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Judentum und Israel
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Jüdische Weisheit
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Januar - Februar - März 2012
nahost-politik.de

Stellungnahme der Botschaft des Staates Israel:
"Global March to Jerusalem"
Der GMJ ist ein international organisierter Sturm auf die Grenzen des Staates Israel, ausgehend von den angrenzenden Ländern. Zeitgleich finden weltweit anti-israelische Demonstrationen statt. Initiatoren und Teilnehmer sind islamistische Gruppen und Terrororganisationen sowie verschiedene linksradikale Organisationen aus Europa und Nordamerika...

Glauben, Glaubenspraxis und Werte israelischer Juden:
84% glauben an Gott
Die Studie, die das Israelische Institut für Demokratie im Auftrag von Avi Chai durchgeführt hat, zeigte vor allem: So klar, wie manche sich den Graben zwischen Säkularen und Religiösen in Israel vorstellen, verläuft er schon lange nicht mehr...

Durch die ganze Stadt:
Tel Aviv-Marathon
2 Stunden, 15 Minuten und zwei Sekunden brauchte heute Morgen bei perfektem Lauf-Wetter der Gewinner des Tel Aviv-Marathons, Sammy Tu aus Kenia, für die 42 Kilometer und 195 Meter lange Strecke durch die Stadt…

Israels Demografie:
Orthodoxe und Araber im Kommen
Im Jahr 2059 besteht die Mehrheit der Israelis aus Arabern und Ultraorthodoxen. Das zumindest geht aus einer Hochrechnung des Zentralen Statistikbüros in Israel hervor. Die Daten beziehen sich auf das Staatsgebiet ohne besetzte Gebiete…

Israelischer Film:
Wo ist Bernie Spier?
Bernie and Ellis were lovers during WW2. However circumstance tore them apart when they had to go into hiding. On the night of their parting, they promised to each keep a diary depicting their time underground. That was the last time Ellis saw Bernie…

Gershon Baskin:
"J Street" ist meine Straße
Dieser erstaunliche Ausdruck der Unterstützung für ein jüdisches, demokratisches und friedliches Israel ist eine bemerkenswerte Stärkung der Seele eines einsamen Israelis, Juden, Zionisten, Friedensaktivisten. Eingeladen, diesen Teil der amerikanischjüdischen Gemeinschaft zu beflügeln, werde ich stattdessen von ihm beflügelt...

Schaul Mofas ist neuer Vorsitzender der Kadima-Partei. Bei den Primaries-Wahlen am gestrigen Dienstag, 27.3., konnte er sich mit 61,7 Prozent gegen die bisherige Vorsitzende Zippi Livni, die auf 37,2 Prozent kam, durchsetzen. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 41 Prozent.

Kadima-Primaries:
Neuwahlen bei Israels größter Partei
Heute wählt Israels größte Partei, Kadima, einen neuen Vorsitzenden. Zur Wahl stehen die derzeitige Vorsitzende Zipi Livni, 53 und der ehemalige Generalstabschef Schaul Mofas,63…

Oberstes Gericht interveniert:
Einigung zwischen Regierung und Migron-Bewohnern
Bei der Einigung hatten die Einwohner zugestimmt, die Siedlung 2015 aufzugeben. Die Richter Asher Grunis, Miriam Naor und Salim Joubran haben nun angeordnet, die Siedlung bis zum 1. August dieses Jahres zu räumen...

"Ermächtigungsgesetz" zugunsten der ultraorthodoxen Minderheit:
Peter Finkelgruen fürchtet um Israel
Die demokratische Stabilität Israels als pluralistisch aufgeklärter Staat steht für Peter Finkelgruen (Köln) zunehmend infrage. Der prominente jüdische Publizist beobachtet die akute Gefahr einer “Geiselnahme Israels durch jüdische Fundamentalisten in einer Allianz mit extrem nationalistischen Kreisen”...

Akuter Mangel an Treibstoff:
Ägyptens Börse bricht zusammen
Innerhalb nur einer Stunde hat Ägyptens Börse um eine Milliarde Dollar an Wert verloren. Das berichtete der israelische Rundfunk aufgrund ägyptischer Quellen. Ägyptische Medien berichten von einer „Hysterie“ und dem Ausverkauf von Aktien…

Buchtipp:
In Deutschland eine Jüdin, eine Jeckete in Israel
Andrea von Treuenfeld lässt jüdische Frauen aus Deutschland zu Wort kommen, die als Jugendliche oder als junge Frauen vor den Nazis nach Palästina flohen und dort ihr Leben neu aufbauen mussten…

Trauriger Jahrestag:
10 Jahre nach dem Park Hotel Attentat
Vor zehn Jahren hat ein Terroranschlag die Beziehungen zwischen Israel und den Palästinensern auf einen Schlag grundlegend geändert. Am 27. März 2002 kamen etwa 250 alte Israelis, überwiegend Holocaustüberlebende, ins Parkhotel in Natanya, um gemeinsam das Passahfest zu begehen, das jüdische Fest der Freiheit und Erlösung vom Sklaventum unter Pharao. Kein anderes Fest wird bei Juden mit so viel Freude gefeiert, vergleichbar mit dem Weihnachtsfest bei den Christen…

Verzerrte Berichterstattung?:
Ashtons diplomatische Bauchlandung
Catherine Ashton, Hohe EU-Kommissarin für Außenpolitik, ist infolge einer Rede in Brüssel in heftige Kritik geraten. Ashton würfelte getötete belgische Schulkinder bei einem Busunfall in der Schweiz, „was in Toulouse passierte“, den Massenmord in Oslo vor einem Jahr, „was sich in Syrien ereignet“ sowie was in „Gaza und anderen Teilen der Welt“ passiert zusammen. Mitsamt scharfer Kritik wurde sie aufgefordert, sich zu entschuldigen und ihren Rücktritt einzureichen…

Tiefe Trauer:
Opfer von Toulouse beigesetzt
Die Opfer des Anschlages vom Montag an einer jüdischen Schule in Toulouse sind heute in Jerusalem beigesetzt worden. Tausende nahmen am Morgen an der Beerdigungsfeier teil. Auch zahlreiche Persönlichkeiten aus der Politik waren anwesend...

Get-Verweigerer:
Gesetz zur Bestrafung verabschiedet
Die Knesset hat am Dienstag in zweiter und dritter Lesung ein Gesetz verabschiedet, das die Verweigerung eines Scheidungsbriefes erschweren soll…

Opfer von Toulouse:
Begräbnis in Israel
Die Familien der Opfer des Anschlages an einer jüdischen Schule in Toulouse am Montag haben darum gebeten, ihre Angehörigen in Israel zu bestatten. Die Leichname sollen daher so schnell wie möglich nach Israel überführt werden…

Webinitiative und Neujahrsbotschaft:
Israel loves Iran
Präsident Shimon Peres hat in einer Videobotschaft dem iranischen Volk zum persischen Neujahrsfest Nouruz gratuliert. Unterdessen hat eine Initiative eines israelischen Paares auf Facebook Wellen geschlagen. Die beiden haben auf der Internetplattform Poster hochgeladen, die sie und ihre Kinder zeigen. Die Poster tragen die englische Unterschrift: “Iraner, wir werden euer Land niemals bombardieren, wir lieben euch”…

Ein Stimmungsbericht:
Israel und der Iran
Die Israelis reagieren auf die düsteren Aussichten mit Galgenhumor. Bei „Eretz Nehederet“ (Wunderbares Land), der populärsten Satiresendung im Fernsehen, hieß es, dass der Angriff auf Iran ausfalle wegen der hohen Benzinpreise. Im Facebook wurde Netanjahu aufgefordert, den Angriff bis nach dem Konzert von Madonna im Mai zu vertagen...

