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Bündnisse, Morde, Karrieren:
Wie Israel
versuchte, die Hamas auszuschalten
Anfang September 1997 ließ sich Benjamin Netanjahu einen besonderen Film
vorführen. Danny Jatom, der Chef des israelischen Geheimdiensts Mossad,
präsentierte seinem obersten Dienstherrn eine Folge von Szenen, die in den
Straßen von Tel Aviv gedreht waren. Sie zeigten einen simulierten Mordanschlag
auf Chaled Meschal, den Leiter des politischen Büros der Hamas in der
jordanischen Hauptstadt Amman…
Aufstocken:
Tel Aviv will
hoch hinaus
Tel Avivs unverwechselbares Erscheinungsbild wird von klaren Linien und
Bauhaus-Gebäuden mit wenigen Stockwerken bestimmt. Sollte der neue
Entwicklungsplan, den die Stadtverwaltung heute präsentiert hat, in die Tat
umgesetzt werden, könnte sich dies bald ändern…
Verzehnfachung des Etats:
Tel Aviv setzt auf Gay Tourismus
Der Etat für die Förderung des Gay-Tourismus nach Tel Aviv wird um das Zehnfache
erhöht. Dies teilten der Generaldirektor des Tel Aviver Tourismusvereins, Itai
Gargir, und der für Tourismus zuständige Stadtrat Yaniv Weizmann mit. Der Etat
wird von 50.000 Schekel im Jahr 2009 auf eine halbe Million erhöht…
Gallup-Umfrage:
Israel bei
Amerikanern beliebt
Israel ist bei den meisten US-Amerikanern nach wie vor beliebt. Bei einer
Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Gallup über die Einstellung zu 20
Staaten belegte Israel Rang fünf. Am liebsten haben Amerikaner ihren Nachbarn
Kanada, gefolgt von Großbritannien, Deutschland und Japan…
Ignorieren ist verantwortungslos:
J Street willkommen heißen
Die Diskussion um das diplomatische Vorgehen Israels mit Kritikern geht weiter.
Nun hat sich Yehuda Ben Meir in der Tageszeitung Haaretz deutlich gegen die
Politik Israels in Bezug auf die jüdisch amerikanische Interessensgruppe J
Street ausgesprochen. Sie sei “falsch, unklug, schädlich und unverantwortlich”…
Erfolgskurs:
Siemens setzt auf Solel und auf Sonne
100 Tage sind vergangen, seitdem der Siemens Konzern
seinen wichtigsten Einstieg in die israelische Wirtschaft abschloss, als er für
418 Millionen Dollar die Firma Solar übernommen hat. Dieser Kauf war für den
deutschen Konzern ein ernster Schritt, und gerade kam der Generaldirektor von
Siemens, Peter Löscher, eigens nach Israel, um Beit Shemesh zu besuchen und eine
weitere Investition in die Solarthermie Firma bekannt zu geben, in Höhe von 50
Millionen Euro…
Fragen zur Regierung:
Woran kann es
nur liegen?
Es wäre an der Zeit, der Sache auf den Grund zu gehen.
Ist es Realitätsverlust, attackenhaft auftretender Wahn, Bewusstseinsspaltung,
Verfolgungswahn, Größenwahn? Gedächtnisverlust, getrübtes Urteilsvermögens?
Womit haben wir es hier zu tun?…
Ein Netzwerk gegen das Netzwerk:
Reif
für den Catwalk
Die globale Kampagne zur Delegitimierung Israels wird vom einflussreichen Tel
Aviver Reut Institute als existenzielle Bedrohung bezeichnet, gegen die nur eine
neue diplomatische Strategie helfen könne…
Antisemitismuswarnung:
Inflationärer
Gebrauch entwertet
In den letzten Jahren wurden die Schoah und die
Ereignisse, die ihr vorausgingen, die Pogrome und die Rassengesetze, die
“Endlösung”, die Ghettos, die Arbeits- und die Vernichtungslager, die
Verbrennungsöfen und Gaskammern… und auch die sechs Millionen Opfer viel zu oft
herabgewürdigt und als Trumpfkarte im Ärmel sogenannter “Meinungsbildner”
benutzt…
Schau mir in die Augen, Baby:
Direkter
Blickkontakt verändert die Emotion
Wohin der Blick des Gegenübers geht, hat großen Einfluss auf das
Denken. Der Grad der Involvierung entscheidet über die Reaktion des
Gehirns…
Zur AIDS-Prophylaxe trotzdem unverzichtbar:
Kondome halten
Versprechen öfters nicht
Gynäkologe fordert Rezeptfreistellung für “Pille danach”…
Psychosomatik:
Geschichte und Selbstverständnis der Psychotherapie
Ärztliche und psychologische Behandlungen von Kranken, die mit dem
Begriff »Psychotherapie« verbunden sind, haben eine mehr als
100-jährige Geschichte. In den praktizierten Formen und im
theoretischen Selbstverständnis ihres Vorgehens hat sich die
Psychotherapie in der Welt weit verbreitet und dabei differenziert…
Psychologie:
Schusswaffen eignen sich nicht zur Verteidigung
Mit einer Waffe in der Hand steigt das Risiko, selbst
erschossen zu werden. Das zeigt eine Studie der University
of Pennsylvania, die im American Journal of Public Health
veröffentlicht wurde…
Dubai-Mord:
Bestandaufnahme
der Ermittlungen um Dubai-Mord
Die EU forderte am Montag erneut von Israel „Aufklärung“ über die Vorgänge rund
um den in Dubai am 19. Januar ermordeten Waffenschmuggler der
Hamas-Organisation, al-Mabhouh. Diesmal ist der in Brüssel weilende
Außenminister Avigdor Lieberman persönlich gefordert, Erklärungen zu liefern.
Doch das offizielle Israel hüllt sich in Schweigen...
Wir erinnern:
Kleine
Israel-Chronik
Im Januar 2010 jährte sich eine Reihe wichtiger Ereignisse, die nicht dem
allgemeinen Vergessen anheim fallen sollten…
Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe:
Gefallene
Engel
Sie sind beide charismatische Persönlichkeiten. Beide sind
Meister der Rhetorik, sowohl in Schrift als auch im Redestil. Ansonsten hat der
renommierte Dichter Yitzhak Laor wenig mit dem einflußreichen Rabbiner Moti Elon
gemeinsam. Bis auf diese Woche: Beiden wird vorgeworfen, ihre Machtposition für
sexuelle Belästigung ausgenutzt zu haben. Zwei Sterne sinken…
Keine stichhaltigen Beweise:
Räuberpistole in Dubai
Die Israelis haben in Vergangenheit mutmaßlich mehrere führende
Palästinenser, Kämpfer der Hisbollah und vielleicht sogar iranische Atomphysiker
umgebracht. Doch solange die Attentäter nicht gefasst wurden, wie nach dem
gescheiterten Anschlag auf den Hamas-Chef Chaled Maschal in Jordanien, hat
Israel niemals seine Täterschaft dementiert oder bestätigt...
