisheit
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April 2012 -
nahost-politik.de

Jerusalem:
Ministerpräsident Platzeck unterstützt bedürftige Kinder
Am 30. April 2012 besuchte Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg und 2. Vorsitzender der Jerusalem Foundation Deutschland e.V., die Stadt Jerusalem. Dort traf er mit dem Präsidenten der Jerusalem Foundation, Herrn Mark Sofer, zusammen und überreichte einen Scheck für Sommeraktivitäten für bedürftige Kinder...

Ein ungelöstes Menschenrechtsproblem:
Die Rechte jüdischer Flüchtlinge
Refael Bigio erinnert sich nur zu gut an den Moment im Jahr 1962, als das Regime des ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser das Eigentum seiner –Refael Bigios– Familie beschlagnahmte. Die Polizei hatte den Abfüllbetrieb der Familie Bigio in der Aswan-Straße Nummer 14 im Kairoer Viertel Heliopolis abgeriegelt. Und ein Polizist blaffte Bigio und dessen Vater an: „Händigen Sie die Schlüssel aus!“…

Fundsache:
Ein "Geschenk Gottes"
In den Trümmern eines 2700 Jahre alten Hauses nahe der Klagemauer in Jerusalem haben Archäologen der israelischen Antikenbehörde einen knopfgroßen steinernen Stempel gefunden mit der eingeritzten althebräischen Namensinschrift „Für Metanjahu“. Dieser Name kommt ebenso wie Netanjahu in der Bibel häufig vor und bedeutet: „Geschenk Gottes“…

Ausgiebige Kritik:
In Israel "stinkt" es nach Neuwahlen
Ehemalige Geheimdienstchefs haben teils ausfällige Kritik an der jetzigen Regierung und speziell an Premierminister Benjamin Netanjahu und an Verteidigungsminister Ehud Barak geäußert. Oppositionspolitiker greifen die Gelegenheit auf, der Regierung das "Misstrauen" auszusprechen und Neuwahlen anzustreben…

Masal tov:
Trotz allem ein wundervolles Land
Auch heute ziehe ich es vor, das Augenmerk auf die Frage zu richten, wie es Israel gelang, trotz aller Hürden und Misserfolge der frühen Jahre so weit zu kommen, wie es kam. Nicht ohne Grund fand sich Israel in den letzten beiden Jahren auf den Spitzenplätzen der Gallup-Umfrage über die Zufriedenheit der Bürger mit ihrem Land. Doch trotz der erstaunlichen Erfolge, die Israel seit seiner Gründung erzielte, scheint Jammern ein nationaler Zeitvertreib zu sein...

Im Erwartung der messianistischen Endzeit:
Die Ideologie der iranischen Islamisten
Eine neue Studie analysiert den Hass auf Israel und die Verfolgung der Bahai als zentrale Elemente der Ideologie des iranischen Regimes…

Israel gedenkt:
Jom haSikaron
Heute Abend beginnt der Gedenktag für die Gefallenen in Verteidigung Israels und die Opfer des Terrors…



Schmelztiegel:
Die Rolle des Militärs in Israel

Drei Jahren für Männer und zwei Jahre für Frauen. Solange dauert der Pflichtdienst bei der israelischen Armee. Echte Wehrdienstverweigerer gibt es kaum. Drückeberger stehen zunehmend in der Kritik: ultraorthodoxe Juden und Araber. Debattiert wird „nationaler Zivildienst“ als Antwort auf arabische Rufe nach Gleichberechtigung, jedoch ohne Pflichten erfüllen zu wollen...

Zunehmend durchsichtiger:
Israelische Scharfschützen
"Was hat die israelische Armee noch zu tun, sowie der Friede ausbricht." Diese Frage wurde dem Forscher Eyal Ben Ari nach dem Rückzug aus Südlibanon im Mai 2000 gestellt...

Ein Monat bei den israelischen Streitkräften:

Kurzzeitsoldat

Das Sar-El-Programm ermöglicht einen Einblick in einen der sensibelsten Bereiche Israels, in das Militär. Ein Erfahrungsbericht...

Die umzingelte Gesellschaft:
Massada-Zionismus
Die Klemme, in der sich der Laizismus in Israel befindet, kommt am deutlichsten in der Debatte um den Militärdienst zum Ausdruck: Der Militärdienst ist zum allerletzten Fluchtort für die Kräfte geworden, die sich weigern, ihren Anspruch, Grundpfeiler des Zionismus und des Staates Israel zu sein, aufzugeben...