Kampf gegen Essstörungen:
Photoshop-Gesetz verabschiedet
Die Knesset hat am Montagabend in zweiter und dritter Lesung ohne Gegenstimmen das sogenannte “Photoshop-Gesetz” verabschiedet. Das Gesetz verbietet es PR-Firmen in Zukunft, untergewichtige Models für Werbekampagnen einzusetzen…

Webtipp nicht nur für Forscher:
Einstein-Archiv jetzt auch online
Die Hebräische Universität hat anlässlich des 133. Geburtstags von Albert Einstein das digitale „Albert Einstein Archiv“ online gestellt…

Atombombe:
Ahmadinejad im Interview
Das ganze Interview: Irans Präsident Ahmadinedschad hat versichert, sein Land baue keine Atombombe. Die Wurzeln von Spannungen sieht er in Ungerechtigkeit und Diskriminierung. Er attackiert Israel und leugnet den Holocaust…

Ossuar am Klo:
Gerichtsfähige Fälschungen
Archäologische Fälschungen können vor Gericht nicht einwandfrei als Fälschungen bewiesen werden. Nach einem siebenjährigen Prozess in Jerusalem wurde deshalb der zu Weltruhm aufgestiegene Antiquitätenfälscher Oded Golan „mangels Beweisen“ freigesprochen…

Richtigstellung der Familie:
Junge aus Gaza war Opfer eines Querschlägers
Berichten der Presseagentur AP zufolge wurde der am Montag getötete palästinensische Junge bei einer Beerdigungszeremonie von einem palästinensischen Querschläger getroffen…

Jerusalem:
Soldatin in Straßenbahn mit Messer angegriffen
Eine Soldatin ist heute Morgen in der Jerusalemer Straßenbahn mit einem Messer angegriffen worden, als sie sich auf dem Weg zu ihrer Basis befand…

Es könnte funktionieren:
Ultraorthodoxe zur Armee
Im Februar hat der Oberste Gerichtshof das “Tal-Gesetz” für verfassungswidrig erklärt, das bisher aus religiösen Gründen nicht berufstätigen ultraorthodoxen Männern die Befreiung vom Armeedienst ermöglicht hat. Doch wie geht es jetzt weiter? Der folgende Kommentar zeigt ein mögliches Szenario…

Trotz der Waffenruhe geht der Beschuss auf den Süden Israels weiter. In Beerschewa konnte das Abfangsystem Iron Dome zwei Grad-Raketen neutralisieren. In Beerschewa, Aschdod, Aschkelon und anderen Gemeinden wurde für Morgen erneut der Schulunterricht ausgesetzt. Insgesamt sind etwa 200 Raketen seit vergangenen Freitag auf Israel abgefeuert worden.

Waffenruhe:
Relative Ruhe im Süden
Trotz der Waffenruhe setzen palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen den Raketenbeschuss auf Israel fort. Am Dienstag waren im Laufe des Tages mindestens sechs Raketen und sieben Mörsergranaten auf israelisches Gebiet abgefeuert worden. Am späten Abend schließlich schlug eine Grad-Rakete auf einem Parkplatz in einem Wohngebiet in der Stadt Netivot ein, ein Mann wurde leicht verletzt...

Kein Interesse an Eskalation:
Hinter den Schlagzeilen
So oder so ähnlich ist es schon häufiger geschehen: Israel tötet einen Top-Terroristen, da Informationen über die Planung eines großangelegten Anschlags vorliegen und obwohl es weiß, dass die Verhinderung des Anschlags wieder massiven Raketenbeschuss auf die Dörfer und Städte in Israels Süden zur Folge haben wird…

Waffenruhe:
"Ruhe für Ruhe, Feuer für Feuer"
Ägypten hat die Waffenruhe zwischen Israel und den extremistischen Organisationen Populäre Volkskomitees und Islamischer Dschihad sowie der im Gazastreifen herrschenden Hamas ausgehandelt…

Internationale Sozialdemokratie:
Sigmar Gabriel in Israel
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hält sich in Israel auf und will noch die palästinensischen Autonomiegebiete und Ägypten besuchen. Auf seinem Reiseplan stehen Gespräche mit dem israelischen und dem palästinensischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Salam Fayad…

Machtkämpfe im Gazastreifen:
Diesen Terror hält auch Iron Dome nicht auf
"Nur" eine neue Runde der Gewalt? Ich fürchte – nein. Was sich zurzeit im Gazastreifen ereignet, ist ein weiterer Aspekt des "Arabischen Frühlings"...

Neuer Radiosender:

"Stimme der Gottesfürchtigen"
Die Ultraorthodoxen Juden leben in einer anderen Welt. Sie dürfen kein Fernsehen schauen, kaum ins Internet und auch keine „normalen“ Zeitungen lesen. In ihren eigenen Zeitungen wird nur über ihre enge gottesfürchtige Welt berichten und Frauen werden aus Fotos wegzensiert…

"Israel tötet palästinensischen Hund":
Zynische Berichterstattung
Während über 130 Raketen etwa eine Million Menschen im Süden Israels in die Schutzräume jagen, eine Schule und eine Kinderkrippe direkte Treffer erhielten, macht ein zwölfjähriger getöteter palästinensischer Knabe bei den internationalen Medien die Schlagzeile. Die Washington Post, die Agentur ap, das Schweizer „20 Minuten“, Boston Globe, CNN und viele andere berichteten über den am Sonntag von einer israelischen Rakete getöteten Jungen…

Analyse:
Raketenangriffe auf Israel und ein isolierter Iran
Die im Gazastreifen herrschende Hamas befindet sich seit einigen Monaten in der Zwickmühle. Trotz des Schlagabtausches mit Israel am Wochenende scheint sie nicht an einem direkten Krieg mit Israel interessiert zu sein. Noch wirkt Israels Abschreckung infolge schmerzhafter Schläge während des Gazakriegs 2009, obgleich die Hamas verkündet hat, Israel „besiegt“ zu haben. Am Samstag bemühte sie die Ägypter, um eine erneute Waffenruhe zu vermitteln…

"Rote Farbe":
Explosiver Fasching in Israel
Das Wochenende in Israel stand ganz im Zeichen des Purimfestes, des jüdischen Faschings. Die Aufmerksamkeit galt den traditionellen Karnevalszügen. Auf den Straßen gab es Prinzessinnen und Cowboys, aber auch solche, die sich als „Facebook“ oder „Twitter“ verkleidet haben. Im Rundfunk wurde brüllend gelacht. Die schönsten alten Satiren wurden gesendet…

Nachdem Israel am Freitag durch eine gezielte Tötung einen radikalen Palästinenserführer, Chef des militanten "Volkswiderstandskomitees", südlich von Gaza-Stadt ausgeschaltet hatte, ist die Gewalt wieder eskaliert. Seit Freitag wurden aus dem Gazastreifen über 100 Raketen auf Israel abgefeuert, vier Menschen wurden verletzt.
Die meisten Raketen gingen auf offenem Gelände nieder. Insgesamt 28 Raketen konnten von dem Abfangsystem "Iron Dome" in Aschdod, Aschkelon und Beerschewa neutralisiert werden. In diesen Städten und anderen Orten wird morgen der Schulunterricht ausgesetzt. Insgesamt 207.000 Schüler sind davon betroffen. Am Samstag Nachmittag flog die israelische Luftwaffe einen erneuten Angriff und tötete drei weitere radikale Palästinenser in Khan Younis. Insgesamt starben 15 Palästinenser bei den Angriffen.

