|
Stellungnahme der Botschaft des Staates Israel:
"Global March to Jerusalem"
Der GMJ ist ein international organisierter Sturm
auf die Grenzen des Staates Israel, ausgehend von den
angrenzenden Ländern. Zeitgleich finden weltweit
anti-israelische Demonstrationen statt. Initiatoren und
Teilnehmer sind islamistische Gruppen und Terrororganisationen
sowie verschiedene linksradikale Organisationen aus Europa und
Nordamerika...
Glauben, Glaubenspraxis und Werte israelischer Juden:
84% glauben an Gott
Die Studie, die das Israelische Institut für
Demokratie im Auftrag von Avi Chai durchgeführt hat, zeigte vor
allem: So klar, wie manche sich den Graben zwischen Säkularen
und Religiösen in Israel vorstellen, verläuft er schon lange
nicht mehr...
Durch die ganze Stadt:
Tel Aviv-Marathon
2 Stunden, 15 Minuten und zwei Sekunden brauchte
heute Morgen bei perfektem Lauf-Wetter der Gewinner des Tel
Aviv-Marathons, Sammy Tu aus Kenia, für die 42 Kilometer und 195
Meter lange Strecke durch die Stadt…
Israels Demografie:
Orthodoxe und Araber im Kommen
Im Jahr 2059 besteht die Mehrheit der
Israelis aus Arabern und Ultraorthodoxen. Das zumindest geht aus
einer Hochrechnung des Zentralen Statistikbüros in Israel
hervor. Die Daten beziehen sich auf das Staatsgebiet ohne
besetzte Gebiete…
Israelischer Film:
Wo
ist Bernie Spier?
Bernie and Ellis were lovers during WW2.
However circumstance tore them apart when they had to go into
hiding. On the night of their parting, they promised to each
keep a diary depicting their time underground. That was the last
time Ellis saw Bernie…
Gershon Baskin:
"J
Street" ist meine Straße
Dieser erstaunliche Ausdruck der
Unterstützung für ein jüdisches, demokratisches und friedliches
Israel ist eine bemerkenswerte Stärkung der Seele eines einsamen
Israelis, Juden, Zionisten, Friedensaktivisten. Eingeladen,
diesen Teil der amerikanischjüdischen Gemeinschaft zu beflügeln,
werde ich stattdessen von ihm beflügelt...
Schaul Mofas ist neuer Vorsitzender der
Kadima-Partei. Bei den Primaries-Wahlen am gestrigen Dienstag,
27.3., konnte er sich mit 61,7 Prozent gegen die bisherige
Vorsitzende Zippi Livni, die auf 37,2 Prozent kam, durchsetzen.
Die Wahlbeteiligung lag bei nur 41 Prozent.
Kadima-Primaries:
Neuwahlen bei Israels größter Partei
Heute wählt Israels größte Partei, Kadima,
einen neuen Vorsitzenden. Zur Wahl stehen die derzeitige
Vorsitzende Zipi Livni, 53 und der ehemalige Generalstabschef
Schaul Mofas,63…
Oberstes Gericht interveniert:
Einigung zwischen Regierung und Migron-Bewohnern
Bei der Einigung hatten die Einwohner
zugestimmt, die Siedlung 2015 aufzugeben. Die Richter Asher
Grunis, Miriam Naor und Salim Joubran haben nun angeordnet, die
Siedlung bis zum 1. August dieses Jahres zu räumen...
"Ermächtigungsgesetz" zugunsten der ultraorthodoxen Minderheit:
Peter Finkelgruen fürchtet um Israel
Die demokratische Stabilität Israels als
pluralistisch aufgeklärter Staat steht für Peter Finkelgruen
(Köln) zunehmend infrage. Der prominente jüdische Publizist
beobachtet die akute Gefahr einer “Geiselnahme Israels durch
jüdische Fundamentalisten in einer Allianz mit extrem
nationalistischen Kreisen”...
Akuter Mangel an Treibstoff:
Ägyptens Börse bricht zusammen
Innerhalb nur einer Stunde hat Ägyptens Börse
um eine Milliarde Dollar an Wert verloren. Das berichtete der
israelische Rundfunk aufgrund ägyptischer Quellen. Ägyptische
Medien berichten von einer „Hysterie“ und dem Ausverkauf von
Aktien…
Buchtipp:
In
Deutschland eine Jüdin, eine Jeckete in Israel
Andrea von Treuenfeld lässt jüdische Frauen
aus Deutschland zu Wort kommen, die als Jugendliche oder als
junge Frauen vor den Nazis nach Palästina flohen und dort ihr
Leben neu aufbauen mussten…
Trauriger Jahrestag:
10 Jahre nach dem Park Hotel Attentat
Vor zehn Jahren hat ein Terroranschlag die
Beziehungen zwischen Israel und den Palästinensern auf einen
Schlag grundlegend geändert. Am 27. März 2002 kamen etwa 250
alte Israelis, überwiegend Holocaustüberlebende, ins Parkhotel
in Natanya, um gemeinsam das Passahfest zu begehen, das jüdische
Fest der Freiheit und Erlösung vom Sklaventum unter Pharao. Kein
anderes Fest wird bei Juden mit so viel Freude gefeiert,
vergleichbar mit dem Weihnachtsfest bei den Christen…
Verzerrte Berichterstattung?:
Ashtons diplomatische Bauchlandung
Catherine Ashton, Hohe EU-Kommissarin für
Außenpolitik, ist infolge einer Rede in Brüssel in heftige
Kritik geraten. Ashton würfelte getötete belgische Schulkinder
bei einem Busunfall in der Schweiz, „was in Toulouse passierte“,
den Massenmord in Oslo vor einem Jahr, „was sich in Syrien
ereignet“ sowie was in „Gaza und anderen Teilen der Welt“
passiert zusammen. Mitsamt scharfer Kritik wurde sie
aufgefordert, sich zu entschuldigen und ihren Rücktritt
einzureichen…
Tiefe Trauer:
Opfer von Toulouse beigesetzt
Die Opfer des Anschlages vom Montag an einer
jüdischen Schule in Toulouse sind heute in Jerusalem beigesetzt
worden. Tausende nahmen am Morgen an der Beerdigungsfeier teil.
Auch zahlreiche Persönlichkeiten aus der Politik waren
anwesend...
Get-Verweigerer:
Gesetz zur Bestrafung verabschiedet
Die Knesset hat am Dienstag in zweiter und
dritter Lesung ein Gesetz verabschiedet, das die Verweigerung
eines Scheidungsbriefes erschweren soll…
Opfer von Toulouse:
Begräbnis in Israel
Die Familien der Opfer des Anschlages an
einer jüdischen Schule in Toulouse am Montag haben darum
gebeten, ihre Angehörigen in Israel zu bestatten. Die Leichname
sollen daher so schnell wie möglich nach Israel überführt
werden…
Webinitiative und Neujahrsbotschaft:
Israel loves Iran
Präsident Shimon Peres hat in einer
Videobotschaft dem iranischen Volk zum persischen Neujahrsfest
Nouruz gratuliert. Unterdessen hat eine Initiative eines
israelischen Paares auf Facebook Wellen geschlagen. Die beiden
haben auf der Internetplattform Poster hochgeladen, die sie und
ihre Kinder zeigen. Die Poster tragen die englische
Unterschrift: “Iraner, wir werden euer Land niemals
bombardieren, wir lieben euch”…
Ein Stimmungsbericht:
Israel und der Iran
Die Israelis reagieren auf die düsteren
Aussichten mit Galgenhumor. Bei „Eretz Nehederet“ (Wunderbares
Land), der populärsten Satiresendung im Fernsehen, hieß es, dass
der Angriff auf Iran ausfalle wegen der hohen Benzinpreise. Im
Facebook wurde Netanjahu aufgefordert, den Angriff bis nach dem
Konzert von Madonna im Mai zu vertagen...