Scharfe Töne:
Debatte um Wahlrecht
für Israelis im Ausland
Die Idee der beiden revisionistischen Parteien Likud und Israel Betenu, sich
neue Wählerschichten zu erschließen, indem man auch im Ausland lebenden Israelis
das Wahlrecht, per Briefwahl, zugesteht, trifft bei den anderen Parteien, außer
den National-Religiösen, auf wenig Gegenliebe…
Porno Inc.:
Sex-Skandal erschüttert
Autonomiebehörde
Ein wohlbeleibter Mann sitz breitbeinig auf seinem Sofa. Eine Frau kniet sich
vor ihm nieder. Beide fummeln an Rock und Hose. Doch der etwas unscharfe
Pornofilm in Schwarzweiß, von einer versteckten Kamera aufgenommen, geht weiter
im Schlafzimmer. Der Mann entkleidet sich und legt sich unter die Decke und
wartet auf die Frau, für die Fortsetzung des „Einstellungsgesprächs“…
Israels neue Aussenpolitik:
Auferstehung
und Revision
Alon Li’el, der Generaldirektor des israelischen Außenministeriums konnte es
nicht länger ertragen zuzusehen, wie die derzeitige Amtsführung Israel weltweit
schweren Schaden zufügt. Und dies unter dem Beifall einer Horde fanatischer
Rechtsaußen, die weltweit vorgeben Israel zu repräsentieren und jeden der ihnen
nicht beipflichtet angreifen. Deshalb hat er inzwischen seinen Diplomatenpass
“als Protest gegen den Stil Liebermanns” zurückgegeben…
Online im "goldenen Alter":
Email im
Altersheim
Israels Greise sind moderner als vermutet. 76 Prozent der alten
Menschen verfügen über Email und 15 Prozent haben sich bei Facebook eingetragen…
Islamisierung des Antisemitismus (5):
Die Schutzbefohlenen
Juden, Christen, Mandäer oder Zaraostrier im Iran, die als Dhimmis anerkannt
wurden, waren Untertanen des islamischen Staates und hatten einen minderen
Status gegenüber den muslimischen Untertanen zu akzeptieren…
Organraub und mehr:
Hamas betreibt Nazipropaganda
Sameh Habeeb ist ein palästinensischer Journalist und Aktivist der häufig in
Großbritannien im Auftrag der Palestine Solidarity Campaign auftritt. Obwohl er
sehr beschäftigt war, hat Sameh Habeeb während der Aktion gegossenes Blei Zeit
gefunden, um ein langes freundliches Gespräch mit Jeff Rense, einem
amerikanischen Verschwörungstheoretiker und Holocaustleugnungspropagandisten zu
führen...
Geheimdienst-Affäre:
Geklaute
Namen
„Ich weiß gar nicht, an wen man sich wenden kann, wenn Dir die
Identität geklaut wird“, sagt erschrocken der 43 Jahre alte Klempner aus Kibbuz
Nachscholim, Paul Killie. Steven Horse, der seit zwei Jahren Israel nicht
verlassen hatte, erfuhr wie Killie aus dem Fernsehen, dass er angeblich in Dubai
war und dort mit elf anderen Personen den Hamas-Waffenhändler Mahmud al-Mabhuh
ermordet habe...
Irans Bombe:
Sachlich oder
persönlich?
Nadav Eyal stellt sich in M’ariw die Frage, ob denn der Umgang mit dem
iranischen Atomprogramm sich wirklich nur aus der sachlichen Erkenntnis der
Bedrohung von Israels Sicherheit, oder vielleicht eher von der Angst ums
politische Überleben des Amtsinhabers getrieben wird…
Stark nach außen:
31 Jahre islamische
Diktatur im Iran
Zahlreiche Anhänger der Opposition wurden festgenommen, darunter 47 iranische
Journalisten, die für ausländische Medien arbeiten. Einer der Kommandanten der
Revolutionsgarden schlug sogar vor, sie als Vaterlandsverräter vor Gericht zu
stellen. Viele Studenten erhielten telefonische Drohungen, Websites wurden
geschlossen, zahlreiche Straßensperren errichtet…
Irans Schatten:
Das Ajatollah-Regime strebt nach Dominanz in Europa
Dr. Mordechai Kedar, Arabienexperte und Dozent an der Bar-Ilan-Universität (Ramat-Gan)
ist einer der am meisten beachteten politischen Kommentatoren Israels – und
dafür bekannt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Unter anderem warnt Kedar
Europa vor einer zunehmenden Einflussnahme des iranischen Regimes auf
europäische Politik und vor Angriffen auf die freiheitliche Grundordnung
europäischer Gesellschaften…
Iranische Bedrohung:
Sanktionen als letzte Hoffnung
Die Berichte, die zum 31. Jahrestag der Khomeini-Revolution durch den dichten
Schleier der Zensur hindurch aus dem Iran drangen, legen nahe, dass es dem
Regime gelungen ist, den wichtigen Test des 31. Jahrestags zu überleben…
Israel missachtet die wichtigste Sicherheitskonferenz der Welt:
Und
Israel? Fehlanzeige
Die ganze Welt entsandte hohe Vertreter zu der Sicherheitskonferenz in München-
mit Ausnahme Israels, das sich mit dem stellvertretenden Außenminister begnügte…
Ahmadinejad:
Wir sind Atomstaat
Anlässlich des 31. Jahrestags der Islamischen Revolution hat
Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad vor Tausenden von Anhängern im Zentrum
Teherans eine kämpferische Rede gehalten, in der er mit den neuesten nuklearen
Forschritten seines Landes protzte…
Israel wird abwarten:
Der Zeitpunkt für
massiven Druck ist gekommen
Die USA, Frankreich und Deutschland vertreten schon seit vier
Jahren eine strenge Haltung gegenüber dem Iran. Sie haben sogar eine Reihe von
Sanktionen initiiert und umgesetzt, die es dem Iran erschweren, Ausrüstung und
Rohmaterial im Ausland zu kaufen…
Achmadinejad legt zu:
Iran
kurbelt Atomprogramm an
Der Iran setzt im internationalen Konflikt um sein Atomprogramm wieder verstärkt auf
Konfrontation. Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad wies nach jüngsten
Anzeichen von Verhandlungsbereitschaft am Sonntag die Atomenergiebehörde seines
Landes an, mit der Produktion von 20-prozentig angereichertem Uran zu
beginnen... |
David Heimanns Reisetagebuch von 1934:
Hag
Habikurim in Haifa
Was ich heute durch den Hag Habikurim erlebte, ist wohl einer der
Höhepunkte meines Lebens. Vor Glücksgefühl und Wehmut musste ich weinen. Weshalb
konnte ich diese Bilder nicht festhalten, um sie in Deutschland Juden und
Nichtjuden zu vermitteln! Das Herz schwoll mir vor Stolz, ein neues jüdisches
Volk zu sehen, ein Volk, das sich durch die junge Generation bis 25 Jahren
bildet...
Wie erwartet:
Byzantinische Strasse in Jerusalem wiedergefunden
Dank Infrastrukturarbeiten am Jaffator konnten Archäologen
der israelischen Antikenbehörde erstmals beim wichtigsten Tor der Altstadt
Jerusalems eine Notgrabung durchführen…
3,7 Personen im Durchschnitt:
Israelis
wahren traditionelle Familienstrukturen
Das Zentralamt für Statistik hat am Mittwoch aktuelle Zahlen zur
Situation der israelischen Familie veröffentlicht. Insgesamt gibt es in Israel
etwa 1.73 Millionen Familien, von denen immerhin 104.000 nur aus einem
Elternteil und Kindern bis 17 Jahren bestehen. Die Zahl alleinerziehender Mütter
ist zwischen 2000 und 2008 um 63% angestiegen und beläuft sich nun auf 13.700…
Das weiße Buch:
Gekoschertes Schwein
und deutsche Speisegesetze
Eli Landau, Kardiologe und bekannter Koch, hat
erstmals ein hebräisches Kochbuch veröffentlicht, das allein dem Schwein
gewidmet ist. Eigentlich – so könnte man meinen – ist das eine ziemliche
Schweinerei. Denn das Borstentier ist frommen Juden sowie Moslems eine Abscheu…
Aryeh Deri zur jüdischen Kultur:
Der Löwe und der große
Bruder
Die "Herzliyah-Konferenz" war, wie jedes Jahr, gut besucht: Die militärische,
politische und wirtschaftliche Elite Israels und der Welt kam zu dem Ort, der
nach dem Gründer des politischen Zionismus benannt ist, um sämtliche Aspekte
israelischer Innen- und Außenpolitik zu diskutieren…
Schalom:
Das unanständige
Wort
Die Hoffnung auf Frieden ist untrennbar mit den Zielen des Zionismus verbunden.