Angst und Depressionen in Nah-Ost:
Israeli muss Vortrag in Amman nach Protesten absagen
Hunderte jordanische Demonstranten haben am Donnerstag den Vortrag eines Israelis an der Universität in Amman verhindert. Sie forderten außerdem die Ausweisung des israelischen Botschafters aus Jordanien und die Aufhebung des Friedensvertrages zwischen Jordanien und Israel…

Netanyahu wieder in Israel:
Wir haben einen starken Staat und eine starke Armee!
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist am Mittwoch nach seinem Aufenthalt in den USA und Kanada wieder in Israel gelandet. „Wir kehren zum Purim-Fest zurück und lesen heute Abend im Buch Esther über die Zeiten, in denen Juden nicht Herren über ihr Schicksal waren und sich nicht selbst verteidigen konnten.”…

Yehuda Bauer:
Militärschlag gegen Iran “würde einen Riesenkrieg auslösen”
Der israelische Historiker Yehuda Bauer, ehem. Direktor der Gedenkstätte Yad vaShem, warnt eindringlich vor einem militärischen Vorgehen Israels gegen den Iran. Es würde im ganzen Mittleren Osten einen Krieg auslösen, die Hisbollah würde “Zehntausende” Raketen auf Israel regnen lassen…

Changes in the Middle East:
A Threat to Russia?
A March 7 visit to Saudi Arabia was going to be Russian Foreign Minister Sergey Lavrov’s first foreign trip after the Russian presidential election. The purpose was to meet colleagues from the Arab Persian Gulf countries. Despite the date having been publicized, the trip ended up being postponed...

Saudi Arabia and Russia:
Settling old scores in Syria
Defeating Russia in the Arab world was a priority for Saudi Arabia even before it became a fully-fledged commitment in Afghanistan in the 1980s. The current Syrian crisis is perhaps one last opportunity to undermine Russia’s eroded sphere of influence in the region…

The Syrian crisis:
Implications for Turkish-Russian relations
On Tuesday, during his weekly speech to the Justice and Development Party (AKP) group in the Turkish parliament, Prime Minister Recep Tayyip Erdogan repeated his strong statements on Syria. While his call for humanitarian corridors to bring aid to Syrian people captured international attention, his talk also included an indirect yet equally strong challenge to third party countries involved in the crisis…

Moskau – Damaskus:
Syrians have a long memory
Assuming that the Assad regime is about to collapse–many indications support this assumption–Russian-Syrian relations are set to go south in the post-Assad era. This conclusion is based on what one Syrian opposition leader who prefers to remain anonymous described as “outrageous” Russian behavior throughout the Syrian uprising that began on March 15, 2011…

"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Provokante Ansichten zur Siedlungsfrage
"Das Westjordanland ist nicht besetzt." Diese provokante These vertritt ein Siedler, der während der Nazi-Zeit von Kiel ins heutige Israel auswanderte und später ins Westjordanland zog. Im Gegensatz zu vielen Siedlern argumentiert er nicht religiös, sondern juristisch...

haTikva und der Oberste Gerichtshof:
Arabischer Richter, jüdische Worte
Bei der Zeremonie zum Wechsel an der Spitze des Obersten Gerichtshofes hat ein Fernsehteam mit der Kamera eingefangen, wie der arabische Oberste Richter Salim Joubran die Nationalhymne “HaTikva” nicht mitgesungen hat. Joubran wurde daraufhin in den Medien und auch in der Öffentlichkeit, z.B. vom Außenminister Lieberman, scharf angegriffen. Er hat aber auch von verschiedenen Seiten Unterstützung erfahren…
 

"Killerkommandos", "Agententrupps", "Zauberwaffen" und ein "Talmud-Gebot":
Welches Problem hat der SPIEGEL mit Israel?
Dies sind aufregende Tage: Wird Iran Atomwaffenmacht werden? Werden Israel und/oder die USA diesen Alptraum verhindern? Haben Sanktionen noch eine Chance? Und – wichtiger, denn je: Wird Deutschland, das die Sicherheit Israels zum Bestandteil seiner Staatsräson erklärt, den jüdischen Staat unterstützen?...

Jetzt bewerben:
Praktikumsplätze in der Knesset ausgeschrieben
Das israelische Parlament hat in Kooperation mit der Hebräischen Universität Jerusalem zwei Plätze ein dreimonatiges Praktikum für den Zeitraum vom 1.5. bis 31.7.2012 ausgeschrieben…

Kino-Tipp:
Der Champagner-Spion
Am Mittwoch, 7. März 2012, 20.00 Uhr wird in der Filmpalette Köln der israelische Film „Der Champagner-Spion“ gezeigt…

Transit:
Zeitgenössischer Schmuck aus Israel
Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Besonderheiten im israelischen Schmuckschaffen und die Unterschiedlichkeit zur mitteleuropäischen Schmuckszene. Es ist das erste Mal, dass eine solche Überblicksschau in Deutschland gezeigt wird. Dabei fällt auf, dass die politische Situation auch im Schmuckbereich ein vorrangiges Thema für viele Künstler ist...

10. März bis 9. April 2012:
Nira Pereg in der Kunsthalle Düsseldorf
In ihrer Videoarbeit „Kept Alive” (2009-10) und der dazugehörigen Fotoserie führt Nira Pereg den größten und stetig wachsenden Friedhof Jerusalems, den „Har HaMenuchot“ (Berg der Ruhenden), sowohl als Erinnerungsraum und Arbeitsstätte, als auch als urbane Konzeption vor...

Offener Brief von SPME:
Warum verteidigen Sie das iranische Regime?
Offener Brief an die Professoren Altvater, Birckenbach, Dürr, Fetscher, Grottian, Krippendorff, Narr und Negt sowie an Bahman Nirumand und weitere Unterzeichner des Aufrufs "Sanktionen und Kriegsdrohungen sofort beenden"…

Die Stimme der Menschen ist wichtig:
Israelkritik in Aachen
Gershon Baskin, prominenter Kolumnist der „Jerusalem Post” und Vermittler bei der Freilassung des israelischen Soldaten Gilat Shalit durch die Hamas, über Kritik an Israels Umgang mit den Palästinensern…

Live-Tournee 2012:
Abuab Al Andalus
Entstanden ist das Al Andaluz Project durch das Zusammentreffen der Band Estampie mit den spanischen und marokkanischen Musikern von Aman Aman und L’Ham de Foc, die im November 2005 ein Konzert in München gaben. Weitere Begegnung der grenzüberschreitenden Formation folgten…

"Eine Botschaft gegen Diskriminierung":
Erste äthiopisch-stämmige Botschafterin ernannt
Das israelische Außenministerium hat erstmals eine Frau äthiopischer Herkunft als Botschafterin benannt. Belaynesh Zevadia war die erste äthiopische Kadettin im Außenministerium und wird als Vertreterin Israels in Addis Abeba dienen, der Hauptstadt des Landes in dem sie lebte, bevor sie nach Israel kam. Die Nominierung muss noch von der Regierung bestätigt werden…

Bis Ende April:
Jerusalem von Eis
Der Refrain des berühmten Liedes „Jerusalem von Gold“ aus dem Jahr 1967 muss wohl bald in „Jerusalem von Eis“ ausgetauscht werden. Nahe dem alten Bahnhof entsteht eine von Chinesen gemeißelte Landschaft Jerusalems aus Eis…

Rabins Vermächtnis:
Zu Jitzhak Rabins 90. Geburtstag
Rabin hat die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) und damit das palästinensische Volk anerkannt. Für einen vorläufigen „Friedensvertrag“, die Osloer Verträge, erhielt er mit „Erzfeind“ Jassir Arafat und seinem innenpolitischen Kontrahenten Schimon Peres den Friedens-Nobelpreis. Im November 1995 wurde der erste im Lande geborene Ministerpräsident in Tel Aviv von einem rechtsradikalen Israeli, Jigal Amir, ermordet...

Jetzt anmelden:
Studienfahrt "Israelische und Jüdische Kunst"
Diese Kunst-Studienfahrt ist eine neue Initiative des Centre of Middle East and Religions Studies, dessen Ziel es ist, den Teilnehmern einen multikulturellen Blick auf die Region aus Sicht praktizierender Künstler zu geben...