Kampf gegen Essstörungen:
Photoshop-Gesetz verabschiedet
Die Knesset hat am Montagabend in zweiter und
dritter Lesung ohne Gegenstimmen das sogenannte
“Photoshop-Gesetz” verabschiedet. Das Gesetz verbietet es
PR-Firmen in Zukunft, untergewichtige Models für Werbekampagnen
einzusetzen…
Webtipp nicht nur für Forscher:
Einstein-Archiv jetzt auch online
Die Hebräische Universität hat anlässlich des
133. Geburtstags von Albert Einstein das digitale „Albert
Einstein Archiv“ online gestellt…
Atombombe:
Ahmadinejad im Interview
Das ganze Interview: Irans Präsident
Ahmadinedschad hat versichert, sein Land baue keine Atombombe.
Die Wurzeln von Spannungen sieht er in Ungerechtigkeit und
Diskriminierung. Er attackiert Israel und leugnet den Holocaust…
Ossuar am Klo:
Gerichtsfähige Fälschungen
Archäologische Fälschungen können vor Gericht
nicht einwandfrei als Fälschungen bewiesen werden. Nach einem
siebenjährigen Prozess in Jerusalem wurde deshalb der zu
Weltruhm aufgestiegene Antiquitätenfälscher Oded Golan „mangels
Beweisen“ freigesprochen…
Richtigstellung der Familie:
Junge aus Gaza war Opfer eines Querschlägers
Berichten der Presseagentur AP zufolge wurde
der am Montag getötete palästinensische Junge bei einer
Beerdigungszeremonie von einem palästinensischen Querschläger
getroffen…
Jerusalem:
Soldatin in Straßenbahn mit Messer angegriffen
Eine Soldatin ist heute Morgen in der
Jerusalemer Straßenbahn mit einem Messer angegriffen worden, als
sie sich auf dem Weg zu ihrer Basis befand…
Es könnte funktionieren:
Ultraorthodoxe zur Armee
Im Februar hat der Oberste Gerichtshof das
“Tal-Gesetz” für verfassungswidrig erklärt, das bisher aus
religiösen Gründen nicht berufstätigen ultraorthodoxen Männern
die Befreiung vom Armeedienst ermöglicht hat. Doch wie geht es
jetzt weiter? Der folgende Kommentar zeigt ein mögliches
Szenario…
Trotz der Waffenruhe geht der Beschuss auf den
Süden Israels weiter. In Beerschewa konnte das Abfangsystem Iron
Dome zwei Grad-Raketen neutralisieren. In Beerschewa, Aschdod,
Aschkelon und anderen Gemeinden wurde für Morgen erneut der
Schulunterricht ausgesetzt. Insgesamt sind etwa 200 Raketen seit
vergangenen Freitag auf Israel abgefeuert worden.
Waffenruhe:
Relative Ruhe im Süden
Trotz der Waffenruhe setzen palästinensische
Terroristen aus dem Gazastreifen den Raketenbeschuss auf Israel
fort. Am Dienstag waren im Laufe des Tages mindestens sechs
Raketen und sieben Mörsergranaten auf israelisches Gebiet
abgefeuert worden. Am späten Abend schließlich schlug eine
Grad-Rakete auf einem Parkplatz in einem Wohngebiet in der Stadt
Netivot ein, ein Mann wurde leicht verletzt...
Kein Interesse an Eskalation:
Hinter den Schlagzeilen
So oder so ähnlich ist es schon häufiger
geschehen: Israel tötet einen Top-Terroristen, da Informationen
über die Planung eines großangelegten Anschlags vorliegen und
obwohl es weiß, dass die Verhinderung des Anschlags wieder
massiven Raketenbeschuss auf die Dörfer und Städte in Israels
Süden zur Folge haben wird…
Waffenruhe:
"Ruhe für Ruhe, Feuer für Feuer"
Ägypten hat die Waffenruhe zwischen Israel
und den extremistischen Organisationen Populäre Volkskomitees
und Islamischer Dschihad sowie der im Gazastreifen herrschenden
Hamas ausgehandelt…
Internationale Sozialdemokratie:
Sigmar Gabriel in Israel
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hält sich
in Israel auf und will noch die palästinensischen
Autonomiegebiete und Ägypten besuchen. Auf seinem Reiseplan
stehen Gespräche mit dem israelischen und dem palästinensischen
Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Salam Fayad…
Machtkämpfe im Gazastreifen:
Diesen Terror hält auch Iron Dome nicht auf
"Nur" eine neue Runde der Gewalt? Ich fürchte
– nein. Was sich zurzeit im Gazastreifen ereignet, ist ein
weiterer Aspekt des "Arabischen Frühlings"...
Neuer Radiosender:
"Stimme der Gottesfürchtigen"
Die Ultraorthodoxen Juden leben in einer anderen Welt. Sie
dürfen kein Fernsehen schauen, kaum ins Internet und auch keine
„normalen“ Zeitungen lesen. In ihren eigenen Zeitungen wird nur
über ihre enge gottesfürchtige Welt berichten und Frauen werden
aus Fotos wegzensiert…
"Israel tötet palästinensischen Hund":
Zynische Berichterstattung
Während über 130 Raketen etwa eine Million
Menschen im Süden Israels in die Schutzräume jagen, eine Schule
und eine Kinderkrippe direkte Treffer erhielten, macht ein
zwölfjähriger getöteter palästinensischer Knabe bei den
internationalen Medien die Schlagzeile. Die Washington Post, die
Agentur ap, das Schweizer „20 Minuten“, Boston Globe, CNN und
viele andere berichteten über den am Sonntag von einer
israelischen Rakete getöteten Jungen…
Analyse:
Raketenangriffe auf Israel und ein isolierter Iran
Die im Gazastreifen herrschende Hamas
befindet sich seit einigen Monaten in der Zwickmühle. Trotz des
Schlagabtausches mit Israel am Wochenende scheint sie nicht an
einem direkten Krieg mit Israel interessiert zu sein. Noch wirkt
Israels Abschreckung infolge schmerzhafter Schläge während des
Gazakriegs 2009, obgleich die Hamas verkündet hat, Israel
„besiegt“ zu haben. Am Samstag bemühte sie die Ägypter, um eine
erneute Waffenruhe zu vermitteln…
"Rote Farbe":
Explosiver Fasching in Israel
Das Wochenende in Israel stand ganz im
Zeichen des Purimfestes, des jüdischen Faschings. Die
Aufmerksamkeit galt den traditionellen Karnevalszügen. Auf den
Straßen gab es Prinzessinnen und Cowboys, aber auch solche, die
sich als „Facebook“ oder „Twitter“ verkleidet haben. Im Rundfunk
wurde brüllend gelacht. Die schönsten alten Satiren wurden
gesendet…
Nachdem Israel am Freitag durch eine gezielte
Tötung einen radikalen Palästinenserführer, Chef des militanten
"Volkswiderstandskomitees", südlich von Gaza-Stadt ausgeschaltet
hatte, ist die Gewalt wieder eskaliert. Seit Freitag wurden aus
dem Gazastreifen über 100 Raketen auf Israel abgefeuert, vier
Menschen wurden verletzt. Die meisten
Raketen gingen auf offenem Gelände nieder. Insgesamt 28 Raketen
konnten von dem Abfangsystem "Iron Dome" in Aschdod, Aschkelon
und Beerschewa neutralisiert werden. In diesen Städten und
anderen Orten wird morgen der Schulunterricht ausgesetzt.
Insgesamt 207.000 Schüler sind davon betroffen. Am Samstag Nachmittag flog
die israelische Luftwaffe einen erneuten Angriff und tötete drei
weitere radikale Palästinenser in Khan Younis. Insgesamt starben
15 Palästinenser bei den Angriffen.
Angst und Depressionen in Nah-Ost:
Israeli muss Vortrag in Amman nach Protesten absagen
Hunderte jordanische Demonstranten haben am
Donnerstag den Vortrag eines Israelis an der Universität in
Amman verhindert. Sie forderten außerdem die Ausweisung des
israelischen Botschafters aus Jordanien und die Aufhebung des
Friedensvertrages zwischen Jordanien und Israel…
Netanyahu wieder in Israel:
Wir
haben einen starken Staat und eine starke Armee!