Aber diese Hoffnung wurde zu oft enttäuscht. Was war mit der größten Hoffnung
geschehen, dem Oslo-Abkommen und dem historischen Händeschütteln 1993? Rabin und
Arafat. Dann der Mord, Camp David 2000. Man kann von gewöhnlichen Leuten nicht
erwarten, dass sie untersuchen, was wirklich geschehen ist, und warum. Sie sehen
nur, dass wir auf Frieden hofften – und Krieg bekamen…
Gut für Bibi:
Können Israelis bald auch
in Chu'L wählen?
Wenn es nach Premier Netanjahu geht, können Israelis bald vom Ausland (Chu'L, abgek.
v. Chuz laArez) aus an Parlamentswahlen teilnehmen. Er will
demnächst tatsächlich einen entsprechenden Gesetzesvorschlag in der Knesset
einreichen. Dies gab er am Montagmittag in einer Fraktionssitzung seines Likud
bekannt...
Golan:
Kinder
beim Schneemannbauen durch Mine verletzt
Zwei israelische Kinder sind am Samstag beim Spielen im Schnee in
den Golanhöhen von einer Anti-Personenmine zum Teil schwer verletzt worden. Ein
Zaun sowie Schilder, die vor Minen in dem Gebiet warnten, lagen offenbar am
Boden. Die Armee ordnete nach dem Unglück die verstärkte Überwachung der Zäune
in der Gegend an…
Offener Brief:
Wir verlangen,
dass das Archiv von Max Brod in Israel bleibe!
Wir, die Unterzeichneten, israelische Akademiker und Forscher die sich mit
der deutsch-juedischen Geschichte befassen, sind entsetzt über die Art wie die
israelische Akademia in der deutschen Presse dargestellt wird, als ob wir weder
Interesse, noch das historische Wissen und sprachliche Können hätten um das Max
Brod Archiv zu erforschen...
Euer Wort gegen die Gehirnwäsche:
Spielen wir mal
'Als Ob'
Nehmen wir an, Sie wären palästinensische Eltern, die nach Frieden streben.
Wahrscheinlich würden Sie Ihre Kinder im gleichen Geiste erziehen wollen. Wie
schwer ist es – wenn überhaupt möglich – für Eltern, die heute in der
Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) leben, zur Gewaltlosigkeit, zu Toleranz,
zur Anerkennung des Staates Israel, zum Frieden zu erziehen?…
Zentrales Element der israelischen Identität:
Eichmann-Prozess im israelischen Unterricht
Der Prozess gegen den früheren SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann wird Teil
des Lehrplanes für den israelischen Geschichtsunterricht. Bislang ist das Thema
für die Lehrer nicht verpflichtend…
Stellvertretender Ankläger im Prozess gegen Adolf Eichmann:
Ein Gespräch mit Gabriel
Bach
Bei einer Veranstaltung anlässlich des 65. Jahrestages der Wannsee-Konferenz vom
20. Januar 1942, am 18. Januar 2007 im Haus der Wannsee-Konferenz, berichtete
Gabriel Bach ausführlich über den Prozess gegen Adolf Eichmann, der am 11. April
1961 vor dem Jerusalemer Bezirksgericht eröffnet wurde...
Anfang für etwas Neues:
Die zwei Gesichter des Eichmann-Prozesses
Die zentrale Bedeutung dieses Prozesses jedoch lag in seiner kollektiven
therapeutischen Funktion. Vor dem Eichmann-Prozess war der Völkermord an den
Juden in Israel weitgehend tabuisiert. Eltern sprachen nicht mit ihren Kindern
darüber, die Kinder trauten sich nicht, Fragen zu stellen. Schrecken, Schuld und
Scham sorgten dafür, dass der Holocaust gründlich beschwiegen wurde...
Propagandistische Verdrehungen:
Jesus war palästinensischer Moslem
“Es gab eine Kette von Propheten des Islam, von Adam
bis Muhammad. Sie repräsentierten alle den Ruf nach dem Einen Gott und die
Mission des Islam. Sie gehörten alle der gleichen Religion an, dem Islam. Jesus
wurde in diesem Land, in Bethlehem geboren. Er lebte in Nazareth, zog um nach
Jerusalem, also war er ein Palästinenser“…
Die arabischen Juden:
Sprache,
Dichtung und Einzigartigkeit
Eine gemeinsame arabisch-jüdische Identität scheint
eine Unmöglichkeit angesichts der gegenwärtigen politischen Situation im
Mittleren Osten. Trotzdem war sie, wie die deutsch-jüdische Identität, bis zum
Zweiten Weltkrieg eine Wirklichkeit…
Auschwitz:
Damals und für
immer und ewig
Unsere Truppen attackierten im Morgengrauen in einem kombinierten dreiköpfigen
Angriffszug: Staatspräsident Peres zündete eine Kerze am Gleis 17 in Berlin an,
das Ehepaar Netanjahu legte einen Kranz am Umschlagplatz in Warschau nieder und
zur selben Zeit, als Teil des strategischen Schachzugs, nahm eine zehnköpfige
Delegation israelischer Abgeordneter vor den Toren von Auschwitz Stellung…
Verhandlungen im Fall Shalit:
Gibt der deutsche
Vermittler auf?
„Der deutsche Vermittler beim Shalit-Geschäft, Gerhard
Konrad, wird sein Amt voraussichtlich in den kommenden Wochen niederlegen.“ Das
behauptet die Hamas und wirft der israelischen Seite vor, ihre Unnachgiebigkeit
habe den Vermittler in Verlegenheit gebracht und ihn dazu veranlasst, sein Amt
niederzulegen…
Und jetzt?
Warum können wir
mit Hamas über Shalit reden, aber nicht über Frieden?
Warum ist es gestattet, über das Schicksal eines
gefangenen Soldaten und mehrerer Hundert anderer Gefangener mit der Hamas zu
reden, aber verboten, mit ihnen über das Schicksal zweier Völker zu reden? Nie
war Israels Logik so verzerrt…
Die rote Linie überschritten:
Kriegerische Töne in
Nahost
Zwischen Syrien und Israel ist ein verbaler Krieg
ausgebrochen. Angestoßen hatte den Schlagabtausch Israels Verteidigungsminister
Ehud Barak...