Pflegenotstand:
Krankenschwestern im Streik
Die Krankenschwestern sind heute Morgen in einen 24-stündigen Warnstreik getreten, nachdem um vier Uhr morgens die Verhandlungen mit dem Finanzministerium gescheitert waren…

Statistik:
Mehr Singlemütter in Israel
Rund 4.900 alleinerziehende Mütter haben im Jahr 2010 in Israel ein Kind zur Welt gebracht. Das sind fast doppelt so viele wie die 2.600 im Jahr 2000. Die Daten wurden vom Zentralen Statistikamt im Zusammenhang mit dem nationalen Familientag veröffentlicht, der am heutigen Donnerstag in Israel stattfindet…

Daniel Cil Brecher:
Der Westen und sein Traum von Israel
Der in den Niederlanden lebende ehemalige Direktor des Leo-Baeck-Institutes in Jerusalem vertritt die These, in Europa und Nordamerika grassierten seit dem 19. Jahrhundert teils romantisch verklärte, teils realpolitisch motivierte „Wunschbilder“ über „Israel“ und den Zionismus…

Neues Webprojekt online:
Jüdische Ärzte aus Deutschland und ihr Anteil am Aufbau des israelischen Gesundheitswesens
Weinschenks Geschichte steht beispielhaft für die Biografien vieler hundert jüdischer Ärzte, die nach Hitlers „Machtübernahme“ nach Palästina flohen. Im Unterschied zu den bereits im Land ansässigen Medizinern, überwiegend Allgemeinärzten, waren die meisten aus Deutschland eingewanderten Juden Fachärzte. Diese massive Immigration von Spezialisten brachte große Fortschritte und revolutionierte das Gesundheitswesen im Jischuw, der jüdischen Ansiedlung in Palästina...

Busse am Schabbat:
Der Status quo
Die Aussetzung des ÖPNV zwischen Freitag- und Samstagabend fällt unter das, was in Israel als “Status quo” bekannt ist. Als Modus vivendi zwischen Religiösen und Säkularen, hat der Status quo, der noch aus der Zeit vor der Staatsgründung stammt, die Grenzen für religiöse Übergriffe in ziviles und öffentliches Leben im entstehenden jüdischen Staat gesetzt…

Armee-Dienst für Ultraorthodoxe:
Oberster Gerichtshof kassiert Tal-Gesetz

Der Oberste Gerichtshof hat am Dienstagabend in einer aufsehenerregenden Entscheidung die weitere Verlängerung des sogenannten Tal-Gesetzes untersagt. Das Gericht stellte mit sechs zu drei Stimmen fest, dass das Gesetz nicht verfassungsgemäß sei und die Knesset es nicht noch ein weiteres Mal verlängern könne, wenn es im August ausläuft…

Sprache und Identität:
Lass die fernen Orte zu dir kommen
Zu Aharon Appelfelds 80. Geburtstag erscheint sein autobiographischer Roman "Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen"…

Islamischer Jihad:
Einigung im Fall Khader Adnan erzielt
Im Fall des Terroristen Khader Adnan, der sich seit dem 17. Dezember 2011 in Administrativhaft und seit dem 18. Dezember in Hungerstreik befand, ist eine Einigung erzielt worden…

Vage Hoffnungen:
Am Ende der "Realpolitik"
Jamil Hilal ist ein solider Wissenschaftler. Der ehemalige Informationsdirektor der PLO in Tunis, der heute für den „Palestinian Human Development Report“ an der Bir-Zeit University arbeitet, hat 2011 beim „Babel Festival“ in Bellinzona einen Vortrag gehalten, in dem er bisherige Mythen zur Regelung des Konflikts mit Israel zerpflückt…

Gegen den Status Quo:
Tel Aviv will Samstags-Busverkehr einführen
Die Stadt Tel Aviv hat den Verkehr von Linienbussen am Shabbat genehmigt. Der Stadtrat entschied gestern in einer Abstimmung, hierfür beim Verkehrsministerium um eine Genehmigung zu ersuchen. Dreizehn Magistratsmitglieder stimmten dafür, sieben dagegen…

Ganz unkonkret konkret:
Spekulationen und keine Quellen
Ein israelischer Militärschlag gegen Iran steht unmittelbar bevor. Das berichten unisono große Zeitschriften der Welt: der Spiegel, Focus und sogar die New York Times. Da wird bis zum Flugzeugtyp und dem Gewicht der Bomben beschrieben, wie es die Israelis treiben werden…

Palästinensisches Fernsehen:
Terroranschläge werden noch immer glorifiziert
Hetze gegen Israel besteht weiterhin im palästinensischen Fernsehen und Radio, wo Orte wie Haifa und Tel Aviv als Teil des „besetzten Palästina“ betrachtet werden…

Film-Tipp:
Alltag nach der Shoah
In „Ein Sommer in Haifa“ entdeckt ein 17-jähriger die mehr oder weniger freie Liebe und die Traumata von Überlebenden der Shoah…

Haaretz:

Netanyahu zu Verzicht auf Jordantal bereit
Drei Wochen nach Ende der Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern in Amman hat die Tageszeitung Haaretz Details aus dem Vorschlag von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu zum zukünftigen Grenzverlauf veröffentlicht…

Expertise aus Russland:
Der befürchtete Flächenbrand in Nahost
„Der Westen ist alarmiert, fürchtet einen Flächenbrand in Nahost.“ Solche Sätze stehen fast in jedem Aufsatz zu dem angeblich bevorstehenden israelischen Angriff auf das iranische Atomprogramm. Aus deutschen Medien erfährt man, dass in Israel darüber „laut nachgedacht“ werde, obgleich in Israel selbst von diesem „lauten Nachdenken“ nicht viel zu bemerken ist…

Tragödie in Jerusalem:
Acht Tote bei Busunglück
Mindestens acht Menschen, darunter sieben Kinder, wurden heute Morgen in Jerusalem bei einem Unfall zwischen einem Bus und einem Lastwagen getötet. Die beiden Fahrzeuge kollidierten auf dem Adamplatz im Norden der Stadt…

Keine Verleumdung:
Arzt, der gegen al-Dura ausgesagt hat, freigesprochen
Ein französisches Berufungsgericht hat gestern den Arzt Yehuda David freigesprochen, der 2008 in einem Interview Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Jamal al-Dura geäußert hatte…

Frauen und Orthodoxe in der Armee:
Keine gute Lösung
Der Ärger über das "Tal-Gesetz", das Jeschiva-Schüler vom Militärdienst befreit, könnte bald Früchte tragen. Das Gesetz wird nicht verlängert und möglicherweise werden Ultraorthodoxe zum Pflichtdienst einberufen. Der Ärger ist berechtigt…

Stabilität der ganzen Welt:
Terrorwelle oder Zufall?
Die Liste der ostasiatischen Hauptstädte, in denen Bombenanschläge erfolgreich waren oder rechtzeitig vereitelt werden konnten, wird fast täglich länger: Bangkok, Neu Delhi, Tiblisi und andere...