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu
ist am Mittwoch nach seinem Aufenthalt in den USA und Kanada
wieder in Israel gelandet. „Wir kehren zum Purim-Fest zurück und
lesen heute Abend im Buch Esther über die Zeiten, in denen Juden
nicht Herren über ihr Schicksal waren und sich nicht selbst
verteidigen konnten.”…
Yehuda Bauer:
Militärschlag gegen Iran “würde einen Riesenkrieg auslösen”
Der israelische Historiker Yehuda Bauer, ehem.
Direktor der Gedenkstätte Yad vaShem, warnt eindringlich vor
einem militärischen Vorgehen Israels gegen den Iran. Es würde im
ganzen Mittleren Osten einen Krieg auslösen, die Hisbollah würde
“Zehntausende” Raketen auf Israel regnen lassen…
|
Changes in the Middle East:
A
Threat to Russia?
A March 7 visit to Saudi Arabia was going to
be Russian Foreign Minister Sergey Lavrov’s first foreign trip
after the Russian presidential election. The purpose was to meet
colleagues from the Arab Persian Gulf countries. Despite the
date having been publicized, the trip ended up being postponed...
Saudi Arabia and Russia:
Settling old scores in Syria
Defeating Russia in the Arab world was a
priority for Saudi Arabia even before it became a fully-fledged
commitment in Afghanistan in the 1980s. The current Syrian
crisis is perhaps one last opportunity to undermine Russia’s
eroded sphere of influence in the region…
The Syrian crisis:
Implications for Turkish-Russian relations
On Tuesday, during his weekly speech to the
Justice and Development Party (AKP) group in the Turkish
parliament, Prime Minister Recep Tayyip Erdogan repeated his
strong statements on Syria. While his call for humanitarian
corridors to bring aid to Syrian people captured international
attention, his talk also included an indirect yet equally strong
challenge to third party countries involved in the crisis…
Moskau – Damaskus:
Syrians have a long memory
Assuming that the Assad regime is about to
collapse–many indications support this assumption–Russian-Syrian
relations are set to go south in the post-Assad era. This
conclusion is based on what one Syrian opposition leader who
prefers to remain anonymous described as “outrageous” Russian
behavior throughout the Syrian uprising that began on March 15,
2011… |
"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Provokante Ansichten zur Siedlungsfrage
"Das Westjordanland ist nicht besetzt." Diese
provokante These vertritt ein Siedler, der während der Nazi-Zeit
von Kiel ins heutige Israel auswanderte und später ins
Westjordanland zog. Im Gegensatz zu vielen Siedlern argumentiert
er nicht religiös, sondern juristisch...
haTikva und der Oberste Gerichtshof:
Arabischer Richter, jüdische Worte
Bei der Zeremonie zum Wechsel an der Spitze des Obersten
Gerichtshofes hat ein Fernsehteam mit der Kamera eingefangen,
wie der arabische Oberste Richter Salim Joubran die
Nationalhymne “HaTikva” nicht mitgesungen hat. Joubran wurde
daraufhin in den Medien und auch in der Öffentlichkeit, z.B. vom
Außenminister Lieberman, scharf angegriffen. Er hat aber auch
von verschiedenen Seiten Unterstützung erfahren…
"Killerkommandos", "Agententrupps",
"Zauberwaffen" und ein "Talmud-Gebot":
Welches Problem hat der SPIEGEL mit Israel?
Dies sind aufregende Tage: Wird Iran
Atomwaffenmacht werden? Werden Israel und/oder die USA diesen
Alptraum verhindern? Haben Sanktionen noch eine Chance? Und –
wichtiger, denn je: Wird Deutschland, das die Sicherheit Israels
zum Bestandteil seiner Staatsräson erklärt, den jüdischen Staat
unterstützen?...
Jetzt bewerben:
Praktikumsplätze in der Knesset ausgeschrieben
Das israelische Parlament hat in Kooperation
mit der Hebräischen Universität Jerusalem zwei Plätze ein
dreimonatiges Praktikum für den Zeitraum vom 1.5. bis 31.7.2012
ausgeschrieben…
Kino-Tipp:
Der Champagner-Spion
Am Mittwoch, 7. März 2012, 20.00 Uhr wird in der
Filmpalette Köln der israelische Film „Der Champagner-Spion“
gezeigt…
Transit:
Zeitgenössischer Schmuck aus Israel
Die Ausstellung gibt einen Einblick in die
Besonderheiten im israelischen Schmuckschaffen und die
Unterschiedlichkeit zur mitteleuropäischen Schmuckszene. Es ist
das erste Mal, dass eine solche Überblicksschau in Deutschland
gezeigt wird. Dabei fällt auf, dass die politische Situation
auch im Schmuckbereich ein vorrangiges Thema für viele Künstler
ist...
10. März bis 9. April 2012:
Nira Pereg in der Kunsthalle Düsseldorf
In ihrer Videoarbeit „Kept Alive” (2009-10) und
der dazugehörigen Fotoserie führt Nira Pereg den größten und
stetig wachsenden Friedhof Jerusalems, den „Har HaMenuchot“
(Berg der Ruhenden), sowohl als Erinnerungsraum und
Arbeitsstätte, als auch als urbane Konzeption vor...
Offener Brief von SPME:
Warum verteidigen Sie das iranische Regime?
Offener Brief an die Professoren Altvater,
Birckenbach, Dürr, Fetscher, Grottian, Krippendorff, Narr und
Negt sowie an Bahman Nirumand und weitere Unterzeichner des
Aufrufs "Sanktionen und Kriegsdrohungen sofort beenden"…
Die Stimme der Menschen ist wichtig:
Israelkritik in Aachen
Gershon Baskin, prominenter Kolumnist der
„Jerusalem Post” und Vermittler bei der Freilassung des
israelischen Soldaten Gilat Shalit durch die Hamas, über Kritik
an Israels Umgang mit den Palästinensern…
Live-Tournee 2012:
Abuab Al Andalus
Entstanden ist das Al Andaluz Project durch
das Zusammentreffen der Band Estampie mit den spanischen und
marokkanischen Musikern von Aman Aman und L’Ham de Foc, die im
November 2005 ein Konzert in München gaben. Weitere Begegnung
der grenzüberschreitenden Formation folgten… |
"Eine Botschaft gegen
Diskriminierung":
Erste äthiopisch-stämmige Botschafterin ernannt
Das israelische Außenministerium hat erstmals
eine Frau äthiopischer Herkunft als Botschafterin benannt.
Belaynesh Zevadia war die erste äthiopische Kadettin im
Außenministerium und wird als Vertreterin Israels in Addis Abeba
dienen, der Hauptstadt des Landes in dem sie lebte, bevor sie
nach Israel kam. Die Nominierung muss noch von der Regierung
bestätigt werden…
Bis Ende April:
Jerusalem von Eis
Der Refrain des berühmten Liedes „Jerusalem von
Gold“ aus dem Jahr 1967 muss wohl bald in „Jerusalem von Eis“
ausgetauscht werden. Nahe dem alten Bahnhof entsteht eine von
Chinesen gemeißelte Landschaft Jerusalems aus Eis…
Rabins Vermächtnis:
Zu Jitzhak Rabins 90. Geburtstag
Rabin hat die Palästinensische
Befreiungsorganisation (PLO) und damit das palästinensische Volk
anerkannt. Für einen vorläufigen „Friedensvertrag“, die Osloer
Verträge, erhielt er mit „Erzfeind“ Jassir Arafat und seinem
innenpolitischen Kontrahenten Schimon Peres den
Friedens-Nobelpreis. Im November 1995 wurde der erste im Lande
geborene Ministerpräsident in Tel Aviv von einem rechtsradikalen
Israeli, Jigal Amir, ermordet...
Jetzt anmelden:
Studienfahrt "Israelische und Jüdische Kunst"
Diese Kunst-Studienfahrt ist eine neue Initiative
des Centre of Middle East and Religions Studies, dessen Ziel es
ist, den Teilnehmern einen multikulturellen Blick auf die Region
aus Sicht praktizierender Künstler zu geben...