Ein oder zwei Staaten:
Vorsicht
vor dem Apartheid-Diskurs
Israel tut sich schwer damit, seine Geistesverfassung
zu ändern und sich von der alten Annahme zu verabschieden, wonach die Feinde des
Zionismus das Territorium des jüdischen Staats Stück für Stück wegfressen
wollen. Wir haben das früher „Salami-Taktik“ genannt. Die Gegner des Zionismus
haben jedoch realisiert, dass der gegenteilige Weg zur Vernichtung Israels
führt: die Teilung des Landes zu verhindern…
"Wir sind ja die moralischste Armee der Welt":
Spezialität
Wortwäscherei
Zwei Tage trennen zwischen der Rede Netanjahus in Auschwitz und der Antwort auf
den Goldstone-Bericht. Die beiden Texten unterscheiden sich sehr im Ausmaß ihrer
Bedeutung, ihrer Länge und den Adressanten, an die sie gerichtet sind. Trotz der
Unterschiede hat es den Anschein, als sei hier derselbe Verfasser am Werk
gewesen, ein Verfasser, dessen Spezialität Wortwäscherei ist…
"Sie wird uns bekannt machen":
"Ajami" für Oscar nominiert
Der israelische Film "Ajami" ist am Dienstag gemeinsam mit vier anderen für den
Academy Award in der Kategorie Bester Fremdsprachiger Film nominiert worden. Es
ist dies bereits das dritte Jahr in Folge, in dem sich ein israelischer Film im
Rennen um den Oscar befindet…
Kein Racheakt:
Neue Bedrohung aus Gaza
Die Sprengsätze, die am Sonntag an den Stränden von Ashdod und Ashkelon gefunden
wurden, gelangten offensichtlich im Rahmen eines Tests dorthin, den einige
palästinensische Gruppierungen unternahmen, um ihre Seekriegsfähigkeiten weiter
zu entwickeln...
Studie aus dem kurdischen Nordirak:
Mehr
als jede zweite Frau ist Opfer von Genitalverstümmelung
Zum internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar legen
die deutsche Hilfsorganisation WADI und die Kampagne "Stop FGM in Kurdistan"
eine repräsentative Studie über Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen im
Nordirak vor...
Gute Neuigkeiten:
Steigender
Wasserstand am See Genezareth
Nach langer Zeit gibt es wieder gute Nachrichten vom
See Genezareth (Kineret). Am Sonntag teilte die Wasserbehörde mit, dass der
dortige Pegelstand in den Monaten Dezember und Januar um 91 Zentimeter gestiegen
sei. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg von einem
Meter…
Das hässliche Gesicht von Gaza verbergen:
Mitleid in Haiti
Wer behauptet denn, dass wir uns in unserer Tel Aviver
Seifenblase verstecken. Wie viele kleine von Feinden umgebene Länder stellen
Feldlazarette auf die andere Seite der Welt?…
Friedensprozess:
Das Känguru
George Mitchell, der US-Beauftragte für den Friedensprozess, kommt mir vor wie
ein Känguru, das mit leerem Beutel herum hüpft. Es hüpft hierhin und dorthin,
hüpft nach Jerusalem und hüpft nach Ramallah, Damaskus, Beirut, Amman (aber Gott
bewahre, nicht nach Gaza, weil irgend jemand dies nicht mag). Es hüpft und
hüpft, aber holt nichts aus seinem Beutel heraus, weil dieser leer ist…
Holocaust-Gedenken:
Gerade zur
rechten Zeit
Israels Großkopfete griffen in der Abenddämmerung auf breiter Front an. Der
Präsident in Deutschland, der Premierminister mit einem riesigen Gefolge in
Polen, der Außenminister in Ungarn, sein Vertreter in der Slowakei, der
Kultusminister in Frankreich, der Informationsminister bei den UN und sogar das
drusische Likudmitglied Ayoob Kara in Italien. Sie waren alle dort, um Reden
über den Holocaust zu halten…
Berlusconis größter Wunsch:
Israels Beitritt zur EU
Italiens Premierminister Silvio Berlusconi hat sich für einen Beitritt Israels
zur Europäischen Union ausgesprochen. Der Regierungschef war am Montag mit
militärischen Ehren in Israel empfangen worden. Zu Beginn seines dreitägigen
Besuches sicherte er dem jüdischen Staat seine Unterstützung zu…
"Schwimmende Bomben":
Strände
in Südisrael gesperrt
An den Stränden der Mittelmeerstädte Aschkelon und
Aschdod wurden am Montagabend zwei mit Sprengstoff gefüllte Fässer gefunden. Die
“schwimmenden Bomben” stammen offenbar aus dem Gazastreifen und sollten bei
Kontakt mit einem Schiff explodieren…
David Heimanns Reise-Tagebuch von 1934:
Von Jerusalem nach
Tel Aviv
"Mir sind vor Freude und Rührung die Augen nass. Ich denke an unsere Kinder, die
nicht so frei und froh und glücklich aufwachsen. Was wird aus meinem Nachwuchs
werden?"...
Israels chronisches Wasserproblem:
Aussitzen hilft
jetzt nicht mehr
Weltweit hat sich in den letzten Jahren die Lebensquelle „Wasser“ zu einem
Problem entwickelt, das in vielen Ländern das Leben von Millionen Menschen
bedroht. Zu diesen Ländern zählen nicht nur diejenigen der sogenannten Zweiten
und Dritten Welt, auch Spanien und Italien gehören dazu, Australien und
natürlich Israel und seine Nachbarländer…
Solidarität:
Und was ist
mit Gaza?
Die bemerkenswerte Identifikation mit den Opfern der
schrecklichen Tragödie im weit entfernten Haiti unterstreicht nur die
Gleichgültigkeit mit dem fortdauernden Leiden der Menschen in Gaza. Nur weniger
als eine Autostunde von den Büroräumen der größten israelischen Tageszeitung
entfernt, leben 1,5 Millionen Menschen seit zweieinhalb Jahren unter
Belagerung...
Aus der Mode gekommen:
Die schlichten
Tatsachen
Nach langem Aufschub habe ich kürzlich Alan Dershowitz’ Film „Plädoyer für
Israel“ gesehen. Der renommierte US-Anwalt eröffnet den Film mit der Erklärung,
dass er sowohl pro-israelisch als auch pro-palästinensisch sei und er die
Zwei-Staaten-Lösung unterstütze, aber…
Militärberatung in Guinea:
Blutige
Deals in Afrika
Das israelische Verteidungsministerium prüft, ob der ehem. Generalmajor Israel
Ziv, seine Firma CTS Global und seine Geschäftspartner gesetzliche Bestimmungen
über den Exports von Militärgütern verletzt haben...
Hamas-Waffenhändler ermordet:
Bitte nicht stören
An den Türgriff zu seinem Zimmer im Al Bustan Rotana
Hotel in Dubai hatten die Mörder des Mahmoud al-Mabhouh, 50, das Schild „Bitte
nicht stören“ gehängt. Deshalb wurde die Leiche des mutmaßlich schon am 19.
Januar ermordeten prominenten Waffenschmugglers der radikalislamischen Hamas
Organisation erst gegen Mittag am Tag danach vom Zimmermädchen entdeckt…
Ausflüge in Erez-Israel:
Der Jarkon
Als ich vor etwa 20 Jahren nach Palästina kam, war der Jarkon kaum ernstlich
beachtet. Ich nahm bald Gelegenheit mit meiner Schule eine Exkursion an den
Jarkon zu machen. Es war das damals gar nicht ein so leichtes Unterfangen, denn
die Schwierigkeiten des Geländes waren beträchtliche...
Israels Fauna:
Goldkrokus im Negew
Auch wenn Israel nur ein kleines Land ist, hat es doch extrem unterschiedliche
Vegetationszonen: die Küste mit Mittelmeerklima, Bergland, Steppe und Wüste.
Dazu kommt auf nur kurzer Strecke ein großer Höhenunterschied vom Berg Hermon
mit 2.800 m bis hinunter zum Toten Meer, fast 400 Meter unter dem Meeresspiegel.