Nach Kritik an Fatah und Hamas:
Messerangriff auf Menschenrechtler
Vergangenen Freitag, den 13. Januar wurde Mahmoud Abu Rahma von der palästinensischen Menschenrechtsorganisation Al Mezan von drei vermummten Angreifern im Flur seiner Wohnung überfallen. Er konnte den Angriff abwehren und kam mit mehreren Stichverletzungen davon. In den Tagen vor dem Angriff hatte Abu Rahma zahlreiche Drohungen erhalten…

Judäa und Samaria:
Fakten über die C-Gebiete
Im C-Gebiet befinden sich die freien Flächen der Westbank, in denen Entwicklung stattfinden kann sowie große Teile der agrarwirtschaftlichen Fläche. In den C-Gebieten leben auch etwa 150.000 Palästinenser in 149 zumeist kleinen Gemeinden…

Westbank:
“Verdrängung durch gezielte Rückentwicklung”
Pressemitteilung von medico international über ein humanitäres Entwicklungsprojekt von medico und der israelischen Organisation Comet-ME. Dazu einen Beitrag über das Projekt, sowie Hintergründe über die Lage in jenen 60% der Fläche der Westbank, die nach wie vor und seit 1967 unter direkter israelischer Verwaltung stehen…

Irans Atomprogramm:
“Israel wird tun, was es tun muss”

David Harris vom American Jewish Committee über mögliche Angriffe auf den Iran: “Iran ist nicht nur das Problem Israels”: Die USA und Europa dürften Israel nicht allein lassen, falls es wegen des Atomprogramms zu einem bewaffneten Konflikt mit Teheran kommt, fordert David Harris vom American Jewish Committee…

Film:
Hip Hop in Palästina
Die 19jährige Yasmin hat ihren eigenen Kopf: „Ich bin mal weg“ sagt sie zu ihrer Mutter, packt ihren Laptop und steigt mit dem Hip-Hop-Künstler Enz in einen Flieger nach Beirut…

Teheran:
Weitere geheime Emails von Assad
Iran hat versprochen, mit einer Milliarde Dollar dem Regime in Syrien zu helfen, internationale Sanktionen zu umgehen und den Einnahmeverlust durch das Ölembargo zu überwinden. Das geht aus Geheimdokumenten hervor, die saudische Hacker aus geknackten syrischen Email-Konten heruntergeladen und an die israelische Zeitung Haaretz weitergeleitet haben…


Gegen Einsamkeit:
Internetzugang für Schoah-Überlebende
Studien zeigen immer wieder, dass zahlreiche Holocaust-Überlebende im Alter einsam sind. Dagegen wollen die “Stiftung zu Gunsten der Opfer des Holocaust in Israel” sowie das Bildungsnetzwerk “ORT Israel” vorgehen: Sie setzen sich dafür ein, dass die Betroffenen Internetzugänge erhalten…

Vermehrte Instabilität und wachsende Verzweiflung:
Die Anschläge der Hisbollah
Vier Jahre sind vergangen seit Imad Mourniya, hochrangiges Mitglied der Hisbollah, getötet wurde. Hassan Nasrallah, der Anführer der Hisbollah, hat Israel für die Tötung des Superterroristen auf syrischem Boden verantwortlich gemacht und versprochen, den Toten zu rächen. Dieses Versprechen hat bisher noch keine “dramatischen” Folgen gehabt…

Tel Aviv:
Huldai unterstützt Kampagne für Busse am Shabbat
Nachdem am letzten Shabbat etwa 100 Aktivisten an Bushaltestellen im Rahmen einer Kampagne für Öffentlichen Personennahverkehr auch am Wochenende demonstriert hatten, hat sich nun auch der Bürgermeister der Stadt Tel Aviv, Ron Huldai, einem entsprechenden Aufruf auf Facebook angeschlossen…

DogTV:
Fernsehen geht vor die Hunde
Im kalifornischen San Diego wird jetzt erstmals ein Fernsehkanal vor die Hunde gehen. DOGTV, vom israelischen Medienunternehmen „Jasmine TV“ entwickelt, sendet speziell für Hunde entwickelte und auf deren Bedürfnisse abgestimmte Filme um die Tiere zu unterhalten und um Depressionen zu verhindern, wenn sie stundenlang ohne ihr Herrchen im Haus alleine verharren müssen…

Fundsache:
Klagemauer zu erwerben
Für nur 4,99 US Dollar gibt es bei dem Internet-Versteigerer Ebay „Steine von der Klagemauer“ zu kaufen. Sie werden in einer „eleganten“ Geschenkbox von Tel Aviv aus per Luftpost verschickt und würden „Segen spenden“…

Friedensverhandlungen:
Abbas beharrt auf Diplomatie und Stop des Siedlungsbaus

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas besteht weiter auf einem Siedlungsbaustopp als Vorbedingung für die Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen mit Israel. Das sagte er der Arabischen Liga am Sonntag in Kairo. Unterdessen drohte er damit, die Kampagne um eine Aufnahme “Palästinas” bei den Vereinten Nationen fortzusetzen…

UN-Gesandte:
Israel betreibt architektonische "Judaisierung"

Israel betreibt im Westjordanland und in Ostjerusalem eine “Politik der Judaisierung”. Diesen Vorwurf äußerte Raquel Rolnik, UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf angemessene Unterkunft, am Sonntag…

Anti-Islamisches Flugblatt:
Polizei verbietet Besuch auf Tempelberg

Die Jerusalemer Polizei hat am Sonntag vorübergehend Besuchern den Zugang zum Gebiet der großen Moscheen auf dem Tempelberg verwehrt. Anlass war die Entdeckung eines rassistischen Flugblattes, das Mitglieder der Likud-Partei zur “Reinigung des Tempelberges von den Feinden Israels” auffordert…

Tiflis, Neu-Delhi:
Angriffe auf israelische Botschaften

Bei der Explosion einer Bombe am Wagen eines israelischen Diplomaten in Neu-Delhi ist heute mindestens eine Person verletzt worden. David Goldfarb, Sprecher der israelischen Botschaft in Neu-Delhi, bestätigte die Explosion und die Tatsache, dass eine Person verletzt worden sei…

Beschlossene Sache:
Wie Obama und de Maiziere Israels Politik bestimmen
Die Israelis tun gut daran, Zeitung zu lesen, während sie voll mit einem Generalstreik, nicht abgeholtem Müll und lahm gelegter Eisenbahn beschäftigt sind. Die eigenen Politiker und Militärs schweigen nämlich zu einem möglichen Militärschlag. Doch von US-Präsident Barack Obama konnten sie jüngst erfahren, dass ein israelischer Präventivschlag gegen Irans Atomanlagen noch keine beschlossene Sache sei…

Zu den Fakten:
Wie real ist ein israelischer Schlag gegen Iran?
Die Medien-Spekulationen über einen „unmittelbar“ bevorstehenden israelischen Militärschlag gegen Iran treiben seit einem Jahrzehnt die seltsamsten Blüten. Langstreckenflüge der israelischen Luftwaffe bis Gibraltar, zusammen mit der deutschen Luftwaffe, galten ebenso als „untrügliche Zeichen“ wie Auftanken in der Luft, was jedes NATO-Mitglied ebenso regelmäßig übt…

Warnglocke:
Gefährliche Hisbollah
Zur Abwechslung gibt es einmal gute Nachrichten aus Beirut. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, hat bei seinem letzten Besuch in der libanesischen Hauptstadt für Schlagzeilen gesorgt. “Ich bin sehr besorgt über die militärische Stärke der Hisbollah und den Stand der Entwaffnung”, sagte er bei einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit libanesischen Politikern. “All diese Waffen sind außerhalb der Reichweite staatlicher Autorität, dies ist für uns inakzeptabel”, erklärte er…

Nukleare Bedrohung:
Wie das iranische Atomprogramm aufzuhalten ist
Fünf Jahre sind vergangen, seit der UN-Sicherheitsrat erstmalig den Iran zum Stopp der Urananreicherung aufgefordert hat. Seitdem widersetzt sich die iranische Republik dem internationalen Druck und arbeitet weiter stur an ihrem Plan der Entwicklung von Atomwaffen – wie es scheint, könnten diese bereits im nächsten Jahr bereit sein...

Neue Dessous in Israel:
"Victoria’s Secret"
Die amerikanische Unterwäschemodemarke “Victoria’s Secret” expandiert ins “Heilige Land”. Am Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv sollen zwei Läden durch das Duty-Free-Unternehmen “James Richardson” eröffnet werden…

Prostitution:
Freier sollen bestraft werden
Das Ministerialkomitee für Gesetzgebung hat am Sonntag einen Gesetzentwurf gebilligt, demzufolge die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen in Zukunft mit Gefängnisstrafen von bis zu sechs Monaten bestraft werden soll…

Srak! Srak!
Die nächste Kugel ist schon bereit
Amos Snir (Amos Lavi), the head of the Israeli General Security Service, has 60 hours in which to prevent the next political assassination. The year is 2004 and Prime Minister Ariel Sharon has recently announced his intention to disengage Israel from the Gaza Strip…

Fußnote:
Oscar-Nominierung für israelischen Film
Wieder ist ein israelischer Film im Rennen um den Oscar in der Kategorie des besten fremdsprachigen Films. Und wieder ist es ein Film des israelischen Regisseurs Joseph Cedar...