Pflegenotstand:
Krankenschwestern im Streik
Die Krankenschwestern sind heute Morgen in
einen 24-stündigen Warnstreik getreten, nachdem um vier Uhr
morgens die Verhandlungen mit dem Finanzministerium gescheitert
waren…
Statistik:
Mehr Singlemütter in Israel
Rund 4.900 alleinerziehende Mütter haben im Jahr
2010 in Israel ein Kind zur Welt gebracht. Das sind fast doppelt
so viele wie die 2.600 im Jahr 2000. Die Daten wurden vom
Zentralen Statistikamt im Zusammenhang mit dem nationalen
Familientag veröffentlicht, der am heutigen Donnerstag in Israel
stattfindet…
Daniel Cil Brecher:
Der
Westen und sein Traum von Israel
Der in den Niederlanden lebende ehemalige
Direktor des Leo-Baeck-Institutes in Jerusalem vertritt die
These, in Europa und Nordamerika grassierten seit dem 19.
Jahrhundert teils romantisch verklärte, teils realpolitisch
motivierte „Wunschbilder“ über „Israel“ und den Zionismus…
Neues Webprojekt online:
Jüdische Ärzte aus Deutschland und ihr Anteil am Aufbau des israelischen
Gesundheitswesens
Weinschenks Geschichte steht beispielhaft für die
Biografien vieler hundert jüdischer Ärzte, die nach Hitlers
„Machtübernahme“ nach Palästina flohen. Im Unterschied zu den
bereits im Land ansässigen Medizinern, überwiegend
Allgemeinärzten, waren die meisten aus Deutschland
eingewanderten Juden Fachärzte. Diese massive Immigration von
Spezialisten brachte große Fortschritte und revolutionierte das
Gesundheitswesen im Jischuw, der jüdischen Ansiedlung in
Palästina...
Busse am Schabbat:
Der Status quo
Die Aussetzung des ÖPNV zwischen Freitag- und
Samstagabend fällt unter das, was in Israel als “Status quo”
bekannt ist. Als Modus vivendi zwischen Religiösen und
Säkularen, hat der Status quo, der noch aus der Zeit vor der
Staatsgründung stammt, die Grenzen für religiöse Übergriffe in
ziviles und öffentliches Leben im entstehenden jüdischen Staat
gesetzt…
Armee-Dienst für Ultraorthodoxe:
Oberster Gerichtshof kassiert Tal-Gesetz
Der Oberste Gerichtshof hat am Dienstagabend in
einer aufsehenerregenden Entscheidung die weitere Verlängerung
des sogenannten Tal-Gesetzes untersagt. Das Gericht stellte mit
sechs zu drei Stimmen fest, dass das Gesetz nicht
verfassungsgemäß sei und die Knesset es nicht noch ein weiteres
Mal verlängern könne, wenn es im August ausläuft…
Sprache und Identität:
Lass
die fernen Orte zu dir kommen
Zu Aharon Appelfelds 80. Geburtstag erscheint sein
autobiographischer Roman "Der Mann, der nicht aufhörte zu
schlafen"…
Islamischer Jihad:
Einigung im Fall Khader Adnan erzielt
Im Fall des Terroristen Khader Adnan, der sich
seit dem 17. Dezember 2011 in Administrativhaft und seit dem 18.
Dezember in Hungerstreik befand, ist eine Einigung erzielt
worden…
Vage Hoffnungen:
Am Ende der "Realpolitik"
Jamil Hilal ist ein solider Wissenschaftler. Der
ehemalige Informationsdirektor der PLO in Tunis, der heute für
den „Palestinian Human Development Report“ an der Bir-Zeit
University arbeitet, hat 2011 beim „Babel Festival“ in
Bellinzona einen Vortrag gehalten, in dem er bisherige Mythen
zur Regelung des Konflikts mit Israel zerpflückt…
Gegen den Status Quo:
Tel Aviv will Samstags-Busverkehr einführen
Die Stadt Tel Aviv hat den Verkehr von
Linienbussen am Shabbat genehmigt. Der Stadtrat entschied
gestern in einer Abstimmung, hierfür beim Verkehrsministerium um
eine Genehmigung zu ersuchen. Dreizehn Magistratsmitglieder
stimmten dafür, sieben dagegen…
Ganz unkonkret konkret:
Spekulationen und keine Quellen
Ein israelischer Militärschlag gegen Iran steht
unmittelbar bevor. Das berichten unisono große Zeitschriften der
Welt: der Spiegel, Focus und sogar die New York Times. Da wird
bis zum Flugzeugtyp und dem Gewicht der Bomben beschrieben, wie
es die Israelis treiben werden…
Palästinensisches Fernsehen:
Terroranschläge werden noch immer glorifiziert
Hetze gegen Israel besteht weiterhin im
palästinensischen Fernsehen und Radio, wo Orte wie Haifa und Tel
Aviv als Teil des „besetzten Palästina“ betrachtet werden…
Film-Tipp:
Alltag nach der Shoah
In „Ein Sommer in Haifa“ entdeckt ein 17-jähriger
die mehr oder weniger freie Liebe und die Traumata von
Überlebenden der Shoah…
Haaretz:
Netanyahu zu Verzicht auf Jordantal bereit
Drei Wochen nach Ende der Gespräche zwischen
Israel und den Palästinensern in Amman hat die Tageszeitung
Haaretz Details aus dem Vorschlag von Ministerpräsident Binyamin
Netanyahu zum zukünftigen Grenzverlauf veröffentlicht…
Expertise aus Russland:
Der befürchtete Flächenbrand in Nahost
„Der Westen ist alarmiert, fürchtet einen
Flächenbrand in Nahost.“ Solche Sätze stehen fast in jedem
Aufsatz zu dem angeblich bevorstehenden israelischen Angriff auf
das iranische Atomprogramm. Aus deutschen Medien erfährt man,
dass in Israel darüber „laut nachgedacht“ werde, obgleich in
Israel selbst von diesem „lauten Nachdenken“ nicht viel zu
bemerken ist…
Tragödie in Jerusalem:
Acht Tote bei Busunglück
Mindestens acht Menschen, darunter sieben
Kinder, wurden heute Morgen in Jerusalem bei einem Unfall
zwischen einem Bus und einem Lastwagen getötet. Die beiden
Fahrzeuge kollidierten auf dem Adamplatz im Norden der Stadt…
Keine Verleumdung:
Arzt, der gegen al-Dura ausgesagt hat, freigesprochen
Ein französisches Berufungsgericht hat
gestern den Arzt Yehuda David freigesprochen, der 2008 in einem
Interview Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Jamal al-Dura
geäußert hatte…
Frauen und Orthodoxe in der Armee:
Keine
gute Lösung
Der Ärger über das "Tal-Gesetz", das
Jeschiva-Schüler vom Militärdienst befreit, könnte bald Früchte
tragen. Das Gesetz wird nicht verlängert und möglicherweise
werden Ultraorthodoxe zum Pflichtdienst einberufen. Der Ärger
ist berechtigt…
Stabilität der ganzen Welt:
Terrorwelle oder Zufall?
Die Liste der ostasiatischen Hauptstädte, in
denen Bombenanschläge erfolgreich waren oder rechtzeitig
vereitelt werden konnten, wird fast täglich länger: Bangkok, Neu
Delhi, Tiblisi und andere...
Nach Kritik an Fatah und Hamas:
Messerangriff auf Menschenrechtler
Vergangenen Freitag, den 13. Januar wurde
Mahmoud Abu Rahma von der palästinensischen
Menschenrechtsorganisation Al Mezan von drei vermummten
Angreifern im Flur seiner Wohnung überfallen. Er konnte den
Angriff abwehren und kam mit mehreren Stichverletzungen davon.