Recht empfindlich:
Zum Klima Palästinas

Die höchsten Einzeltemperaturen treten im allgemeinen nicht um die Mitte des Sommers auf, sondern in den Monaten Mai oder Juni, zufolge des von der Wüste kommenden "Hamsin"...

Political Fuck:
Israelisches Video begeistert Al Jazeera
Balkan Beat Box sorgten mit ihrem Video neuen Video “Political Fuck” für Furore. Der Nachrichtensender Al Jazeera hat das Video der israelischen Band zu seinem ‘Internetvideo der Woche’ erklärt…

Gestörte Friedensruhe zwischen Ägypten und Israel:
"Rein kommerzieller Streit"?
Die ägyptische Aufkündigung der Erdgaslieferungen an Israel ist wie eine Bombe eingeschlagen. In Israel galt zunächst der ägyptische Beschluss als erster Schritt zu einer Aufkündigung des seit dreißig Jahren bestehenden Friedensvertrags. Stunden später wurde die „Krise“ zu einem „Geschäftsstreit“ heruntergespielt. Ägypter wie Israelis reagieren bei dem Thema sehr gereizt…

Ein Klassenfoto von 1932:
Holocaustgedenktag in Israel
Durch Zufall hatte es der Filmemacher Amir Har-Gil, Dozent am Academic College Natanya, in einem Fotoalbum seines Vaters Schraga Har-Gil entdeckt. „Ich hatte Material zu einem Film über meinen Vater und seine späte Liebe zu Ulla gesammelt. Sie ist Deutsche. Ihre Familie stellte die Blechbüchsen für das Gift Zyklon-B her, mit dem meine restliche Familie in Auschwitz vergast worden ist“, erzählt Amir...

Der Israelische Film "'Amud haEsch / Feuersäule":
Holocaust 1939-1945
In deutscher Synchronisierung... Unbedingt sehenswert!

Debatte um den Fußball:
Verpflichtung zum Gedenken?
In Israel wird am Holocaust-Gedenktag und am Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels im Fernsehen nur Programm ausgestrahlt, das mit den Gedenktagen in Zusammenhang steht. Sport- und sonstige Spartensender senden ein Standbild, das die Zuschauer darüber informiert, dass der Sendebetrieb während der Gedenktage unterbrochen ist…

Jom haSchoa:
Israel und die Holocaustkultur
Der Holocaust-Gedenktag wird in Israel nicht am 27. Januar begangen, sondern gemäß dem Hebräischen Kalender am Tag des Falls des Warschauer Ghettos 1944, dem einzigen großen jüdischen Aufstand gegen die Todeswut der Nazis…

Film:
Was hat Hitler für Tel Aviv getan?
Mit Hitlers “Machtübernahme” setzte die Alija der deutschen Juden, der sogenannten Jeckes, nach Erez Israel ein. Darunter befanden sich auch Hunderte von Ärzten. Unter ihnen auch Erwin Rabau, dessen Tochter Yael, etliche Jahre nach seinem Tod, nach Berlin fuhr und eine seltsame Feststellung machte…

Peter Finkelgruen:
"Aus der Dunkelheit erhob sich vor uns das Land Israel…"
Das "Gedicht" des Grass zu Israel, seine nachträglichen Interpretationen und die Äußerungen seiner Sekundanten, des Präsidenten des deutschen PEN Zentrums, Johanno Strasser, und des Präsidenten der Akademie der Künste, Klaus Staeck, die sich in allererster Linie durch Unbelecktheit auszeichnen, veranlassten mich, eines meiner alten Manuskripte auszugraben...

Gescheitert:
"Schlagender Offizier" bestraft
Oberstleutnant Schalom Eisner, der vor laufenden Kameras am Samstag nahe Jericho mit seinem M-16 Gewehr einem dänischen Aktivisten einen Schlag ins Gesicht versetzt hat, wurde nach Beratungen hoher israelischer Militärs von seinem Amt als stellvertretender Divisionskommandeur entlassen…

Ab Sonntag:
Google Street View für Israel
Monatelang haben die Rundum-Kameras israelische Städte abfotografiert, nun soll es bald so weit sein…

Schlechter Auftritt:
Oberstleutnant schlägt Friedensaktivisten
Oberstleutnant Schalom Eisner, stellvertretender Divisionskommandeur im Jordantal, hält sein M-16 Schnellfeuergewehr quer und schlägt es einem dänischen Friedensaktivisten voll ins Gesicht. Der Däne, Andres, stürzt zu Boden. Später musste er sich im Hospital in Nablus die Lippe und das Kinn nähen lassen…