Israels Star für Baku:
Izabo
Die Indie-Rock-Band Izabo tritt beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Baku für Israel an. Der Wettbewerb findet zwischen dem 22. und dem 26. Mai statt, Izabo gehen mit ihrem Song „Time“ ins Rennen…

BaGaZ:
Grunis zum Obersten Richter gewählt
Asher Grunis ist am Freitag zum Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofes gewählt worden. Er wird Ende des Monats die Nachfolge der gegenwärtigen Vorsitzenden Dorit Beinisch antreten…

Mindestlohn steigt:
Generalstreik schnell beendet
Der Generalstreik ist mit einer Einigung zwischen der Einheitsgewerkschaft Histadrut und dem Finanzministerium zu Ende gegangen. Der Kompromiss sieht vor, dass das Finanzministerium seine Forderung fallen lässt, nach der die Histadrut sich hätte verpflichten sollen, für die nächsten vier Jahre auf Streiks für Leiharbeiter zu verzichten. Die Histadrut verpflichtete nun stattdessen auf Lohnerhöhungen für Leiharbeiter für 3 Jahre zu verzichten…

Yeshayahu Leibowitz:
Der widerwillige Prophet
Am letzten Montag wurde ich für mein „Lebenswerk“ mit dem Leibowitz-Preis ausgezeichnet. Der Preis war von der Yesh Gvul-Friedenssoldaten-Organisation initiiert. Ich war nicht in der Lage, eine Rede vorzubereiten. Also sprach ich frei und muss nun meine Bemerkungen aus dem Stegreif rekonstruieren. (die Laudatio der Nobelpreisträgerin Prof. Ada Yonat war viel zu viel des Lobs, um sie zu verbreiten)…

Jetzt steht es fest:
Der alte Frieden ist tot
Am Anfang wurde er nur leicht verletzt. Nachdem Israel den Palästinensern den Gazastreifen überlassen hatte, explodierte der erste Bus am Dizengoff-Platz. Nachdem Israel den Palästinensern Nablus und Ramallah überlassen hatte, sind Busse im Zentrum von Jerusalem und Tel Aviv explodiert. Nachdem Israel den Palästinensern angeboten hatte, einen unabhängigen Staat auf dem Großteil der besetzten Gebiete zu errichten, reagierten sie mit einer Terrorwelle. Als die Selbstmordattentäter in unseren Städten feierten, beschlich uns der Gedanke, dass vielleicht irgendetwas an der Verheißung vom großen Frieden faul ist...

Ambivalente Haltung:
Arabisch-israelischer Stolz
Wie stolz sind die israelischen Araber darauf, Israelis zu sein? Angesichts der gegenwärtigen Atmosphäre im Land klingt diese Frage wie eine Provokation – als wolle man die Minderheit jetzt noch verspotten…

Jerusalem:
"Archäologischer Bezirk" im Aufbau
Die israelische Antikenbehörde hat die Errichtung eines „archäologischen Bezirks“ in Jerusalem in Auftrag gegeben. Auf dem Jerusalemer Museumshügel zwischen dem Israel-Museum und dem Bibelland-Museum soll ein archäologischer Komplex auf 35.000 Quadratmetern entstehen…

Sprecher der schweigenden Mehrheit:
Neue orthodoxe Bewegung gründet sich
In einer Zeit, in der die Verdrängung von Frauen aus dem öffentlichen Raum durch Orthodoxe immer mehr Schlagzeilen macht, gibt es auch orthodoxe Rabbiner, die anders denken…

Prost Mahlzeit:
Schmackhafter Frieden
Im Tel Aviver Herodes Hotel fand ein internationales Gipfeltreffen der Chefs aller Chefs statt. Vertreten waren der Kreml, der Palais d´Elysée, das Bundeskanzleramt, das Weiße Haus und Monacos Prinzenpalast. Aber nicht Sarkozy, Merkel, Obama, Albert und Medwedew waren erschienen, den Nahostfrieden gemeinsam mit Israelis und Palästinensern schmackhaft zu machen, sondern die Chefköche der Mächtigsten dieser Welt…

Zentrum der Start-Up Nation:
Wie Tel Aviv zur Technologie-Hauptstadt wurde
Zwischen den europäischen Hauptstädten tobt der Kampf um den Titel der Hightech-Hauptstadt und London, Berlin, Paris und Dublin wollen den Thron für sich in Anspruch nehmen. Doch es gibt bereits einen König, und es ist unwahrscheinlich, dass jemand ihm den Rang ablaufen könnte...

Im Amt bestätigt:
Netanyahu bleibt Parteivorsitzender
Bei den vorgezogenen Vorwahlen des Likud am Dienstag ist Ministerpräsident Binyamin Netanyahu klar in seinem Amt als Parteivorsitzender bestätigt worden…

Reaktion:
EU-Diplomaten verurteilen Jerusalemer Mufti
Die diplomatischen EU-Missionen in Jerusalem und Ramallah haben die „zündelnde“ Rede des Jerusalemer Mufti am 9. Januar aus Anlass des 47. Gründungstags der Fatah-Partei verurteilt…

Hetze und Aufruf zu Gewalt und Mord:
Israels Polizei soll Mufti verhören
Israels Generalstaatsanwalt Jehuda Weinstein hat am Dienstag Abend eine strafrechtliche Ermittlung der Polizei gegen das geistliche Oberhaupt der Palästinenser, dem Jerusalemer Mufti Mohammed Hussein, angeordnet. Dieser hatte am 9. Januar in Ramallah vor laufender Kamera des offiziellen palästinensischen Fernsehens in einer Rede zum 47. Jahrestag der Gründung der Fatah-Partei zum Mord an Juden aufgerufen…

Hetze:
Der Mufti und die Juden
Seit seiner Ernennung zum Mufti von Jerusalem hat Muhammad Hussein auf jeder sich bietenden Bühne seine Hetzreden zu Gehör gebracht, so auch in der vergangenen Woche auf der Feier zum 47. Jahrestag der Fatah-Gründung...

Nach Aufruf zur Ermordung von Juden:
Netanyahu fordert Ermittlung gegen Mufti
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat Generalstaatsanwalt Yehuda Weinstein aufgefordert, den Fall des Jerusalemer Muftis Mohammed Hussein zu untersuchen…

Sie wollte verfluchen und brachte Segen:
Unser Verhältnis zu den israelischen Arabern
Die Knessetabgeordnete Anastassia Michaeli hat alle überrascht, als sie letzte Woche dem Knessetabgeordneten Ghaleb Majadele Wasser ins Gesicht schüttete. Nicht einmal von ihr hatte man so etwas erwartet…

Premier Netanyahu:
Gedenken an Wannsee-Konferenz vor 70 Jahren
Bei der wöchentlichen Kabinettssitzung hat sich Ministerpräsident Binyamin Netanyahu zum 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz am Freitag geäußert…

Erst in der zweiten und dritten Generation:
Historischer Friedensschluss in Nahost
In Tel Aviv ist am Donnerstag eine Jahrhundert alte Feindschaft mit einem „Friedensschluss“ beigelegt worden. In den Büroräumen der Zeitung „Jakinton“ trafen sich „Polen“ und „Deutsche“, in Israel abschätzig „Jekkes“ genannt…

Internationaler Holocaust-Gedenktag:
Erinnerung und Lehre
Der Beschluss der UN-Generalversammlung vor mehr als sechs Jahren, den Vorschlag Israels zur Einführung eines internationalen Gedenktages für die Opfer der Shoah anzunehmen, war ein einzigartiger Moment in der Geschichte der Vereinten Nationen. Die Einführung des internationalen Holocaustgedenktages erteilt jeder Form der Holocaustleugnung eine eindeutige Absage...