In den Tagen vor dem Angriff hatte Abu Rahma zahlreiche
Drohungen erhalten…
Judäa und Samaria:
Fakten über die C-Gebiete
Im C-Gebiet befinden sich die freien Flächen
der Westbank, in denen Entwicklung stattfinden kann sowie große
Teile der agrarwirtschaftlichen Fläche. In den C-Gebieten leben
auch etwa 150.000 Palästinenser in 149 zumeist kleinen
Gemeinden…
Westbank:
“Verdrängung durch gezielte Rückentwicklung”
Pressemitteilung von medico international
über ein humanitäres Entwicklungsprojekt von medico und der
israelischen Organisation Comet-ME. Dazu einen Beitrag über das
Projekt, sowie Hintergründe über die Lage in jenen 60% der
Fläche der Westbank, die nach wie vor und seit 1967 unter
direkter israelischer Verwaltung stehen…
Irans Atomprogramm:
“Israel wird tun, was es tun muss”
David Harris vom American Jewish Committee über mögliche
Angriffe auf den Iran: “Iran ist nicht nur das Problem Israels”:
Die USA und Europa dürften Israel nicht allein lassen, falls es
wegen des Atomprogramms zu einem bewaffneten Konflikt mit
Teheran kommt, fordert David Harris vom American Jewish
Committee…
Film:
Hip
Hop in Palästina
Die 19jährige Yasmin hat ihren eigenen Kopf:
„Ich bin mal weg“ sagt sie zu ihrer Mutter, packt ihren Laptop
und steigt mit dem Hip-Hop-Künstler Enz in einen Flieger nach
Beirut…
Teheran:
Weitere geheime Emails von Assad
Iran hat versprochen, mit einer Milliarde Dollar dem Regime in
Syrien zu helfen, internationale Sanktionen zu umgehen und den
Einnahmeverlust durch das Ölembargo zu überwinden. Das geht aus
Geheimdokumenten hervor, die saudische Hacker aus geknackten
syrischen Email-Konten heruntergeladen und an die israelische
Zeitung Haaretz weitergeleitet haben…
Gegen Einsamkeit:
Internetzugang für Schoah-Überlebende
Studien zeigen immer wieder, dass zahlreiche
Holocaust-Überlebende im Alter einsam sind. Dagegen wollen die
“Stiftung zu Gunsten der Opfer des Holocaust in Israel” sowie
das Bildungsnetzwerk “ORT Israel” vorgehen: Sie setzen sich
dafür ein, dass die Betroffenen Internetzugänge erhalten…
Vermehrte Instabilität und wachsende Verzweiflung:
Die Anschläge der Hisbollah
Vier Jahre sind vergangen seit Imad Mourniya,
hochrangiges Mitglied der Hisbollah, getötet wurde. Hassan
Nasrallah, der Anführer der Hisbollah, hat Israel für die Tötung
des Superterroristen auf syrischem Boden verantwortlich gemacht
und versprochen, den Toten zu rächen. Dieses Versprechen hat
bisher noch keine “dramatischen” Folgen gehabt…
Tel Aviv:
Huldai unterstützt Kampagne für Busse am Shabbat
Nachdem am letzten Shabbat etwa 100
Aktivisten an Bushaltestellen im Rahmen einer Kampagne für
Öffentlichen Personennahverkehr auch am Wochenende demonstriert
hatten, hat sich nun auch der Bürgermeister der Stadt Tel Aviv,
Ron Huldai, einem entsprechenden Aufruf auf Facebook
angeschlossen…
DogTV:
Fernsehen geht vor die Hunde
Im kalifornischen San Diego wird jetzt erstmals
ein Fernsehkanal vor die Hunde gehen. DOGTV, vom israelischen
Medienunternehmen „Jasmine TV“ entwickelt, sendet speziell für
Hunde entwickelte und auf deren Bedürfnisse abgestimmte Filme um
die Tiere zu unterhalten und um Depressionen zu verhindern, wenn
sie stundenlang ohne ihr Herrchen im Haus alleine verharren
müssen…
Fundsache:
Klagemauer zu erwerben
Für nur 4,99 US Dollar gibt es bei dem
Internet-Versteigerer Ebay „Steine von der Klagemauer“ zu
kaufen. Sie werden in einer „eleganten“ Geschenkbox von Tel Aviv
aus per Luftpost verschickt und würden „Segen spenden“…
Friedensverhandlungen:
Abbas beharrt auf Diplomatie und Stop des Siedlungsbaus
Der palästinensische Präsident Mahmud
Abbas besteht weiter auf einem Siedlungsbaustopp als
Vorbedingung für die Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen
mit Israel. Das sagte er der Arabischen Liga am Sonntag in
Kairo. Unterdessen drohte er damit, die Kampagne um eine
Aufnahme “Palästinas” bei den Vereinten Nationen fortzusetzen…
UN-Gesandte:
Israel
betreibt architektonische "Judaisierung"
Israel betreibt im Westjordanland und in Ostjerusalem eine
“Politik der Judaisierung”. Diesen Vorwurf äußerte Raquel Rolnik,
UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf angemessene
Unterkunft, am Sonntag…
Anti-Islamisches Flugblatt:
Polizei verbietet Besuch auf Tempelberg
Die Jerusalemer Polizei hat am Sonntag vorübergehend Besuchern
den Zugang zum Gebiet der großen Moscheen auf dem Tempelberg
verwehrt. Anlass war die Entdeckung eines rassistischen
Flugblattes, das Mitglieder der Likud-Partei zur “Reinigung des
Tempelberges von den Feinden Israels” auffordert…
Tiflis, Neu-Delhi:
Angriffe auf
israelische Botschaften
Bei der Explosion einer Bombe am Wagen eines israelischen Diplomaten in
Neu-Delhi ist heute mindestens eine Person verletzt worden. David Goldfarb,
Sprecher der israelischen Botschaft in Neu-Delhi, bestätigte die Explosion und
die Tatsache, dass eine Person verletzt worden sei…
Beschlossene Sache:
Wie Obama und de Maiziere Israels Politik bestimmen
Die Israelis tun gut daran, Zeitung zu lesen, während sie voll
mit einem Generalstreik, nicht abgeholtem Müll und lahm gelegter
Eisenbahn beschäftigt sind. Die eigenen Politiker und Militärs
schweigen nämlich zu einem möglichen Militärschlag. Doch von
US-Präsident Barack Obama konnten sie jüngst erfahren, dass ein
israelischer Präventivschlag gegen Irans Atomanlagen noch keine
beschlossene Sache sei…
Zu den Fakten:
Wie real ist ein israelischer Schlag gegen Iran?
Die Medien-Spekulationen über einen „unmittelbar“ bevorstehenden
israelischen Militärschlag gegen Iran treiben seit einem
Jahrzehnt die seltsamsten Blüten. Langstreckenflüge der
israelischen Luftwaffe bis Gibraltar, zusammen mit der deutschen
Luftwaffe, galten ebenso als „untrügliche Zeichen“ wie Auftanken
in der Luft, was jedes NATO-Mitglied ebenso regelmäßig übt…
Warnglocke:
Gefährliche Hisbollah
Zur Abwechslung gibt es einmal gute Nachrichten
aus Beirut. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban
Ki-moon, hat bei seinem letzten Besuch in der libanesischen
Hauptstadt für Schlagzeilen gesorgt. “Ich bin sehr besorgt über
die militärische Stärke der Hisbollah und den Stand der
Entwaffnung”, sagte er bei einer Pressekonferenz nach seinem
Treffen mit libanesischen Politikern. “All diese Waffen sind
außerhalb der Reichweite staatlicher Autorität, dies ist für uns
inakzeptabel”, erklärte er…
Nukleare Bedrohung:
Wie das iranische Atomprogramm aufzuhalten ist
Fünf Jahre sind vergangen, seit der
UN-Sicherheitsrat erstmalig den Iran zum Stopp der
Urananreicherung aufgefordert hat. Seitdem widersetzt sich die
iranische Republik dem internationalen Druck und arbeitet weiter
stur an ihrem Plan der Entwicklung von Atomwaffen – wie es
scheint, könnten diese bereits im nächsten Jahr bereit sein... |
Neue Dessous in Israel:
"Victoria’s Secret"
Die amerikanische Unterwäschemodemarke
“Victoria’s Secret” expandiert ins “Heilige Land”. Am
Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv sollen zwei Läden durch das
Duty-Free-Unternehmen “James Richardson” eröffnet werden…
Prostitution:
Freier
sollen bestraft werden
Das Ministerialkomitee für Gesetzgebung
hat am Sonntag einen Gesetzentwurf gebilligt, demzufolge die
Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen in Zukunft mit
Gefängnisstrafen von bis zu sechs Monaten bestraft werden soll…
Srak! Srak!