Diese Faktoren bestimmen eine atemberaubende Artenvielfalt der Flora, mit der
sich seit Jahrzehnten auch Botaniker aus der ganzen Welt beschäftigen…
Antisemitismus:
Die Zeit
arbeitet gegen Israel
Die Tatsache, dass es in der deutschen Hauptstadt eine
„Zentrale für Antisemitismusforschung“ gibt, störte einen alten Mann sehr. Vor
einiger Zeit machte er sich die Mühe, mir drei Briefe zu schicken, in denen er
mir seine negative Meinung über „die Juden“ mitteilte. Auch er, wie viele
andere, ist der Meinung, die Zentrale sei eine staatliche Einrichtung oder werde
zumindest von der deutschen Regierung unterstützt. Andere glauben, sie sei Teil
von Gruppen, die gegen die Feinde Israels kämpfen…
Arabische Stimmen:
Angesichts der
Katastrophe von Auschwitz verschieben sich alle Bedeutungen
Zur Knesset-Delegation, die zum Jahrestag der Befreiung des
NS-Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 nach
Polen fuhr, gehörte auch der arabisch kommunistische Abgeordnete Mohammed Barake
(Hadasch). Bei der Besichtigung des Lagers sagte er: „Angesichts dieser
Verkörperung des menschlichen Bösen einerseits, und des schrecklichen Leids der
Opfer andererseits, erhalten Dinge eine andere Bedeutung“…
Atomstaat:
Wer macht welche
Geschäfte im Iran?
Die Entscheidung des Siemens Konzern, in Zukunft keine Verträge mehr mit dem
Iran zu unterschreiben, wurde in Israel allgemein begrüßt. Gleichzeitig wurde
aber an frühere Abschlüsse und gegenwärtige Geschäfte, auch anderer Firmen,
erinnert. Noch immer unterhalten viel zu viele Firmen, nicht nur aus
Deutschland, sondern auch aus den USA, Frankreich, Russland, China… florierende
Geschöfte mit dem Terrorregime…
27. Januar:
Die Banalität der
Erinnerung
Ein starker Geruch von Kohle lag gestern über Auschwitz. Die effektiven
polnischen Organisatoren hatten einfache Kohleöfen aufgestellt, an denen sich
die Besucher immer wieder aufwärmten…
In einem aktuellen Bericht teilte die Führung der Hamas in Gaza mit, dem vor
über 3 1/2 Jahren in den Gazastreifen verschleppten Soldaten
Gilad Shalit gehe
es gesundheitlich gut. Er erhalte
angemessene ärztliche Versorgung...
Gilad Shalit:
Immer noch keine
Freilassung in Sicht?
In Jedioth achronoth berichtet Ronen Bergmann von Leuten, die an den
Verhandlungen über die Freilassung des von der Hamas vor über 3 1/2 Jahren in
den Gazastreifen verschleppten Israeli Gilad Shalit beteiligt sind, und nicht
glauben, dass Shalit in absehbarer Zukunft freigelassen werden wird.
Verantwortlich dafür seien zahlreiche Missverständnisse. Ein großer Teil der
Schuld für das Misslingen der unter Vermittlung des BND
(Bundesnachrichtendienst) stattfindenden Verhandlungen liege bei der
israelischen Regierung und ihrem Verhandlungsteam…
Obama will sich zurückziehen:
Kein Grund zur Freude - im Gegenteil!
US-Präsident Barack Obama hat in einem Interview mit dem
US-Magazin Time Israelis und Palästinenser gleichermaßen dafür
verantwortlich gemacht, dass seine Bemühungen um eine
Wiederaufnahme des Nahost-Friedensprozesses fehlgeschlagen sind.
Beide Seiten hätten zu viele interne Probleme und stünden einer
Friedenslösung im Weg…
Rote Linien:
Eigentlich gibt es
nichts mehr zu verhandeln In einem Leitartikel der “Jedioth achronoth” negiert
Eliyakim Haetzni, prominenter Sprecher der Siedlerbewegung, jeglichen
Verhandlungsspielraum. Israel habe längst alles gegeben, was es geben könne.
Gleichzeitig warnt er vor zum Sterben bereiten Gegnern eines Palästinensischen
Staates in den seit 1967 von Israel besetzten Gebieten…
Spaniens Aussenminister:
'Wir sind nicht
wie die Schweden'
Politische Stellen erwarten eine entscheidende Veränderung
zum Guten in den Beziehungen Israels zur EU, jetzt wo Schweden das Amt des
diensthabenden Präsidenten an Spanien übergeben hat…
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Special zum TU b'Schwat: Wasser in Israel
[FILM VON
DER FLUT IM NEGEW]
Professor Arie Issar:
Wasser - die
Hoffnung Israels
Ein Film
über technologische Wege aus der Wüste...
Nord-Süd-Transfer:
Die Nationale Wasserleitung
Israels Mangel an Wasser ist ein ernstes Problem. Die Quellen liegen
teilweise in Syrien und Jordanien. Die landwirtschaftlichen Gebiete im
Sueden werden nur ungenuegend bewaessert. Die Hauptreservoirs befinden
sich im Norden des Landes; hier jedoch sind die landwirtschaftlichen
Gebiete kleiner...
Im Süden:
Jam haMelach:
Das Tote Meer
Das Meer für Nichtschwimmer und Zeitungleser...
Am Salzmeer:
Ein Gedi
Ein-Gedi ist eine Oase am Westufer des Toten Meeres und
eine der wichtigsten archaeologischen Staetten in der judaeischen Wueste...
Sehr Bunt und sehr lebendig:
Das Rote Meer
Am Nordende des Roten Meeres liegt Elath, die suedlichste Stadt
Israels...
Im Norden:
Antike Bäder:
Hamat Gader
Hamat Gader liegt im Jarmuktal, sieben
Kilometer oestlich des Kinneret. Seit der Antike werden hier die heissen,
schwefelhaltigen Quellen genutzt...
Das galiläische Meer:
Der Kinereth
Der Kinneret wird durch eine Reihe von Suesswasserquellen gespeist. Am
Grund des Sees und entlang seiner Ufer gibt es auch einige salzige
Quellen, die zur Salinitaet des Wassers beitragen, die durch die starke
Verdunstung in dem heissen Klima intensiviert wird...
Kühles Nass:
Der Banias
Der Banias liegt 13 km oestlich von Kiriat
Schmona am Quellfluss des Jordan, der den gleichen Namen traegt...
Bescheiden und berühmt:
Der Jordan
Der Jordan, einer der beruehmtesten Fluesse der Erde, fliesst entlang
der Grenze zwischen Israel und Jordanien, vom gebirgigen Dreilaendereck
Israel - Syrien - Libanon, durch den Kinneret (See Genesareth)
suedwaerts ins Tote Meer...
Bei Gideons Hoehle:
Ma'ayan Harod
Der Ma'ayan Harod Nationalpark liegt im
Jesreel Tal, zehn Kilometer suedoestlich von Afula, nahe dem Dorf Gidona,
das 1949 gegruendet wurde...
Meistens tosend:
Der Tanur Wasserfall
Der Tanur Wasserfall befindet sich im
Naturschutzgebiet des Flusses (Nachal) Ayoun in der Naehe von Metulla...