Noch eine Front:
Der Hacker-Krieg in Nahost
Am Donnerstag erwischte es Banken in den arabischen Emiraten und die Zentralbank im Gazastreifen. Eine israelische Hackergruppe habe sie laut Medienberichten lahm gelegt…

Gedenken:
Erinnern an Raoul Wallenberg
Wenn wir des 100. Geburtstags von Raoul Wallenberg gedenken, erinnern wir an sein Erbe, an seinen Beitrag zu unserer Welt, in einer Zeit, in der der Antisemitismus erneut sein hässliches Haupt erhebt. Raoul Wallenberg darf niemals vergessen werden...

Seit Montag:
Generalstreik in den Kommunen
Mit dem Streik protestieren die Kommunen gegen eine Reihe von Gesetzen und Gesetzesinitiativen, deren Durchführung ihrer Meinung nach vor allem aus den Kommunalbudgets finanziert werden müsse und sie so unverhältnismäßig stark belaste...

Stolz auf seine Taten:
Zweiter Mörder von Itamar verurteilt
Das Militärgericht Shomron hat am Dienstag den zweiten der beiden Männer, die des Mordes an Familie Fogel in Itamar im März 2011 angeklagt worden waren, zu einer fünffachen lebenslänglichen Freiheitsstrafe und weiteren sieben Jahren Haft verurteilt...

Fundsache:
Jeremias bei den Taliban
Afghanische Hirten haben in den Bergen der Samangan Provinz in einer Höhle ein mittelalterliches Archiv mit jüdischen Texten entdeckt. Die rund 150 Pergamente, teilweise unleserlich und in schlechtem Zustand, werden von Experten der Hebräischen Universität in Jerusalem untersucht und entziffert…

David Ranan Lesereise:
Verweigerung in Israel
Der Auslöser für dieses Buch war ein Besuch vor kurzer Zeit bei israelischen Freunden von mir. Zweien von ihren drei Söhnen war es gelungen, sich aus dem Militärdienst herauszuwinden. Nur der mittlere Sohn hatte sich für den Dienst in der Armee entschieden und leistete einen kompletten dreijährigen Dienst in einer Kampfeinheit ab…

Theodor Herzl im kollektiven Gedächtnis Israels:
Ein jüdischer Jules Verne
Andrea Livnat hat einen grundständigen, durch leichtfüßigen Stil bestechenden Beitrag zur Erinnerungsforschung geleistet, indem sie eine Antwort darauf gibt, wie Herzls Legende in dem von ihm erträumten “Judenstaat” weiterlebt und der “Prophet des Staates” den Sprung aus dem Vergessen geschafft hat, während gleichzeitig das konkrete Wissen über die Person Herzls selbst deutlich abgenommen hat...

Netanyahu zu anti-äthiopischen Vorfällen:
Kein Platz für Rassismus
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Mittwoch seinen Berater für die Angelegenheiten äthiopischer Einwanderer Ali Adamsu angewiesen, entschlossen gegen rassistische Anfeindungen gegen äthiopische Einwanderer vorzugehen…

Archaeology and Anthropology:
Neugründung von Weizmann Institute und Max-Planck-Gesellschaft
Wann gelangte der moderne Mensch nach Europa und Asien? Unter welchen Umständen haben sich kulturelle Veränderungen in der Geschichte von einer Region in die andere verbreite? Mit Fragen wie diesen sollen sich die ersten beiden Forschungsschwerpunkte beschäftigen. Zuständig sind hierfür zwei neu eingerichtete Teams von jeweils zehn Wissenschaftlern in Israel und Deutschland, die an gemeinsamen Aktivitäten der den beiden Institutionen teilnehmen...

Guter Start ins neue Jahr:
Tel Aviv ist "Best Gay City of 2011"
Tel Aviv hat mit großem Vorsprung die Abstimmung zur "Best Gay City of 2011" gewonnen. 43 Prozent stimmten für Tel Aviv, New York auf dem zweiten Platz erhielt nur noch 14 Prozent der Stimmen. Andere Städte auf der Liste waren Toronto, Sao Paulo, Madrid, London, New Orleans und Mexico City…

Dank auch nach Deutschland:
Gilad Schalit schreibt an Merkel
Gilad Schalit hat sich bei Botschafter Andreas Michaelis für Deutschlands Vermittlungsbemühungen im Zuge seiner Freilassung aus der Hamas- Gefangenschaft bedankt. “Gilad Schalit und sein Vater Noam haben mir einen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben, in dem sie ihr und der Bundesregierung ausdrücklich für die Vermittlungsbemühungen danken, die von Deutschland ausgegangen sind”, so Botschafter Michaelis…

Der neue Trend:
Prominente in die Knesset
Wenn man den Anspielungen einiger Prominenter Glauben schenken darf, wird die nächste Knesset voll sein mit ehemaligen Journalisten, die zurzeit überlegen, hinter Yair Lapid ins kalte politische Wasser zu springen...

Terror 2.0:
Freundschaftsanträge von Al-Kaida
Facebook, Twitter, YouTube und Chats dienen Al-Kaida und anderen Terrororganisationen dazu, ihren Einflussbereich zu vergrößern. Das berichten Kommunikationswissenschaftler der Universität Haifa, die die Online-Aktivitäten derartiger Gruppen in einem Zeitraum von zehn Jahren beobachtet haben…

Öffentliche Kontroverse:
Vater von Gilad Schalit ist jetzt Politiker
Noam Schalit, Vater des fünf Jahre lang in Geiselhaft der Hamas gehaltenen Soldaten Gilad Schalit, hat sich jetzt erst zu seiner Mitgliedschaft bei der sozialistischen Arbeitspartei offen bekannt und bei einer Pressekonferenz angekündigt, für diese Partei als Abgeordneter kandidieren zu wollen…

ZaHaL:
Kriegsschauplatz Internet
Nach dem Hacker-Angriff vergangene Woche hat sich der Leiter der „Cyber-Defense“ Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte zu den Gefahren aus dem Internet geäußert. Er erklärte, dass sich der Cyberspace im vergangenen Jahr zu einem weiteren Kriegsschauplatz neben Boden, Luft und Wasser entwickelt habe…

Mit Vorschusslorbeeren:
Frischer Wind in Israels Innenpolitik
Fernsehmoderator Jair Lapid stürzt sich in die Politik und bringt laut Umfragen das Gefüge der Machtblöcke in Israel durcheinander. Ohne eine Partei gegründet und sein politisches Programm verraten zu haben, prophezeien ihm die Meinungsforscher sieben oder gar zwanzig Sitze in der Knesset bei den nächsten Neuwahlen – je nach Umfrage. Die große Frage ist, ob er die seit 2001 stabile Vormacht des "rechten Blocks" brechen könnte, die Koalition Benjamin Netanjahus mitsamt frommen und rechtsgerichteten Parteien…

Kein Platz in einer zivilisierten Gesellschaft:
Missbrauch der Schoah ist ein ernstes Vergehen
Die abstoßende Demonstration von Ultraorthodoxen am Samstag in Jerusalem, die gelbe Sterne und nachgemachte KZ-Kleidung trugen, erinnern an die Feststellung Walt Kellys in dem bekannten “Pogo”-Comicstrip: “Wir haben den Feind gesehen, und es sind wir”…

Keine angemessene Reaktion:
Iranische Holocaust-Leugnung entschieden bekämpfen
In der öffentlichen Debatte zum Umgang mit der iranischen Herausforderung, muss zwischen dem Thema Atomwaffen und der rassistischen Rhetorik des Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad unterschieden werden, der den Holocaust leugnet und zur Vernichtung Israels aufruft…

Der Soundtrack Israels:
Zum Tod von Yaffa Yarkoni
Im Alter von 86 Jahren ist heute in Tel Aviv Yaffa Yarkoni, eine der bekanntesten Sängerinnen Israels, nach längerer Alzheimer-Erkrankung verstorben…