Dank und Erleichterung:
"Flytilla" erfolgreich verhindert
Die israelischen Behörden und Sicherheitskräfte haben am Sonntag hunderte anti-israelische Aktivisten daran hindern können, im Rahmen einer sogenannten „Flytilla“ nach Israel einzureisen…

Ami:
Sozialprotestler gründen Partei
Einige der Anführer der “Zeltproteste” vom letzten Sommer sowie der Proteste gegen Ausbeutung von Leiharbeitern und zu hohe Benzinpreise planen Medienberichten zufolge die Gründung einer Partei…

Neuanfang nach der Shoa:
Die Jüdische Berufsfachschule Masada
Die Ausstellung erzählt die bewegende Geschichte von Schülern und Lehrern der Berufsfachschule Masada, die 1947 von Samuel Milek Batalion gegründet wurde und Holocaustüberlebende auf die Auswanderung nach Eretz Israel vorbereiten sollte...

Presseschau:
Brüchige Waffenruhe in Syrien
Die seit Donnerstagmorgen geltende Waffenruhe in Syrien hat trotz vieler Bedenken zunächst gehalten. Sie ist Teil des Friedensplans des UN-Sondergesandten Kofi Annan. Doch der Plan ist nur sinnvoll, wenn er den politischen Wandel einleitet, meinen Kommentatoren und zweifeln zugleich an der Redlichkeit des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad…

Meister im Spiel mit den Worten:
Tausendundeine Nacht
Noch sind die Delegationen nicht auf dem Weg nach Istanbul, da lässt der Iran auch schon die Luft aus den Atomgesprächen, die am Wochenende in der Türkei stattfinden sollen…

Riad Mansur vor der UN:
Siedlungsbau ist Zerstörung der Zweistaatenlösung
Israel zerstöre durch seinen Siedlungsbau systematisch die Aussichten auf eine Zweistaatenlösung für den Nahostkonflikt, so der palästinensische UN-Beobachter Riad Mansur am Montag in einem Protestbrief an den Weltsicherheitsrat…

Nicht der richtige Zeitpunkt für einen Angriff:
Kadima, Friedensbewegung
In Israel warnen nicht nur Linke vor einem drohenden Krieg mit dem Iran…

Terror aus dem Sinai:
Raketenangriff auf Eilat
Terroristen aus dem Sinai haben in der Nacht zum Donnerstag eine Grad-Rakete auf Eilat abgefeuert. Mehrere Menschen erlitten einen Schock und mussten behandelt werden…

Kein Schlussakt:
Zum Todestag von Juliano Mer Khamis
Zurück blieben seine Weggefährten. Für sie und uns alle war der Mord an Juliano eine persönliche und politische Tragödie. Hinzu kam die Frage, ob und wie das Theater ohne seinen charismatischen Gründer weiterexistieren kann. Abgesehen von der Unmöglichkeit, den Mentor, das Gravitationszentrum dieser Institution zu ersetzen, hängt ein Damoklesschwert über Jenin...

Shabbat-Busse:
Meretz geht ans Oberste Gericht
Mitglieder der Partei Meretz haben sich am Mittwochmorgen an den Obersten Gerichtshof gewandt, um die Einführung von Linienbussen am Shabbat in Tel Aviv durchzusetzen…

Staatsräson oder Nato-Partnerschaf:
Keine Zeit für Palästina?
Zur selben Zeit erlebt die Diskussion um die praktischen Konsequenzen der Zusage Angela Merkels, wonach die Sicherheit des Staates Israel zur Staatsräson gehört, eine Neuauflage. Da Benjamin Netanjahu sein Kabinett und das Parlament wie kein Regierungschef seit David Ben-Gurion dominiert, läuft dieses Versprechen komplett auf seine Unterstützung hinaus. Auch in Sachen „Iran“ gelingt es ihm, die deutsche und internationale Diplomatie vor sich herzutreiben...