Wissenschaft:
Entsalzungsanlagen und Abwasseraufbereitung:
Israel exportiert
sein Know-how
Mitten im Winterregen kam der Schock für die israelischen Verbraucher: Die
staatliche Wassergesellschaft Mekorot erklärte, zum 1. Januar 2010 die
Wasserpreise um satte 25 Prozent zu erhöhen. Damit nicht genug. Am 1. Juli 2010
wird ein weiterer Preisaufschlag von 16 Prozent fällig, und zum Jahreswechsel
2011 plant der staatliche Versorger, noch einmal zwei Prozent draufzulegen…
Mekoroth:
Weine
nicht, wenn der Regen fällt…
Die Wasserkrise gehört in Israel zu den akuten Umweltproblemen. Nicht
wegen der politischen Streitfragen hinsichtlich des spärlichen Rohstoffs
und dessen gerechter Verteilung im ganzen Nahen Osten, sondern vor allem
wegen der Gefahr der Wasserverschmutzung, die beim Absacken der
Wasserpegel unter ein Minimum, die so genannte Rote Linie, droht...
Jahr 2009:
Israelis
verbrauchten weniger Wasser
Der Wasserverbrauch bei den Privathaushalten
in Israel ist im vergangenen Jahr um 9 Prozent gegenüber 2008
zurückgegangen. Das gab die staatliche Wassergesellschaft Mekorot jetzt
bekannt. Sie stellt rund 80 Prozent des benötigten Wassers in Israel zur
Verfügung... |
Europäischer Bericht:
Israel setzte in Gaza
chemische Waffen ein
Nach dem Goldstone-Bericht, der Israel Kriegsverbrechen in
Gaza vorwarf, wird morgen voraussichtlich noch ein Bericht einer bekannten
internationalen Instanz veröffentlicht – nämlich des Europarats. Die Verfasser
des Berichts üben scharfe Kritik an Israel und der Hamas und behaupten, beide
Seiten hätten Maßnahmen ergriffen, die entsprechend des internationalen Rechts
als Kriegsverbrechen bezeichnet werden können…
Übermorgen:
Israelischer Rückzug
aus Haiti
Israels Rettungsteam wird nach Rücksprache mit der
Regierung von Haiti und auf Weisung von Generalstabschef Gabi Ashckenazi am
Mittwoch seinen Rückzug antreten und am Donnerstag nach Israel zurückkehren.
Eine erste israelische Vorhut landete schon wenige Stunden nach dem schweren
Erdbeben in Porte au Prince…
Vorbildlich:
Israels Hilfe in
Haiti
Videos zur Situation in Haiti, z.B. CBS TV: Das beste was man in Haiti heute an
Hilfe bekommen kann, sind die Einrichtungen der israelischen Armee...
Friedensprozess in Nahost:
Obamas Scheitern
US-Präsident Barack Obama hat in einem Interview mit
dem US-Magazin Time das Scheitern seiner Nahost-Politik eingestanden und
Israelis und Palästinenser gleichermaßen dafür verantwortlich gemacht. Beide
Seiten hätten zu viele interne Probleme. Die stünden einer Friedenslösung im
Weg…
Mitchell ohne Erfolg:
Was sagt der
Rechtsberater zur Ariel-Universität?
Zum baldigen Ausscheiden des Rechtsberaters der Regierung, Meni Mazuz,
kommentierte Jedioth achronoth in der vergangenen Woche: “Die israelische
Demokratie, die sich in großem Maße auf das Rechtsstaatsprinzip stützt, ist aus
universaler und historischer Sicht ein grosser Erfolg, vor allem im Hinblick auf
die Probleme, mit welchen sich der Staat Israel seit seiner Gründung
auseinandersetzen muss. Aber dieser Erfolg wird von dem anhaltenden Versagen des
israelischen Justizapparats überschattet, der die Gebiete noch immer wie ein
schwarzes Loch behandelt. Und dafür trägt auch der scheidende Rechtsberater der
Regierung die Verantwortung.”…
Postzionismus:
Vom jugendlichen
Zionisten zum selbstbewussten Diasporajuden
Es ist mehr als vierzig Jahre her, dass ich, ein 1947
in der Schweiz geborener, im westlichen Nachkriegsdeutschland aufgewachsener
Jude, meinen Versuch, Israeli zu werden – damals hieß das »auf Alija gehen« –
abgebrochen habe und nach Deutschland zurückgekehrt bin…
David Heimann, 1934:
Jeroschalajim
Schmale Gassen, treppauf, treppab, Geschrei, Getümmel, alle möglichen Waren,
Gemüse, Früchte, Eier. Araber, zerlumpte Bettler, Juden, Popen, Weiber mit
irdenen Krügen und Lasten auf dem Kopfe, Orangensaft-Verkäufer, Wasserverkäufer
mit Ziegenfellschläuchen, verschleierte Moslim-Frauen, Kinder. Fez, Turban,
Kappije. Kaftanjuden, Jüdinnen aus Buchara, Aegypten. Wir winden uns zur
Klagemauer durch...
Neue Studie:
Antisemitismus gestiegen
Antisemitische Vorfälle in Westeuropa haben einen neuen Höchststand seit Ende
des Zweiten Weltkriegs erreicht. Dies geht aus einer neuen Studie der Jewish
Agency hervor, die nun im Vorfeld des Internationalen Holocaust-Gedenktages
veröffentlicht wurde…
Netanyahu:
Stoppt das Böse
Vor seinem Abflug nach Auschwitz, um an den Holocaust-Gedenkfeiern am 27. Januar
im schlimmsten Vernichtungslager der Nazis in Polen teilzunehmen, hat
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der Jerusalemer Holocaust Gedenkstätte
Jad Vaschem eine Ausstellung mit den Bauplänen des Konzentrationslagers mitsamt
Gaskammern und Krematorien eröffnet…
Arbeitsplätze in den deutschen Werften:
Israels Marine braucht neue Schiffe
Netanjahu und Merkel sprachen in Berlin über den Kauf von zwei U-Booten und zwei
deutschen Korvetten für insgesamt ca. eine Milliarde Euro… weiter… …
Noch mehr Arbeitsplätze:
Israels Bahn
vergibt Millionenauftrag an Siemens
Israels Bahn kauft von Siemens Waggons im Wert von 244 Millionen Schekel. Die
Strafe für verspätete Lieferungen wurde verdoppelt…
Scheich Jerach:
Steht die Polizei über dem Gesetz?
Am Freitag war auch der Generaldirektor der Vereinigung für
Menschenrechte, Hagai Elad, bei der Demonstration in Scheich Jerach verhaftet
worden. Das angerufene Gericht entschied inzwischen, dass die Verhaftung aller
17 Demonstranten von Scheich Jerach nicht legal war…
Brandstiftung in der Moschee:
Verhaftungen in der „Merkaz Harav“ Jeshiva
Die Ermittler der Polizei schwärmten gestern in den frühen Morgenstunden zu
einer Razzia in der Jeshiva aus, in der bei einem Anschlag vor 2 Jahren 8 der
Schüler getötet wurden, um Verdächtige im Fall der Brandstiftung in der Moschee
von Kfar Yassuf zu verhaften…
Heinrich Gratz:
Die Blutanklage von Damaskus und ihre Folgen
Die Ausführungen dieses bedeutenden jüdischen Historikers des 19.
Jahrhunderts enthalten nicht nur wertvolle Hintergrundinformationen zu dem
Ereignis selbst, sondern sie zeigen darüber hinaus noch welch weitreichende
Auswirkungen dieser spezielle Fall für die Emanzipation der Juden, auch über die
Grenzen Europas hinaus, hatte...
Am Mittwoch, 20.01., starb der jiddische Dichter und Schriftsteller Avrom
Sutzkever im Alter von 96 Jahren in Tel Aviv.
Sutzkever wurde 1913 in der Nähe von Vilna geboren und zählte ab 1933 zu der
literarischen Gruppe Jung Vilne. Im letzten Jahr
erschien unter dem Titel "Geh
über Wörter wie über ein Mienenfeld" ein umfangreiches Buch zu Leben und
Werk des Dichters.