Zwischen PLO und Hamas:
”Die Palästinenser müssen sich für den friedlichen Widerstand entscheiden”
Die von Mustafa Barghouti gegründete “Palästinensische Nationale Initiative” (Al Mubadara) versteht sich als Bewegung des “Dritten Weges”, als zivilgesellschaftliche Alternative zur PLO und zur Hamas…

Wassermangel:
Achter trockener Winter in Folge
Wo im November noch die Hoffnung auf ausreichenden Regenfall aufkam, herrscht nach dem Dezember schon Zurückhaltung: In Israel fehlen rund zwei Milliarden Kubikmeter Wasser. Das gaben Experten des israelischen Wetterdienstes jetzt bekannt…

Exportschlager:
Israel liefert Wasser!
Wie das Finanzministerium am Dienstag bekannt gegeben hat, planen die israelischen Wasserwerke den Bau einer Meerwasserentsalzungsanlage, die Israel jährlich mit 100 Millionen Kubikmeter Wasser versorgen soll. Die Anlage soll in der Nähe der Küstenstadt Ashdod entstehen und Wasser aus dem Mittelmeer entsalzen…

Gesellschaft:
Flüchtling kümmert sich um Schoah-Überlebende
Die “Association for Immediate Aid to Holocaust Survivors” kümmert sich um Überlebende der Schoah. Seit einiger Zeit wird sie dabei von einem besonderen Freiwilligen unterstützt: Adam Mahdi, Flüchtling aus der Region Darfur im Sudan, kümmert sich ehrenamtlich um Chava, eine Überlebende der Schoah…

Islam & Homosexualität:
Vertreibung aus dem Serail
Ganz zurecht geraten islamische Staaten durch die Verfolgung Homosexueller immer wieder in den Blickpunkt westlicher Medien. Oft werden solche Vorfälle als Zeichen kultureller Rückständigkeit interpretiert. In einigen Bundesländern wurde deshalb vorgeschlagen, Muslime im Einbürgerungsverfahren nach ihrer Einstellung zu Homosexuellen zu befragen...

Revolution in Luftfahrt und militärischer Kriegsführung:
Ufos, Bambis und Roboter
Bei Oberstleutnant Eitan Aviv stehen Kettenfahrzeuge auf dem Schreibtisch und in der Ecke seines Büros. Der gelernte Ingenieur ist in der israelischen Armee verantwortlich für die technologische Entwicklung von „allem, was sich am Boden bewegt“. Sein „Spielzeug“ sind mit Elektronik und Kameras vollgestopfte „Plattformen“, die Treppen steigen und durch Zimmer flitzen können, aber auch im freien Gelände oder in Schächten und unterirdischen Gängen kaum aufzuhalten sind...

Lange Affäre:
Korruptionsanklage gegen Olmert
Der ehemalige Ministerpräsident Ehud Olmert wird im Zuge der sogenannten “Holyland-Affäre” der Korruption angeklagt. Dies gab das Justizministerium am Donnerstag bekannt…


Kinderbetreuung:
Netanyahu stellt Pläne für Erziehungsreform vor
Ein Kernstück der Reform soll die kostenlose Kinderbetreuung ab drei Jahren sein, die mit dem Bau von 2.000 neuen Kindergärten einhergeht. Des weiteren sollen zusätzliche 30.000 Hortplätze geschaffen werden. Auch für Drei- bis Neunjährige sollen zukünftig bereits Ganztagsbetreuungsplätze zur Verfügung stehen…

Nach 16 Monaten:
Direkte Gespräche zwischen Israel und der PA
Von israelischer Seite nahm der persönliche Gesandte des Ministerpräsidenten für Verhandlungen mit den Palästinensern, Yitzhak Molcho, an den Gesprächen teil...

Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Ein Riss geht durch Israel
Seit langem schwelt der Konflikt zwischen säkularen Israelis und orthodoxen Juden, nun bricht er offen aus. So geht es um die Frage, wie und wo Frauen in der Öffentlichkeit auftreten dürfen. Die Orthodoxen setzen immer mehr ihrer Forderungen durch. Doch auch der Widerstand wächst...

Nach ganz vorne:
Frauen in die erste Reihe
Die Situation ist sogar noch schlimmer, wenn wir die chauvinistische Attitude der israelischen Männer betrachten, die sich aus Armee und Religion speist und ihren traurigen Ausdruck in so vielen Fällen sexueller Belästigung findet. In großen Teilen sind wir nach wie vor eine patriarchalische Gesellschaft. Dies ist vielleicht der Hintergrund für die dürftige Reaktion auf die letzten Entwicklungen...

In öffentlichen Verkehrsmitteln:
Geschlechtertrennung in Kairo – und in Israel
Die Metro (Untergrundbahn) in Kairo ist am Montag zum Stillstand gekommen, weil Männer es gewagt hatten, rot angestrichene Waggons mit der Aufschrift „nur für Frauen“ zu besteigen. Die Frauen in dem Waggon begannen zu schreien und riefen die Polizei. Doch selbst den Polizeibeamten gelang es zunächst nicht, die Männer aus dem Frauenwaggon zu vertreiben…

Frauen im Cockpit:
Netanyahu gratuliert Pilotinnen
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat in seiner Rede bei der Graduiertenfeier der Piloten erklärt, dass Frauen in Israel jedes Ziel erreichen können…

Tendenz steigend:

Immer mehr israelisch-arabische Frauen erwerbstätig
Laut einer Studie des israelischen Sozialversicherungsamtes gab es in den letzten Jahren einen massiven Anstieg der Beschäftigungsverhältnisse unter der arabischen Bevölkerung Israels, und dabei besonders bei den Frauen…

Deutliche Positionierung:
Rechtliche Schritte gegen Ausgrenzung von Frauen
Generalstaatsanwalt Yehuda Weinstein hat heute mit Vertretern der Oberstaatsanwaltschaft über die rechtlichen Möglichkeiten im Kampf gegen die religiös-motivierten Forderungen nach dem Ausschluss von Frauen aus dem öffentlichen Raum diskutiert…

Tausende Israelis demonstrieren:
Gegen orthodoxe Bevormundung
Am Dienstag haben Tausende gegen den Ausschluss von Frauen aus dem öffentlichen Raum protestiert. Ultra-orthodoxe Gruppen hatten in den vergangenen Wochen wiederholt gefordert, in Bussen, Supermärkten und an anderen öffentlichen Orten Geschlechtertrennung einzuführen. Die Situation spitzte sich am Wochenende zu, als ein orthodoxer Mann eine Schülerin anspuckte, weil sie ihm „nicht züchtig genug“ gekleidet war…

Gleichberechtigung:
Israelische Frauen in der Armee

Der Dienst in den israelischen Verteidigungskräften (IDF) wird in der israelischen Gesellschaft als der “große Gleichmacher” zwischen den Geschlechtern betrachtet. Das 1953 beschlossene Wehrdienstgesetz schrieb für Männer wie für Frauen zwei Jahre verpflichtenden Wehrdienst vor…

Israel ist nicht Iran:
“Frauenrechte nicht aus den Augen verlieren”
In den vergangenen Wochen gab es viele Diskussionen über den Status der Frau in Israel. Als israelische Frau und Mutter habe ich die öffentliche Debatte mit großem Interesse verfolgt. Ich lebe in Jerusalem, und ich kann aus erster Hand berichten, wie Frauen in Israel mit gesellschaftlichen Problemen zu kämpfen haben. Aber die Situation hier ist nicht katastrophal, wie man in Europa vielleicht denken mag…

Kein begrenztes Phänomen:
Jenseits der Busse
Die Demonstranten, die gegen die Diskriminierung von Frauen kämpfen, sagen, dass das Problem nicht auf Ultraorthodoxe begrenzt ist…
Frühere Meldungen (Israel/Nahost)...
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