Die nächste Kugel ist schon bereit
Amos Snir (Amos Lavi), the head of the
Israeli General Security Service, has 60 hours in which to
prevent the next political assassination. The year is 2004 and
Prime Minister Ariel Sharon has recently announced his intention
to disengage Israel from the Gaza Strip…
Fußnote:
Oscar-Nominierung für israelischen Film
Wieder ist ein israelischer Film im Rennen um den Oscar in der
Kategorie des besten fremdsprachigen Films. Und wieder ist es
ein Film des israelischen Regisseurs Joseph Cedar...
Israels Star für Baku:
Izabo
Die Indie-Rock-Band Izabo tritt beim diesjährigen Eurovision
Song Contest in Baku für Israel an. Der Wettbewerb findet
zwischen dem 22. und dem 26. Mai statt, Izabo gehen mit ihrem
Song „Time“ ins Rennen…
BaGaZ:
Grunis
zum Obersten Richter gewählt
Asher Grunis ist am Freitag zum
Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofes gewählt worden. Er wird
Ende des Monats die Nachfolge der gegenwärtigen Vorsitzenden
Dorit Beinisch antreten…
Mindestlohn steigt:
Generalstreik schnell beendet
Der Generalstreik ist mit einer Einigung
zwischen der Einheitsgewerkschaft Histadrut und dem
Finanzministerium zu Ende gegangen. Der Kompromiss sieht vor,
dass das Finanzministerium seine Forderung fallen lässt, nach
der die Histadrut sich hätte verpflichten sollen, für die
nächsten vier Jahre auf Streiks für Leiharbeiter zu verzichten.
Die Histadrut verpflichtete nun stattdessen auf Lohnerhöhungen
für Leiharbeiter für 3 Jahre zu verzichten…
Yeshayahu Leibowitz:
Der widerwillige Prophet
Am letzten Montag wurde ich für mein „Lebenswerk“ mit dem
Leibowitz-Preis ausgezeichnet. Der Preis war von der Yesh
Gvul-Friedenssoldaten-Organisation initiiert. Ich war nicht in
der Lage, eine Rede vorzubereiten. Also sprach ich frei und muss
nun meine Bemerkungen aus dem Stegreif rekonstruieren. (die
Laudatio der Nobelpreisträgerin Prof. Ada Yonat war viel zu viel
des Lobs, um sie zu verbreiten)…
Jetzt steht es fest:
Der alte Frieden ist tot
Am Anfang wurde er nur leicht verletzt. Nachdem Israel den
Palästinensern den Gazastreifen überlassen hatte, explodierte
der erste Bus am Dizengoff-Platz. Nachdem Israel den
Palästinensern Nablus und Ramallah überlassen hatte, sind Busse
im Zentrum von Jerusalem und Tel Aviv explodiert. Nachdem Israel
den Palästinensern angeboten hatte, einen unabhängigen Staat auf
dem Großteil der besetzten Gebiete zu errichten, reagierten sie
mit einer Terrorwelle. Als die Selbstmordattentäter in unseren
Städten feierten, beschlich uns der Gedanke, dass vielleicht
irgendetwas an der Verheißung vom großen Frieden faul ist...
Ambivalente Haltung:
Arabisch-israelischer Stolz
Wie stolz sind die israelischen Araber darauf, Israelis zu sein?
Angesichts der gegenwärtigen Atmosphäre im Land klingt diese
Frage wie eine Provokation – als wolle man die Minderheit jetzt
noch verspotten…
Jerusalem:
"Archäologischer Bezirk" im Aufbau
Die israelische Antikenbehörde hat die Errichtung eines
„archäologischen Bezirks“ in Jerusalem in Auftrag gegeben. Auf
dem Jerusalemer Museumshügel zwischen dem Israel-Museum und dem
Bibelland-Museum soll ein archäologischer Komplex auf 35.000
Quadratmetern entstehen…
Sprecher der schweigenden Mehrheit:
Neue orthodoxe Bewegung gründet sich
In einer Zeit, in der die Verdrängung von Frauen aus dem
öffentlichen Raum durch Orthodoxe immer mehr Schlagzeilen macht,
gibt es auch orthodoxe Rabbiner, die anders denken…
Prost Mahlzeit:
Schmackhafter Frieden
Im Tel Aviver Herodes Hotel fand ein internationales
Gipfeltreffen der Chefs aller Chefs statt. Vertreten waren der
Kreml, der Palais d´Elysée, das Bundeskanzleramt, das Weiße Haus
und Monacos Prinzenpalast. Aber nicht Sarkozy, Merkel, Obama,
Albert und Medwedew waren erschienen, den Nahostfrieden
gemeinsam mit Israelis und Palästinensern schmackhaft zu machen,
sondern die Chefköche der Mächtigsten dieser Welt…
Zentrum der Start-Up Nation:
Wie Tel Aviv zur Technologie-Hauptstadt wurde
Zwischen den europäischen Hauptstädten tobt der Kampf um den
Titel der Hightech-Hauptstadt und London, Berlin, Paris und
Dublin wollen den Thron für sich in Anspruch nehmen. Doch es
gibt bereits einen König, und es ist unwahrscheinlich, dass
jemand ihm den Rang ablaufen könnte...
Im Amt bestätigt:
Netanyahu bleibt Parteivorsitzender
Bei den vorgezogenen Vorwahlen des Likud am Dienstag ist
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu klar in seinem Amt als
Parteivorsitzender bestätigt worden…
Reaktion:
EU-Diplomaten verurteilen Jerusalemer Mufti
Die diplomatischen EU-Missionen in Jerusalem und Ramallah haben
die „zündelnde“ Rede des Jerusalemer Mufti am 9. Januar aus
Anlass des 47. Gründungstags der Fatah-Partei verurteilt…
Hetze und Aufruf zu Gewalt und Mord:
Israels Polizei soll Mufti verhören
Israels Generalstaatsanwalt Jehuda Weinstein hat am Dienstag
Abend eine strafrechtliche Ermittlung der Polizei gegen das
geistliche Oberhaupt der Palästinenser, dem Jerusalemer Mufti
Mohammed Hussein, angeordnet. Dieser hatte am 9. Januar in
Ramallah vor laufender Kamera des offiziellen palästinensischen
Fernsehens in einer Rede zum 47. Jahrestag der Gründung der
Fatah-Partei zum Mord an Juden aufgerufen…
Hetze:
Der Mufti und die Juden
Seit seiner Ernennung zum Mufti von Jerusalem hat Muhammad
Hussein auf jeder sich bietenden Bühne seine Hetzreden zu Gehör
gebracht, so auch in der vergangenen Woche auf der Feier zum 47.
Jahrestag der Fatah-Gründung...
Nach Aufruf zur Ermordung von Juden:
Netanyahu fordert
Ermittlung gegen Mufti
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat Generalstaatsanwalt
Yehuda Weinstein aufgefordert, den Fall des Jerusalemer Muftis
Mohammed Hussein zu untersuchen…
Sie wollte verfluchen und brachte Segen:
Unser Verhältnis zu den israelischen Arabern
Die Knessetabgeordnete Anastassia Michaeli
hat alle überrascht, als sie letzte Woche dem
Knessetabgeordneten Ghaleb Majadele Wasser ins Gesicht
schüttete. Nicht einmal von ihr hatte man so etwas erwartet…
Premier Netanyahu:
Gedenken an Wannsee-Konferenz vor 70 Jahren
Bei der wöchentlichen Kabinettssitzung hat sich
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu zum 70. Jahrestag der
Wannsee-Konferenz am Freitag geäußert…
Erst in der zweiten und dritten Generation:
Historischer Friedensschluss in Nahost
In Tel Aviv ist am Donnerstag eine Jahrhundert alte Feindschaft
mit einem „Friedensschluss“ beigelegt worden. In den Büroräumen
der Zeitung „Jakinton“ trafen sich „Polen“ und „Deutsche“, in
Israel abschätzig „Jekkes“ genannt…
Internationaler Holocaust-Gedenktag:
Erinnerung und Lehre
Der Beschluss der UN-Generalversammlung vor mehr als sechs
Jahren, den Vorschlag Israels zur Einführung eines
internationalen Gedenktages für die Opfer der Shoah anzunehmen,
war ein einzigartiger Moment in der Geschichte der Vereinten
Nationen. Die Einführung des internationalen
Holocaustgedenktages erteilt jeder Form der Holocaustleugnung
eine eindeutige Absage...