Bitte nicht spucken:
Orthodoxes
Gericht verurteilt Hetze gegen Christen
Der ultra-orthodoxe Gerichtshof in Jerusalem hat Übergriffe
auf Nichtjuden scharf verurteilt. Es forderte alle strenggläubigen Juden auf,
keine Christen anzuspucken oder zu beleidigen. In den vergangenen Monaten war es
immer wieder zu entsprechenden Zwischenfällen in der Stadt gekommen…
Wie man es macht...:
Haiti und das antisemitisches Nachbeben im Web
Es begann alles mit einem Clip bei YouTube. Darin hatte ein
T.West, ein schwarzer, amerikanischer Bürgerrechtler (Afrisynergie Productions)
aus Seattle behauptet, dass Angehörige der IDF am Diebstahl von Organen auf
Haiti beteiligt seien...
"Brüder unter der Hand Allahs":
Syrischer Mufti fordert gegenseitiges Achten der Religionen
Der syrische Mufti Scheich Ahmed Hassun hat aufgerufen, das
Judentum zu schützen. Dies sagte der islamische Rechtsgelehrte am Dienstag vor
einer Delegation amerikanischer Wissenschaftler, die in Damaskus zu Besuch
waren…
Ein Jahr Präsident Obama:
Enttäuschung in Nahost
US-Präsident Obama erhält nach dem ersten Amtsjahr kaum gute Noten. Dabei hätte
er sie verdient. Es stimmt: Er hat nicht alle Hoffnungen erfüllt, die seine
Wähler und Teile der Welt in ihn gesetzt haben. Aber wie auch? Obama ist ein
kluger Politiker, der vielleicht ein großer Staatsmann wird, jedoch kein
Heilsbringer…
Regen dauert an:
Flut fordert weiteres Opfer
Die Überschwemmungen in Südisrael haben ein zweites Todesopfer gefordert: Am
Dienstag entdeckten Rettungskräfte in einem Fluss die Leiche eines seit
Montagabend vermissten Mannes…
Schadensbegrenzung:
Generaldirektor Gal in der Türkei
Eine hochrangige Delegation des israelischen
Außenministeriums unter Leitung von Generaldirektor Yossi Gal hat am Dienstag in
Ankara mit Vertretern entsprechender Dienstgrade des türkischen
Außenministeriums über einen Ausbau der bilateralen Beziehungen beraten…
Land unter:
Starker
Regen löst Überschwemmungen aus
Heftige Regenfälle haben Sonntagnacht und am Montagmorgen in
Südisrael zu Überschwemmungen geführt. Zahlreiche Straßen in der Negev-Region
wurden gesperrt, viele Schulen wurden geschlossen. In einigen Städten kam es
aufgrund des Wetters zu Stromausfällen...
"Gestohlenen Antiquitäten":
Jordanien
will Tote-Meer-Rollen
Jordanien fordert von der UNESCO, die berühmten Tote Meer Rollen von Israel
ausgehändigt zu bekommen. Diese 2000 Jahre alten Abschriften von Bibeltexten,
Gebeten und Texten der messianisch ausgerichteten so genannten Essenersekte in
Hebräisch, Griechisch und Aramäisch zählen zu den bedeutendsten archäologischen
Kulturobjekten der Menschheit…
Zur
Schemel-Doktrin des Außenministers:
Super-Nanny im
Anzug
Nach langen und geheimnisvollen Monaten im Amt des Außenministers, in welchen
man irrtümlicherweise annehmen konnte, er falle ihm schwer, sein Amt mit Inhalt
und konkreten Taten zu füllen, stellt sich nun endlich heraus, womit Avigdor
Liebermann den Großteil seiner Zeit verbringt: Er schaut sich türkische
Fernsehserien an und sucht anti-israelische Inhalte…
Kooperationsabkommen:
Zweite israelisch-deutsche Regierungskonsultationen
In Berlin haben gestern die zweiten israelisch-deutschen
Regierungskonsultationen stattgefunden. Das gemeinsame Treffen, das von beiden
Seiten als „historisch“ gewertet wurde, fand am Nachmittag im Bundeskanzleramt
statt…
Amüsantes am Rande:
Eine Kanzlerin im Kindergarten
Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt sich normalerweise nicht
so schnell aus der Ruhe bringen. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit
Ministerpräsident Netanjahu musste sie sich jedoch ärgern und die israelischen
Minister schimpfen, die keinen Moment aufhörten, miteinander zu schwätzen…
Enge Kooperation:
Deutsch-israelische Regierungskonsultationen in Berlin
Vor zwei Jahren trafen sich das deutsche und das israelische
Kabinett zum ersten Mal zu gemeinsamen Konsultationen – in Jerusalem. In Berlin
fand nun der Gegenbesuch statt. Am Kabinettstisch im Kanzleramt ging es um
gemeinsame Projekte. Aber auch der Nahost-Konflikt und das Verhalten des Irans
waren wichtige Themen…
Regierungskonsultationen:
Pressestatements
von Bundeskanzlerin Merkel und Premierminister Netanjahu
"Ich denke, dass es außerordentlich wichtig ist, dass wir, ausgehend von der
historischen Verantwortung, die Deutschland für die Existenz und für die Zukunft
Israels hat, immer wieder darum ringen, nicht nur in den außen- und
sicherheitspolitischen Fragen eng zusammenzuarbeiten, sondern auch unsere
bilateralen Beziehungen in der gesamten Breite zu entwickeln"... |
Karlsruhe:
Israelische Filme bei den 24. Filmtagen des Mittelmeeres
Vom 14. - 24. Januar 2010...
Deutsch-Israelische Kooperation:
"They Call Me Jeckisch" am Theater Heidelberg
Mit Schauspielern aus Tel Aviv und Heidelberg recherchierte
das Team um Regisseurin Nina Gühlstorff in Familien deutscher Juden in Israel.
Basierend auf ihren persönlichen Geschichten erzählt „They call me Jekisch“ von
Menschen, die seit vier Generationen zwischen zwei Welten leben....
Rundreise gefällig?:
Israelischer
Minister nach Iran eingeladen
Der israelische Tourismusminister Stas Misezhnikov wurde
während seines Rundgangs auf einer Tourismusmesse in Madrid überraschend
eingeladen, den Iran zu besuchen…
Heimliche Besuche und persönliche Kontakte:
Israelisches
Millionengeschäft mit Teheran
Die israelische Firma Daronet aus dem ultraorthodoxen Dorf Elad nahe dem
internationalen Ben Gurion Flughafen hat mit der Teheraner Stadtverwaltung über
ihre Filiale in Brüssel ein Millionengeschäft abgeschlossen...
David Heimanns Reisetagebuch von 1934:
Von Tiberias nach
Jerusalem
Ein buntes Bild beobachte ich von meinem auf die grösste Verkehrsstrasse
hinausgehenden Fenster. Es ist zwischen 6 und 7 Uhr abends. Um 7 Uhr ist hier
Sabbatausgang. Tausende von festlich gekleideten Juden jeden Alters und
Geschlechts lustwandeln noch und geniessen noch die kurze Spanne Sabattruhe.
Orientalisches Getümmel. Dahinter der Stadtgarten mit Palmen und vielen schönen
Blumen, in welchem arabische verschleierte Frauen auf dem Boden hocken...