Fundsache:
Exodus aus Ägypten
Wenige Tage vor dem jüdischen Passahfest, an dem des Exodus der Kinder Israel unter der Führung des Moses aus Ägypten gedacht wird, hat die Antikenbehörde die Entdeckung von zwei bunt bemalten und gut erhaltenen ägyptischen Sakrophagdeckeln in Jerusalem bekannt gegeben…

Geb. am 4. April 1898:
Zur Erinnerung an Dr. Justin Weinschenk
Nach dem Krieg nahm Weinschenk ein Medizinstudium in München auf und ließ sich 1925 als Arzt für Allgemeinmedizin in Nürnberg nieder. Seine Praxis bestand bis 1934. Weinschenk erkannte frühzeitig die Zeichen der Zeit, nachdem er Hitlers „Mein Kampf“ gelesen hatte und verstand, dass es in Deutschland für ihn keine Zukunft mehr gäbe. Als Tourist brach er 1933 zu einer Informationsreise nach Palästina auf. Ein Jahr später emigrierte er mit seiner Frau und den beiden Söhnen nach Jerusalem...

Erich Gumbel:
Ein Pionier der Psychoanalyse in Israel

Erich Gumbel wurde 1908 in Heilbronn geboren. Vater Siegfried war ein angesehener Rechtsanwalt, „ein überzeugter Demokrat und bewusster Jude“, wie Erich sich erinnerte. Mutter Ida litt an Multipler Sklerose, für Erich ein Motiv, Medizin zu studieren…


Vor einem Jahr, am 4. April 2011, wurde der Schauspieler, Regisseur und Gründer des Freedom Theaters
Juliano Mer-Khamis in Jenin ermordet.

Kein Feigenblatt:
Die Beduinen und das College
Ein College für Beduininnen und Beduinen ist eine großartige Sache, doch es steht außer Zweifel, dass auch das tägliche Leben gesichert sein muss. Die Zerstörung der Häuser muss aufhören, die Beduinen müssen an die Infrastruktur angeschlossen werden, die existierenden Dörfer müssen anerkannt werden, Kindergärten, Krippen und Schulen müssen eröffnet werden, damit die Kinder von heute in Zukunft an dem College studieren können...

Beschämende Studie:
Holocaust-Überlebende arm und einsam
Laut der von der Tageszeitung "Yediot Aharonot" veröffentlichten Studie sind mindestens 40 Prozent der Überlebenden einsam. Ebenso viele können sich nicht mehr allein um ihre alltäglichen Besorgungen kümmern. Nahezu ein Drittel der Holocaust-Überlebenden ist auf ständige Unterstützung angewiesen, basierend auf sozioökonomischen Kriterien...

Kein Ende in Sicht:
Benzinpreis auf Rekord-Hoch
Der Benzinpreis ist am Wochenende auf ein Rekordhoch gestiegen. Acht Shekel (ca. 1,60€) kostete ein Liter Benzin – fünf Agurot mehr als noch im Februar. Am Samstagabend gingen mehrere hundert Menschen auf die Straße, um für niedrigere Benzin- und Strompreise zu demonstrieren…

Nach Anschlägen auf Militärpatrouillen:
Verhaftungen in Autonomiegebiet
Der israelische Geheimdienst hat gemeinschaftlich mit der Armee 17 Palästinenser im Flüchtlingslager el Amari bei Ramallah verhaftet. Das wurde am Montag von den israelischen Militärbehörden bekannt gegeben…

Auch in Jerusalem:
Gewalt aus der Kurve
Vergangene Woche kam es in Jerusalem zu rassistischen Übergriffen von Fans des rechten Fußballclubs Beitar auf arabische Israelis. Der Verein leugnet die Angriffe, die Polizei zögert mit ihren Ermittlungen…

Barghouti:
Der neue Mandela

Marwan Barghouti hat seine Meinung geäußert. Nach langem Schweigen sandte er eine Botschaft aus dem Gefängnis. Für israelische Ohren klingt diese Botschaft nicht angenehm. Aber für die Palästinenser und für die Araber im Allgemeinen ist sie logisch…

Toulouse:
Das Ghetto im Inneren

Rassistische Verbrechen aus Hass sind besonders hässlich.  Wenn die Opfer auch noch Kinder sind, sind sie sogar noch hässlicher.  Wenn sie von einem Araber gegen jüdische Kinder begangen werden, sind sie auch unglaublich dumm.  Genau das wurde diese Woche wieder demonstriert…

Liebeserklärung aus Teheran:
We Love You (too!)
Iranische Version von John Lennons “Imagine”…

Iraner und Israelis:
Wir lieben uns!
Iranians and Israelis should mark 14 March 2012 on their calendars – it is the day that the “Israel loves Iran” campaign began to unify the voices of Israelis and Iranians through the path of peace, despite the messages of war that political leaders have conveyed…

Frühere Meldungen (Israel/Nahost)...
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