Noch eine Front:
Der Hacker-Krieg in Nahost
Am Donnerstag erwischte es Banken in den
arabischen Emiraten und die Zentralbank im Gazastreifen. Eine
israelische Hackergruppe habe sie laut Medienberichten lahm
gelegt…
Gedenken:
Erinnern an Raoul Wallenberg
Wenn wir des 100. Geburtstags von Raoul
Wallenberg gedenken, erinnern wir an sein Erbe, an seinen
Beitrag zu unserer Welt, in einer Zeit, in der der
Antisemitismus erneut sein hässliches Haupt erhebt. Raoul
Wallenberg darf niemals vergessen werden...
Seit Montag:
Generalstreik in den Kommunen
Mit dem Streik protestieren die Kommunen
gegen eine Reihe von Gesetzen und Gesetzesinitiativen, deren
Durchführung ihrer Meinung nach vor allem aus den
Kommunalbudgets finanziert werden müsse und sie so
unverhältnismäßig stark belaste...
Stolz auf seine Taten:
Zweiter Mörder von Itamar verurteilt
Das Militärgericht Shomron hat am Dienstag
den zweiten der beiden Männer, die des Mordes an Familie Fogel
in Itamar im März 2011 angeklagt worden waren, zu einer
fünffachen lebenslänglichen Freiheitsstrafe und weiteren sieben
Jahren Haft verurteilt...
Fundsache:
Jeremias bei den Taliban
Afghanische Hirten haben in den Bergen der
Samangan Provinz in einer Höhle ein mittelalterliches Archiv mit
jüdischen Texten entdeckt. Die rund 150 Pergamente, teilweise
unleserlich und in schlechtem Zustand, werden von Experten der
Hebräischen Universität in Jerusalem untersucht und entziffert…
David Ranan Lesereise:
Verweigerung in Israel
Der Auslöser für dieses Buch war ein Besuch
vor kurzer Zeit bei israelischen Freunden von mir. Zweien von
ihren drei Söhnen war es gelungen, sich aus dem Militärdienst
herauszuwinden. Nur der mittlere Sohn hatte sich für den Dienst
in der Armee entschieden und leistete einen kompletten
dreijährigen Dienst in einer Kampfeinheit ab…
Theodor Herzl im kollektiven Gedächtnis
Israels:
Ein
jüdischer Jules Verne
Andrea Livnat hat einen grundständigen, durch
leichtfüßigen Stil bestechenden Beitrag zur Erinnerungsforschung
geleistet, indem sie eine Antwort darauf gibt, wie Herzls
Legende in dem von ihm erträumten “Judenstaat” weiterlebt und
der “Prophet des Staates” den Sprung aus dem Vergessen geschafft
hat, während gleichzeitig das konkrete Wissen über die Person
Herzls selbst deutlich abgenommen hat...
Netanyahu zu anti-äthiopischen Vorfällen:
Kein Platz für Rassismus
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am
Mittwoch seinen Berater für die Angelegenheiten äthiopischer
Einwanderer Ali Adamsu angewiesen, entschlossen gegen
rassistische Anfeindungen gegen äthiopische Einwanderer
vorzugehen…
Archaeology and Anthropology:
Neugründung von Weizmann Institute und Max-Planck-Gesellschaft
Wann gelangte der moderne Mensch nach Europa
und Asien? Unter welchen Umständen haben sich kulturelle
Veränderungen in der Geschichte von einer Region in die andere
verbreite? Mit Fragen wie diesen sollen sich die ersten beiden
Forschungsschwerpunkte beschäftigen. Zuständig sind hierfür zwei
neu eingerichtete Teams von jeweils zehn Wissenschaftlern in
Israel und Deutschland, die an gemeinsamen Aktivitäten der den
beiden Institutionen teilnehmen...
Guter Start ins neue Jahr:
Tel
Aviv ist "Best Gay City of 2011"
Tel Aviv hat mit großem Vorsprung die
Abstimmung zur "Best Gay City of 2011" gewonnen. 43 Prozent
stimmten für Tel Aviv, New York auf dem zweiten Platz erhielt
nur noch 14 Prozent der Stimmen. Andere Städte auf der Liste
waren Toronto, Sao Paulo, Madrid, London, New Orleans und Mexico
City…
Dank auch nach Deutschland:
Gilad Schalit schreibt an Merkel
Gilad Schalit hat sich bei Botschafter
Andreas Michaelis für Deutschlands Vermittlungsbemühungen im
Zuge seiner Freilassung aus der Hamas- Gefangenschaft bedankt.
“Gilad Schalit und sein Vater Noam haben mir einen Brief an
Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben, in dem sie ihr und der
Bundesregierung ausdrücklich für die Vermittlungsbemühungen
danken, die von Deutschland ausgegangen sind”, so Botschafter
Michaelis…
Der neue Trend:
Prominente in die Knesset
Wenn man den Anspielungen einiger Prominenter
Glauben schenken darf, wird die nächste Knesset voll sein mit
ehemaligen Journalisten, die zurzeit überlegen, hinter Yair
Lapid ins kalte politische Wasser zu springen...
Terror 2.0:
Freundschaftsanträge von Al-Kaida
Facebook, Twitter, YouTube und Chats dienen
Al-Kaida und anderen Terrororganisationen dazu, ihren
Einflussbereich zu vergrößern. Das berichten
Kommunikationswissenschaftler der Universität Haifa, die die
Online-Aktivitäten derartiger Gruppen in einem Zeitraum von zehn
Jahren beobachtet haben…
Öffentliche Kontroverse:
Vater von Gilad Schalit ist jetzt Politiker
Noam Schalit, Vater des fünf Jahre lang in
Geiselhaft der Hamas gehaltenen Soldaten Gilad Schalit, hat sich
jetzt erst zu seiner Mitgliedschaft bei der sozialistischen
Arbeitspartei offen bekannt und bei einer Pressekonferenz
angekündigt, für diese Partei als Abgeordneter kandidieren zu
wollen…
ZaHaL:
Kriegsschauplatz Internet
Nach dem Hacker-Angriff vergangene Woche hat
sich der Leiter der „Cyber-Defense“ Einheit der Israelischen
Verteidigungsstreitkräfte zu den Gefahren aus dem Internet
geäußert. Er erklärte, dass sich der Cyberspace im vergangenen
Jahr zu einem weiteren Kriegsschauplatz neben Boden, Luft und
Wasser entwickelt habe…
Mit Vorschusslorbeeren:
Frischer Wind in Israels Innenpolitik
Fernsehmoderator Jair Lapid stürzt sich in die
Politik und bringt laut Umfragen das Gefüge der Machtblöcke in
Israel durcheinander. Ohne eine Partei gegründet und sein
politisches Programm verraten zu haben, prophezeien ihm die
Meinungsforscher sieben oder gar zwanzig Sitze in der Knesset
bei den nächsten Neuwahlen – je nach Umfrage. Die große Frage
ist, ob er die seit 2001 stabile Vormacht des "rechten Blocks"
brechen könnte, die Koalition Benjamin Netanjahus mitsamt
frommen und rechtsgerichteten Parteien…
Kein Platz in einer zivilisierten Gesellschaft:
Missbrauch der Schoah ist ein ernstes Vergehen
Die abstoßende Demonstration von Ultraorthodoxen am Samstag in
Jerusalem, die gelbe Sterne und nachgemachte KZ-Kleidung trugen,
erinnern an die Feststellung Walt Kellys in dem bekannten “Pogo”-Comicstrip:
“Wir haben den Feind gesehen, und es sind wir”…
Keine angemessene Reaktion:
Iranische Holocaust-Leugnung entschieden bekämpfen
In der öffentlichen Debatte zum Umgang mit der iranischen
Herausforderung, muss zwischen dem Thema Atomwaffen und der
rassistischen Rhetorik des Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad
unterschieden werden, der den Holocaust leugnet und zur
Vernichtung Israels aufruft…
Der Soundtrack Israels:
Zum Tod von Yaffa Yarkoni
Im Alter von 86 Jahren ist heute in Tel Aviv Yaffa Yarkoni, eine
der bekanntesten Sängerinnen Israels, nach längerer
Alzheimer-Erkrankung verstorben…
Zwischen PLO und Hamas:
”Die Palästinenser müssen sich für den friedlichen Widerstand
entscheiden”
Die von Mustafa Barghouti gegründete
“Palästinensische Nationale Initiative” (Al Mubadara) versteht
sich als Bewegung des “Dritten Weges”, als
zivilgesellschaftliche Alternative zur PLO und zur Hamas…
Wassermangel:
Achter trockener Winter in Folge
Wo im November noch die Hoffnung auf ausreichenden Regenfall
aufkam, herrscht nach dem Dezember schon Zurückhaltung: In
Israel fehlen rund zwei Milliarden Kubikmeter Wasser. Das gaben
Experten des israelischen Wetterdienstes jetzt bekannt…
Exportschlager:
Israel liefert Wasser!