Israel schickt Such- und Rettungsdelegation:
Hilfe für Haiti
Eine israelische Delegation von Mitgliedern des Außenministeriums und des
Heimatfrontkommandos sowie des medizinischen Korps der Armee ist heute Morgen in
die Republik Haiti aufgebrochen, um Hilfsmöglichkeiten nach dem jüngsten
Erdbeben zu prüfen…
Nach Ultimatum:
Israel
entschuldigt sich
Der israelische Vize-Außenminister Dany Ayalon hat ein
Entschuldigungsschreiben wegen der Erniedrigung des türkischen Botschafters in
Tel Aviv nach Ankara geschickt. Staatspräsident Schimon Peres und
Premierminister Benjamin Netanjahu hatten Ayalon unter Druck gesetzt, sich
förmlich bei der Türkei zu entschuldigen…
"Nicht lächeln":
Undiplomatischer Rüffel
Israel ist über die Türkei empört und hat den türkischen
Botschafter in Tel Aviv vorgeladenen, um ihm einen bis ins letzte Detail
geplanten diplomatischen Rüffel zu erteilen…
Jahr 2009:
Israelis
verbrauchten weniger Wasser
Der Wasserverbrauch bei den Privathaushalten in Israel ist im
vergangenen Jahr um 9 Prozent gegenüber 2008 zurückgegangen. Das gab die
staatliche Wassergesellschaft Mekorot jetzt bekannt. Sie stellt rund 80 Prozent
des benötigten Wassers in Israel zur Verfügung...
Nazis und Genozid:
Zweierlei Maß
Beispiele, wie sich Antisemitismus zum Staat Israel
manifestiert...
Archäologische Überraschung:
Uraltes Tel
Aviv
Nachdem Tel Aviv sein hundertjähriges Jubiläum gefeiert hat,
könnte es bald zur „ältesten Stadt der Welt“ deklariert werden…
Zeitzeugnisse gesucht:
Operation Dachboden
Das Holocaust-Museum im Kibbuz Lochamei Haghettaot
(Ghetto-Kämpfer) im Norden Israels hat die „Operation Boidem“ (Dachboden)
initiiert, um Dokumente, Briefe, Tagebücher, Alben, Fotografien und Gegenstände
im Zusammenhang mit dem Holocaust zu sammeln...
4090 kg Humus:
Weltrekord zum Kichern
Im Tscherkessendorf Abu Gosch westlich von Jerusalem hat am
Freitag der aus London angereiste Jack Brockbank vom Guinness Buch der
Weltrekorde offiziell einen neuen israelischen Weltrekord anerkannt...
Akko - Safed - Tiberias:
"Gut Schabbes" und "Schabbat Schalom"
Nunmehr fahren wir in Richtung Safed, welches ganz hoch, ca. 850
m, im Gebirge von Galiläa liegt. Steinige Berge, karge Vegetation. Die Strasse
führt durch 15-20 km lange Olivenbaum-Wälder, in welchen wir Bäume von 500-1000
Jahre Alter sehen. Wir passieren das arabisch Migdal Keren. Glühende Sonne.
Aufwärts. Beduinen mit Hab und Gut. Arabisches Dorf Rama. Oliven, Feigen,
Kakteen...
"Eiserne Kuppel":
Israel testet
erfolgreich Abwehr gegen Kassam-Raketen
Mit dem neuen Raketenabwehrsystem "Eiserne Kuppel" ist es bei
einem Test gelungen, selbst unter schwierigen Sicht- und Wetterverhältnissen
mehrere parallel abgefeuerte Kurzstrecken-Raketen abzufangen, wie sie die Hamas
im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon gegen Israel einsetzen...
Die Heimat mit den Füßen aufzeichnen:
Der
Landvermesser
Wie der Palästinenser Raja Shehadeh Woche für Woche das
Westjordanland durchwandert…
UNDOF:
Österreich
übergibt Golanhöhen
Österreich wird ab dem 4. Februar nicht mehr „Besatzer“ auf den Golanhöhen sein.
Generalmajor Wolfgang Jilke, der österreichische Oberbefehlshaber von 1047
Soldaten, darunter 385 Militärs aus Osterreich, wird heimkehren. Jilke, 1949 in
Innsbruck geboren, hat drei Jahre lang einen 75 Kilometer langen Landstreifen,
zwischen 9 Kilometer und 250 Meter breit, kontrolliert und beherrscht...
Klagen in Britannien:
Stellvertretender Außenminister trifft Generalstaatsanwältin
Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon hat sich am Dienstag mit
der Generalstaatsanwältin Großbritanniens, Patricia Janet Scotland, Baroness
Scotland of Asthal, getroffen und dabei erneut gegen die Haftbefehle gegen
hochrangige israelische Offizielle protestiert…
Deutlicher Trend:
Mehr israelische Araber im Zivildienst
Die Zahl der arabischen Zivildienstleistenden in Israel hat sich
innerhalb eines Jahres verdoppelt. Dies gab die Organisation “Schlomit” bekannt,
die für die Freiwilligen im nationalen Dienst zuständig ist…
"Haben Sie den Koffer selbst gepackt?":
Gestapelte israelische Sicherheitskontrollen
Neben sichtbaren Sicherheitsmaßnahmen gibt es noch weitere
Methoden. Bis zum 11. September 2001 durfte allein El AL mit einer
Sondergenehmigung der IATA, die Pilotenkanzel während des Fluges verschlossen
halten. Es wurde sogar eine zweitürige Sicherheitsschleuse eingebaut, damit der
Pilot die Toilette aufsuchen könne...
Pisa lässt grüßen:
Krise im
Klassenzimmer
Das israelische Bildungssystem befindet sich in einer dramatischen Schieflage.
Eine neue Studie nennt die Gründe…
Ariel Scharon:
Seit
vier Jahren im Koma
Israels früherer Premierminister
Ariel Scharon liegt nun bereits seit vier Jahren im Koma – in
der Nacht zum 5. Januar 2006 hatte er einen Schlaganfall
erlitten. Obwohl aus medizinischer Sicht nur wenige Chancen
bestehen, hoffen Angehörige, Freunde und Kollegen weiter darauf,
dass der Politiker das Bewusstsein wiedererlangt…
Burekas, Rogelach und Co.:
Ungesunde
Regierung
Regierungssekretär Zvi Hauser hat am
Sonntag, bei der ersten Kabinettssitzung der israelischen
Regierung im neuen Jahr, eine Parteien-übergreifende
Regierungskrise ausgelöst. Minister aus drei verschiedenen
Koalitionsparteien drohten mit einem Bruch, falls Hauser nicht
seine auf eigene Faust initiierte Gesundheitsreform rückgängig
mache…
Shalit-Geschäft:
Die
Identität des deutschen Vermittlers wurde enthüllt
Die Identität des deutschen
Vermittlers zwischen Israel und der Hamas wurde erstmals
enthüllt: Gerhard Konrad. Die beiden Seiten hatten sich
verpflichtet, seine Identität geheim zu halten, die europäischen
Medien veröffentlichen jetzt jedoch seinen Namen…
Gerichtsbeschluss:
Die
Safes Kafkas müssen innerhalb von zwei Wochen geöffnet werden
Im Zusammenhang mit der Kontroverse um den literarischen
Nachlass von Franz Kafka und Max Brod wurde ein bedeutender
Fortschritt erzielt…
Einwanderung:
Aufsteigende
Tendenz bei der Aliyah
Zum ersten Mal seit 10 Jahren hat die
Zahl der Neueinwanderer nach Israel zugenommen: Im Jahr 2009
belief sich die Zahl der Neueinwanderer auf 16.000, im Vorjahr
waren es hingegen nur 14.000... |