Wie das Finanzministerium am Dienstag bekannt
gegeben hat, planen die israelischen Wasserwerke den Bau einer
Meerwasserentsalzungsanlage, die Israel jährlich mit 100
Millionen Kubikmeter Wasser versorgen soll. Die Anlage soll in
der Nähe der Küstenstadt Ashdod entstehen und Wasser aus dem
Mittelmeer entsalzen…
Gesellschaft:
Flüchtling kümmert sich um Schoah-Überlebende
Die “Association for Immediate Aid to Holocaust Survivors”
kümmert sich um Überlebende der Schoah. Seit einiger Zeit wird
sie dabei von einem besonderen Freiwilligen unterstützt: Adam
Mahdi, Flüchtling aus der Region Darfur im Sudan, kümmert sich
ehrenamtlich um Chava, eine Überlebende der Schoah…
Islam & Homosexualität:
Vertreibung aus dem Serail
Ganz zurecht geraten islamische Staaten durch
die Verfolgung Homosexueller immer wieder in den Blickpunkt
westlicher Medien. Oft werden solche Vorfälle als Zeichen
kultureller Rückständigkeit interpretiert. In einigen
Bundesländern wurde deshalb vorgeschlagen, Muslime im
Einbürgerungsverfahren nach ihrer Einstellung zu Homosexuellen
zu befragen...
Revolution in Luftfahrt und
militärischer Kriegsführung:
Ufos, Bambis und Roboter
Bei Oberstleutnant Eitan Aviv stehen Kettenfahrzeuge auf dem
Schreibtisch und in der Ecke seines Büros. Der gelernte
Ingenieur ist in der israelischen Armee verantwortlich für die
technologische Entwicklung von „allem, was sich am Boden
bewegt“. Sein „Spielzeug“ sind mit Elektronik und Kameras
vollgestopfte „Plattformen“, die Treppen steigen und durch
Zimmer flitzen können, aber auch im freien Gelände oder in
Schächten und unterirdischen Gängen kaum aufzuhalten sind...
Lange Affäre:
Korruptionsanklage gegen Olmert
Der ehemalige Ministerpräsident Ehud Olmert wird im Zuge der
sogenannten “Holyland-Affäre” der Korruption angeklagt. Dies gab
das Justizministerium am Donnerstag bekannt…
Kinderbetreuung:
Netanyahu stellt Pläne für Erziehungsreform vor
Ein Kernstück der Reform soll die kostenlose Kinderbetreuung ab
drei Jahren sein, die mit dem Bau von 2.000 neuen Kindergärten
einhergeht. Des weiteren sollen zusätzliche 30.000 Hortplätze
geschaffen werden. Auch für Drei- bis Neunjährige sollen
zukünftig bereits Ganztagsbetreuungsplätze zur Verfügung stehen…
Nach 16 Monaten:
Direkte Gespräche zwischen Israel und der PA
Von israelischer Seite nahm der persönliche Gesandte des
Ministerpräsidenten für Verhandlungen mit den Palästinensern,
Yitzhak Molcho, an den Gesprächen teil...
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Ein Riss geht durch Israel
Seit langem schwelt der Konflikt zwischen säkularen Israelis und
orthodoxen Juden, nun bricht er offen aus. So geht es um die Frage, wie und wo
Frauen in der Öffentlichkeit auftreten dürfen. Die Orthodoxen setzen immer mehr
ihrer Forderungen durch. Doch auch der Widerstand wächst...
Nach ganz vorne:
Frauen in die erste Reihe
Die Situation ist sogar noch schlimmer, wenn wir die
chauvinistische Attitude der israelischen Männer betrachten, die sich aus Armee
und Religion speist und ihren traurigen Ausdruck in so vielen Fällen sexueller
Belästigung findet. In großen Teilen sind wir nach wie vor eine patriarchalische
Gesellschaft. Dies ist vielleicht der Hintergrund für die dürftige Reaktion auf
die letzten Entwicklungen...
In öffentlichen Verkehrsmitteln:
Geschlechtertrennung in Kairo – und in Israel
Die Metro (Untergrundbahn) in Kairo ist am Montag zum Stillstand
gekommen, weil Männer es gewagt hatten, rot angestrichene Waggons mit der
Aufschrift „nur für Frauen“ zu besteigen. Die Frauen in dem Waggon begannen zu
schreien und riefen die Polizei. Doch selbst den Polizeibeamten gelang es
zunächst nicht, die Männer aus dem Frauenwaggon zu vertreiben…
Frauen im Cockpit:
Netanyahu gratuliert Pilotinnen
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat in
seiner Rede bei der Graduiertenfeier der Piloten erklärt, dass Frauen in Israel
jedes Ziel erreichen können…
Tendenz steigend:
Immer mehr israelisch-arabische Frauen erwerbstätig
Laut einer Studie des israelischen
Sozialversicherungsamtes gab es in den letzten Jahren einen massiven Anstieg der
Beschäftigungsverhältnisse unter der arabischen Bevölkerung Israels, und dabei
besonders bei den Frauen…
Deutliche Positionierung:
Rechtliche Schritte gegen Ausgrenzung von Frauen
Generalstaatsanwalt Yehuda Weinstein hat
heute mit Vertretern der Oberstaatsanwaltschaft über die rechtlichen
Möglichkeiten im Kampf gegen die religiös-motivierten Forderungen nach dem
Ausschluss von Frauen aus dem öffentlichen Raum diskutiert…
Tausende Israelis demonstrieren:
Gegen orthodoxe Bevormundung
Am Dienstag haben Tausende gegen den
Ausschluss von Frauen aus dem öffentlichen Raum protestiert. Ultra-orthodoxe
Gruppen hatten in den vergangenen Wochen wiederholt gefordert, in Bussen,
Supermärkten und an anderen öffentlichen Orten Geschlechtertrennung einzuführen.
Die Situation spitzte sich am Wochenende zu, als ein orthodoxer Mann eine
Schülerin anspuckte, weil sie ihm „nicht züchtig genug“ gekleidet war…
Gleichberechtigung:
Israelische Frauen in der Armee
Der Dienst in den israelischen Verteidigungskräften (IDF) wird
in der israelischen Gesellschaft als der “große Gleichmacher” zwischen den
Geschlechtern betrachtet. Das 1953 beschlossene Wehrdienstgesetz schrieb für
Männer wie für Frauen zwei Jahre verpflichtenden Wehrdienst vor…
Israel ist nicht Iran:
“Frauenrechte nicht aus den Augen verlieren”
In den vergangenen Wochen gab es viele
Diskussionen über den Status der Frau in Israel. Als israelische Frau und Mutter
habe ich die öffentliche Debatte mit großem Interesse verfolgt. Ich lebe in
Jerusalem, und ich kann aus erster Hand berichten, wie Frauen in Israel mit
gesellschaftlichen Problemen zu kämpfen haben. Aber die Situation hier ist nicht
katastrophal, wie man in Europa vielleicht denken mag…
Kein begrenztes Phänomen:
Jenseits der Busse
Die Demonstranten, die gegen die Diskriminierung
von Frauen kämpfen, sagen, dass das Problem nicht auf Ultraorthodoxe begrenzt
ist… |
|